Monica Niculescu

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Monica Niculescu Tennisspieler
Monica Niculescu
Niculescu 2014 bei den US Open
Nation: RumänienRumänien Rumänien
Geburtstag: 25. September 1987
Größe: 168 cm
Gewicht: 63 kg
1. Profisaison: 2002
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Calin Stelian Ciorbagiu
Preisgeld: 4.519.227 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 446:300
Karrieretitel: 3 WTA, 18 ITF
Höchste Platzierung: 28 (27. Februar 2012)
Aktuelle Platzierung: 51
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 392:223
Karrieretitel: 8 WTA, 22 ITF
Höchste Platzierung: 15 (29. August 2016)
Aktuelle Platzierung: 24
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 8. Mai 2017
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Monica Niculescu (* 25. September 1987 in Slatina) ist eine rumänische Tennisspielerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niculescu, die seit Mai 2002 Profispielerin ist, hat seit 2004 bereits 50 Partien für die rumänische Fed-Cup-Mannschaft bestritten und dabei 30 Siege gefeiert. Zudem gewann sie bislang 18 ITF-Turniere im Einzel.

Ihre ersten größeren Erfolge auf der WTA Tour feierte sie mit dem dreimaligen Einzug in ein Viertelfinale: 2008 verlor sie in Taschkent auf Hartplatz (Kategorie: Tier IV) gegen Peng Shuai im dritten Satz mit 4:6, im Jahr darauf unterlag sie in Straßburg auf Sand und in Taschkent auf Hartplatz (beide Kategorie International) Aravane Rezaï bzw. Jaroslawa Schwedowa jeweils im dritten Satz. Zweimal stand sie bislang im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers, 2011 bei den US Open und 2015 in Wimbledon. 2013 gewann Niculescu die erste Auflage des WTA Brasil Tennis Cup in Florianópolis und damit ihren ersten WTA-Titel im Einzel, als sie dort Olga Putschkowa im Endspiel in drei Sätzen besiegte.

Im Doppel gewann sie ihren ersten WTA-Titel 2009 beim Turnier in Budapest, bei dem sie mit Doppelpartnerin Alissa Kleibanowa im Endspiel die Schwestern Aljona und Kateryna Bondarenko in zwei Sätzen besiegte. Ihr zweiter Titelgewinn folgte im Januar 2012 an der Seite ihrer Landsfrau Irina-Camelia Begu in Hobart. Bei Grand-Slam-Turnieren feierte sie 2010 an der Seite von Shahar Peer mit dem Einzug in das Viertelfinale der French Open (Zweisatzniederlage gegen Nuria Llagostera Vives und María José Martínez Sánchez) ihren größten Erfolg, den sie 2012 bei den Australian Open an der Seite von Irina-Camelia Begu (Zweisatzniederlage im Viertelfinale gegen die Paarung Swetlana Kusnezowa/Wera Swonarjowa) bestätigen konnte. Außerdem gewann sie mit wechselnden Partnerinnen 22 ITF-Doppeltitel.

2011 sollte das mit Abstand beste Jahr für die Rumänin werden. Bereits bei den Australian Open erreichte sie nach Siegen über Timea Bacsinszky und die gesetzte Zwetana Pironkowa die dritte Runde, in der sie Francesca Schiavone allerdings mit 0:6, 6:7 unterlag. Beim Sandplatzturnier in Estoril zog sie nach einem 5:7, 6:4, 6:2 über Jarmila Gajdošová ins Halbfinale ein, in dem sie der späteren Turniersiegerin Anabel Medina Garrigues in zwei glatten Sätzen unterlag. Nach kleineren Verletzungsproblemen im Sommer reiste sie gut erholt zu den US Open, bei denen sie nach klaren Siegen über Patricia Mayr-Achleitner, Alexandra Dulgheru und Lucie Šafářová erstmals in ihrer Karriere ins Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers einzog und gegen Angelique Kerber ausschied. Beim Premier-Mandatory-Turnier von Peking konnte sie ihre gute Verfassung bestätigen, indem sie als Qualifikantin die amtierende French-Open-Siegerin Li Na mit 6:4 und 6:0 besiegte und ins Halbfinale vorstieß, in dem sie Andrea Petković unterlag.

