NFL 2018

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NFL-Saison 2018
Regular Season
Saison 6. September 2018 – 30. Dezember 2018
Play-offs
Datum 5. Januar 2019 – 3. Februar 2019
AFC Champions New England Patriots
NFC Champions Los Angeles Rams
Super Bowl LIII
Datum 3. Februar 2019
Spielort Mercedes-Benz Stadium, Atlanta, Georgia
NFL Champion New England Patriots
Pro Bowl
Datum 27. Januar 2019
Spielort Camping World Stadium, Orlando, Florida
NFL Saison
 < 2017 2019 > 

Die NFL-Saison 2018 war die 99. Saison im American Football in der National Football League (NFL). Die Saison begann am 6. September 2018 mit der Regular Season und endete am 3. Februar 2019 mit dem Super Bowl LIII im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta, Georgia.[1] Meister wurden die New England Patriots.

Regeländerungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Treffen der NFL-Klubbesitzer am 27. März 2018 wurden neue Regeln beschlossen und bestehende verlängert:[2][3][4][5]

  • Die 2017 verlängerte Regel, dass der Snap nach einem Touchback an der 25-Yard Linie beginnt, wurde zu einer permanenten Regel.
  • Die Definition eines Catches wurde überarbeitet und beinhaltet:[6][7]
    • Kontrolle des Balles
    • Beide Füße oder ein anderer Teil des Körpers, außer den Händen, müssen in bounds (im Spielfeld) sein
    • Ausführung eines "Football Moves", also eine übliche Bewegung des Spielers wie ein dritter Schritt, der Versuch, ein neues Down zu erreichen oder einen Gegner abzuwehren.
    Die Definitionsüberarbeitung wurde notwendig, da in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen worden waren, die für große Aufregung sorgten und da selbst Experten bei der Bewertung eines regelkonformen Catches kapitulieren mussten. Zwei prominente und als unvollständig gewertete Fälle waren der Catch von Dez Bryant in den Play-offs 2014 gegen die Green Bay Packers oder der Catch vom Tight End Jesse James der Pittsburgh Steelers gegen die New England Patriots in der Saison 2017. Beide Fälle sind nach neuer Regel vollständige Pässe.
  • Ein Offizieller vor einem Bildschirm in New York (für die Saison 2018: NFL Senior Vice President of Officiating Al Riveron) darf den Offiziellen auf dem Spielfeld auf ein Flagrant Foul hinweisen. Eine Ejection, also ein Ausschluss des Spielers, kann somit noch während des Spiels erfolgen. Damit reagierte die Liga auf Rob Gronkowskis grobe Unsportlichkeit gegen Tre'Davious White, für die Gronkowski erst nach dem Spiel bestraft wurde.
  • Die Strafen für Illegal Batting und Illegal Kicking werden angeglichen und jeweils 10 Yards betragen.[7]
  • Wenn ein Team in der Verlängerung ein Field Goal erzielt und dann das andere Team den Ball fumbelt oder per Interception verliert, wird der Spielzug noch zu Ende gespielt und eventuell erzielte Punkte, z. B. durch einen Pick Six, werden auch zählen.[7]
  • Ein Team, das am Ende der regulären Spielzeit einen siegbringenden Touchdown erzielt, braucht den PAT oder die Two-Point Conversion nicht mehr auszuführen.
  • Um die Fälle von Gehirnerschütterungen und deren Spätfolgen sowie lebensbedrohliche Verletzungen - wie bei Ryan Shazier - weiter zu senken, wurde die Targeting Rule eingeführt. Bei dieser zieht nicht nur ein Helmet-to-Helmet-Hit, sondern jede Aktion, bei der ein Spieler mit gesenktem Helm einen Gegner trifft, eine 15-Yard Strafe nach sich. Bei einem besonders schweren Vergehen kann auch ein Ausschluss des Spielers ausgesprochen werden, was zuvor nicht möglich war.[8] Diese Regeländerung wurde vor der Saison stark kritisiert, da diese Technik als eine Grundtechnik des Spiels angesehen wird.[9] Im Nachhinhein gab es jedoch wesentlich weniger Flaggen für das Vergehen als befürchtet, da nur die deutlichsten Verstöße auf dem Feld geahndet und die Spieler erst im Nachhinein von der Liga verwarnt wurden.[10]
  • Um Quarterbacks weiter zu schützen, wurde die seit 1938 bestehende Regel Roughing the Passer verschärft.[11] In der Regel wurde ein "und" durch ein "oder" ersetzt,[2] wodurch es für Linebacker und Spieler der Defensive Line erheblich erschwert wurde, den Quarterback ohne Bestrafung zu sacken.[11] Einer der Leidtragenden der verschärften Regel war Clay Matthews, der in den ersten drei Spielen drei solche Strafen bekam, wogegen er in den zehn Jahren zuvor nur vier dieser Strafen bekommen hatte.[12] Um der Strafe zu entgehen, versuchten einige Verteidiger sich nach dem Tackle abzurollen, wobei sich William Hayes das Kreuzband riss. Nach den ersten Spielen gab es zwar eine genauere Regelerklärung, allerdings hat die Regel das Spiel dahingehend verändert, dass Spieler auf einen sicheren Sack verzichten oder sich nur noch ganz auf das Wegschlagen des Balles konzentrieren.[10]

