Batman v Superman: Dawn of Justice

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Filmdaten
Deutscher Titel Batman v Superman: Dawn of Justice
Originaltitel Batman v Superman: Dawn of Justice
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2016
Länge 151 Minuten[1]
Ultimate Edition: 183[2] Minuten
Altersfreigabe FSK 12[3]
JMK 14[4]
Stab
Regie Zack Snyder
Drehbuch Chris Terrio
David S. Goyer
Produktion Charles Roven
Deborah Snyder
Musik Hans Zimmer
Junkie XL[5]
Kamera Larry Fong
Schnitt David Brenner
Besetzung

Batman v Superman: Dawn of Justice (englisch für Batman gegen Superman: Beginn der Gerechtigkeit) ist ein US-amerikanischer Actionfilm und eine Comicverfilmung. Der Film ist die Fortsetzung von Man of Steel aus dem Jahr 2013 und der zweite Teil aus dem DC Extended Universe. Nach zahlreichen Zeichentrickadaptionen ist Batman v Superman: Dawn of Justice der erste Realfilm, in dem sich die beiden Titelhelden von DC-Comics, Superman und Batman, begegnen. Die Uraufführung war am 19. März 2016 in Mexiko-Stadt.

Die Regie übernahm wieder Zack Snyder. Das Drehbuch stammte von David S. Goyer und Chris Terrio, welches zum Teil von der Graphic Novel Batman – Die Rückkehr des Dunklen Ritters inspiriert wurde. In der Rolle Supermans ist erneut Henry Cavill zu sehen; Ben Affleck schlüpft erstmals in die Rolle Batmans.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Kind erlebt Bruce Wayne, wie seine Eltern ermordet werden. In einer Vision fällt er in eine Höhle und wird dort von Fledermäusen herausgetragen. Jahre später, als Bruce bereits seit langer Zeit als Batman gegen das Verbrechen in Gotham City kämpft, wird er in der Nachbarstadt Metropolis Zeuge, wie der Kampf zwischen Superman und General Zod aus dem Vorgängerfilm Man of Steel die Stadt schwer beschädigt. Dabei stürzt ein Hochhaus seines Unternehmens ein und zahlreiche Menschen sterben. Bruce macht für die Katastrophe Superman verantwortlich und fürchtet, dass dieser eines Tages gegen die Menschheit aufbegehren wird. Er plant daher, ihm Einhalt zu gebieten.

In Afrika begibt sich Lois Lane zu einem Kriegslager, um mit dem Warlord ein Interview zu führen. Während des Interviews meutern die Söldner und töten die Anhänger des Warlords. Sie verbrennen die Leichen und fliehen, als Superman erscheint, um Lois zu retten. Aufgrund einer falschen Zeugenaussage soll die Öffentlichkeit glauben, Superman hätte die Zivilisten getötet. Es kommt zu einem Senats-Untersuchungsausschuss geleitet von Senatorin June Finch. Lois hat jedoch eines der Projektile der Söldner mitgenommen und beginnt eigene Nachforschungen.

Der Unternehmer Lex Luthor, der Superman als Bedrohung sieht, versucht Senatorin Finch zu überzeugen, ein aus dem Indischen Ozean geborgenes, grünes Kryptonit einführen zu lassen. Damit will er präventiv eine Waffe gegen Superman entwickeln. Die Senatorin lehnt dies nach einiger Bedenkzeit harsch ab, da sie nicht von den lauteren Absichten Luthors überzeugt ist. Luthor lässt das Kryptonit dennoch heimlich einführen.

Superman, der mittlerweile als Reporter unter seiner zivilen Tarnung Clark Kent arbeitet, bewertet Batmans Methoden als unmoralisch und fordert ihn bei einer Konfrontation auf, die Selbstjustiz zu beenden. Senatorin Finch bestellt Superman zu einer Anhörung vor dem Kapitol ein, wo die Angemessenheit seiner Taten erörtert werden soll. Bei dieser Anhörung kommt es zu einem von Luthor initiierten Bombenanschlag, der etliche Anwesende, darunter Finch, tötet. Die Öffentlichkeit diskutiert, ob Superman ebenfalls daran beteiligt war.

