Flugplatz Dingolfing

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Flugplatz Dingolfing
Flugplatz Dingolfing (Bayern)
Red pog.svg
Kenndaten
ICAO-Code EDPD
Koordinaten

48° 39′ 25″ N, 12° 30′ 1″ OKoordinaten: 48° 39′ 25″ N, 12° 30′ 1″ O

354 m (1161 ft) über MSL
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 3 km nördlich von Dingolfing
Straße A92
Basisdaten
Betreiber Luftsportverein Dingolfing
Start- und Landebahn
08/26 660 m × 30 m Gras



i7

i11 i13

BW
EDPD auf Luftbild von Nordosten, (2015)
BW

Der Flugplatz Dingolfing ist der Flugplatz der niederbayerischen Stadt Dingolfing. Er wird von dem Luftsportverein Dingolfing e. V. betrieben.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sonderlandeplatz war ursprünglich der Flugplatz der Hans Glas GmbH, und wurde zusammen mit dem Automobilhersteller im November 1966 von BMW übernommen.

Am 17. Juli 1969 wurde der Flugplatz von der Regierung von Niederbayern wieder als Sonderlandeplatz zugelassen, mit dem Luftsportverein Dingolfing als Halter.[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz liegt etwa drei Kilometer nördlich des historischen Stadtkernes von Dingolfing im Flurstück Lange Teile auf einer Höhe von 354 m ü. NN.[2] Naturräumlich liegt das Gelände im Isartal, das nördlich in den Gäuboden übergeht.

Flugplatz und Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz ist ein Sonderlandeplatz für Luftfahrzeuge aller Art bis 2000 kg MTOW, Hubschrauber bis 5700 kg und hat keine geregelten Betriebszeiten. Das Gelände gehört der Stadt Dingolfing und der Betreiber ist der Luftsportverein Dingolfing e. V. Eine Landung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich (PPR). Der Platz führt den ICAO-Code EDPD.

Es bestehen mehrere Wirtschaftsgebäude, ein kleiner ebenerdiger Leitstand (Frequenz 123,600 MHz), zwei Hangars und ein Vereinsheim. Es gibt eine Tankstelle und bei Zwischenlandungen ist ein Ölservice möglich.

Zwischenfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Am 31. Dezember 2005 sackte eine Piper Tomahawk nach dem Start wieder durch und prallte hinter dem Endes des Rollfeldes in unbefestigtes Gelände. Die Maschine wurde schwer beschädigt, der Pilot kam mit dem Schrecken davon.[3][4]
  • Am 4. Juli 2012 stürzte ein Ultraleichtflugzeug W.D. Sunwheel kurz nach dem Start auf EDPD in ein Getreidefeld und brannte dort aus. Beide Insassen kamen hierbei ums Leben.[5][6]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Gemeindestraße erschließt den Flugplatz zu der unmittelbar nördlich verlaufenden Bundesautobahn 92 hin. Der ÖPNV bedient den Flugplatz nicht direkt. Im Ort gibt es einen Stadtbus, der zum Bahnhof Dingolfing hin anschließt. Dort besteht eine Zustiegsmöglichkeit zu der Bahnstrecke Landshut–Plattling.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Flugplatz Dingolfing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dingolfinger Anzeiger, 20. Juli 2019, S. 20: "Vor 50 Jahren"
  2. EDPD bei BayernAtlas
  3. Pressebericht neumarktonline.de vom 31. Dezember 2005
  4. Wikinews vom 2. Januar 2006
  5. Pressebericht idowa.de von Juli 2012
  6. BFU-Untersuchungsbericht (.pdf) 3X078-12