Des Weiteren wurden beim Frühlingstreffen der Klubbesitzer am 23. Mai 2018 neue Regeln zum Kickoff verabschiedet, um weitere Verletzungsrisiken zu verringern.[13][14] Da beim Kickoff-Return beide Mannschaften mit höchstem Tempo aufeinanderstoßen, sind die Tackles besonders gefährlich und führen schnell zu Kopfverletzungen.[15] Durch folgende Regeländerungen beim Kickoff werden die Teams gezwungen, sich taktisch umzustellen:

  • Auf jeder Seite des Kickers müssen fünf Spieler des Kicking-Teams stehen. Dabei müssen mindestens zwei Spieler zwischen der Seitenauslinie und der Yardbeschriftung auf dem Spielfeld und mindestens zwei Spieler zwischen den Hashmarks und der Yardbeschriftung stehen.[3]
  • Außer dem Kicker dürfen sich die Spieler des Kicking-Teams beim Kick nun höchstens ein Yard hinter dem Ball befinden.
  • Der Wedge Block, bei dem zwei Spieler einen Kontrahenten in die Zange nehmen, wird verboten. Allerdings dürfen Spieler, die beim Kick in der Setup Zone standen, einen Gegner zu zweit blocken, sofern dies kein Wedge Block ist.[3] Die Setup Zone ist der Bereich zwischen der 45-Yard-Linie des Kicking-Teams und der 40-Yard-Linie des Receiving-Teams. In dieser Zone müssen während des Kicks auch mindestens acht Spieler des Receiving-Teams stehen.[3]
  • Sobald der Ball in der Endzone den Rasen berührt, bedeutet das einen Touchback. Das Sichern des Balles durch ein "Abknien" eines Spielers ist nicht mehr erforderlich.

Während des Treffens der Klubbesitzer wurde auch zum Thema Hymnenprotest eine Hymnen-Richtlinie für die kommende Saison beschlossen.[16] Die neue Richtlinie sah vor, dass Spieler, die protestieren wollen, bis zum Ende der Hymne in der Kabine zu bleiben haben.[16] Strafen sollte es für die Teams geben, bei denen Spieler während des Spielens der Hymne abknien. Die Richtlinie wurde ohne Zustimmung der NFL Players Association (NFLPA), der Gewerkschaft der NFL-Spieler, getroffen, weshalb diese kurz nach der Veröffentlichung der Richtlinie diese prüfen und gegebenenfalls anfechten wollte.[16] Da sich NFL und NFLPA nicht auf eine gemeinsame Lösung einigen konnten, wurde die geschaffene Richtlinie zum Hymnenprotest vorerst ausgesetzt.[17]

