Flugplatz Coburg-Steinrücken

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Flugplatz Coburg-Steinrücken
Flugplatz Coburg-Steinrücken (Bayern)
Red pog.svg
Kenndaten
ICAO-Code EDQY
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 4 km südöstlich von Coburg
Straße B4A73
Basisdaten
Eröffnung 1967
Betreiber Flugtechnische Arbeitsgemeinschaft Coburg
Start- und Landebahn
07/25 700 m × 25 m Grasbahn
BW

Der Flugplatz Coburg-Steinrücken ist einer der beiden Flugplätze der oberfränkischen Stadt Coburg. Er wird von dem Flugtechnische Arbeitsgemeinschaft Coburg e. V. betrieben.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz liegt etwa vier Kilometer südöstlich des historischen Ortskernes von Coburg im Flurstück Steinrücken auf dem Gebiet der Gemeinde Niederfüllbach. Er befindet sich auf einem exponierten Hochplateau links ob des Tals der Itz, parallel zum Füllbachtal, in einer Höhe von 357 bis 361 m ü. NN einen Kilometer östlich des Coburger Ortsteils Creidlitz.[1]

Naturräumlich ist der Flugplatz im Coburger Land gelegen; östlich steigt das Gelände zum Frankenwald hin auf, südlich zur Fränkischen Alb und westlich zu den Haßbergen. Zehn Kilometer nördlich verläuft die Landesgrenze zu Thüringen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flugtechnische Arbeitsgemeinschaft Coburg wurde 1955 gegründet und nutzte anfangs die Gelände benachbarter Vereine mit. Im Jahr 1967 wurde das heutige Gelände bezogen und zum Flugplatz ausgebaut.[2]

Infrastruktur und Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz ist ein Sonderlandeplatz für Luftfahrzeuge aller Art bis 2000 kg MTOW und hat keine geregelten Betriebszeiten. Er besitzt eine 700 Meter lange und 25 Meter breite Graspiste. Ein die Piste kreuzender Weg ist durch eine Ampelanlage gesichert. Der Betreiber des Flugplatzes ist die Flugtechnische Arbeitsgemeinschaft Coburg e. V. Eine Landung ist nur nach Erlaubnis des Halters möglich (PPR). Der Platz hat die ICAO-Kennung EDQY.

Es bestehen ein Vereinsheim mit Werkstatt, ein Tower (GE 129.800 MHz) und ein Hangar. Es gibt eine Windenstarteinrichtung, Schleppflugzeuge und eine Tankmöglichkeit.

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 5. August 2012 verunglückte eine Piper PA 28-181 kurz nach dem Start auf EDQY, stürzte in ein Waldstück und brannte aus. Alle vier Insassen kamen dabei ums Leben.[3][4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindestraßen erschließen den Flugplatz zu der westlich verlaufenden Bundesstraße 4 und zu der südlich verlaufenden Bundesstraße 303 als Zubringer zur östlich verlaufenden A 73. Der ÖPNV bedient den Flugplatz nicht; die nächstgelegene Zustiegsmöglichkeit besteht in Creidlitz zu der Werrabahn.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lage des Flugplatzes auf BayernAtlas
  2. Flugplatz Coburg-Steinrücken
  3. BFU-Bericht BFU 3X108-12 (.pdf)
  4. Pressebericht InFranken.de vom 4. September 2013