Flugplatz Lauf-Lillinghof

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Flugplatz Lauf-Lillinghof
Flugplatz Lauf-Lillinghof.jpg
Kenndaten
ICAO-Code EDQI
Koordinaten

49° 36′ 19″ N, 11° 17′ 2″ OKoordinaten: 49° 36′ 19″ N, 11° 17′ 2″ O

545 m (1788 ft) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 7 km nordwestlich von Schnaittach
Straße BAB A9 Ausfahrt Schnaittach – Richtung Erlangen
Basisdaten
Eröffnung 1957
Betreiber Segelflug Club Lauf e.V.
Fläche 13 ha
Start- und Landebahnen
07L/25R 450 m × 8 m Asphalt
07R/25L 450 m × 30 m Gras

i1 i3


i7 i10 i12 i14

Der Flugplatz Lauf-Lillinghof ist ein 545 Meter hoch gelegener Sonderlandeplatz, der im Landkreis Nürnberger Land liegt und dem Segelflugsport dient.

Kurzcharakteristik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz befindet sich am südwestlichen Rand des Gipfelplateaus des Epperlesbergs. Der Doppelname des Flugplatzes beruht zum einen auf dessen Betreiberverein, dem Segelflug Club Lauf, zum anderen auf den nur wenige hundert Meter südöstlich des Platzes gelegenen Weiler Lillinghof.

Das mit dem ICAO-Code EDQI bezeichnete Flugfeld liegt zehn Kilometer nördlich der Stadt Lauf, dem Sitz seines Betreibervereins, und etwa sieben Kilometer nordwestlich des Ortes Schnaittach, zu dessen Gemeindegebiet es auch gehört.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz wurde in den 1950er-Jahren durch den 1929 gegründeten Segelflug Club Lauf e.V. angelegt. Im Vorfeld dazu waren 1955 zunächst erste Erprobungen auf dem späteren Gelände des Platzes unternommen worden. Nachdem diese positive Resultate erbracht hatten, wurde mit Errichtung des Flugplatzes begonnen. Mit der 1957 erfolgten offiziellen Zulassung wurde schließlich der erste reguläre Flugbetrieb aufgenommen. In der Folgezeit wurde das Gelände nach und nach von den bisherigen Grundstückseignern erworben, so dass es sich heute zur Gänze im Besitz des Betreibervereins befindet. Parallel dazu wurden der Tower und die weiteren Betriebseinrichtungen des Platzes erbaut, hauptsächlich durch den Einsatz freiwilliger Helfer. Ein Teil der Graspiste wurde 1994 asphaltiert und mit dieser vor allem aus Lärmschutz- und Sicherheitsgründen erfolgten Maßnahme wurde auch eine Verbesserung der Startmöglichkeiten des Platzes erreicht.

Abseits vom normalen Flugbetrieb finden auf dem Platz gelegentlich auch Sonderveranstaltungen statt. So wird etwa alle zwei Jahre von der Nürnberger Astronomischen Arbeitsgemeinschaft die Starparty Lillinghof organisiert. Diese für jedermann frei zugängliche Veranstaltung wird von Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft ausgerichtet und fand zuletzt im August 2013 statt.[1] Eine weitere Sonderveranstaltung ist Rock im Hangar, bei der ebenfalls der Eintritt frei ist. Sie findet in und um den Hangar des Flugplatzes statt.

In überregionale Schlagzeilen geriet der Platz durch einen Flugunfall, der sich am 5. September 2010 ereignete. Neben zahlreichen Verletzten musste dabei auch ein Todesopfer beklagt werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Flugplatz Lauf-Lillinghof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Blick aus Lillinghof in ferne Galaxien. In: nordbayern.de. 12. August 2013, abgerufen am 30. August 2013.