Maryna Bech-Romantschuk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Maryna Bech-Romantschuk Leichtathletik

Maryna Bech (2013)
Maryna Bech in Moskau 2013

Voller Name Maryna Oleksandriwna Bech-Romantschuk
Nation UkraineUkraine Ukraine
Geburtstag 18. Juli 1995 (26 Jahre)
Geburtsort Morosiw, Ukraine
Größe 174 cm
Gewicht 62 kg
Karriere
Disziplin Weitsprung
Bestleistung 6,96 m
Verein Oswita
Trainer Wadym Kruschynsky
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Europaspiele 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Sommer-Universiade 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
U23-Europameisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
U20-Europameisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Logo der World Athletics Weltmeisterschaften
Silber Doha 2019 6,92 m
Logo der Europäischen Olympischen Komitees Europaspiele
Gold Minsk 2019 6,79 m
Logo der EAA Europameisterschaften
Silber Berlin 2018 6,73 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
Bronze Glasgow 2019 6,84 m
Gold Toruń 2021 6,92 m
Logo der FISU Universiade
Gold Neapel 2019 6,84 m
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
Bronze Bydgoszcz 2017 6,48 m
Logo der EAA U20-Europameisterschaften
Bronze Rieti 2013 6,44 m
letzte Änderung: 13. August 2021

Maryna Oleksandriwna Bech-Romantschuk (ukrainisch Марина Олександрівна Бех-Романчук, engl. Transkription Maryna Bekh-Romanchuk; * 18. Juli 1995 in Morosiw als Maryna Bech) ist eine ukrainische Leichtathletin, die sich auf den Weitsprung spezialisiert hat. Ihr größter Erfolg ist der Sieg bei den Halleneuropameisterschaften 2021 in Toruń.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011 nahm Maryna Bech an den Jugendweltmeisterschaften nahe Lille teil und belegte dort im Finale den fünften Platz. 2011 gewann sie die Goldmedaille beim Europäischen Olympischen Jugendfestival. 2012 erfolgte ihre Teilnahme an den Juniorenweltmeisterschaften in Barcelona, bei denen sie mit 6,35 m den achten Platz belegte. 2013 gewann sie die Bronzemedaille bei den Junioreneuropameisterschaften in Rieti. Sie nahm auch an den Weltmeisterschaften in Moskau teil, schied dort aber bereits in der Qualifikation aus. Bei den Juniorenweltmeisterschaften im darauffolgenden Jahr belegte sie im Finale Platz neun. 2015 schied sie bei den Halleneuropameisterschaften in Prag mit 6,27 m in der Qualifikation aus und belegte bei den U23-Europameisterschaften in Tallinn mit 6,50 m den sechsten Platz.

2016 belegte sie bei den Europameisterschaften in Amsterdam im Finale den zwölften Platz mit 6,29 m. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro konnte sie sich für das Finale qualifizieren. Dort gelang ihr aber kein gültiger Versuch und sie wurde somit Letzte. 2017 belegte sie bei den Halleneuropameisterschaften in Belgrad mit 6,59 m den siebten Platz. Bei den U23-Europameisterschaften im polnischen Bydgoszcz war sie nach der Papierform klare Favoritin, konnte aber die gesamte Saison hinweg nicht an die vorige anknüpfen. Dennoch konnte sie sich den Wettkampf über steigern und gewann mit 6,48 m die Bronzemedaille. Bei den Weltmeisterschaften in London im August schied sie mit 6,36 m in der Qualifikation aus. Im Jahr darauf belegte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham mit 6,37 m den zehnten Platz. Im August gewann sie bei den Europameisterschaften in Berlin mit 6,73 m die Silbermedaille hinter der Deutschen Malaika Mihambo. Bei den Halleneuropameisterschaften 2019 in Glasgow gewann sie mit 6,84 m die Bronzemedaille hinter der Serbin Ivana Španović und der Weißrussin Nastassja Mirontschyk-Iwanowa. Anschließend siegte sie bei den Europaspielen in Minsk mit 6,79 m und auch bei der Sommer-Universiade in Neapel mit 6,84 m. Damit qualifizierte sie sich auch für die Weltmeisterschaften in Doha im Oktober, bei denen sie mit einer Weite von 6,92 m im Finale hinter der Deutschen Malaika Mihambo die Silbermedaille gewann.[1] 2020 kam sie bei all ihren Hallenwettkämpfen über 6,90 m und blieb damit ungeschlagen. Ende August siegte sie beim Bauhaus-Galan mit 6,85 m und beim ISTAF Berlin mit einer Weite von 6,87 m, ehe sie beim Diamond League Meeting in Doha mit 6,91 m ebenfalls siegte. 2021 siegte sie bei den Halleneuropameisterschaften in Toruń mit ihrem letzten Sprung im Wettkampf auf 6,92 m und stellte damit eine Weltjahresbestleistung in der Halle auf.[2] Anfang Juni wurde sie bei der Golden Gala Pietro Mennea mit 6,79 m Dritte und auch beim Bauhaus-Galan gelangte sie mit 6,79 m auf Rang drei. Daraufhin siegte sie mit derselben Weite bei den Gyulai István Memorial und dann mit 6,77 m beim Müller British GP in Gateshead. Bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio kam sie mit einer Weite von 6,88 m im Finale auf den fünften Platz.[3]

Zwischen 2015 und 2021 wurde Bech-Romantschuk ukrainische Meisterin im Weitsprung im Freien sowie 2015 und von 2017 bis 2019 und 2021 auch in der Halle.

Seit ihrer Heirat im September 2018 mit dem ukrainischen Schwimmer Mychajlo Romantschuk startet sie unter dem Doppelnamen Bech-Romantschuk.

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Weitsprung: 6,93 m (+2,0 m/s), 17. Juni 2016 in Luzk
    • Weitsprung (Halle): 6,96 m, 8. Februar 2020 in Toruń

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Maryna Bech-Romantschuk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bob Ramsak: Report: women's long jump - IAAF World Athletics Championships Doha 2019 (englisch) IAAF. 6. Oktober 2019. Abgerufen am 7. Oktober 2019.
  2. Sixth round wonder Bekh-Romanchuk soars to long jump gold (englisch) European Athletics. 6. März 2021. Abgerufen am 8. März 2021.
  3. Leichtathletik - Weitsprung Frauen Olympia Tokio 2020 auf eurosport.de; abgerufen am 3. August 2021