Luthor erforscht derweil die Leiche von Zod und das zerstörte kryptonische Raumschiff.

Nach dem Bombenattentat stiehlt Batman das Kryptonit aus Luthors Labor und konstruiert selbst Waffen gegen Superman. Er stählt sich, entwickelt eine massiv verstärkte Rüstung, sowie Kryptonitgas-Patronen und einen Speer mit einer Spitze aus Kryptonit.

Luthor nimmt Supermans Ziehmutter Martha als Geisel, lässt sie von seinen bewaffneten Männern bewachen und zwingt diesen, Batman innerhalb einer Stunde zu töten. Superman fliegt nach Gotham City, wo Batman bereits auf Superman wartet. Anfangs will Superman nur um Hilfe bitten, doch Batman greift an und es kommt zum Zweikampf. Mit Hilfe des Kryptonits gewinnt Batman. Bevor Batman mit dem Speer zum finalen Schlag ausholt, erwähnt Superman seine Mutter Martha. Da diese den gleichen Vornamen wie Bruces Mutter hat, tritt bei diesem ein Sinneswandel ein.

Batman erkennt, dass Luthor Superman und letztendlich auch ihn manipuliert hatte. Zur gleichen Zeit treten Erschütterungen aus dem kryptonischen Raumschiff aus. Batman schaltet in einem harten Kampf Luthors Männer aus und befreit Martha Kent aus der Gefangenschaft, während Superman im Raumschiff Luthor stellt. Dieser hatte in der Zwischenzeit aus Zods Leiche das Monster Doomsday erschaffen. Nach seiner Erweckung greift es Superman an und zerstört alles in seiner Umgebung. Batman lockt das Monster in den Hafen von Gotham City, wo sich noch der Speer befindet. Dort kommt ihnen die Amazone Wonder Woman zu Hilfe. Während Wonder Woman das Monster mit ihrem Lasso bannt und Batman es mit Kryptonitgas schwächt, kann Superman ihn mit dem Speer aufspießen. Dabei rammt Doomsday Superman einen Knochen in die Brust und beide sterben.

Bruce und Diana betrauern mit Supermans Freundin Lois Lane und dessen Ziehmutter Clarks Grab. Bruce plant, mit anderen Meta-Wesen (Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten) wie Wonder Woman ein Team zusammenzustellen. Bei einem Besuch bei Luthor im Gefängnis warnte dieser ihn nämlich vor einer drohenden größeren Gefahr. In der Schlussszene verstreut Lois über Supermans Sarg Erde, die am Ende leicht aufsteigt.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2013, im selben Monat als Man of Steel Filmpremiere feierte, kündigte Warner Bros. dessen Fortsetzung für das Jahr 2014 an.[6] Außerdem wurde bekannt gegeben, dass Zack Snyder als Regisseur und David S. Goyer als Drehbuchautor zurückkehren sollen.[7] Auf der San Diego Comic Con gab Snyder wenige Wochen später bekannt, dass der Erscheinungstermin auf 2015 verschoben wurde und dass neben Superman auch Batman ein wesentlicher Charakter in der Fortsetzung zu Man of Steel sein wird. Damit ist Batman v Superman: Dawn of Justice der erste Kinofilm, bei dem Superman und Batman zusammentreffen.[8] Christopher Nolan, Produzent und Drehbuchautor des Vorgängerfilms sowie Regisseur, Drehbuchautor und Produzent der Batman-Filme Batman Begins, The Dark Knight und The Dark Knight Rises, wirkt im Film nur noch als Ausführender Produzent mit.[9]

Inspiriert wurde Batman v Superman: Dawn of Justice besonders durch Frank Millers Werk Batman – Die Rückkehr des Dunklen Ritters,[10] wie beispielsweise am Batsuit erkennbar ist.[11] Allerdings stellt Batman v Superman: Dawn of Justice gemäß Snyder keine Adaption des Stoffs dar.[12] Auch der Film The Dark Knight Rises, der vier Jahre zuvor erschien, ließ sich bereits vom Werk Millers inspirieren.[13] Erstmals im Kino in einem Realfilm ist auch Wonder Woman zu sehen,[14] deren Leinwandauftritt Warner Bros. bereits seit 1996 ankündigte. Nachdem das Drehbuch durch Goyer zu Ende geschrieben war, wurde Chris Terrio Ende 2013 beauftragt, eine verbesserte Version zu schreiben, da Goyer sich bereits um andere Projekte kümmerte.[15] Während die Dreharbeiten liefen, überarbeitete auch Ben Affleck verschiedene Szenen des Skripts.[16]

