Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008

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Die 56. Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika wird am 4. November 2008 stattfinden. Bei der Wahl werden Wahlmänner für das Electoral College bestimmt, und der Kandidat, der eine Mehrheit von mindestens 270 Stimmen im Wahlmännerkollegium erhält, wird der 44. Präsident der USA. Sollte keiner der Kandidaten eine Mehrheit erreichen, wird der Präsident vom Repräsentantenhaus gewählt.

Verteilung der Wahlmänner bei den Präsidentschaftswahlen 2008
Verteilung der Wahlmänner bei den Präsidentschaftswahlen 2008

Inhaltsverzeichnis

Ausgangslage

Amtsinhaber George W. Bush darf nach zwei Amtsperioden laut Verfassung nicht mehr kandidieren. Vizepräsident Dick Cheney hat im Vorfeld der Wahlen deutlich gemacht, nicht für das Amt des Präsidenten zu kandidieren. Damit wird die Wahl im November 2008 die erste Präsidentschaftswahl seit 1928 sein, bei der sich weder der amtierende Präsident noch der amtierende Vizepräsident um die Nominierung zum Kandidaten ihrer Partei bewerben, und die erste Wahl seit 1952, bei der keiner von beiden als Kandidat seiner Partei aufgestellt werden wird. Die Wahl ist auch dadurch besonders, dass beide Spitzenkandidaten der Demokraten zu gesellschaftlichen Gruppen gehören, die noch nie den Präsidenten stellten, eine Frau und ein Afro-Amerikaner, nämlich: Hillary Clinton und Barack Obama.

Die parteiinternen Vorwahlen der Demokraten und Republikaner haben am 3. Januar 2008 im Bundesstaat Iowa begonnen. Der Termin für den Super Tuesday war für beide Parteien der 5. Februar 2008.[1]

Die Parteitage zur Nominierung des jeweiligen Präsidentschaftskandidaten (Party-Conventions) werden vom 25. bis 28. August 2008 in Denver, Colorado (Demokraten)[2], sowie vom 1. bis 4. September 2008 in St. Paul, Minnesota (Republikaner) stattfinden. Bei diesen nationalen Parteitagen, die traditionell stets im Sommer stattfinden, stimmen die Delegierten der Bundesstaaten über den Präsidentschaftskandidaten der Partei ab.

Kandidaten

Gemäß der Verfassung müssen Kandidaten für das Amt des Präsidenten in den Vereinigten Staaten geboren worden sein, mindestens 35 Jahre alt sein und seit mindestens 14 Jahren im Land leben.

Eine Reihe Parteien nominieren einen eigenen Kandidaten, zumeist auf Nominierungsparteitagen. Für diese offiziellen Parteinominierungen gibt es meist mehrere Bewerber. Die Details des Auswahlprozesses unterscheiden sich zwischen den einzelnen Parteien.

Weiterhin gibt es eine Reihe unabhängiger Kandidaten.

Da das politische System der Vereinigten Staaten mit seinem Mehrheitswahlrecht das bestehende Zweiparteiensystem begünstigt, gelten Kandidaten, die nicht für eine der beiden großen Parteien antreten, als wenig aussichtsreich. Allerdings gelang es solchen Kandidaten wiederholt, einen erheblichen Teil der Stimmen zu gewinnen. Zuletzt war dies bei Ross Perot der Fall, der bei der Wahl 1992 18,9% der Stimmen erhielt, aber keine Wahlmännerstimmen. Der Gewinn einer nennenswerten Anzahl Wahlmännerstimmen ist allerdings erheblich seltener. Dies kam zuletzt im Jahr 1968 vor, als George Wallace 8,4 % der Wahlmännerstimmen erhielt.

Demokratische Partei

Aktive Kandidaturen

Folgende Kandidaten sind noch im Rennen um die Nominierung.

Kandidat Bild Amt Umfragenstand 21. Mai 2008[3] Positionen zu Wahlkampfthemen (englisch) Wahlkampf-Website (englisch)
Barack Obama Barack Obama Senator aus Illinois 52,0 % P W
Hillary Clinton Hillary Clinton Senatorin aus New York 39,8 % P W

Die Angaben zu den Umfragen repräsentieren einen Durchschnitt aus den Ergebnissen verschiedener Umfrageinstitute. Sie beziehen sich auf nationale Umfragen und beziehen daher Wähler mit ein, in deren Staaten schon gewählt wurde und die damit auf den weiteren Verlauf der Vorwahlen keinen Einfluss mehr haben.

Zurückgezogene Kandidaturen

Folgende Kandidaten haben ihre Kandidaturen zurückgezogen.

Kandidat Bild Amt Ausstiegsdatum Positionen zu Wahlkampfthemen (englisch) Wahlkampf-Website (englisch)
Mike Gravel Mike Gravel Ehemaliger Senator aus Alaska 032626. März 2008 (Parteiwechsel)[4] P W
John Edwards John Edwards Ehemaliger Senator aus North Carolina 013030. Januar 2008[5] P W
Dennis Kucinich Dennis Kucinich Abgeordneter aus Ohio 012525. Januar 2008[6] P W
Bill Richardson Bill Richardson Gouverneur von New Mexico 011010. Januar 2008[7] P W
Joe Biden Joe Biden Senator aus Delaware 01033. Januar 2008[8] P W
Christopher Dodd Christopher Dodd Senator aus Connecticut 01033. Januar 2008[9] P W

Republikanische Partei

Designierter Präsidentschaftskandidat

Der designierte Präsidentschaftskandidat hat die erforderliche Anzahl von Delegierten erreicht. Die Wahl auf dem Parteitag gilt nur noch als Formsache, wird dort aber von Delegierten durchgeführt, die zwar ihrem Kandidaten die Unterstützung zugesagt haben, aber prinzipiell auch einen anderen Kandidaten wählen können. Abweichungen hat es in der Vergangenheit des Öfteren gegeben. Bis zum Parteitag wird ein Kandidat, der eine Zusage über die zur Nominierung nötigen Delegierten hat, als „presumptive nominee“ (Designierter Kandidat) geführt.

