Finkenthal

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Finkenthal führt kein Wappen
Finkenthal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Finkenthal hervorgehoben
Koordinaten: 53° 56′ N, 12° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Rostock
Amt: Gnoien
Höhe: 33 m ü. NHN
Fläche: 20,23 km2
Einwohner: 284 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17179
Vorwahl: 039971
Kfz-Kennzeichen: LRO, BÜZ, DBR, GÜ, ROS, TET
Gemeindeschlüssel: 13 0 72 031
Adresse der Amtsverwaltung: Teterower Str. 11a
17179 Gnoien
Webpräsenz: www.amt-gnoien.de
Bürgermeister: Ulrich Balz
Lage der Gemeinde Finkenthal im Landkreis Rostock
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Finkenthal ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Rostock in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Gnoien, mit Sitz in der gleichnamigen Stadt, verwaltet.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Finkenthal zwischen den Kleinstädten Gnoien und Dargun liegt von Wald umgeben, in leicht hügeligem Gelände. Im Osten grenzt das Gemeindegebiet an den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Nahe dem Ortsteil Schlutow werden 44 m ü. NN erreicht, hier liegt auch eine der Peenequellen (eine andere nahe Boddin). Zudem fließt durch Finkenthal der Finkenbach, ein kleiner Nebenfluss der Warbel.

Zu Finkenthal gehören die Ortsteile Fürstenhof und Schlutow.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finkenthal und Schlutow wurden in einer Urkunde des Klosters Dargun 1178 erwähnt.
Finkenthal war ursprünglich als Angerdorf angelegt.
Das Domanialgut Schlutow wurde von 1921 bis 1945 an Walther und Joachim Harms verpachtet; das Gut wurde nach 1945 aufgesiedelt und ab um 1960 durch die LPG bewirtschaftet. Das Gutshaus Schlutow von 1883 war nach 1945 Gemeindeeigentum und ist heute in Privatbesitz.

Am 1. Januar 1951 wurde die bisher eigenständige Gemeinde Fürstenhof eingegliedert.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapelle in Finkenthal
  • Forsthof Finkenthal mit Stall und Scheune
  • Niederdeutsches Hallenhaus in Finkenthal Nr. 70
  • Kapelle Finkenthal von 1805, ein Fachwerkbau als Ersatz eines Vorgängerbaus von 1560. Die Kapelle besitzt eine kleine Orgel aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
  • Gutshaus Schlutow von 1883, heute in Privatbesitz (Familie Paetow[2])

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bundesstraße 110 durchquert die Gemeinde, sie führt von Rostock nach Demmin. Über die Anschlussstellen Tessin und Bad Sülze ist Finkenthal von der Bundesautobahn 20 aus zu erreichen (Entfernung ca. 17 km). Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Tessin und Demmin.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Finkenthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Amt M-V – Bevölkerungsstand der Kreise, Ämter und Gemeinden 2016 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. [1]