Égletons

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Égletons
Aus Gletons
Wappen von Égletons
Égletons (Frankreich)
Égletons
Region Nouvelle-Aquitaine
Département Corrèze
Arrondissement Tulle
Kanton Égletons
Gemeindeverband Ventadour
Koordinaten 45° 24′ N, 2° 3′ OKoordinaten: 45° 24′ N, 2° 3′ O
Höhe 533–800 m
Fläche 16,85 km²
Einwohner 4.334 (1. Januar 2013)
Bevölkerungsdichte 257 Einw./km²
Postleitzahl 19300
INSEE-Code
Website www.mairie-egletons.fr

Lycée Pierre Caraminot

Égletons (Aus Gletons auf Okzitanisch) ist eine französische Stadt mit 4334 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Corrèze in der Region Nouvelle-Aquitaine und Hauptort des Kantons Égletons. Die Gemeinde ist Mitglied des Gemeindeverbandes Ventadour. Die Einwohner nennen sich Égletonnais(es).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Zentralmassiv im Quellgebiet der Montane am Fuß der Monédières und des Plateau de Millevaches und ist von ausgedehnten Wäldern und Feldern umgeben. Tulle, die Präfektur des Départements, liegt etwa 30 Kilometer südwestlich und Ussel rund 28 Kilometer nordöstlich.

Nachbargemeinden von Égletons sind Péret-Bel-Air im Norden, Soudeilles im Nordosten, Darnets im Osten, Moustier-Ventadour im Südosten, Rosiers-d’Égletons im Südwesten und Süden sowie Saint-Yrieix-le-Déjalat im Nordwesten.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Autoroute A89, von Égletons erreichbar über Abfahrt 22, passiert die Stadt am nördlichen Rand in Richtung von Nordost nach Südwest.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klima ist ozeanisch geprägt, doch aufgrund der Mittelgebirgslage mit kalten Wintern und heißen Sommern. Schneefälle und Temperaturen um 0° sind im Winter häufig, während die heißen Sommer oft von milden Tagen und Wochen im Spätsommer und Frühherbst gefolgt werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese seit gallisch-römischer Zeit immer bedeutender werdende Ansiedlung wurde ab 1059 zum Hauptsitz der Herren von Ventadour. Die Etymologie des Namens Égletons ist ungewiss, einige sehen den Ursprung in einem Männernamen, während andere seinen Ursprung im mittelalterlichen Latein sehen. Dennoch entwickelte sich der Ort unter dem Schutz der gewaltigen Festung der Ventadour im Mittelalter zu einer prosperierenden Stadt. Der berühmteste Sohn der Stadt war in dieser Epoche Bernard de Ventadour, einer der bekanntesten Troubadouren seiner Zeit.

Stadtwappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beschreibung:In Gold und Rot geschacht.

Das Wappen, seit 1696[1], zeigt schachbrettartig angeordnete goldene und rote Quadrate und ist das alte Wappen der Vizegrafen von Ventadour.

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Égletons unterhält eine Städtepartnerschaft mit Uffenheim in Deutschland.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 3.201 3.669 4.608 4.590 4.487 4.093 4.355

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Égletons ist in ganz Frankreich bekannt für seine Schulen im Bereich Bauwesen:

  • L’École d’Application aux métiers des Travaux Publics (EATP)[2]
  • Lycée Pierre Caraminot ein französisches Gymnasium für den Bereich öffentliches und ziviles Bauwesen sowie industrielle Instandhaltung

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reste der alten Befestigungsanlagen
  • Kirche Saint Antoine[3]
  • Stadtbrunnen aus dem 19. Jahrhundert
  • Lac du Deiro[4], ein 11 ha großer künstlich angelegter See genutzt für Wasseerportaktivitäten[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Égletons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.mairie-egletons.fr/patrimoine.htm
  2. http://www.eatp19.com/
  3. http://www.mairie-egletons.fr/patrimoine.htm
  4. http://lacorreze.com/villages/egletons/lac_egletons.htm
  5. http://lacorreze.com/accueil/lacs/cartes/carte_lac_du_dairo%20.htm