Im Mai 2014 wurde der offizielle Filmtitel, Batman v Superman: Dawn of Justice, bekannt gegeben. Zuvor war der Film unter dem Arbeitstitel Man of Steel 2 und später Batman vs. Superman bekannt.[17] Snyder meinte, dass das „v“ (englische Aussprache: ['viː]) im Titel das „Versus“ ersetzt und somit ein schlichter Filmtitel auf elegante Art vermieden werden konnte.[18]

Neben Hans Zimmer, der auch im Vorgängerfilm die Musik zum Film erstellte, beteiligte sich Tom Holkenborg, auch als Junkie XL bekannt, an der Komposition.[19] Im September 2013 wurde bekannt, dass Larry Fong, der mit Snyder bereits an den Filmen 300, Watchmen – Die Wächter sowie Sucker Punch zusammenarbeitete, Amir Mokri als Kameramann ersetzte.[20]

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von links nach rechts: Chris Hardwick (Gastgeber), Zack Snyder, Ben Affleck, Henry Cavill und Gal Gadot auf der San Diego Comic-Con 2014

Aus dem Vorgängerfilm kehren Henry Cavill als Superman, Amy Adams als Lois Lane, Diane Lane und Kevin Costner als Jonathan und Martha Kent und Laurence Fishburne als Perry White in ihren Rollen zurück.[21] Als zweiter Hauptdarsteller fungiert nun der neu gecastete Darsteller Ben Affleck als Batman. Er war bereits 2003 im Film Daredevil in der Hauptrolle eines Comichelden zu sehen,[22] wobei er für die Rolle vorwiegend negative Kritiken erhielt. Affleck entschloss sich daraufhin, nie wieder die Hauptrolle eines solchen Filmes anzunehmen,[23] und meinte später, nachdem ihm die Rolle Batmans angeboten wurde, zusätzlich, dass er zu alt für jene Rolle sei.[24] Snyder konnte Affleck jedoch davon überzeugen, als Batman in Batman v Superman: Dawn of Justice mitzuspielen, da er meinte, dass er einen gealterten Batman suche und nicht so einen, den Christian Bale in Nolans Filmtrilogie verkörperte.[25] Zahlreiche DC-Fans kritisierten die Besetzung und meinten, dass Affleck für die Rolle nicht einschüchternd genug sei.[26]

Ebenfalls unter Kritik geriet die Besetzung Jesse Eisenbergs als Supermans Gegenspieler Lex Luthor. Eisenberg, der zu der Zeit, in der er die Rolle erhielt, 30 Jahre alt war, ist gemäß den Kritikern ein viel zu junger Schauspieler für die Rolle.[27] Auch der Cast von Gal Gadot als Amazone Wonder Woman stieß auf kontroverse Diskussionen. Ihr Charakter soll laut Produzent Charles Roven an den New 52 angelehnt sein, in welchen sie als Tochter von Zeus eine Halbgöttin darstellt.[28] Allerdings meinen Kritiker in sozialen Medien, dass ihr Körper nicht dem einer Kriegerin entspräche.[29]

In Batman v Superman: Dawn of Justice treten erstmals in einer Realverfilmung Victor Stone alias Cyborg, der von Ray Fisher gespielt wird,[30] sowie Arthur Curry alias Aquaman, verkörpert durch Jason Momoa, auf.[31] Zudem spielt Jeremy Irons erstmals Alfred Pennyworth, den Butler des Milliardärs Bruce Wayne, der sich hinter der Maske Batmans befindet,[21] und Tao Okamoto Luthors Assistentin Mercy Graves.[32] Bruce Waynes verstorbene Eltern Thomas und Martha Wayne werden von Jeffrey Dean Morgan und Lauren Cohan dargestellt. Im August 2015 wurde bestätigt, dass Michael Shannon, der in Man of Steel den Widersacher General Zod verkörperte und von Superman getötet wurde, auch in der Fortsetzung mitspielen wird.[33] Durch die Veröffentlichung eines Trailers am 2. Dezember 2015 wurde das Auftreten von Doomsday bestätigt.[34]

Dreharbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. Oktober 2013 begannen die Dreharbeiten zum Film. Am East Los Angeles College wurde dabei ein American-Football-Spiel aufgenommen, das ein Spiel zwischen der Universität von Gotham City, der Stadt, in der Batman heimisch ist, und Metropolis, der Stadt, in der Superman lebt, darstellen soll.[35] Im November 2013 wurde auch in Yorkville, Illinois, gedreht. Diese Gegend stellte in Man of Steel die Kulisse der Kent-Farm, auf der Superman seine Kindheit verbrachte, dar.[36] Am 19. Mai 2014 begannen die Dreharbeiten mit den Hauptdarstellern in Detroit, Michigan,[37] wo auch Gal Gadot, die Wonder Woman spielt, gesichtet wurde.[38] Im November 2014 wurde zudem in Chicago gedreht.[39] Ein ursprünglich in Marokko geplanter Dreh wurde aufgrund der Ebolafieber-Epidemie kurzfristig nach New Mexico verlegt.[40] Des Weiteren wurde der Film in den Michigan Motion Picture Studios und im Südpazifik gedreht.[41] Diverse Szenen wurden mit IMAX-Kameras gedreht, wie beispielsweise der Mord an den Eltern von Bruce Wayne.[42] Die Dreharbeiten endeten im Dezember 2014.[43]

Comic- und Filmvorlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Filmhandlung schließt direkt an die Geschehnisse des Vorgängerstreifens Man of Steel an. Die Handlung entnimmt unter anderem Elemente aus den Comics Batman – Die Rückkehr des Dunklen Ritters von Frank Miller, in dem ein gealterter, düsterer Batman gegen einen Superman kämpft, der Werkzeug einer korrupten US-Regierung ist, sowie Der Tag, an dem Superman starb, in dem Superman gegen Doomsday den Tod findet.[44] Ebenfalls wurde angemerkt, dass Jesse Eisenbergs Version von Lex Luthor eher existierenden Interpretationen des Jokers folgt.[45]

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Synchronisation übernahm die Interopa Film GmbH in Berlin. Die Dialogregie stammte von Stefan Fredrich. Das Dialogbuch schrieb Klaus Bickert.

Rolle[46] Darsteller[46] Synchronsprecher[47]
Bruce Wayne / Batman Ben Affleck Peter Flechtner
Clark Kent / Superman Henry Cavill Alexander Doering
Alfred Pennyworth Jeremy Irons Thomas Fritsch
Lois Lane Amy Adams Giuliana Jakobeit
Diana Prince / Wonder Woman Gal Gadot Sanam Afrashteh
Lex Luthor Jesse Eisenberg Leonhard Mahlich
Martha Kent Diane Lane Arianne Borbach
Perry White Laurence Fishburne Tom Vogt
Jonathan Kent Kevin Costner Frank Glaubrecht
Dr. Silas Stone Joe Morton Oliver Siebeck
General Amajagh Sammi Rotibi Michael Ojake
Thomas Wayne Jeffrey Dean Morgan Charles Rettinghaus

Vermarktung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits während der Dreharbeiten veröffentlichten Regisseur Zack Snyder und Warner Bros. häufig Bilder von den Dreharbeiten zu Batman v Superman: Dawn of Justice zum Teil auf Twitter.[48] Dabei waren neben den Hauptdarstellern, Affleck als Batman,[49] Cavill als Superman[50] und Gadot als Wonder Woman,[51] häufig auch das Batmobil ein Hauptmotiv der Bilder.[52]