Während ihres Herbsttreffens im Oktober 2018 beschlossen die Besitzer eine Änderung der Besitzregeln. Diese Änderung erfolgte als Reaktion auf den Tod von Seattle-Seahawks-Besitzer Paul Allen. Die Änderung erlaubt den Besitzern eines NFL-Teams auch den Besitz von Mannschaften anderer Sportligen, wenn sie in einem Markt eines anderen NFL-Teams spielen. Diese Änderung betraf unter anderem den Besitzer der Los Angeles Rams, Stan Kroenke. Dieser besitzt auch die in Denver, dem Markt der Denver Broncos, angesiedelten NBA- und NHL-Teams Denver Nuggets bzw. Colorado Avalanche. Bislang hatte Kroenke die Regelung umgangen, indem er die Kontrolle der beiden Mannschaften an Familienmitglieder abgab, als er die Rams erwarb.[18]

NFL Draft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baker Mayfield wurde als erster Spieler im NFL Draft 2018 ausgewählt.

Der Draft von 2018 fand vom 26. bis 28. April in Arlington, im US-Bundesstaat Texas, statt.[19] Da die Cleveland Browns in der abgelaufenen Saison 2017 die schlechteste Saisonbilanz aufwiesen, hatten sie das Recht, den ersten Spieler im Draft auszuwählen. In der ersten Runde entschieden sie sich für den Quarterback Baker Mayfield von den Oklahoma Sooners der University of Oklahoma.

Regular Season[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Spielplan wurde am 19. April 2018 angekündigt.[20] Die Regular Season begann am 6. September 2018 mit dem Spiel des amtierenden Super-Bowl-LII-Siegers Philadelphia Eagles gegen die Atlanta Falcons. Sie umfasste 256 Spiele über 17 Spielwochen verteilt, wobei jedes der 32 Teams 16 Spiele absolvierte und eine spielfreie Woche (Bye Week) zwischen der vierten und der zwölften Woche hatte. 17 Spiele wurden als Monday Night Game ausgetragen. Am letzten Wochenende fanden alle Spiele am Sonntag statt (30. Januar 2018). Es gab 17 Donnerstagsspiele (Thursday Night), beginnend mit dem Eröffnungsspiel am 6. September und Spielen an Thanksgiving. In den Spielen der 17. Woche trafen alle Mannschaften – wie seit 2010 üblich – auf einen Gegner aus ihrer Division.

Jedes Team spielte gegen 13 andere Teams. Zwei Mal spielte es gegen die drei anderen Teams aus seiner Division (zusammen sechs Spiele). Zusätzlich spielte jedes Team – auf Rotationsbasis – gegen alle vier Teams aus einer anderen Division seiner Conference (zusammen vier Spiele). Weitere zwei Spiele wurden gegen die zwei verbleibenden Teams derselben Conference ausgetragen, die in der Saison zuvor in ihrer Division auf demselben Platz endeten wie das gegnerische Team (wenn ein Team den dritten Platz belegt hatte, spielte es somit gegen alle drei Drittplatzierten seiner Conference). Die verbleibenden vier Spiele wurden im Inter-Conference-Vergleich ausgetragen. Auf Rotationsbasis treffen dazu jeweils zwei Divisionen zusammen. In der Saison 2018 sah der Spielplan dafür folgende Verteilung vor:

Division
Conference AFC East AFC North AFC South AFC West NFC East NFC North NFC South NFC West
AFC South West East North South East North West
NFC North South East West South West East North
Zur Erläuterung der Tabelle ein Beispiel: die vier Teams der AFC East trafen auf die vier Teams der AFC South sowie die vier Teams der NFC North.