Kandidat Bild Amt Positionen zu Wahlkampfthemen (englisch) Wahlkampf-Website (englisch)
John McCain John McCain Senator aus Arizona P W

Aktive Kandidaturen

Der folgende Kandidat hält seine Kandidatur aufrecht, obwohl er die erforderliche Anzahl von Delegierten durch Vorwahlabstimmungen nicht mehr erreichen kann.

Kandidat Bild Amt Positionen zu Wahlkampfthemen (englisch) Wahlkampf-Website (englisch)
Ron Paul Ron Paul Abgeordneter aus Texas P W

Zurückgezogene Kandidaturen

Diese Kandidaten haben ihre Kandidaturen zurückgezogen.

Kandidat Bild Amt Ausstiegsdatum Positionen zu Wahlkampfthemen (englisch) Wahlkampf-Website (englisch)
Alan Keyes Alan Keyes Ehemaliger US-Botschafter bei den UN aus Maryland 030415. April 2008 (Parteiaustritt)[10] P W
Mike Huckabee Mike Huckabee Ehemaliger Gouverneur von Arkansas 03044. März 2008[11] P W
Mitt Romney Mitt Romney Ehemaliger Gouverneur von Massachusetts 02077. Februar 2008[12] P W
Rudolph Giuliani Rudolph Giuliani Ehemaliger Bürgermeister von New York City 013030. Januar 2008[13] P W
Fred Thompson Fred Thompson Ehemaliger Senator aus Tennessee 012222. Januar 2008[14] P W
Duncan Hunter Duncan Hunter Abgeordneter aus Kalifornien 011919. Januar 2008[15] P W

Andere Parteien

Eine Reihe weiterer Parteien nominiert Kandidaten für die Präsidentschaft.

Ein Teil der genannten Kandidaten hat sich bei der Federal Election Commission nicht als Präsidentschaftskandidat registriert. Einige von ihnen sind nicht in den Vereinigten Staaten geboren und dürfen daher auch nicht zur Wahl antreten. Weiterhin treten nicht alle Kandidaten letztendlich auch in allen Staaten an.

Parteien im Vorwahlkampf

Die folgenden Parteien haben ihre Nominierung noch nicht durchgeführt. Mehrere Kandidaten haben sich um die Nominierung beworben.

Partei Nominierungsparteitag Name des Kandidaten Hintergrund Wahlkampf-Website (englisch)
Green Party 10. bis 13. Juli in Chicago, Illinois Jesse Johnson Filmemacher; 2006 für die Mountain Party in West Virginia (mittlerweile eine Unterorganisation der Grünen Partei) Kandidat für den Senat und 2004 Gouverneurskandidat W
Cynthia McKinney Ehemaliges Mitglied des Repräsentantenhauses W
Kent Mesplay Mitarbeiter in der Luftreinheitsüberwachung, Bewerber um die Präsidentschaftsnominierung der Grünen im Jahr 2004 W
Kat Swift Ehemalige Vorsitzende der Green Party in Texas W
Libertarian Party 23. bis 26. Mai in Denver, Colorado James Burns Ehemaliger Vorsitzender der Libertarian Party in Nevada -
Mike Gravel Ehemaliger Senator von Alaska. Strebte bis zum 26. März 2008 die Nominierung durch die Demokraten an. W
Daniel Imperato Geschäftsmann aus Florida W
Bob Jackson Geschäftsmann aus Michigan W
Mike Jingozian Softwareunternehmer aus Oregon W
Steve Kubby Aktivist zur Legalisierung von Marihuana, Gouverneurskandidat der Libertarian Party in Kalifornien im Jahr 1998 W
Robert Milnes W
George Phillies Physikprofessor W
Wayne Allyn Root Fernsehmoderator und Geschäftsmann W
Mary Ruwart Schriftstellerin W
Christine Smith Schriftstellerin W

Parteien mit nominierten Kandidaten

Diese Parteien haben schon einen Präsidentschaftskandidaten sowie einen zugehörigen Vizepräsidentschaftskandidaten nominiert.

Partei Nominierung Präsidentschaftskandidat Hintergrund des Präsidentschaftskandidaten Vizepräsidentschaftskandidat Hintergrund des Vizepräsidentschaftskandidaten Wahlkampf-Website (englisch)
Constitution Party 26. April 2008 in Kansas City, Missouri Chuck Baldwin Priester, Radiomoderator und Vizepräsidentschaftskandidat der Partei im Jahr 2004 Darrell Castle Anwalt W
Prohibition Party 14. September 2007 in Indianapolis, Indiana Gene Amondson Priester und Präsidentschaftskandidat der Partei im Jahr 2004 Leroy Pletten W W
Sozialistische Partei der USA 20. Oktober 2007 in St. Louis, Missouri Brian Moore Manager im Gesundheitsbereich Stewart Alexander Autoverkäufer W
Socialist Workers Party Róger Calero Journalist Alyson Kennedy Arbeiterin in der Textilbranche W

Róger Calero ist nicht in den Vereinigten Staaten geboren und ist auch kein amerikanischer Staatsbürger. Er kann daher aus verfassungsrechtlichen Gründen kein Präsident werden, und seine Kandidatur wäre in zahlreichen Staaten auch nicht möglich. Seine Partei behalf sich in der vergangenen Wahl, als ebenfalls Calero Kandidat war, damit, dass sie den Kandidaten von 2000, James Harris, als Kandidaten auf dem Wahlzettel einschreiben ließ. Allerdings ist es Calero auch im Falle einer Mehrheit unter den Wahlmännern nicht möglich, zum Präsidenten gewählt zu werden.