Auf der San Diego Comic Con im Juli 2014 wurde mit einem Teaser-Trailer erstmals Videomaterial zum Film veröffentlicht. Der kurze Clip wurde jedoch von Warner Bros. lediglich dort einmalig gezeigt und nicht noch einmal wiederveröffentlicht.[53] Der erste offizielle Trailer sollte am Tag der Premiere von Mad Max: Fury Road veröffentlicht werden.[54] Allerdings wurde bereits im Vorfeld ein abgefilmter Trailer mit verwackelten Bildern im Internet geleakt. Nachdem dieser nicht mehr vollständig von dort gelöscht werden konnte,[55] veröffentlichte Snyder den Trailer offiziell auf Twitter bereits früher als ursprünglich geplant.[56] Auf der San Diego Comic Con 2015 wurde der zweite Trailer vorgestellt.[57]

Eine Vorschau des dritten Trailers wurde am 30. November 2015 auf dem Fernsehsender Fox bei einer Werbeunterbrechung der Serie Gotham, als die Folge Worse Than a Crime erstausgestrahlt wurde, gezeigt.[58] Der vollständige Trailer selbst wurde am 2. Dezember 2015 bei Jimmy Kimmel Live! gezeigt.[59] Dabei wurde bestätigt, dass Doomsday auftreten wird.[34] In der Halbzeitpause des Super Bowl 50 wurde in Kooperation mit der Fluggesellschaft Turkish Airlines zwei Werbespots gezeigt, in welchen fiktionale Flüge nach Gotham und Metropolis angeboten werden.[60] Wenige Tage später, am 11. Februar 2016, veröffentlichte Warner Bros. den finalen Filmtrailer.[61]

Soundtrack[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Soundtrack zum Film Batman v Superman: Dawn of Justice stammt von den Filmkomponisten Hans Zimmer und Junkie XL (Tom Holkenborg) und wurde am 18. März 2016 veröffentlicht. Er soll als CD und in einer limitierten Auflage auf Vinyl erhältlich sein. Zimmer kündigte im März 2016 an, dass Batman v Superman: Dawn of Justice sein vorerst letzter Superhelden-Soundtrack sein soll.[62] Der Soundtrack umfasst 13 Lieder.[63] Zudem enthält die Deluxe-Version fünf zusätzliche Bonustracks:

Titelliste des Soundtracks

  1. Beautiful Lie
  2. Their War Here
  3. The Red Capes Are Coming
  4. Day of the Dead
  5. Must There Be A Superman?
  6. New Rules
  7. Do You Bleed?
  8. Problems Up Here
  9. Black and Blue
  10. Tuesday
  11. Is She With You?
  12. This Is My World
  13. Men Are Still Good (The Batman Suite)

Bonustracks

  1. Blood of My Blood
  2. Vigilante
  3. May I Help You, Mr. Wayne?
  4. They Were Hunters
  5. Fight Night

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurde ursprünglich angekündigt, dass Batman v Superman: Dawn of Justice bereits 2014 erscheint.[64] Ein Monat nach der Veröffentlichung des Vorgängerfilmes wurde der Termin jedoch auf 2015 verlegt.[8] Warner Bros. strebte an, den Film am 17. Juli zu veröffentlichen. Allerdings wurde das Releasedatum später auf den 6. Mai 2016 verschoben, da das Drehbuch nochmal überarbeitet wurde.[65] Im August 2014 wurde der Start wiederum um mehr als einen Monat, auf den 25. März, vorverschoben, damit der Film nicht in direkter Konkurrenz zu Marvels Film The First Avenger: Civil War in die Kinos kommt.[66] In Deutschland kam der Film am 24. März in die Kinos.[67] Batman v Superman: Dawn of Justice ist auch in 3D zu sehen.[68]