Spiele im Rahmen der NFL International Series[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie bereits in den Vorjahren fanden einige Regular-Season-Spiele im Rahmen der NFL International Series statt – diese wurden außerhalb der Vereinigten Staaten ausgetragen, drei im Wembley Stadion in London, Großbritannien. Ursprünglich sollte eines davon in der neuen White Hart Lane ausgetragen werden, was durch deren verzögerte Fertigstellung aber nicht möglich war.[21] Zusätzlich war, wie die Jahre zuvor, ein Spiel im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt geplant.[22] Auf Grund vorheriger Veranstaltungen (Fußballspiele und Konzerte) und Regens befand sich der Stadionrasen jedoch in sehr schlechtem Zustand, so dass sich die NFL wegen hohen Verletzungsrisikos entschloss, das geplante Spiel (Chiefs vs. Rams) nach Los Angeles zu verlegen.[23]

Division[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AFC East
Team S N U SQ P+ P− Diff. DIV CONF Serie
New England Patriots 11 5 0 .688 436 325 +111 5–1 8–4 2S
Miami Dolphins 7 9 0 .438 319 433 −114 4–2 6–6 3N
Buffalo Bills 6 10 0 .375 269 374 −105 2–4 4–8 1S
New York Jets 4 12 0 .250 333 441 −108 1–5 3–9 3N
AFC North
Team S N U SQ P+ P− Diff. DIV CONF Serie
Baltimore Ravens 10 6 0 .625 389 287 +102 3–3 8–4 3S
Pittsburgh Steelers 9 6 1 .594 428 360 +68 4–1–1 6–5–1 1S
Cleveland Browns 7 8 1 .469 359 392 −33 3–2–1 5–6–1 1N
Cincinnati Bengals 6 10 0 .375 368 455 −87 1–5 4–8 2N
AFC South
Team S N U SQ P+ P− Diff. DIV CONF Serie
Houston Texans 11 5 0 .688 402 316 +86 4–2 9–3 1S
Indianapolis Colts 10 6 0 .625 433 344 +89 4–2 7–5 4S
Tennessee Titans 9 7 0 .563 310 303 +7 3–3 5–7 1N
Jacksonville Jaguars 5 11 0 .313 245 316 −71 1–5 4–8 1N
AFC West
Team S N U SQ P+ P− Diff. DIV CONF Serie
Kansas City Chiefs 12 4 0 .750 565 421 +144 5–1 10–2 1S
Los Angeles Chargers 12 4 0 .750 428 329 +99 4–2 9–3 1S
Denver Broncos 6 10 0 .375 329 349 −20 2–4 4–8 4N
Oakland Raiders 4 12 0 .250 290 467 −177 1–5 3–9 1N
NFC East
Team S N U SQ P+ P− Diff. DIV CONF Serie
Dallas Cowboys 10 6 0 .625 339 324 +15 5–1 9–3 2S
Philadelphia Eagles 9 7 0 .563 367 348 +19 4–2 6–6 3S
Washington Redskins 7 9 0 .438 281 359 −78 2–4 6–6 2N
New York Giants 5 11 0 .313 369 412 −43 1–5 4–8 3N
NFC North
Team S N U SQ P+ P− Diff. DIV CONF Serie
Chicago Bears 12 4 0 .750 421 283 +138 5–1 10–2 4S
Minnesota Vikings 8 7 1 .531 360 341 +19 3–2–1 6–5–1 1N
Green Bay Packers 6 9 1 .406 376 400 −24 1–4–1 3–8–1 1N
Detroit Lions 6 10 0 .375 324 360 −36 2–4 4–8 1S
NFC South
Team S N U SQ P+ P− Diff. DIV CONF Serie
New Orleans Saints 13 3 0 .813 504 353 +151 4–2 9–3 1N
Atlanta Falcons 7 9 0 .438 414 423 −9 4–2 7–5 3S
Carolina Panthers 7 9 0 .438 376 382 −6 2–4 5–7 1S
Tampa Bay Buccaneers 5 11 0 .313 396 464 −68 2–4 4–8 4N
NFC West
Team S N U SQ P+ P− Diff. DIV CONF Serie
Los Angeles Rams 13 3 0 .813 527 384 +143 6–0 9–3 2S
Seattle Seahawks 10 6 0 .625 428 347 +81 3–3 8–4 2S
San Francisco 49ers 4 12 0 .250 342 435 −93 1–5 2–10 2N
Arizona Cardinals 3 13 0 .188 225 425 −200 2–4 3–9 4N