Unabhängige Kandidaten

Der Bürgermeister von New York City, Michael Bloomberg, betrieb eine Wähleranalyse in allen 50 US-Staaten und galt als potentieller parteiloser Kandidat,[16] entschied sich Ende Februar 2008 aber gegen eine Kandidatur fürs Weiße Haus[17].

Am 24. Februar 2008 verkündete Ralph Nader, dass er als unabhängiger Kandidat in den Präsidentschaftswahlkampf einsteige. Der Verbraucheranwalt hatte schon in den Jahren 2000 und 2004 für das Weiße Haus kandidiert und erhielt dabei aber 2,7 % beziehungsweise 0,4 % der Stimmen. Nader will die Themen Umweltschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz in den Mittelpunkt seines Wahlkampfes stellen.[18]

Kandidat Vizepräsidentskandidat Hintergrund Wahlkampf-Website (englisch)
John Taylor Bowles Matthew Ramsey Ladenbesitzer, Nationalsozialist W
Jackson Kirk Grimes Faschist W
Frank Moore Susan Block Performancekünstler W
Ralph Nader Matt Gonzalez Verbraucheranwalt, mehrfacher Präsidentschaftskandidat W
Jonathon Starkey Boxer, Wrestler und Satanist W

Teuerste Präsidentschaftswahl in der Geschichte der USA

Der Leiter der US-amerikanischen Bundeswahlbehörde FEC, Michael Toner, geht davon aus, dass die Präsidentschaftswahl 2008 die teuerste in der Geschichte der USA sein wird. Toner gab an, dass sich die gesamten Ausgaben auf mehr als 1 Mrd. US-Dollar belaufen werden. Zudem vertrat er die Ansicht, dass ein Kandidat bis Ende 2007 mindestens 100 Mio. US-Dollar an Wahlkampfmitteln zur Verfügung haben sollte, um ernst genommen zu werden und bundesweite Chancen zu haben. [19]

Wahlkampfspenden von Januar 2007 bis April 2008

Jeder amerikanische Bürger darf jedem Kandidaten maximal 4.600 US-Dollar während eines Präsidentschaftswahlkampfes spenden, jeweils 2.300 US-Dollar im Vorwahlkampf und im Hauptwahlkampf.[20] [21]

Lobbygruppen, sogenannte Political Action Committees, dürfen ebenfalls Beträge bis zu einer festgelegten Obergrenze spenden. Einige Kandidaten setzen auch ein Teil ihres eigenen Vermögens ein.

Bei allen Kandidaten stellen die Einzelspenden von Bürgern die größte Einnahmequelle dar. Barack Obama ist der einzige Kandidat, der ausdrücklich auf andere Einnahmequellen verzichtet.

Kandidat Spendeneinnahmen
in US-Dollar
Wahlkampf-Ausgaben
in US-Dollar
Barbestand („Cash-On-Hand“)
in US-Dollar
Schulden
in US-Dollar
Barack Obama – D 265.439.277 218.884.220 46.555.057 2.037.801
Hillary Clinton – D 214.883.437 185.216.984 29.666.453 19.480.893
John McCain – R 96.654.783 72.666.309 23.988.473 968.301
Ron Paul – R 34.920.537 30.207.868 4.715.092 -

Wahlkampfspenden an die ausgeschiedenen Kandidaten von Januar – Dezember 2007

Kandidat Spendeneinnahmen
in US-Dollar
Wahlkampf-Ausgaben
in US-Dollar
Barbestand („Cash-On-Hand“)
in US-Dollar
Mitt Romney – R 90.076.402 87.644.955 2.431.447
Rudolph Giuliani – R 61.645.421 48.868.609 12.776.812
John Edwards – D 44.259.386 36.468.928 7.790.457
Fred Thompson – R 21.812.644 19.672.377 2.140.266
Bill Richardson – D 18.699.349 12.878.349 5.821.588
Mike Huckabee – R 12.992.908 12.063.507 929.401

Vorwahlen

Bei den Vorwahlen unterscheidet man zwischen Primary und Caucus:

  • Bei den Primaries wird wie bei der eigentlichen Präsidentschaftswahl mit einem Wahlzettel abgestimmt. Bei geschlossenen Primaries dürfen nur die registrierten Wähler der abzustimmenden Partei und bei den offenen Primaries die registrierten Wähler aller Parteien ihre Stimme abgeben.
  • Bei einem Caucus treffen sich alle registrierten Wähler einer Partei. Die Wähler trennen sich dabei in Gruppen auf, je nachdem welchen Kandidaten sie unterstützen. Die unentschlossenen Wähler werden anschließend von den einzelnen Gruppen umworben. Am Ende des Caucus zählen die Verantwortlichen die Leute der einzelnen Gruppen und stellen so das Ergebnis der Wahl zusammen. Hierbei muss man dieses Verfahren zumindest bei den Demokraten wörtlich sehen: In einer Ecke der Wahlhalle treffen sich z.B. die Anhänger von Kandidat A, in der gegenüberliegenden die von Kandidat B etc. Bei den Republikanern läuft dagegen ein Caucus am Ende des Tages so ab, wie Parteiversammlungen hierzulande: Die Abgeordneten schreiben den Namen „ihres“ Kandidaten auf einen Zettel, am Ende wird ausgezählt. Allerdings gibt es auch in diesem Punkt Unterschiede in den einzelnen Staaten.