Eine alternative Version des Films, die Ultimate Edition, die etwa 30 Minuten länger ist, erschien digital am 28. Juni 2016.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Vereinigten Staaten spielte Batman v Superman: Dawn of Justice am Premierentag 27,7 Millionen US-Dollar ein, womit der Erfolg im Vergleich zum Vorgängerstreifen, Man of Steel, mehr als verdoppelt wurde (12 Millionen US-Dollar).[69] Weltweit nahm der Film am Premierenwochenende 424 Millionen US-Dollar ein, davon 170,1 Millionen US-Dollar in den Vereinigten Staaten.[70] Nach dem zweiten Filmwochenende betrugen die Gesamteinnahmen 680 Millionen US-Dollar, welches trotz eines scharfen Umsatzeinbruchs und mäßiger Kritiken die Hoffnung auf das Durchbrechen der Milliardengrenze nährte.[71] In der letzten Aprilwoche stand der Film auf 851 Millionen US-Dollar.[72] Trotz deutlichen Übertreffens des Filmbudgets (250 Millionen US-Dollar) wurde dies als Enttäuschung angesehen, da Batman v Superman: Dawn of Justice hinter den Milliardenfilmen des konkurrierenden Marvel Cinematic Universes blieb und aufgrund mäßiger Mundpropaganda nur begrenzt Vorfreude für die nächsten Filme des DC-Franchises (Suicide Squad sowie Wonder Woman) weckte.[73][74]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Dreharbeiten wurden Setfotos im Internet kritisiert. So ist auf einem Bild das Batmobil frontal zu sehen, wobei starke Feuerwaffen erkennbar sind. Chris Plante schrieb auf der Website The Verge beispielsweise, dass das Batmobil zwar auch in den Comics zum Teil mit Feuerwaffen ausgerüstet sei, allerdings sind sie in Batman v Superman: Dawn of Justice besonders groß und auffallend.[75][48]

In den Vereinigten Staaten waren die Kritiken durchwachsen. Bei Rotten Tomatoes bekam der Film eine durchschnittliche Bewertung von 28 %.[76] Bei Metacritic erzielte der Film im Durchschnitt 44 von 100 Punkten.[77] In US-amerikanischen Kritiken wurde häufig der mangelnde Erzählfluss kritisiert und die Leistung von Ben Affleck als Batman gelobt.

In Deutschland war das Stimmungsbild ähnlich gemischt. Spiegel.de schrieb, der Film sei „trotz zweier Supermänner kein guter Film“, kritisierte Regisseur Zack Snyder für „eine Aneinanderreihung pompöser Expositionen […] mit überflüssigen Traumsequenzen, die das eigentlich interessante persönliche Drama [zwischen Batman und Superman]“ trotz ansprechender Schauspielleistungen von Affleck, Cavill und Gadot nie zur Entfaltung brächten.[78] Die FAZ lobte ebenfalls die Schauspieler, bemängelte die „glatt pathetische“ Inszenierung und sah letztlich „keinen schlechten Film“.[79] Kino.de bewertete den Streifen als „durchschnittlich“ und lobte die Interpretation von Ben Affleck als Batman.[80] Die Abendzeitung schrieb, der Film sei an manchen Stellen zu „wirr und langatmig“; sie lobte die „harte, aggressive und verbitterte“ Batman-Darstellung sowie Jesse Eisenberg in seiner Rolle als Lex Luthor.[81] Moviejones.de bewertete den Film mit 2,5 von 5 Punkten und kritisierte ihn als „kalt und seelenlos“.[82] Die epd Film grenzt das Zielpublikum ein: „Wer etwas übrig hat für die Zeitlupen und die Zerstörungswut von Zack Snyder, wird dem Film vielleicht etwas abgewinnen können, zumal Wonder Woman ihr vielversprechendes Leinwanddebüt gibt. Doch dürftig motivierte Protagonisten und eine unbefriedigende Geschichte machen den Auftakt der DC-Comics-Saga zu einem ermüdend-nervigen Film“.[83]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bogey in Bronze: für mehr als 1 Million Besucher in 10 Tagen[84]
  • Goldene Himbeere für die schlechteste Neuverfilmung
  • Goldene Himbeere für den schlechtesten Nebendarsteller (Jesse Eisenberg)
  • Goldene Himbeere für das schlechteste Leinwandpaar (Ben Affleck und Henry Cavill)
  • Goldene Himbeere für das schlechteste Drehbuch (Chris Terrio und David S. Goyer)
  • Goldene Himbeere nominiert für den schlechtesten Film
  • Goldene Himbeere nominiert für den schlechtesten Darsteller (Ben Affleck)
  • Goldene Himbeere nominiert für den schlechtesten Darsteller (Henry Cavill)
  • Goldene Himbeere nominiert für die schlechteste Regie (Zack Snyder)

Fortsetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Batman v Superman: Dawn of Justice ist der zweite Teil einer Filmreihe, die in einem Filmuniversum von DC Comics spielt und im Jahr 2013 mit Man of Steel begann. Am 4. August 2016 erschien der Film Suicide Squad, in dem der Fokus besonders auf Batmans Antagonisten, wie dem Joker oder Deadshot, gelegt wird. Am 2. Juni 2017 erschien die erste Solo-Realverfilmung über die Figur Wonder Woman unter dem gleichen Namen in den US-amerikanischen Kinos. In Österreich erschien der Film am 15. Juni. Nach diesem Film wird Wonder Woman im November 2017 im Film Justice League gemeinsam mit unter anderem Batman und Superman als Teil des Superheldenteams Justice League auftreten. Es sind weitere Solo-Kinoverfilmungen über Figuren des DC-Universums geplant sowie für 2019 ein weiterer Justice-League-Film.[85] Ferner wurde im April 2016 bekanntgegeben, dass Ben Affleck einen neuen Batman-Film inszenieren wird.[86] Ende Januar 2017 trat Affleck jedoch als Regisseur zurück,[87] Ende Februar 2017 wurde Matt Reeves offiziell als neuer Regisseur bekannt gegeben.[88]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Batman v Superman: Dawn of Justice – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Russ Burlingame: Batman V Superman Runtime Revealed. In: comicbook.com. Somicbook.com, 20-12-2015, abgerufen am 23. Februar 2016 (englisch).
  2. Vergleich Kinofassung - Extended Cut auf schnittberichte.com, abgerufen am 31, Juli 2016
  3. Freigabebescheinigung für Batman v Superman: Dawn of Justice. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  4. Alterskennzeichnung für Batman v Superman: Dawn of Justice. Jugendmedien­kommission.
  5. David Herger: "Batman V Superman": Ausschnitt und Titelliste des Scores von Hans Zimmer & Junkie XL veröffentlicht. In: filmstarts.de. 18. Januar 2016, abgerufen am 22. März 2016.
  6. Ben Fritz: 'Man of Steel' May Give DC Comics More Superpowers. In: The Wall Street Journal. wsj.com, 16. Juni 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  7. Simon Reynolds: Hans Zimmer poised to return for Batman vs Superman score. In: Digital Spy. digitalspy.co.uk, 15. April 2014, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  8. a b Borys Kit: Superman and Batman Film Set for Comic-Con Reveal. In: Hollywood Reporter. hollywoodreporter.com, 20. Juli 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  9. Abid Rahman: Charles Roven: Ben Affleck "Was the First Guy We Went to" for Batman Role. In: Hollywood Reporter. hollywoodreporter.com, 13. Oktober 2014, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  10. Charlie Jane Anders: They’re doing a Superman/Batman movie… but that’s not the big news. In: io9. io9.com, 20. Juli 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  11. Batman’s new costume returns to classic colours, says Kevin Smith. In: The Guardian. theguardian.com, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  12. Scott Johnson: Zack Snyder Clarifies Batman Vs. Superman Is Not An Adaptation Of Frank Miller’s The Dark Knight Returns. In: Comicbook.com. 12. November 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  13. Caffeinated Clint: Bat Signal Up: Here’s what we know so far about The Dark Knight Rises. In: Moviehole. moviehole.net, 12. Dezember 2011, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  14. DCE Editorial: Upcoming Superman and Batman Film Casts Its Wonder Woman. In: DC Comics. dccomics.com, 4. Dezember 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  15. Tatiana Siegel: Batman-Superman Film Enlists ‘Argo’ Writer (Exclusive). In: Hollywood Reporter. hollywoodreporter.com, 18. Dezember 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  16. Jamie Blynn: Ben Affleck ‘Wasn’t Thrilled’ With the ‘Batman v Superman: Dawn of Justice’ Script — and Rewrote It Dressed As the Superhero! In: US Weekly. usmagazine.com, 25. Februar 2016, abgerufen am 25. Februar 2016 (englisch).
  17. Philipp Schleinig: Batman vs. Superman: Offizieller Titel bekanntgegeben. In: GIGA. giga.de, 22. Mai 2014, abgerufen am 1. Juni 2015.
