Los Angeles Rams

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Los Angeles Rams
Gegründet 1936
Spielen in Los Angeles, Kalifornien
Liga

American Football League (1936)
National Football League (1937–heute)

  • Western Division (1937–1949)
  • National Conference (1950–1952)
  • Western Conference (1953–1969)
    • Coastal Division (1967–1969)
  • National Football Conference (1970–heute)
    • NFC West (1970–heute)
Aktuelle Uniformen
Teamfarben Blau, Gold, Weiß
Personal
Besitzer Chip Rosenbloom, Lucia Rodriguez und Stan Kroenke
General Manager Les Snead
Head Coach Sean McVay
Teamgeschichte
Erfolge
NFL-Gewinner (3)
  • NFL Championships (2)
    1945, 1951
Conference-Sieger (6)
  • NFL National: 1950, 1951
  • NFL Western: 1955
  • NFC: 1979, 1999, 2001
Division-Sieger (15)
  • NFL West: 1945, 1949
  • NFL Coastal: 1967, 1969.
  • NFC West: 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1985, 1999, 2001, 2003
Play-off-Teilnahmen (27)
  • NFL: 1945, 1949, 1950, 1951, 1952, 1955, 1967, 1969, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1983, 1984, 1985, 1986, 1988, 1989, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004
Stadien

In Cleveland

In Los Angeles

In St. Louis

Die Los Angeles Rams (deutsch Widder) sind ein American-Football-Team der National Football League (NFL) aus Los Angeles. Sie spielen zusammen mit den Arizona Cardinals, den San Francisco 49ers und den Seattle Seahawks in der Western Division der National Football Conference (NFC). Die Vereinsfarben sind navy-blau, gold und weiß.

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich in Cleveland aufgestellt, zog das Team weiter nach Los Angeles, Anaheim und 1995 schließlich nach St. Louis. Von dort aus ging es 2016 zurück nach Los Angeles.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rams gewannen drei Meistertitel, davon einen Super Bowl. Sie wurden darüber hinaus sechsmal Conference Champion.

Der einzige Super-Bowl-Triumph gelang ihnen 2000, als sie die Tennessee Titans besiegten. Dies hatten sie unter anderem ihrem Quarterback Kurt Warner, der während der Saison und im Super Bowl MVP wurde, und ihrem Trainer des Jahres 1999, Dick Vermeil, zu verdanken, der anschließend zurücktrat. In der Folgesaison war mit ihrem neuen Head Coach Mike Martz dann bereits in der ersten Runde der Play-offs, dem Wildcard-Game, Endstation für den Titelverteidiger, doch nur ein Jahr später gelang ihnen der erneute Einzug in den Super Bowl, wo sie allerdings gegen die New England Patriots durch ein Field Goal von Adam Vinatieri wenige Sekunden vor Schluss verloren.

Die letzte größere Erfolgsära unter Mike Martz endete 2005 mit einer eher durchwachsenen Saison, die vom krankheitsbedingten Karriereende des Head Coaches und den Verletzungen von zwischenzeitlich zwei Starting-Quarterbacks geprägt war.

Umzug nach Los Angeles 2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rams spielen ab der Saison 2016 wieder in Los Angeles. Sie setzten sich damit gegen ein gemeinsames Angebot der San Diego Chargers und der Oakland Raiders durch, die ebenfalls in die Stadt wollten. Los Angeles ist der zweitgrößte Fernsehmarkt der USA und war seit dem Fortzug der Rams und dem der Raiders zur Saison 1995 der einzige größere Fernsehmarkt der USA ohne ein Team. Die Teambesitzer der NFL stimmten am 12. Januar 2016 mit 30 zu 2 für das Angebot der Rams. Die Rams werden dafür im Vorort Inglewood ein mit Glas überdachtes Stadion bauen, dessen geplante Baukosten von drei Milliarden US-Dollar es zur weltweit teuersten Sportstätte machen würden. In diesem Zusammenhang wurde den Chargers die Option angeboten, zusammen mit den Rams nach Los Angeles zu kommen. Sollten die Chargers die Option nicht wahrnehmen, erhalten die Raiders dieses Angebot. Das Verbleiben an ihren derzeitigen Standorten würde durch die NFL jedoch mit 100 Millionen US-Dollar als Zuschuss für ein neues Stadion belohnt.[2][3]