Bei der Anzahl der Delegierten, die ein Kandidat zugesprochen bekommt, gibt es bei Demokraten und Republikanern Unterschiede:

  • Die Demokraten haben ein an die Proportionalität angenähertes System. Das heißt, jeder Kandidat bekommt je nach Ergebnis die entsprechenden Delegierten zugesprochen. Jedoch wird ein nicht unerheblicher Anteil der Delegierten nicht durch Wahlen bestimmt, vielmehr haben Mitglieder des Kongresses (Abgeordnetenhaus, Senat), andere Gewählte sowie Funktionäre der Partei automatisch den Delegiertenstatus.
  • Die Republikaner vergeben die Delegierten entweder nach dem proportionalen System wie die Demokraten oder nach der „The winner takes them all“-Methode. Dabei werden dem Gewinner einer Vorwahl alle Delegierten zugesprochen.[22]

Die Bundesstaaten Iowa und New Hampshire sind von besonderer Bedeutung, da sie traditionell die ersten Primary- beziehungsweise Caucus-Staaten sind und für den jeweiligen Sieger eine bedeutende mediale Berichterstattung nach sich ziehen. Daher ist das Hauptziel der meisten Bewerber, in diesen Staaten ein gutes Resultat zu erzielen, um für den „Super Tuesday[23] am 5. Februar 2008 eine erfolgversprechende Ausgangsposition zu haben.

Demokratische Vorwahlen

Ausgangslage

In nationalen Umfragen führte Hillary Clinton im Dezember 2007 noch mit 45 % deutlich vor Barack Obama mit 27 % und John Edwards mit 15 %, bevor es im Januar nach den Wahlen in Iowa zu starken Verlusten für Clinton kam. Die Januar-Umfragen zeigten Clinton und Obama mit je 33 % Kopf an Kopf und Edwards mit 20 % ebenfalls mit deutlichen Gewinnen.

Vor dem Super Tuesday

In Iowa konnte Obama bei den ersten Vorwahlen deutlich vor Edwards und Clinton die meisten Stimmen auf sich ziehen,[24] obwohl Clinton im Herbst 2007 noch einen Vorsprung von mehr als 10 % auf Obama und Edwards hatte. In einer im November 2007 durchgeführten Umfrage lag Obama schließlich das erste Mal vor Clinton und baute seinen Vorsprung von da an kontinuierlich aus. Joe Biden und Christopher Dodd haben nach ihren Niederlagen in Iowa ihren Rückzug aus dem Wahlkampf angekündigt.[8][9]

In New Hampshire, wo die Vorwahlen am 8. Januar stattfanden, konnte Obama seinen Sieg von Iowa nicht wiederholen. Nachdem sich Ende Dezember Clintons Vorsprung von ursprünglich mehr als 20 % auf wenige Prozentpunkte reduzierte, zeigten einige nach dem Iowa Caucus durchgeführte Umfragen Obama bereits circa 10 % vor Clinton[25]. Laut Prognosemarkt, der das Ergebnis in Iowa richtig vorausgesagt hatte, lag die Wahrscheinlichkeit, dass Obama die Vorwahlen in New Hampshire gewinnt, bei über 90 Prozent.[26] Trotz allem lag Clinton am Ende knapp vor Obama. Am Abend hielt Obama eine Rede, die wenig später von dem Rapper will.i.am zu einem Musikvideo unter dem Titel Yes We Can verarbeitet wurde und ein ungeahnter Erfolg im Internet wurde.

In Nevada gewann Clinton die Vorwahlen vom 19. Januar mit 51 % der Stimmen.[27] Ihr stärkster Konkurrent Obama kam mit 45 % nur auf Rang zwei, obwohl viele mit einem Sieg von ihm rechneten, da sich die einflussreiche Gewerkschaft Culinar Union für ihn aussprach[28]. Wegen der proportionalen Verteilung der Stimmen nach Stimmbezirken, bekam Obama von Nevada eine Delegiertenstimme mehr als Clinton.[29] John Edwards konnte nur 4 % der Stimmen für sich gewinnen.

In South Carolina, dem vierten Vorwahlstaat der Demokraten, konnte Obama mit über 55 % einen klaren Sieg gegen seine schärfste Rivalin Hillary Clinton, die auf 27 % kam, einfahren. John Edwards erhielt in seinem Geburtsstaat 18 % der Stimmen. Obama verdankt seinen Sieg vor allem den schwarzen Wählern, von denen 80 % für ihn votierten.[30]

In Florida konnte Clinton mit 50 % einen klaren Sieg gegen Obama, der auf 33 % kam, erreichen. Es wurden jedoch keine Delegierten verteilt, da Florida die Vorwahlen vor dem 5. Februar abhielt und somit gegen parteiinterne Regeln verstieß.[31] Im Anschluss an die Vorwahl in Florida zog John Edwards seine Kandidatur zurück.

Super Tuesday

Bei den Vorwahlen vom 5. Februar 2008, die bei den Demokraten in 21 Bundesstaaten sowie in Amerikanisch-Samoa stattfanden, setzte sich das Kopf-an-Kopf-Rennen von Clinton und Obama fort. Hochrechnungen zufolge gewann Obama zwar mehr Bundesstaaten, doch da sich Clinton in den bevölkerungsreichen Staaten wie Kalifornien durchsetzten konnte, gewann sie mehr Delegiertenstimmen. Somit brachte der Super Tuesday bei den Demokraten keine Vorentscheidung.[32]

Nach dem Super Tuesday

In Nebraska, Washington und Louisiana konnte Obama am 9. Februar siegen. Außerdem gewann er in dem US-Außengebiet Virgin Islands. [33] Am 10. Februar konnte Obama entgegen den Erwartungen auch in Maine siegen und übernahm spätestens seit den darauffolgenden Siegen in Maryland, Virginia und Washington D.C. die Führung bei den Delegiertenstimmen. [34] Außerdem siegte er am 19. Februar in den Vorwahlen von Wisconsin mit 17 % Vorsprung auf seine Rivalin Hillary Clinton und in Hawaii bekam er mehr als drei Viertel aller abgegebenen Stimmen.[35]

Nach 11 Siegen von Obama in Folge war von vielen Kommentatoren prognostiziert worden, dass Clintons Kampagne nicht mehr zu retten sei, weil Obama auch in Staaten mit generell eher Clinton zugewandter Demographie wie z.B. Wisconsin erhebliche Rückstände aufholen konnte. Zudem wurden Clintons Auftritte in den letzten Fernsehdebatten durchwachsen beurteilt. Weiterhin konnte Obama erheblich mehr Spendengelder einsammeln. Clinton müsse daher am 4. März die delegiertenreichen Staaten Ohio und Texas mit deutlichen Vorsprüngen gewinnen, um noch einmal ins Rennen zu kommen. Dies gelang ihr, und auch in Rhode Island konnte sie mehr Stimmen auf sich vereinigen als Obama. Dieser konnte an diesem Tag lediglich die Vorwahl in Vermont gewinnen. Daher wurde der 4. März als Comeback von Clinton gewertet. Allerdings stellte sich später heraus, dass Texas nicht eindeutig an Clinton ging. In Texas finden eine Vorwahl, die rund zwei Drittel der Delegierten bestimmt, und ein Caucus, der rund ein Drittel der Delegierten bestimmt, parallel statt. Da Obama den Caucus gewann, erhielt er nach den vorläufigen Ergebnissen sogar mehr Delegierte als Clinton. Letztendlich blieben die Abstände bei der Anzahl der Delegierten nahezu gleich. [36][37][38] In den Umfragewerten lag Clinton vorne, aber schon Tage später schmolz der Vorsprung wieder zu einem Patt zusammen.

Die im März verbleibenden Vorwahlen gewann Obama beide: In Wyoming, dem bevölkerungsärmsten Staat, waren zwar nur zwölf Delegierte zu vergeben, aber wegen der Spannung im Rennen genoss der Staat ungewöhnliche Aufmerksamkeit. Obama konnte dort mit über 20 Prozentpunkten Vorsprung gewinnen.[39] Ebenso deutlich fiel das Ergebnis am 11. März in Mississippi aus, wo Obama mit 61 % gegen Clinton gewann.[40]

Es folgte ein sechswöchiger Abschnitt ohne Vorwahl, in dem die Schärfe des Wahlkampfes weiter zunahm. In Ermangelung weiterer Ergebnisse verlegte sich die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit auf die Beobachtung von Umfragen und eventuellen Fehlern der Kandidaten. So brachen Obamas Umfragewerte vorübergehend ein, als bekannt wurde, dass er lange Zeit der Gemeinde des umstrittenen Predigers Jeremiah Wright angehört hatte. Hillary Clinton konnte zeitweise in dem Umfragen aufholen. Obama reagierte mit einer vielbeachteten Rede zur Rassenproblematik in den USA. Danach stellte sich der vormalige Vorsprung von Obama wieder ein.[41] Clinton stolperte über eine Äußerung, in der sie ihren Besuch als First Lady in Bosnien im Jahr 1996 beschrieben hatte. Dort hatte sie behauptet, sie hätten mit eingezogenen Köpfen auf dem Flugplatz von Tuzla rennen müssen, um kein Ziel für Scharfschützen darzustellen. Die Videos von der Ankunft zeigten Clinton allerdings lächelnd und Hände schüttelnd. Sie musste daraufhin einräumen, dass sie übertrieben hatte.[42] Auch schlugen die Entlassung ihres Berater Mark Penn sowie finanzielle Probleme ihrer Kampagne Wellen. Kurz vor den Vorwahlen in Pennsylvania am 22. April kam Obama erneut in Probleme, als eine Äußerung von ihm in den Fokus der Öffentlichkeit geriet, bei der er gesagt hatte, dass die einfache Arbeiterschicht verbittert sei.[43] Die Kandidaten warben unterdessen weiter um die Superdelegierten. Clinton konnte dort die Nase vorn behalten, auch wenn ihr Vorsprung deutlich schmolz.

