Steinhagen (Mecklenburg)

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Wappen Deutschlandkarte
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Steinhagen (Mecklenburg)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Steinhagen hervorgehoben

Koordinaten: 53° 51′ N, 11° 56′ O

Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Rostock
Amt: Bützow-Land
Höhe: 21 m ü. NHN
Fläche: 10,14 km2
Einwohner: 674 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km2
Postleitzahl: 18246
Vorwahl: 038461
Kfz-Kennzeichen: LRO, BÜZ, DBR, GÜ, ROS, TET
Gemeindeschlüssel: 13 0 72 101
Adresse der Amtsverwaltung: Am Markt 1
18246 Bützow
Website: Steinhagen auf amt-buetzow-land.de
Bürgermeister: Dirk Voß
Lage der Gemeinde Steinhagen im Landkreis Rostock
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Steinhagen ist eine Gemeinde im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Bützow-Land mit Sitz in der Stadt Bützow verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Steinhagen grenzt unmittelbar westlich an die Stadt Bützow. Das Gemeindegebiet liegt im Übergangsbereich vom Warnowtal zu den waldreichen Höhen zwischen Bützow und Neukloster, die über 140 m ü. NN erreichen. Steinhagen liegt am Rande des Rühner Sees, dessen Fläche etwa einen Quadratkilometer misst.

Umgeben wird Steinhagen von den Nachbargemeinden Bernitt im Nordwesten, Bützow im Osten sowie Rühn im Süden.

Zu Steinhagen gehört der nördlich anschließende Ortsteil Neuendorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinhagen wurde 1229 erstmals als Name Stenouen in einer Urkunde erwähnt. Der niederdeutsche Name deutet auf eine gerodete Waldfläche (hauen = houen = hagen) und den dadurch gewonnenen steinübersäten Boden hin.

Das Gut Steinhagen war Versorgungsgut der Stadt Bützow. Der Drei-Seiten-Hof brannte teilweise 1933 nieder. Das 538 ha große Gut befand sich 1914 im Besitz des Großkaufmannes und Ölimporteurs Franz Ernst Schütte aus Bremen. Das historisierende, sanierte Gutshaus war nach 1945 Flüchtlings-Notunterkunft, dann Sitz der Gemeinde, Kindergarten, Dorfkonsum und LPG-Büro; heute sind die Gemeindeverwaltung, eine Praxis und Wohnungen hier untergebracht.

Neuendorf wurde am 1. Januar 2005 eingemeindet.[2]

Anzahl Einwohner
Jahr 1933193919462014
Einwohner 163143293[3]736

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht (inkl. Bürgermeister) aus 9 Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 26. Mai 2019 hatte folgende Ergebnisse[4]:

Partei/Bewerber Prozent Sitze
Freie Wählergruppe Steinhagen 44,85 3
WG Die Feuerwehr 39,84 3
Einzelbewerber Klähn 7,95 1
CDU 7,36 1

Bürgermeister der Gemeinde ist Dirk Voß, er wurde mit 83,05 % der Stimmen gewählt.[5]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Neubauernhäusern aus der Nachkriegszeit und Eigenheimen entstanden in den letzten Jahren neue Gewerbebetriebe in Steinhagen. Dazu gehören u. a. eine Elektroanlagenfirma, ein Stahlbaubetrieb, eine Gärtnerei, eine Raststätte und eine Pension. In Steinhagen findet jährlich das Parkfest statt, das der örtliche Sport- und Kulturverein ausrichtet.

Die Gemeinde liegt an der Verbindungsstraße L14 von Bützow über Neukloster nach Wismar. Ca. 15 km nördlich führt die A 20 vorbei (Anschlussstelle Kröpelin). Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich im nahen Bützow.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Steinhagen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2020 (XLS-Datei) (Amtliche Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2005
  3. Quelle für alle Angaben: Das Genealogische Orts-Verzeichnis auf genealogy.net/Steinhagen
  4. Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg(ZKO)
  5. Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg(ZKO)