  18. Brian Truitt: ‘Justice’ is served with another helping of Superman. In: USA Today. usatoday.com, 3. Juli 2014, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  19. Scott Huver: Hans Zimmer on His ‘Interstellar’ Leap of Faith and Scoring a New Batman. In: Spinoff Online. spinoff.comicbookresources.com, 3. November 2014, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  20. Drew Taylor: Comic Book Issues: Larry Fong To Photograph ‘Man Of Steel’ Sequel, Wolverine Was Almost In ‘Spider-Man’. In: The Playlist. indiewire.com, 10. September 2013, abgerufen am 1. Juni 2015.
  21. a b Official Press Release: Cameras Roll on Director Zack Snyder's "Batman v Superman: Dawn of Justice" from Warner Bros. Pictures. In: DC Comics. dccomics.com, 21. Mai 2014, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  22. Mike Fleming Jr: Ben Affleck On Playing Batman, And How Not To Accept An Academy Award. Deadline.com, 6. Dezember 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  23. Peter Sciretta: Ben Affleck says No to Daredevil sequel. In: Slash Film. slashfilm.com, 2. November 2006, archiviert vom Original am 11. August 2008, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  24. Daniel Goldblatt: Ben Affleck: ‘Initially, I Was Reluctant’ to Play Batman. In: Variety.com. variety.com, 25. Oktober 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  25. Official Press Release: Ben Affleck revealed as Batman in Warner Bros. Pictures’ new super hero feature film, now slated to open July 17, 2015. In: DC Comics. dccomics.com, 22. August 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  26. Rachel Abrams, Marc Graser: Fans Petition Warner Bros. to Remove Ben Affleck as Batman. In: Variety.com. variety.com, 23. August 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  27. Ramin Setoodeh, Justin Doll: Jesse Eisenberg as Lex Luthor: Miscast or Inspired Choice? In: Variety.com. variety.com, 31. Januar 2014, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  28. Susie McBeth: Batman vs Superman: Wonder Woman’s origin revealed for Dawn of Justice film. In: Metro.co.uk. metro.co.uk, 14. Oktober 2014, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  29. Kase Wickman: Amy Adams Talks Back About Wonder Woman Body Shaming. In: MTV. mtv.com, 19. Dezember 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  30. Eric Eisenberg: Batman v Superman: What We Know So Far About Dawn Of Justice. In: Cinema Blend. cinemablend.com, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  31. Ethan Sacks: Aquaman surfaces! Jason Momoa’s superhero costume is revealed by ‘Batman v. Superman: Dawn of Justice’ director Zack Snyder. In: New York Daily News. nydailynews.com, 20. Februar 2015, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  32. Ben Bussey: Wolverine Actress Joins Batman V Superman. In: Yahoo. uk.yahoo.com, 18. Juni 2014, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  33. Dave Trumbore: ‘Batman v Superman’: Michael Shannon Confirms Zod’s Return … with Flipper Hands? In: Collider. collider.com, 19. August 2015, abgerufen am 20. August 2015 (englisch).
  34. a b Robert Hähnel: Batman & Superman gegen Doomsday. In: IGN. de.ign.com, 3. Dezember 2015, abgerufen am 3. Dezember 2015.
  35. Danny Vasquez: Batman, Superman step onto the field. In: East Los Angeles College Campus News. elaccampusnews.com, 9. Oktober 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  36. CS: Photos of the Kent Farm Construction for Batman vs. Superman. In: Comingsoon.net. comingsoon.net, 13. November 2013, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  37. Christine: ‘Batman Vs. Superman’ filming location in Birmingham, MI & first set photos of Gal Gadot & Zack Snyder! In: On Location Vacations. onlocationvacations.com, 16. Mai 2014, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  38. Derek: Batman Vs Superman Gal Gadot Seen Filming Wonder Woman, Diana Prince Scenes Other Day. In: On the flix. ontheflix, 18. Mai 2014, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  39. Jake Hamilton: World’s greatest superheroes returning to Chicago. In: FOX 32 News Reporter. myfoxchicago.com, 27. April 2015, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
  40. Because of Ebola Batman vs. Superman to Relocate from Morocco to New Mexico Desert. In: Morocco World News. moroccoworldnews.com, 21. November 2014, abgerufen am 1. Juni 2015 (englisch).
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