Parallel dazu liefen Bemühungen, die Delegiertenanzahl zu den eigenen Gunsten zu ändern. Zeitweise versuchte man, die Ergebnisse der Bundesstaaten Florida und Michigan, deren Stimmen nicht gewertet worden waren, weil sie ihre Vorwahlen entgegen der Parteiregeln vor dem 5. Februar durchgeführt hatten, doch noch zu rechnen. Vorschläge reichten von einer vollen Anrechnung bis hin zu einer Neuwahl.[44] In Michigan erteilte man solchen Überlegungen aber eine Absage.[45]

Es gab auch zahlreiche Aufrufe an Hillary Clinton, das Rennen aufzugeben, da sie in den Vorwahlen deutlich hinten liegt und eigentlich nur noch gewinnen kann, wenn die Superdelegierten entgegen der Wählermehrheit stimmen. Sie beschädige damit auch die Siegchancen der Demokraten insgesamt, da die Republikaner schon einig seien. Dem wurde entgegen gehalten, dass noch nicht alle Wähler abgestimmt hätten.

Trotz aller Wirren stürzte aber keiner der Kandidaten in den Umfragen ab. Letztendlich wurde der Wahl am 22. April in Pennsylvania eine ähnliche Bedeutung wie den Wahlen am 4. März zugemessen, so dass Clinton dort in jedem Fall dort einen deutlichen Sieg einfahren musste, um weiter glaubwürdig im Wahlkampf bleiben zu können. Es gelang ihr, mit 10 Prozentpunkten Vorsprung vor Obama zu gewinnen.[46]

Am 3. Mai fanden in Guam Caucuses statt, bei denen aber nur acht halbe Delegiertenstimmen vergeben wurden. Beide Kandidaten erhielten je vier. Der letzte große Wahltag war am 6. Mai in North Carolina und Indiana. An diesem Tag waren 187 Delegierte zu vergeben. Barack Obama konnte dabei in North Carolina trotz der Kontroverse um die Aussagen seines ehemaligen Pastors Jeremiah Wright einen deutlichen Sieg einfahren, während Hillary Clinton in Indiana nur ganz knapp gewann. Bis zum 3. Juni finden noch Vorwahlen in Kentucky, Oregon, Puerto Rico, Montana sowie in South Dakota statt. Umfragen lassen erwarten, dass beide Kandidaten die verbliebenen Delegierten etwa in gleicher Anzahl unter sich aufteilen werden, so dass die Entscheidung letztlich bei den Superdelegierten liegen wird, die sich zunehmend hinter Barack Obama versammeln.[47] Am 14. Mai 2008 gab der ehemalige demokratische Präsidentschaftskandidat John Edwards in Grand Rapids (Michigan) seine Unterstützung für Barack Obama bekannt. Zusammen mit dem einen Tag später erfolgten Endorsement der Steel Workers Union, einer Edwards' nahestehenden Stahlarbeitergewerkschaft, deutet dies darauf hin, dass Clintons Argument, Obama könne die Arbeiterklasse nicht erreichen, zunehmend an Gewicht verlieren wird.

Republikanische Vorwahlen

Anfang 2007 galt Rudy Giuliani laut nationalen Umfragen noch als unangefochtener Spitzenkandidat der Republikaner. Im März etwa lag sein Vorsprung auf den damals zweitplatzierten John McCain bei ungefähr 20 %. Die an Zuspruch gewinnenden Kandidaturen von Mitt Romney und Fred Thompson führten in der zweiten Jahreshälfte zu einem Vierkampf um die Nominierung. In Iowa konnte Mike Huckabee Anfang Dezember in Meinungsumfragen stark zulegen, was nach seinem Sieg bei den dortigen Parteiversammlungen im Januar 2008 erstmals zur nationalen Führung umschlug. Allerdings ging der lange Zeit als Außenseiter gehandelte Senator John McCain in den Umfragen bald in Führung.[48]

In den Bundesstaaten, in denen die ersten Vorwahlen abgehalten wurden, zeichnete sich bisher ein ungewisser Ausgang ab:

Während in Iowa Mike Huckabee deutlich vor Mitt Romney gewinnen konnte,[24] konnte McCain nach starken Zugewinnen im Dezember und Januar den Staat New Hampshire vor Mitt Romney gewinnen. Am 5. Januar wurde außerdem in Wyoming eine Vorwahl abgehalten, die aber als zweiter Caucus in den Vorwahlen auf wenig Interesse der Kandidaten und Medien stieß.[49] Diese konnte Romney klar für sich entscheiden,[50] ebenso wie die Vorwahlen in Michigan[51] und Nevada[52], wo er jedoch als einziger Kandidat seiner Partei Wahlkampf machte[53]. Am 19. Januar konnte John McCain die Vorwahlen in South Carolina knapp vor Mike Huckabee für sich entscheiden[54], ebenso gewann er am 29. Januar knapp vor Mitt Romney in Florida[55]. Nachdem Rudy Giuliani, der lange in nationalen Umfragen in Führung lag, in Florida nur den dritten Platz erreicht hatte, zog dieser seine Kandidatur zurück und sprach sich für McCain aus.[13] Die weniger beachtete Vorwahl in Maine konnte Mitt Romney mit großen Vorsprung vor John McCain gewinnen.[56]

