Maciej Kot

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Maciej Kot Skispringen
Maciej Kot (2016)

Maciej Kot (2016)

Nation PolenPolen Polen
Geburtstag 9. Juni 1991
Geburtsort LimanowaPolenPolen Polen
Größe 178 cm
Gewicht 62 kg
Beruf Student
Karriere
Verein AZS Zakopane
Debüt im Weltcup 13. Dezember 2007
Pers. Bestweite 231,0 m (Planica 2016)
Status aktiv
Medaillenspiegel
WM 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
JWM-Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Universiade-Medaillen 0 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
Nationale Medaillen 3 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Bronze0 2013 Val di Fiemme Mannschaft
FIS Skisprung-Junioren-WM
0Bronze0 2008 Zakopane Mannschaft
0Silber0 2009 Štrbské Pleso Einzel
0Bronze0 2009 Štrbské Pleso Mannschaft
Logo der FISU Winter-Universiade
0Silber0 2011 Erzurum Großschanze
0Silber0 2011 Erzurum Normalschanze
0Bronze0 2011 Erzurum Mannschaft
Logo des Polnischen Skiverbands Polnische Meisterschaften
0Bronze0 2010 Wisła Großschanze
0Gold0 2010 Szczyrk Mannschaft
0Bronze0 2011 Szczyrk Mannschaft
0Gold0 2012 Zakopane Mannschaft
0Gold0 2012 Wisła Großschanze
0Gold0 2013 Wisła Großschanze
Platzierungen
 Weltcupsiege (Einzel) 02  (Details)
 Weltcupsiege (Team) 02  (Details)
 Grand-Prix-Siege (Einzel) 02  (Details)
 Grand-Prix-Siege (Team) 04  (Details)
 Gesamtweltcup 17. (2013/14)
 Skiflug-Weltcup 15. (2013/14)
 Vierschanzentournee 04. (2016/17)
 Nordic Tournament 62. (2008)
 Sommer-Grand-Prix 01. (2016)
 Weltcup-/A-Klasse-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 2 1 0
 Teamspringen 2 3 3
 Grand-Prix-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 2 2 1
 Teamspringen 4 3 0
 Continental-Cup-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 2 6 2
letzte Änderung: 16. Februar 2017

Maciej Kot (* 9. Juni 1991 in Limanowa) ist ein polnischer Skispringer und Mitglied im polnischen A-Kader. Sein größter internationaler Erfolg ist die Bronzemedaille mit der polnischen Mannschaft bei der Weltmeisterschaft 2013 im Val di Fiemme.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maciej Kot (2007)

Kot, der für den AZS Zakopane springt, qualifizierte sich erstmals am 13. Dezember 2007 in Villach für einen Weltcup-Wettbewerb.

Bei der Junioren-WM 2008 gewann er die Bronzemedaille im Teamspringen und wurde Siebter im Einzelwettkampf. Am 6. Juli 2008 konnte er im slowenischen Kranj erstmals ein Continental-Cup-Springen für sich entscheiden. Bei der Junioren-WM 2009 gewann er im Einzel die Silbermedaille und zusammen mit der polnischen Mannschaft Bronze. Im Juli 2010 konnte er mit der Mannschaft des AZS Zakopane im Mannschaftswettbewerb seinen ersten polnischen Meistertitel und von der Großschanze mit Platz drei seine erste Einzelmedaille erringen.[1] 2011 errang er bei der Winter-Universiade im türkischen Erzurum die Silbermedaille sowohl auf der Normal- als auch auf der Großschanze. Mit der polnischen Mannschaft belegte er den Bronzerang.[2]

Am 3. März 2012 sprang er beim Mannschaftsspringen in Lahti mit der polnischen Equipe als Dritter erstmals auf einen Podestplatz im Weltcup.[3] Am 21. Juli 2012 gelang ihm auf der Großschanze in Wisła der erste Sieg im Sommer-Grand-Prix.[4] Bei den polnischen Meisterschaften am 2. September 2012 auf derselben Schanze konnte er seinen ersten nationalen Einzeltitel erringen.[5] Sein bisher bestes Einzelergebnis bei einem Weltcupspringen erreichte er mit Platz fünf beim Neujahrsspringen 2013 in Garmisch-Partenkirchen im Rahmen der Vierschanzentournee 2012/13.

Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2013 gewann er mit seinen Teamkollegen Piotr Żyła, Dawid Kubacki und Kamil Stoch hinter Österreich und Deutschland die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb und damit die erste polnische Mannschaftmedaille im Skispringen bei einer Weltmeisterschaft.[6] Wenige Tage später gewann Kot sowohl im Einzel als auch im Team bei den polnischen Meisterschaften 2013 in Wisła die Goldmedaille.[7]

Bei seinen ersten Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi erreichte er im Einzelspringen von der Normalschanze den siebenten Rang und landete von der Großschanze auf Platz 22. Im Teamspringen belegte er gemeinsam mit Piotr Żyła, Jan Ziobro und Kamil Stoch den vierten Rang und verpasste so nur knapp eine Medaille.

Am 11. Februar 2017 konnte er in Sapporo punktgleich mit Peter Prevc seinen ersten Weltcup gewinnen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupsiege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 11. Februar 2017 JapanJapan Sapporo Großschanze
2. 16. Februar 2017 Korea SudSüdkorea Pyeongchang Normalschanze

Weltcupsiege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 3. Dezember 2016 DeutschlandDeutschland Klingenthal Großschanze
2. 28. Januar 2017 DeutschlandDeutschland Willingen Großschanze

Weltcup-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2011/12 35. 108
2012/13 18. 460
2013/14 17. 398
2014/15 65. 017
2015/16 31. 165

Grand-Prix-Siege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 21. Juli 2012 PolenPolen Wisła Großschanze
2. 30. September 2012 OsterreichÖsterreich Hinzenbach Normalschanze

Grand-Prix-Siege im Team[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 7. August 2010 DeutschlandDeutschland Hinterzarten Normalschanze
2. 2. August 2013 PolenPolen Wisła Großschanze
3. 25. Juli 2014 PolenPolen Wisła Großschanze
4. 31. Juli 2014 PolenPolen Wisła Großschanze

Grand-Prix-Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2007 48. 037
2008 17. 104
2009 59. 014
2010 16. 124
2011 09. 222
2012 05. 310
2013 08. 248
2014 39. 055
2015 40. 060

Continental-Cup-Siege im Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Ort Typ
1. 6. Juli 2008 SlowenienSlowenien Kranj Normalschanze
2. 11. Januar 2015 PolenPolen Wisła Großschanze

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maciej Kot – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Adam Małysz dominiert polnische Meisterschaften“ auf www.berkutschi.com, abgerufen am 3. März 2012.
  2. Winter-Universiade 2011 - Team in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch), abgerufen am 4. Februar 2011.
  3. „Österreicher können es auch auf kleinen Schanzen“ auf www.berkutschi.com, abgerufen am 3. März 2012.
  4. LGP w Wiśle: Maciej Kot zwycięzcą!!!, bei www.skijumping.pl, abgerufan am 4. Januar 2016.
  5. [1], bei www.skijumping.pl, abgerufen am 9. Januar 2016.
  6. „Titel an das Team aus Österreich“ bei www.berkutschi.com, abgerufen am 2. März 2013.
  7. Maciej Kot sichert sich polnischen Meistertitel bei skispringen.com, abgerufen am 27. März 2013.