Quelle: Offizielles Ranking der NFL[24]

Conference[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AFC
Platz Team Division S N U SQ DIV CONF Serie
Division leaders
1 Kansas City Chiefs West 12 4 0 .750 5–1 10–2 1S
2 New England Patriots East 11 5 0 .688 5–1 8–4 2S
3 Houston Texans South 11 5 0 .688 4–2 9–3 1S
4 Baltimore Ravens North 10 6 0 .625 3–3 8–4 3S
Wild Cards
5 Los Angeles Chargers West 12 4 0 .750 4–2 9–3 1S
6 Indianapolis Colts South 10 6 0 .625 4–2 7–5 4S
Ausgeschieden
7 Pittsburgh Steelers North 9 6 1 .594 4–1–1 6–5–1 1S
8 Tennessee Titans South 9 7 0 .563 3–3 5–7 1N
9 Cleveland Browns North 7 8 1 .469 3–2–1 5–6–1 1N
10 Miami Dolphins East 7 9 0 .438 4–2 6–6 3N
11 Denver Broncos West 6 10 0 .375 2–4 4–8 4N
12 Cincinnati Bengals North 6 10 0 .375 1–5 4–8 2N
13 Buffalo Bills East 6 10 0 .375 2–4 4–8 1S
14 Jacksonville Jaguars South 5 11 0 .313 1–5 4–8 1N
15 New York Jets East 4 12 0 .250 1–5 3–9 3N
16 Oakland Raiders West 4 12 0 .250 1–5 3–9 1N
NFC
Platz Team Division S N U SQ DIV CONF Serie
Division leaders
1 New Orleans Saints South 13 3 0 .813 4–2 9–3 1N
2 Los Angeles Rams West 13 3 0 .813 6–0 9–3 2S
3 Chicago Bears North 12 4 0 .750 5–1 10–2 4S
4 Dallas Cowboys East 10 6 0 .625 5–1 9–3 2S
Wild Cards
5 Seattle Seahawks West 10 6 0 .625 3–3 8–4 2S
6 Philadelphia Eagles East 9 7 0 .563 4–2 6–6 3S
Ausgeschieden
7 Minnesota Vikings North 8 7 1 .531 3–2–1 6–5–1 1N
8 Atlanta Falcons South 7 9 0 .438 4–2 7–5 3S
9 Washington Redskins East 7 9 0 .438 2–4 6–6 2N
10 Carolina Panthers South 7 9 0 .438 2–4 5–7 1S
11 Green Bay Packers North 6 9 1 .406 1–4–1 3–8–1 1N
12 Detroit Lions North 6 10 0 .375 2–4 4–8 1S
13 New York Giants East 5 11 0 .313 1–5 4–8 3N
14 Tampa Bay Buccaneers South 5 11 0 .313 2–4 4–8 4N
15 San Francisco 49ers West 4 12 0 .250 1–5 2–10 2N
16 Arizona Cardinals West 3 13 0 .188 2–4 3–9 4N

Quelle: Offizielles Ranking der NFL[25]

Legende:

Siege Niederlagen Unentschieden SQ Siegquote P+ gemachte Punkte P− gegnerische Punkte
Diff. Punktedifferenz DIV Sieg-Niederlagen-Verhältnis innerhalb der Division CONF Sieg-Niederlagen-Verhältnis innerhalb der Conference Position garantiert Play-off Teilnahme Serie Gewonnene/verlorene Spiele in Folge

Postseason[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Play-offs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Play-offs begannen am 5. Januar 2019 mit der Wild Card Round und endeten am 3. Februar 2019 mit dem Super Bowl LIII im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta.

Wild Card Round Divisional Round Conference Championships Super Bowl
6. Jan. – Soldier Field 13. Jan. – Mercedes-Benz Superdome
1 New Orleans 20
3 Chicago 15 20. Jan. – Mercedes-Benz Superdome
6 Philadelphia 14
6 Philadelphia 16
12. Jan. – Los Angeles Memorial Coliseum
1 New Orleans 23
NFC
  2 LA Rams 26*  
5. Jan. – AT&T Stadium
NFC Championship
2 LA Rams 30
4 Dallas 24 3. Feb. – Mercedes-Benz Stadium
4 Dallas 22
5 Seattle 22
12. Jan. – Arrowhead Stadium
5. Jan. – NRG Stadium N2 LA Rams 3
A2 New England 13
Super Bowl LIII
1 Kansas City 31
3 Houston 7 20. Jan. – Arrowhead Stadium
6 Indianapolis 13
6 Indianapolis 21
13. Jan. – Gillette Stadium
1 Kansas City 31
AFC
2 New England 37*
6. Jan. – M&T Bank Stadium
AFC Championship
2 New England 41
4 Baltimore 17
5 LA Chargers 28
5 LA Chargers 23


  • (*) nach Verlängerung

Pro Bowl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pro Bowl, das All-Star-Spiel der NFL, wurde am 27. Januar 2019 – genau eine Woche vor dem Super Bowl LIII – im Camping World Stadium in Orlando, Florida ausgetragen und wurde im deutschsprachigen Raum live übertragen von ProSieben Maxx, ran.de und DAZN. Die Auswahl der AFC schlug die Mannschaft der NFC mit 26:7. Den Titel des MVP im Pro Bowl teilen sich Patrick Mahomes von den Kansas City Chiefs und Jamal Adams von den New York Jets. Beide spielten in dem Team der AFC - Mahomes als Quarterback in der Offense und Adams als Strong Safety in der Defense .

Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Woche 1

Woche 3

Woche 4

Woche 5

  • Tom Brady (New England Patriots) warf im vierten Viertel mit einem 34-Yards-Pass auf Wide Receiver Josh Gordon seinen 500. Touchdown-Pass. Er ist damit der dritte Quarterback der NFL-Geschichte mit mindestens 500 Touchdown-Pässen. Nur Peyton Manning (539 Touchdown-Pässe bei zwei Teams) und Brett Favre (508 Touchdown-Pässe bei vier Teams) erzielten mehr. Gleichzeitig ist Brady der erste Quarterback der NFL, der 500 Touchdown-Pässe nur bei einem Team warf.[30] Mit demselben Touchdown-Pass gab Brady darüber hinaus nun mindestens 71 verschiedenen Spielern einen Touchdown-Pass und brach damit den NFL-Rekord von Vinny Testaverde.[31]
  • Drew Brees löste mit insgesamt 72.103 geworfenen Yards den bisherigen NFL-Rekord von Peyton Manning (71.940 Passing-Yards) ab. Brees brach den Rekord, indem er gegen Ende des zweiten Viertels einen 62-Yard-Touchdown-Pass auf dem Wide Receiver Tre’Quan Smith warf.[32]

Woche 7

  • Drew Brees erzielte beim 24:23-Sieg gegen die Baltimore Ravens den 500. und 501. Touchdown-Pass seiner Karriere und ist damit der vierte Quarterback der NFL mit mindestens 500 Touchdown-Pässen. Der Sieg gegen die Ravens bedeutete für Brees eine weitere Bestmarke: Er ist der dritte NFL-Quarterback nach Peyton Manning und Brett Favre, der gegen alle 32 NFL-Franchises mindestens einmal gewann.[33]
  • Der Kicker Chandler Catanzaro von den Tampa Bay Buccaneers verwandelte in der Overtime das spielentscheidende 59-Yard-Field-Goal zum 26:23-Endstand gegen die Cleveland Browns. Catanzaros Field Goal ist das längste spielentscheidende Field Goal in der Overtime der Regular Season seit deren Einführung im Jahr 1974.[33]