Am Super Tuesday, dem 5. Februar 2008, fanden bei den Republikanern Vorwahlen in insgesamt 21 Bundesstaaten statt. John McCain konnte mit Siegen in neun Bundesstaaten, unter anderem in Kalifornien und New York, seine Favoritenrolle bestätigen. Seine Konkurrenten Mitt Romney und Mike Huckabee siegten in sieben beziehungsweise fünf Staaten, sammelten dabei aber deutlich weniger Delegiertenstimmen als McCain.[57] Nach dem Super Tuesday erklärte Mitt Romney das Ende seiner Präsidentschaftskandidatur. McCain gewann am 12. Februar die Vorwahlen in den Bundesstaaten Virginia und Maryland sowie in der Hauptstadt Washington D. C. und konnte seinen Vorsprung bei den Delegiertenstimmen ausbauen. [58]

Obwohl Mike Huckabee schon nach dem Super Tuesday deutlich zurück lag und seitdem keine weitere Vorwahl gewinnen konnte, gab er seine Kandidatur nicht auf. Am 4. März erreichte John McCain nach Siegen in Texas, Ohio, Vermont und Rhode Island die erforderliche Anzahl von 1191 Delegierten und ist seither designierter Präsidentschaftskandidat. Mike Huckabee zog an diesem Tag seine Kandidatur zurück.[59]

Es verblieben nur zwei weitere Kandidaten, Ron Paul und Alan Keyes. Letzterer gilt als Dauerkandidat und führte seinen Wahlkampf ohne nennenswertes Interesse der Öffentlichkeit. Am 15. April erklärte er letztendlich seinen Austritt aus der Republikanischen Partei. Er äußerte Interesse an einem Übertritt zur Constitution Party, gab aber keine klare Aussage dazu ab, ob er die Präsidentschaftsnominierung dieser Partei anstrebt.[10] Ron Paul wurde schon als Kandidat für die Libertarian Party gehandelt wurde, für die er 1988 als Kandidat angetreten war. Er betrieb seinen Wahlkampf allerdings aktiv weiter, obwohl er zu diesem Zeitpunkt schon chancenlos war.

Ergebnisse

Hauptartikel: Vorwahlergebnisse der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008

Delegierte

Die Delegierten eines Bundesstaates werden auf Grundlage der Ergebnisse in den Vorwahlen auf die jeweiligen Kandidaten aufgeteilt. Die Delegierten wählen auf den nationalen Parteitagen den Präsidentschaftskandidaten ihrer Partei. Bei den Demokraten gibt es die Besonderheit der Superdelegates (SDG).[60] Das sind Delegierte, die nicht aus den Vorwahlen hervorgehen. Meist sind dies Amtsinhaber und Parteioffizielle, die den von der Partei favorisierten Kandidaten bereits unterstützen. Die Republikaner kennen dagegen verpflichtete und unverpflichtete Delegierte (uD). Von den 4.050 Delegierten der Demokraten sind 3.253 verpflichtete Delegierte und 797 Superdelegierte. Bei den Republikanern sind es 2.380 Delegierte, darunter 1.917 verpflichtete Delegierte und 463 unverpflichtete Delegierte. 123 der unverpflichteten Delegierten sind Mitglieder der Republican National Convention (RNC). Aktuell (Stand 22. Mai 2008 08:45 Uhr MEZ) sieht die Verteilung auf die Kandidaten wie folgt aus:

Demokraten (max. 4050) Republikaner (max. 2380)
Kandidat Gewählte
Delegierte
Superdelegierte Gesamt Kandidat Gewählte
Delegierte
Unverpflichtete
Delegierte
Gesamt
Barack Obama 1.656 306 1.962[61] John McCain 1.415 85 1.500
Hillary Clinton 1.498 279 1.777 Mike Huckabee 272 3 275
John Edwards 9 0 9 Mitt Romney 255 0 255
Ron Paul 30 0 30
noch zu vergeben 90 212 302 noch zu vergeben 0 0 320

Die Angaben zu Superdelegierten und unverpflichteten Delegierten beziehen sich auf unverbindliche Unterstützungsbekundungen, so genannten Endorsements, die diese gemacht haben. Diejenigen, die eine solche Erklärung noch nicht abgegeben haben, werden unter „noch zu vergeben“ geführt. Das letztliche Abstimmungsverhalten dieser Gruppen von Delegierten kann sich jedoch von den vorherigen Erwartungen unterscheiden, da sie jederzeit das Lager wechseln können.

Verschiedene Umfragen zur Wahl am 4. November 2008

Die Werte geben jeweils Durchschnittswerte durchgeführter Umfragen bis zum angegebenen Zeitpunkt an. Gezeigt werden die Umfragewerte für verschiedene angenommene Paarungen der republikanischen und demokratischen Anwärter, falls diese für Ihre jeweilige Partei als Präsidentschaftskandidaten antreten sollten. Die Prozentangaben in der Tabelle sind jeweils mit der Farbe des Kandidaten hinterlegt, bei der Differenz mit der Farbe des führenden Kandidaten.

Vergleich der Wahlkonstellationen[62] Demokraten Hillary Clinton Barack Obama
Republikaner Zeitpunkt Ergebnis Differenz
(Prozentpkte.)
Ergebnis Differenz
(Prozentpkte.)
John McCain 20. Mai 2008 46,7 % 44,3 % 2,4 % 47,5 % 43,2 % 4,3 %