Bis zur Fertigstellung des neuen Stadions in Inglewood, welches bis 2019 fertig sein soll, werden die Rams, wie schon von 1946 bis 1979, im Los Angeles Memorial Coliseum beheimatet sein.[4]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Los Angeles Rams

Quarterbacks

Runningbacks

Wide Receiver

Tight Ends

Offensive Linemen

Defensive Linemen

Linebacker

Defensive Backs

Special Team

Reserveliste

Practice Squad

Rookies in kursiver Schrift
Roster Stand: 11. September 2016
Depth ChartTransaktionen

53 Aktive, 7 Inaktive, 10 Practice Squad

Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Retired Numbers der Los Angeles Rams
Nr. Spieler Position Zeitraum
7 Bob Waterfield QB, K, P 1945–1952
28 Marshall Faulk RB 1999–2006
29 Eric Dickerson RB 1983–1987
74 Merlin Olsen DT 1962–1976
75 Deacon Jones DE 1961–1971
78 Jackie Slater T 1976–1995
80 Isaac Bruce WR 1994–2007
85 Jack Youngblood DE 1971–1984

Mitglieder in der Pro Football Hall of Fame[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang wurden für die Cleveland, Los Angeles oder St. Louis Rams 19 Spieler in die Pro Football Hall of Fame aufgenommen. Zusätzlich wurden elf weitere ehemalige Rams aufgenommen, jedoch für Tätigkeiten bei anderen Mannschaften.[5]

Pro Football Hall of Fame Mitglieder
Trikotnummer Name Position Zeit bei den Rams Jahr der Aufnahme
7 Bob Waterfield QB, K, P 1945–1952 1965
Dan Reeves Besitzer 1941–1971 1967
40 Elroy Hirsch RB, WR 1949–1957 1968
55/80 Tom Fears End 1948–1956 1970
84 Andy Robustelli DE 1951–1955 1971
25/11 Norm Van Brocklin QB, P 1949–1957 1971
33 Ollie Matson Flanker 1959–1962 1973
61 Bill George LB 1966 1974
81 Night Train Lane CB 1952–1953 1974
75 Deacon Jones DE 1961–1971 1980
74 Merlin Olsen DT 1962–1976 1982
Sid Gillman End
Trainer
1936
1955–1959
1983
12 Joe Namath QB 1977 1985
Tex Schramm Funktionär 1947–1956 1991
29 Tommy McDonald WR 1965–1966 1998
29 Eric Dickerson RB 1983–1987 1999
65 Tom Mack G 1966–1978 1999
78 Jackie Slater T 1976–1995 2001
73 Ron Yary T 1982 2001
85 Jack Youngblood DE 1971–1984 2001
George Allen Trainer 1966–1970 2002
22 James Lofton WR 1993 2003
76 Bob Brown T 1969–1970 2004
28 Marshall Faulk RB 1999–2006 2011
67/48 Les Richter LB, K 1954–1962 2011
35 Aeneas Williams CB, S 2001–2004 2014
36 Jerome Bettis RB 1993–95 2015
91 Kevin Greene LB 1985–1992 2016
76 Orlando Pace T 1997–2008 2016

Trainer (Head Coaches)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Trainer der Rams George Allen ist seit 2002 Mitglied in der Pro Football Hall of Fame.
Jeff Fisher war von der Saison 2012 bis zur Saison 2016 Head Coach der Rams.
# Reihenfolge der Trainer
Spiele Spiele als Trainer
S Siege
N Niederlagen
UE Unentschieden
Gewonnen% Siegquote
* Ausschließlich bei den Rams als Head Coach aktiv

Stand: Saisonende 2016

# Name Zeitraum Regular Season Play-offs Erfolge/Auszeichnungen Referenz
Spiele S N UE Gewonnen% Spiele S N
Cleveland Rams
1 Damon Wetzel 1936 9 5 2 2 .714 [6]
2 Hugo Bezdek*1 1937–1938 14 1 13 0 .071 [7]
3 Art Lewis* 1938 8 4 4 0 .500 [8]
4 Dutch Clark 1939–19422 44 16 26 2 .386 [9]
5 Aldo Donelli 1944 10 4 6 0 .400 [10]
6 Adam Walsh* 1945 10 9 1 0 .900 1 1 0 NFL Championship (1945) [11]
Los Angeles Rams
Adam Walsh* 1946 11 6 4 1 .600 [11]
7 Bob Snyder* 1947 12 6 6 0 .500 [12]
8 Clark Shaughnessy* 1948–1949 24 14 7 3 .645 1 0 1 [13]
9 Joe Stydahar3 1950–1952 25 17 8 0 .680 3 2 1 NFL Championship (1951) [14]
10 Hamp Pool* 1952–1954 35 23 10 2 .685 1 0 1 Sporting News NFL Trainer des Jahres (1952) [15]
11 Sid Gillman 1955–1959 60 28 31 1 .475 1 0 1 [16]
12 Bob Waterfield*4 1960–1962 34 9 24 1 .279 [17]
13 Harland Svare 1962–1965 48 14 31 3 .322 [18]
14 George Allen 1966–1970 70 49 17 4 .728 2 0 2 AP NFL Trainer des Jahres (1967)
UPI NFL Trainer des Jahres (1967)
Sporting News NFL Trainer des Jahres (1967)
[19]
15 Tommy Prothro 1971–1972 28 14 12 2 .535 [20]
16 Chuck Knox 1973–1977 70 54 15 1 .778 8 3 5 Pro Football Weekly NFL Trainer des Jahres (1973)
AP NFL Trainer des Jahres (1973)
Sporting News NFL Trainer des Jahres (1973)
UPI NFL Trainer des Jahres (1973)
[21]
17 Ray Malavasi 1978–1982 73 40 33 0 .547 6 3 3 [22]
18 John Robinson* 1983–1991 143 75 68 0 .524 10 4 6 [23]
Chuck Knox 1992–1994 48 15 33 0 .312 [21]
St. Louis Rams
19 Rich Brooks* 1995–1996 32 13 19 0 .406 [24]
20 Dick Vermeil 1997–1999 48 22 26 0 .458 3 3 0 Maxwell Football Club NFL Trainer des Jahres (1999)
Pro Football Weekly NFL Trainer des Jahres (1999)
AP NFL Trainer des Jahres (1999)
Sporting News NFL Trainer des Jahres (1999)
Super Bowl XXXIV
[25]
21 Mike Martz*5 2000–2005 85 53 32 0 .623 7 3 4 [26]
22 Joe Vitt 2005 11 4 7 0 .364 [27]
23 Scott Linehan* 2006–2008 36 11 25 0 .344 [28]
24 Jim Haslett 2008 12 2 10 0 .167 [29]
25 Steve Spagnuolo* 2009–2011 48 10 38 0 .208 [30]
26 Jeff Fisher 2012–2015 64 27 36 1 .430 [31]
Los Angeles Rams
Jeff Fisher6 2016 13 4 9 0 .308 [31]
27 John Fassel* 2016 3 0 3 0 .000 [32] [33]
28 Sean McVay* 2017– 0 0 0 0 .000 [34]
1 Hugo Bezdek wurde 1938 nach 3 Spielen entlassen.
2 Aufgrund des 2. Weltkrieges und der dadurch anhaltenden Unterversorgung, setzten die Rams den Spielbetrieb in der Saison 1943 aus
3 Joe Stydaha kündigte 1952 nach einem Spiel.
4 Bob Waterfield kündigte 1962 nach acht Spielen.
5 Mike Martz wurde 2005 aus gesundheitlichen Gründen beurlaubt.
6 Jeff Fisher wurde drei Wochen vor dem Saisonende entlassen. Für die Rams erreichte er dabei eine Gesamtbilanz von 31 Siegen, 45 Niederlagen und einem Unentschieden.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rams waren die erste Mannschaft, die ihre Helme gestaltete. Fred Gehrke kam 1948 auf die Idee, die Helme seiner Team-Kollegen mit Hörnern zu bemalen, was bis heute das Markenzeichen der Rams ist. Andere Teams folgten dem Beispiel, so haben z. B. die Philadelphia Eagles Flügel, die San Diego Chargers Blitze oder die Cincinnati Bengals ein Tigermuster auf ihren Helmen.

Im Film Der Himmel soll warten geht es um einen fiktionalen Quarterback der Los Angeles Rams, welcher versucht das Team in den Super Bowl zu bringen.[35]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Los Angeles Rams – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rams to Return to Los Angeles. 13. Januar 2016, abgerufen am 13. Januar 2016 (englisch).
  2. Ken Belson: Rams Moving to Los Angeles Area, and Chargers Could Join Them, The New York Times 12. Januar 2016.
  3. Angebot Chargers & Raiders NFL.com 13. Januar 2016.
  4. stadionwelt.de: Neues NFL-Stadion könnte alles in den Schatten stellen Artikel vom 20. Januar 2016.
  5. Los Angeles Rams Pro Football Hall of Famer. In: profootballhof.com. Abgerufen am 31. Dezember 2016.
  6. Statistiken von George Wilson. Abgerufen am 24. September 2015.
  7. Statistiken von Hugo Bezdek. Abgerufen am 24. September 2015.
  8. Statistiken von Art Lewis. Abgerufen am 24. September 2015.
  9. Statistiken von Dutch Clark. Abgerufen am 24. September 2015.
  10. Statistiken von Aldo Donelli. Abgerufen am 24. September 2015.
  11. a b Statistiken von Adam Walsh. Abgerufen am 24. September 2015.
  12. Statistiken von Bob Snyder. Abgerufen am 24. September 2015.
  13. Statistiken von Clark Shaughnessy. Abgerufen am 24. September 2015.
  14. Statistiken von Joe Stydahar. Abgerufen am 24. September 2015.
  15. Statistiken von Hamp Pool. Abgerufen am 24. September 2015.
  16. Statistiken von Sid Gillman. Abgerufen am 24. September 2015.
  17. Statistiken von Bob Waterfield. Abgerufen am 24. September 2015.
  18. Statistiken von Harland Svare. Abgerufen am 24. September 2015.
  19. Statistiken von George Allen. Abgerufen am 24. September 2015.
  20. Statistiken von Tommy Prothro. Abgerufen am 24. September 2015.
  21. a b Statistiken von Chuck Knox. Abgerufen am 24. September 2015.
  22. Statistiken von Ray Malavasi. Abgerufen am 24. September 2015.
  23. Statistiken von John Robinson. Abgerufen am 24. September 2015.
  24. Statistiken von Rich Brooks. Abgerufen am 24. September 2015.
  25. Statistiken von Dick Vermeil. Abgerufen am 24. September 2015.
  26. Statistiken von Mike Martz. Abgerufen am 24. September 2015.
  27. Statistiken von Joe Vitt. Abgerufen am 24. September 2015.
  28. Statistiken von Scott Linehan. Abgerufen am 24. September 2015.
  29. Statistiken von Jim Haslett. Abgerufen am 24. September 2015.
  30. Statistiken von Steve Spagnuolo. Abgerufen am 24. September 2015.
  31. a b Statistiken von Jeff Fisher. Abgerufen am 10. Januar 2016.
  32. John Fassel Named Rams Interim Head Coach. Abgerufen am 28. Dezember 2016.
  33. Statistiken von John Fassel. Abgerufen am 11. März 2017.
  34. Statistiken von Sean McVay. Abgerufen am 13. Januar 2017.
  35. Synopsis for Heaven Can Wait. In: IMDB. Abgerufen am 14. Januar 2016.