Ivana Španović

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Ivana Španović Leichtathletik

Ivana Spanovic by Augustas Didzgalvis.jpg
Ivana Španović bei der Hallen-WM 2014

Nation SerbienSerbien Serbien
Geburtstag 10. Mai 1990 (27 Jahre)
Geburtsort Zrenjanin, Serbien
Größe 176 cm
Gewicht 65 kg
Karriere
Disziplin Weitsprung
Bestleistung 7,24m Sport records icon NR.svg
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Europameisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Hallenweltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 3 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Universiade 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
U23-Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Juniorenweltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Jugendweltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
0Bronze0 Rio de Janeiro 2016 7,08 m
 Weltmeisterschaften
0Bronze0 Moskau 2013 6,82 m
0Bronze0 Peking 2015 7,01 m
Logo der EAA Europameisterschaften
0Silber0 Zürich 2014 6,81 m
0Gold0 Amsterdam 2016 6,94 m
Hallenweltmeisterschaften
0Bronze0 Sopot 2014 6,77 m
0Silber0 Portland 2016 7,07 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Gold0 Prag 2015 6,98 m
0Gold0 Belgrad 2017 7,24 m
Logo der FISU Universiade
0Gold0 Belgrad 2009 6,64 m
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
0Silber0 Ostrava 2011 6,74 m
 Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Bydgoszcz 2008 6,61 m
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
0Silber0 Novi Sad 2009 6,71 m
 Jugendweltmeisterschaften
0Gold0 Ostrava 2007 6,41 m
letzte Änderung: 5. März 2017

Ivana Španović (serbisch-kyrillisch Ивана Шпановић; * 10. Mai 1990 in Zrenjanin) ist eine serbische Leichtathletin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihren ersten internationalen Erfolg feierte Španović bei den Jugend-Weltmeisterschaften 2005 in Marrakesch, wo sie im Weitsprung den achten Platz in der Qualifikation und über 100 Meter den fünften Platz im Halbfinale erreichte. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2006 in Peking erreichte sie im Weitsprung das Finale und wurde am Ende Siebente. Bei den Halleneuropameisterschaften in Birmingham erreichte sie mit 6,18 m nur einen 18. Platz in der Qualifikation und damit keinen Startplatz im Finaldurchgang. Im gleichen Jahr startete sie erneut bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Ostrava und beendete das Finale mit 6,41 m auf dem zweiten Platz, womit sie Silber gewann. Bei den Junioren-Europameisterschaften 2007 in Hengelo erreichte sie den zweiten Platz in der Qualifikation. Im Finale konnte sie sich nicht platzieren. Im Juli 2008 gewann Španović Gold bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Bydgoszcz.

Daraufhin wurde sie für die Olympischen Sommerspiele 2008 nominiert. In Peking verpasste sie aber mit dem 16. Platz den Finaldurchgang und schied nach der Qualifikation aus. Bei der Sommer-Universiade 2009 gewann sie schließlich Gold. Ein Jahr später qualifizierte sie sich bei den Europameisterschaften 2010 in Barcelona fürs Finale und wurde am Ende Achte mit einem Sprung auf 6,60 m. Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau belegte sie den dritten Platz mit persönlicher Bestleistung von 6,82 m. Damit ist Španović die erste serbische Leichtathletin, die bei Weltmeisterschaften einen Medaillenrang erreichte. Bei der WM in Peking konnte sie 2015 diesen Erfolg mit der Bronzemedaille und dem Landesrekord von 7,01 m wiederholen. Am Ende des Jahres wurde Španović zur serbischen Sportlerin des Jahres gewählt.[1] 2016 wurde sie in Amsterdam Europameisterin und gewann bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro mit nationalem Rekord von 7,08 m hinter den beiden US-Amerikanerinnen Tianna Bartoletta (7,17 m) und Brittney Reese (7,15 m) die Bronzemedaille.

Auf nationaler Ebene ist Španović seit 2006 erfolgreich. So gewann sie von 2006 bis 2008 dreimal in Folge den nationalen Junioren-Titel im Weitsprung sowie 2009 zudem im 100-Meter-Lauf. 2008 gewann sie zudem den Serbischen Meistertitel bei den Senioren im Weitsprung. 2009 konnte sie zudem die Junioren-Balkanmeisterschaft für sich entscheiden. Eines ihrer Markenzeichen sind ihre langen Fingernägel, die sie oft in auffälligen Farben lackiert. Ivana Španović möchte dies als Reminiszenz an große Athletinnen wie Florence Griffith-Joyner und Gail Devers verstanden wissen.

Bei den Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 2017 in ihrer Heimat wurde sie ihrer Favoritenrolle gerecht und zeigte drei Sprünge über sieben Meter und sicherte sich somit die Goldmedaille. Ihr bester Versuch von 7,24 wurde jemals nur von Heike Drechsler und Galina Tschistjakowa übertroffen.[2]

Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Outdoor

Halle

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ivana Španović – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. NAJBOLJA I NAJLEPŠA Ivana Španović: Hoću medalju i nacionalni rekord u Riju sport.blic.rs 18. Dezember 2015
  2. http://www.european-athletics.org/competitions/european-athletics-indoor-championships/history/year=2017/results/index.html