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Presidential Primaries auf nass.org
  2. Denver lands Democratic convention
  3. Daten von realclearpolitics.com (englisch), das aus den aktuellsten Ergebnissen von sechs verschiedenen Umfrageinstituten einen Mittelwert errechnet. Siehe auch pollster.com.
  4. Erklärte den Übertritt zur Libertarian Party und wird versuchen, dort die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten zu erlangen. [1]
  5. SPIEGEL ONLINE: Demokrat Edwards gibt auf – Duell zwischen Obama und Clinton
  6. Welt-Online: Demokrat Kucinich steigt aus US-Präsidentschaftsrennen aus
  7. US-Medien: Präsidentschaftsbewerber Richardson gibt auf
  8. a b Biden Abandons Presidential Bid
  9. a b Dodd Leaves Presidential Race
  10. a b Alan Keyes to announce break with GOP in Hazleton, PA (englisch). Die Ankündigung, dass Keyes eine öffentliche Rede zu seinem Parteiaustritt am 15. April durchführen würde, wurde am 13. April veröffentlicht. Der offizielle Übertritt erfolgte aber wahrscheinlich schon früher, da Keyes' Webseite schon vorher Referenzen auf seine voraussichtlich neue Partei, die Constitution Party, enthielt, und inoffizielle Informationen schon Ende März an die Öffentlichkeit drangen (Third Party über Alan Keyes' Parteiaustritt).
  11. CNN.com: John McCain wird Präsidentschaftskandidat der Republikaner
  12. Reuters Deutschland: Romney steigt aus US-Präsidentschaftsrennen aus Do Feb 7, 2008 7:36 MEZ
  13. a b (30. Januar 2008): Giuliani gibt auf - und wirbt für McCain
  14. ABCNews (January 22, 2008): Fred Thompson Drops Presidential Bid
  15. CNN Political Ticker (January 19, 2008): Hunter exits presidential race
  16. HANDELSBLATT Der Dritte Mann baut vor Donnerstag, 10. Januar 2008, 16:36 Uhr
  17. Milliardär Bloomberg will nicht ins Weiße Haus
  18. Ralph Nader will wieder einmal Präsident werden bei Welt Online
  19. New York Daily News: Next presidential election is likely to cost $1 billion 16. Januar 2007
  20. Deutschlandradio, 4. Februar 2008
  21. Opensecrets.org: Übersicht der Wahlkampfspenden 22. Mai 2008
  22. About the Primary – Caucus – Convention System
  23. CNN Politics: RESULTS February 5 - SUPER TUESDAY
  24. a b Reuters: „Obama and Huckabee win first 2008 vote“ (3. Januar 2007)
  25. Rasmussen Reports: Election 2008: New Hampshire Democratic Primary
  26. Rasmussen Markets: Winner of 2008 Democratic New Hampshire Primary – zuletzt abgerufen am 7. Januar 2008
  27. Clinton siegt in Nevada
  28. Obama buhlt um Tellerwäscher, Huckabee um Jesusfans
  29. Clinton erobert mehr Stimmen, Obama mehr Delegierte
  30. Barack Obama triumphiert im US-Bundesstaat South Carolina
  31. McCain gewinnt in Florida auf n-tv.de
  32. Tagesschau: Super-Ungewissheit nach Super Tuesday vom 6. Februar 2008.
  33. Obama gewinnt in 3 Staaten Obama Blog
  34. Euronews: Barack Obama setzt Vorwahl-Siegeszug fort - McCain bestätigt Favoritenrolle bei Republikanern
  35. Obama holt zehnten Sieg in Folge - Clinton-Wähler laufen über
  36. SPIEGEL Online: Clinton gewinnt wichtige Vorwahlen in Ohio und Texas - Rückschlag für Obama
  37. SPIEGEL Online: Showdown in der Wiege der Nation
  38. Der Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/politik/international/US-Vorwahl;art123,2489832
  39. SPIEGEL Online: Obama deklassiert Clinton in Wyoming
  40. SPIEGEL Online - Obama siegt in Mississippi - Clinton fällt zurück
  41. Der Überlebenskünstler, FAZ.net, 30. März 2008
  42. „Ich habe einen Fehler gemacht“, SPIEGEL Online, 25. März 2008
  43. Harte Zeiten für Barack Obama, Frankfurter Rundschau Online, 21. April 2008
  44. Süddeutsche Zeitung: Zunehmend feindselig
  45. Keine Wahlwiederholung in Michigan, NZZ Online, 6. April 2008
  46. „Sieg in Pennsylvania - Clinton schöpft neue Hoffnung im Demokraten- Duell“, SPIEGEL Online, 23. April 2008
  47. Obama Pulls Ahead of Clinton in Superdelegates, The New York Times, 10. Mai 2008
  48. Republican Presidential Nomination
  49. Iowa, N.H. Overshadow Wyoming Caucus
  50. Romney gewinnt Vorwahl in Wyoming
  51. Reuters: „WRAPUP 6-US Republican Romney wins Michigan primary“ (15. Januar 2008)
  52. heute journal: „Nevada: Romney siegt bei Vorwahl der Republikaner“ (19. Januar 2008)
  53. New York Times: „Campaigns Face Common Foe in Nevada: Confusion“ (19. Januar 2008)
  54. McCain wins in S. Carolina over Huckabee's evangelical surge
  55. CNN: „Election Center 2008 Primary und Caucuses“ (Stand: 29. Januar 2008)
  56. heute-journal: „Achtungserfolg für Romney in Maine“ (3. Februar 2007)
  57. CNN: McCain the big winner; Huckabee shines vom 6. Februar 2008.
  58. Euronews: US-Vorwahlen: McCain baut Favoritenstellung aus
  59. SPIEGEL Online: McCain macht Präsidentschaftskandidatur klar
  60. n-tv.de: Super-Delegierte & Co.
  61. Vorwahlergebnisse der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008
  62. realclearpolitics.com
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