Beim letzten WTA-Turnier des Jahres in Luxemburg gelang ihr erstmals der Einzug in ein Finale, nachdem sie bereits in der ersten Runde gegen die Qualifikantin Karin Knapp hatte Matchbälle abwehren müssen. Nach knappen Siegen über Anabel Medina Garrigues, Lucie Hradecká und Anne Keothavong war sie im Endspiel gegen die topgesetzte Wiktoryja Asaranka allerdings chancenlos. Die gegen Saisonende eingespielten Punkte reichten aber aus, um sich zum ersten Mal in den Top 30 der Weltrangliste zu platzieren und damit das Jahr als die am höchsten gelistete rumänische Tennisspielerin abzuschließen.

2012 erreichte sie bei den Australian Open mit Siegen über Alizé Cornet und Pauline Parmentier erneut die dritte Runde, in der sie gegen Caroline Wozniacki in zwei Sätzen ausschied. Im Finale von Luxemburg stand sie gegen Venus Williams beim 2:6, 3:6 auf verlorenem Posten.

Anfang 2014 gewann sie in Shenzhen und in Hobart ihre WTA-Doppeltitel Nummer drei und vier, jeweils an der Seite von Klára Zakopalová. Mit einem Endspielsieg in Guangzhou über Alizé Cornet konnte sie im September 2014 nach anderthalb Jahren auch wieder einen Einzeltitel auf der WTA Tour gewinnen.

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 2. März 2013 BrasilienBrasilien Florianópolis WTA International Hartplatz RusslandRussland Olga Putschkowa 6:2, 4:6, 6:4
2. 20. September 2014 China VolksrepublikVolksrepublik China Guangzhou WTA International Hartplatz FrankreichFrankreich Alizé Cornet 6:4, 6:0
3. 22. Oktober 2016 LuxemburgLuxemburg Luxemburg WTA International Hartplatz (Halle) TschechienTschechien Petra Kvitová 6:4, 6:0

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 6. Juli 2009 UngarnUngarn Budapest WTA International Sand RusslandRussland Alissa Kleibanowa UkraineUkraine Aljona Bondarenko
UkraineUkraine Kateryna Bondarenko
6:4, 7:65
2. 14. Januar 2012 AustralienAustralien Hobart WTA International Hartplatz RumänienRumänien Irina-Camelia Begu Chinese TaipeiChinese Taipei Chuang Chia-jung
NeuseelandNeuseeland Marina Eraković
6:74, 7:64, [10:5]
3. 4. Januar 2014 China VolksrepublikVolksrepublik China Shenzhen WTA International Hartplatz TschechienTschechien Klára Zakopalová UkraineUkraine Ljudmyla Kitschenok
UkraineUkraine Nadija Kitschenok
6:3, 6:4
4. 11. Januar 2014 AustralienAustralien Hobart WTA International Hartplatz TschechienTschechien Klára Zakopalová Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lisa Raymond
China VolksrepublikVolksrepublik China Zhang Shuai
6:2, 6:75, [10:8]
5. 9. Januar 2016 China VolksrepublikVolksrepublik China Shenzhen WTA International Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vania King China VolksrepublikVolksrepublik China Xu Yifan
China VolksrepublikVolksrepublik China Zheng Saisai
6:1, 6:4
6. 23. Juli 2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington WTA International Hartplatz BelgienBelgien Yanina Wickmayer JapanJapan Shūko Aoyama
JapanJapan Risa Ozaki
6:4, 6:3
7. 27. August 2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New Haven WTA Premier Hartplatz IndienIndien Sania Mirza UkraineUkraine Kateryna Bondarenko
Chinese TaipeiChinese Taipei Chuang Chia-jung
7:5, 6:4
8. 16. April 2017 SchweizSchweiz Biel WTA International Hartplatz (Halle) Chinese TaipeiChinese Taipei Hsieh Su-wei SchweizSchweiz Timea Bacsinszky
SchweizSchweiz Martina Hingis
5:7, 6:3, [10:7]

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Karriere
Australian Open 1 2 1 3 3 1 3 1 2 1 3
French Open 1 1 1 1 1 2 1 1 1 2
Wimbledon 2 1 2 2 1 1 1 AF 2 1 AF
US Open 1 1 1 AF 1 1 2 2 3 3 AF

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Karriere
Australian Open 2 AF 2 VF AF 2 2 1 1 VF
French Open 2 AF VF AF 2 AF 2 1 VF
Wimbledon 2 AF 2 2 2 1 2 2 1 AF
US Open 2 AF AF 1 1 1 2 2 AF AF AF

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Monica Niculescu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien