Francesca Schiavone

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Francesca Schiavone Tennisspieler
Francesca Schiavone
Schiavone 2013 beim Training bei den French Open
Nation: ItalienItalien Italien
Geburtstag: 23. Juni 1980
Größe: 166 cm
Gewicht: 60 kg
1. Profisaison: 1998
Spielhand: Rechts
Trainer: Lorenzo di Giovanni
Preisgeld: 10.829.854 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 592:453
Karrieretitel: 7 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 4 (31. Januar 2011)
Aktuelle Platzierung: 100
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 220:200
Karrieretitel: 7 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 8 (12. Februar 2007)
Aktuelle Platzierung: 425
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 16. Januar 2017
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Francesca Schiavone [fɾanˈt͡ʃɛska skjaˈvɔne] (* 23. Juni 1980 in Mailand) ist eine italienische Tennisspielerin. Ihren größten Erfolg feierte sie mit dem Titelgewinn bei den French Open im Jahr 2010.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Im Einzel stand Schiavone bisher in 20 Endspielen (allein drei im Herbst 2005), von denen sie acht gewann: 2007 in Bad Gastein, 2009 in Moskau, 2010 in Barcelona und in Paris (Roland Garros), 2012 in Straßburg, 2013 in Marrakesch, 2016 das WTA-Turnier von Rio de Janeiro sowie 2017 das WTA-Turnier von Bogotá. Bei den drei anderen Grand-Slam-Turnieren erreichte sie jeweils mindestens das Viertelfinale - 2003 und 2010 bei den US Open, 2009 in Wimbledon und 2011 bei den Australian Open. Im Doppel gewann sie sieben WTA-Titel, 2008 erreichte sie mit ihrer damaligen Partnerin Casey Dellacqua zudem das Finale der French Open, in dem sie Anabel Medina Garrigues/Virginia Ruano Pascual mit 6:2, 5:7 und 4:6 unterlagen. Bei den restlichen drei Grand-Slam-Turnieren erreichte sie im Doppel das Halbfinale.

Auch beim ersten Fed-Cup-Sieg für Italien war Schiavone mit von der Partie. 2006 gewann sie mit ihren Teamkolleginnen Mara Santangelo, Flavia Pennetta und Roberta Vinci den Wettbewerb mit einem 3:2-Sieg über Belgien. 2009 und 2010 konnte sie den Fed-Cup-Erfolg wiederholen, jeweils mit einem Endspielsieg über die USA. Ihre Fed-Cup-Bilanz (seit 2002) weist 26 Siege bei 21 Niederlagen aus.

Auch bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking trat Schiavone für Italien an. Im Einzel schied sie in der dritten Runde gegen Wera Swonarjowa aus (6:7, 4:6). Im Doppel verlor sie an der Seite von Flavia Pennetta die Viertelfinalpartie gegen die an Position 6 gesetzten Bondarenko-Schwestern aus der Ukraine mit 1:6, 6:3, 5:7.

Am 1. Juni 2010 erreichte Schiavone als erste Italienerin seit Beginn der Open Era im Jahr 1968 das Halbfinale der French Open. Nach ihrem Viertelfinalsieg gegen Caroline Wozniacki (6:2, 6:3) profitierte sie dort nach dem Gewinn des ersten Satzes von der Aufgabe ihrer Gegnerin Jelena Dementjewa. Am 5. Juni 2010 konnte Schiavone dann gleich in ihrem ersten Grand-Slam-Finale den Titel gewinnen; sie bezwang Samantha Stosur mit 6:4, 7:6. Ihr größter sportlicher Erfolg war zugleich der erste Titelgewinn einer Italienerin bei einem Grand-Slam-Turnier.

Bei ihrer Titelverteidigung in Paris im Jahr 2011 scheiterte sie erst im Endspiel, in dem sich die Chinesin Li Na in zwei engen Sätzen durchsetzen konnte.

Am 21. Februar 2016 gewann sie überraschend das WTA-Turnier in Rio de Janeiro; sie besiegte Shelby Rogers im Finale mit 2:6, 6:2, 6:2 und kehrte damit in die Top 100 zurück. Im Jahr 2017 konnte sie wieder ein Sandplatzturnier gewinnen, dieses Mal das WTA-Turnier von Bogotá. Sie durfte dank einer Einladung an diesem Turnier starten, da sie nicht mehr in den Top 150 der Weltrangliste klassiert war. Dank diesem Sieg machte sie einen großen Sprung nach vorne in der Weltrangliste und darf hoffen, dass sie sich direkt für die French Open qualifizieren kann.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 29. Juli 2007 OsterreichÖsterreich Bad Gastein WTA Tier III Sand OsterreichÖsterreich Yvonne Meusburger 6:1, 6:4
2. 25. Oktober 2009 RusslandRussland Moskau WTA Premier Hartplatz WeissrusslandWeißrussland Wolha Hawarzowa 6:3, 6:0
3. 17. April 2010 SpanienSpanien Barcelona WTA International Sand ItalienItalien Roberta Vinci 6:1, 6:1
4. 5. Juni 2010 FrankreichFrankreich French Open Grand Slam Sand AustralienAustralien Samantha Stosur 6:4, 7:62
5. 26. Mai 2012 FrankreichFrankreich Straßburg WTA International Sand FrankreichFrankreich Alizé Cornet 6:4, 6:4
6. 28. April 2013 MarokkoMarokko Marrakesch WTA International Sand SpanienSpanien Lourdes Domínguez Lino 6:1, 6:3
7. 21. Februar 2016 BrasilienBrasilien Rio de Janeiro WTA International Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shelby Rogers 2:6, 6:2, 6:2
8. 15. April 2017 KolumbienKolumbien Bogotá WTA International Sand SpanienSpanien Lara Arruabarrena Vecino 6:4, 7:5

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Turniersiegerin Ergebnis
1. 18. Juni 2000 UsbekistanUsbekistan Taschkent WTA Tier IVa Hartplatz UsbekistanUsbekistan Iroda Tulyaganova 3:6, 6:2, 3:6
2. 11. Januar 2003 AustralienAustralien Canberra WTA Tier V Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Meghann Shaughnessy 1:6, 1:6
3. 18. September 2005 IndonesienIndonesien Bali WTA Tier III Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsay Davenport 2:6, 4:6
4. 16. Oktober 2005 RusslandRussland Moskau WTA Tier I Teppich (Halle) FrankreichFrankreich Mary Pierce 4:6, 3:6
5. 30. Oktober 2005 BelgienBelgien Hasselt WTA Tier III Hartplatz (Halle) BelgienBelgien Kim Clijsters 2:6, 3:6
6. 13. Januar 2006 AustralienAustralien Sydney WTA Tier II Hartplatz BelgienBelgien Justine Henin-Hardenne 6:4, 5:7, 5:7
7. 9. April 2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Amelia Island WTA Tier II Sand RusslandRussland Nadja Petrowa 4:6, 4:6
8. 1. Oktober 2006 LuxemburgLuxemburg Luxemburg WTA Tier II Hartplatz (Halle) UkraineUkraine Aljona Bondarenko 3:6, 2:6
9. 19. Juli 2009 TschechienTschechien Prag WTA International Sand OsterreichÖsterreich Sybille Bammer 6:74, 2:6
10. 18. Oktober 2009 JapanJapan Ōsaka WTA International Hartplatz AustralienAustralien Samantha Stosur 5:7, 1:6
11. 4. Juni 2011 FrankreichFrankreich French Open Grand Slam Sand China VolksrepublikVolksrepublik China Li Na 4:6, 6:70

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 28. Juli 2001 PolenPolen Sopot WTA Tier III Sand SudafrikaSüdafrika Joannette Kruger UkraineUkraine Julija Bejhelsymer
RusslandRussland Anastassija Rodionowa
6:4, 6:0
2. 1. Mai 2004 PolenPolen Warschau WTA Tier II Sand ItalienItalien Silvia Farina Elia ArgentinienArgentinien Gisela Dulko
ArgentinienArgentinien Patricia Tarabini
3:6, 6:2, 6:1
3. 25. Februar 2005 KatarKatar Doha WTA Tier II Hartplatz AustralienAustralien Alicia Molik SimbabweSimbabwe Cara Black
SudafrikaSüdafrika Liezel Huber
6:3, 6:4
4. 25. Februar 2006 Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische Emirate Dubai WTA Tier II Hartplatz TschechienTschechien Květa Peschke RusslandRussland Swetlana Kusnezowa
RusslandRussland Nadja Petrowa
3:6, 7:61, 6:3
5. 30. September 2006 LuxemburgLuxemburg Luxemburg WTA Tier II Hartplatz (Halle) TschechienTschechien Květa Peschke DeutschlandDeutschland Anna-Lena Grönefeld
SudafrikaSüdafrika Liezel Huber
2:6, 6:4, 6:1
6. 14. Oktober 2006 RusslandRussland Moskau WTA Tier I Teppich (Halle) TschechienTschechien Květa Peschke TschechienTschechien Iveta Benešová
RusslandRussland Galina Woskobojewa
6:4, 6:74, 6:1
7. 3. Oktober 2009 JapanJapan Tokio WTA Premier 5 Hartplatz RusslandRussland Alissa Kleibanowa SlowakeiSlowakei Daniela Hantuchová
JapanJapan Ai Sugiyama
6:4, 6:2

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Bilanz Karriere
Australian Open 1 3 1 2 3 AF 2 3 1 AF VF 2 1 1 1 1 19:16 VF
French Open VF 3 2 AF AF AF 3 3 1 S F 3 AF 1 3 1 40:15 S
Wimbledon 2 2 3 2 1 1 2 2 VF 1 3 AF 1 1 1 2 17:16 VF
US Open 3 1 1 VF AF 3 3 2 2 AF VF AF 1 1 1 1 1 28:17 VF

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Bilanz Karriere
Australian Open 1 1 1 AF AF 1 HF VF 1 1 1 11:11 HF
French Open 1 VF VF AF F AF 2 AF AF 1 2 21:11 F
Wimbledon 1 1 2 1 VF AF 2 2 1 HF 1 1 2 11:13 HF
US Open 1 2 2 1 HF 1 2 2 1 2 2 1 10:12 HF

Weltranglistenposition am Jahresende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Einzel 945 496 295 184 80 31 41 20 19 13 15 25 30 17 7 11 35 42 82 121 100
Doppel 701 827 383 334 427 121 143 77 40 34 9 48 32 19 43 131 51 100 144 170 430

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Francesca Schiavone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien