Bentwisch

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der mecklenburgischen Gemeinde Bentwisch. Ein Ortsteil der brandenburgischen Stadt Wittenberge und ein Ortsteil der niedersächsischen Gemeinde Oberndorf tragen ebenfalls den Namen Bentwisch.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bentwisch
Bentwisch
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bentwisch hervorgehoben
Koordinaten: 54° 7′ N, 12° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Rostock
Amt: Rostocker Heide
Höhe: 21 m ü. NHN
Fläche: 14,74 km²
Einwohner: 2432 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 165 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18182
Vorwahl: 0381
Kfz-Kennzeichen: LRO, BÜZ, DBR, GÜ, ROS, TET
Gemeindeschlüssel: 13 0 72 012
Adresse der Amtsverwaltung: Eichenallee 20
18182 Gelbensande
Webpräsenz: www.amt-rostocker-heide.de
Bürgermeisterin: Susanne Strübing
Lage der Gemeinde Bentwisch im Landkreis Rostock
Rostock Schwerin Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Nordwestmecklenburg Landkreis Nordwestmecklenburg Landkreis Ludwigslust-Parchim Admannshagen-Bargeshagen Bartenshagen-Parkentin Börgerende-Rethwisch Hohenfelde (Mecklenburg) Nienhagen (Landkreis Rostock) Reddelich Retschow Steffenshagen Wittenbeck Baumgarten (Warnow) Bernitt Bützow Dreetz (Mecklenburg) Jürgenshagen Klein Belitz Penzin Rühn Steinhagen (Mecklenburg) Tarnow (Mecklenburg) Warnow (bei Bützow) Zepelin Broderstorf Klein Kussewitz Blankenhagen Poppendorf (Mecklenburg) Roggentin (bei Rostock) Broderstorf Thulendorf Altkalen Behren-Lübchin Boddin Finkenthal Gnoien Lühburg Walkendorf Behren-Lübchin Glasewitz Groß Schwiesow Gülzow-Prüzen Gutow Klein Upahl Kuhs Lohmen (Mecklenburg) Lüssow (Mecklenburg) Mistorf Mühl Rosin Plaaz Reimershagen Sarmstorf Diekhof Dolgen am See Hohen Sprenz Laage Wardow Dobbin-Linstow Hoppenrade Krakow am See Kuchelmiß Lalendorf Lalendorf Alt Sührkow Dahmen Dalkendorf Groß Roge Groß Wokern Groß Wüstenfelde Hohen Demzin Jördenstorf Lelkendorf Prebberede Schorssow Schwasdorf Sukow-Levitzow Thürkow Warnkenhagen Alt Bukow Am Salzhaff Bastorf Bastorf Biendorf (Mecklenburg) Carinerland Kirch Mulsow Rerik Bentwisch Blankenhagen Gelbensande Mönchhagen Rövershagen Benitz Bröbberow Kassow Rukieten Schwaan Vorbeck Wiendorf (Mecklenburg) Cammin (bei Rostock) Gnewitz Grammow Nustrow Selpin Stubbendorf (bei Tessin) Tessin (bei Rostock) Thelkow Zarnewanz Elmenhorst/Lichtenhagen Kritzmow Lambrechtshagen Papendorf (Warnow) Pölchow Stäbelow Ziesendorf Bad Doberan Dummerstorf Graal-Müritz Güstrow Kröpelin Kühlungsborn Neubukow Sanitz Satow TeterowKarte
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Bentwisch ist eine Gemeinde im Amt Rostocker Heide im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt nordöstlich von Rostock an der Bundesstraße 105 und unweit der Bundesautobahn 19. Durch diese Lage ist Bentwisch in den Jahren nach der Wiedervereinigung zu einem wichtigen Gewerbestandort geworden. Zum heutigen Bentwisch gehören die Ortsteile Albertsdorf, Goorstorf, Harmstorf, Klein Bartelsdorf, Klein Bentwisch, Neu Bartelsdorf, Neu Harmstorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes ist für das Jahr 1235 nachweisbar, vermutlich gab es aber bereits vorher wendische Besiedlungen. Die Geschichte der Gemeinde ist eng mit der Hansestadt Rostock verbunden.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 12 Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 7. Juni 2009 hatte folgende Ergebnisse[2]:

Partei/Bewerber Prozent Sitze
Wählergruppen 83,7 10
CDU 10,1 1
SPD 3,4 1

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau unter einem schreitenden, rot gezungten goldenen Greifen ein liegender goldener Eichenzweig mit sieben Blättern und sieben Früchten.“ [3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Bentwisch

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wegtam UG, eine Internet-Suchmaschine, hat ihren Sitz in Bentwisch.

Energie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bentwisch gibt es ein Umspannwerk für 220/110 kV und die Stromrichterstation der HGÜ Kontek. Beide Anlagen liegen einige Kilometer auseinander. 2002 wurde die Stromrichterstation Bentwisch um ein 380/110-kV-Umspannwerk erweitert und zwischen der Stromrichterstation und dem 220/110-kV-Umspannwerk, welches im Unterschied zur Stromrichterstation noch aus DDR-Zeiten stammt, eine 110-kV-Drehstromfreileitung gebaut. Das 150 kV-Drehstromkabel vom Offshore-Windpark Baltic 1 endet ebenfalls in der Stromrichterstation Bentwisch. In Bentwisch selbst existieren einige Windkraftanlagen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lage der Gemeinde an der A 19 (Anschlussstelle Rostock-Ost) und der B 105 gilt als sehr verkehrsgünstig. Der Bahnhof Bentwisch liegt an der Bahnstrecke Stralsund–Rostock. Im Regionalverkehr bestehen Zugverbindungen nach Rostock, nach Graal-Müritz sowie nach Stralsund. In Bentwisch beginnt die Anschlussbahn zum Düngemittelwerk Poppendorf.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1966 als Fußballverein gegründeter FSV Bentwisch hat ca. 400 Mitglieder und ist der einzige Sportverein in Bentwisch. Heute gliedert er sich in neun verschiedene Abteilungen. Die Fußballabteilung ist mit 200 Mitgliedern die größte Abteilung des Vereins und wurde in der Saison 2011/2012 Meister der Landesliga Nord. Ab der Saison 2012/2013 trat der Verein damit in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern an.[4]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bentwisch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2014 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wahlergebnis der Landeswahlleiterin auf den Seiten des Statistischen Amtes (PDF; 1,2 MB)
  3. Hauptsatzung der Gemeinde Bentwisch § 1 Abs.2 (PDF-Datei; 18 KB), abgerufen am 26. August 2014
  4. Die Sommerpause geht zu Ende, abgerufen am 26. August 2014