Woche 8

  • Der Kicker Adam Vinatieri von den Indianapolis Colts verwandelte im Spiel gegen die Oakland Raiders erfolgreich zwei Field Goals und alle vier seiner Points after Touchdown. Vinatieri erzielte damit in seiner 23-jährigen NFL-Karriere 2.550 Punkte und übertraf den Rekord von Morten Andersen (2.544 Punkte) als bester Topscorer der NFL.[34]

Woche 10

  • Julio Jones – Wide Receiver der Atlanta Falcons – durchbrach gelang im Spiel gegen die Cleveland Browns die 10.000-Yard-Marke in gefangenen Pässen; dazu benötigte er nur 104 Spiele. Jones brach den Rekord von Calvin Johnson, der dafür 115 Spiele benötigte.[35]

Woche 11

  • Die 51:54-Niederlage der Kansas City Chiefs bei den Los Angeles Rams ist das erste Spiel der NFL-Geschichte, bei dem beide Mannschaften über 50 Punkte erzielten. Zudem sind die 51 Punkte der Chiefs die meisten Punkte eines Verlierers.[36]

Woche 12

  • Die Houston Texans gewannen als erstes Team nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt noch acht Spiele in Folge.[37]
  • Philip Rivers von den Los Angeles Chargers brachte seine ersten 25 Pässe der Partie ans Ziel, womit er den Rekord von 22 vollständigen Pässen von Mark Brunell und Derek Carr überbot. Zudem stellte er mit 28 vollständigen Pässen bei 29 Passversuchen (96,6 %) einen neuen Bestwert für die Quote bei über 20 Passversuchen auf. Zuvor lag der Wert bei 94,7 % und wurde von Alex Smith und Ryan Tannehill gehalten.[38]

Woche 13

Woche 14

Woche 15

Woche 16

Woche 17

  • Patrick Mahomes, Quarterback der Kansas City Chiefs, ist der dritte NFL-Quarterback, der in einer Saison mindestens 50 Touchdown-Pässe warf; ihm gelangen exakt 50. Zuvor hatten das Peyton Manning (55 TD-Pässe; Saison 2013) und Tom Brady (50 TD-Pässe; Saison 2007) geschafft.[44] Zudem sind die Kansas City Chiefs das erste Team der NFL, das in jedem Regular-Season-Spiel mindestens 26 Punkte erzielte.[45] Die Chiefs erzielten im Schnitt 35,5 Punkte pro Spiel.
  • Quarterback Baker Mayfield von den Cleveland Browns warf mit 27 Touchdown-Pässen die meisten Touchdownpässe als Rookie-Quarterback. Er übertraf den bisherigen Rookie-Rekord von Peyton Manning (26 TD-Pässe; Saison 1998) und Russell Wilson (26 TD-Pässe; Saison 2012).[44]
  • George Kittle, Tight End der San Francisco 49ers, beendete die Saison mit den NFL-Rekord für die meisten Receiving-Yards eines Tight End (1.377). Er schlug Travis Kelce von den Kansas City Chiefs um 41 Yards, der in der gleichen Saison 1.336 Yards Raumgewinn erzielte. Beide Spieler übertrafen den Rekord von Rob Gronkowski (1.327 Yards) aus dem Jahr 2011.[44]
  • Nick Foles, Quarterback der Philadelphia Eagles, egalisierte beim 24:0-Sieg gegen die Washington Redskins den Rekord von Philip Rivers aus Woche 12, indem er 25 Pässe hintereinander erfolgreich an seine Mitspieler brachte.[44]
  • Saquon Barkley, Runningback der New York Giants, beendete die Saison mit dem NFL-Rekord für die meisten Passempfänge eines Rookie-Runningbacks (91 Receptions). Den bisherigen Rookie-Rekord hatte bisher Reggie Bush mit 88 Passempfängen (Saison 2006) inne.[44]
  • Mit insgesamt 11.952 Punkten in der Regular Season erzielten die Teams den zweithöchsten Wert aller Zeiten; in der Saison 2013 waren es 11.985 Punkte gewesen.

Saisonbestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Saisonbestleistungen wurden 2018 erreicht:[46]

Statistikwert Spieler Wert
Geworfene Yards Ben Roethlisberger (PIT) 5.129
Geworfene Touchdowns Patrick Mahomes (KC) 50
Erlaufene Yards Ezekiel Elliott (DAL) 1.434
Erlaufene Touchdowns Todd Gurley (LAR) 17
Gefangene Pässe Michael Thomas (NOR) 125
Gefangene Yards Julio Jones (ATL) 1.677
Gefangene Touchdowns Antonio Brown (PIT) 15
Tackles Darius Leonard (IND) 163
Sacks Aaron Donald (LAR) 20,5
Interceptions Kyle Fuller (CHI)
Xavien Howard (MIA)
Damontae Kazee (ATL)
7
erzwungene Fumbles Dee Ford (KC)
J. J. Watt (HOU)
7

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preis Sieger
Art Rooney Sportsmanship Award Drew Brees
Offensive Line of the Year Los Angeles Rams
Unstoppable Performance of the Year Jared Goff
Moment of the Year Aaron Rodgers Comeback am 1. Spieltag
Walter Payton Man of the Year Award Chris Long
AP Most Valuable Player of the Year Patrick Mahomes
AP Defensive Rookie of the Year Darius Leonard
AP Defensive Player of the Year Aaron Donald
Comeback Player of the Year Award Andrew Luck
Celebration of the Year Seattle Seahawks
Assistant Coach of the Year Vic Fangio
Coach of the Year Matt Nagy
Air & Ground Players of the Year Patrick Mahomes und Saquon Barkley
Clutch Performance Play of the Year Miami Miracle
Offensive Player of the Year Award Patrick Mahomes
Game Changer Award Shaquem Griffin
AP Offensive Rookie of the Year Award Saquon Barkley
Salute to Service Award Ben Garland
Deacon Jones Award Aaron Donald
Quelle:[47]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jeremy Bergman: NFL announces date of Super Bowl LIII in Atlanta. In: NFL.com. 13. April 2017, abgerufen am 7. Januar 2018 (englisch).
  2. a b 2018 NFL Rulebook. In: nfl.com. Abgerufen am 26. Dezember 2018.
  3. a b c d 2018 Rules Changes and Points of Emphasis. In: nfl.com. Abgerufen am 26. Dezember 2018.
  4. Kevin Seifert: NFL owners unanimously approve simplified catch rule. In: espn.com. 28. März 2018, abgerufen am 26. Dezember 2018 (englisch).
  5. NFL: Die wichtigsten Regeländerungen zur Saison 2018. In: ran.de. Abgerufen am 26. Dezember 2018.
  6. "Bedeutsamer Schritt": NFL verabschiedet neue Catch-Regel. In: ran.de. 27. März 2018, abgerufen am 26. Dezember 2018.
  7. a b c Carsten Keller: Die Regeländerungen zur neuen Saison. In: football-aktuell.de. 29. März 2018, abgerufen am 26. Dezember 2018.
  8. NFL erweitert Helmet-Hit-Regel und arbeitet an "Targeting Rule". In: ran.de. 28. März 2018, abgerufen am 2. Januar 2019.
  9. Neue Helmregel in der Kritik: NFL beruft Tagung ein. In: ran.de. 21. August 2018, abgerufen am 2. Januar 2019.
  10. a b NFL-Zwischenbilanz: Wie haben sich die neuen Regeln ausgewirkt? In: ran.de. 8. November 2018, abgerufen am 2. Januar 2019.
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