Stephan Lichtsteiner

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Stephan Lichtsteiner
AUT vs. SUI 2015-11-17 - Stephan Lichtsteiner (1).jpg
Stephan Lichtsteiner (2015)
Spielerinformationen
Geburtstag 16. Januar 1984
Geburtsort AdligenswilSchweiz
Grösse 182 cm
Position Rechter Verteidiger
Junioren
Jahre Station
1991–1996 FC Adligenswil
1996–2000 FC Luzern
2000–2001 Grasshopper Zürich
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2001–2005 Grasshopper Zürich 79 0(4)
2005–2008 OSC Lille 89 0(6)
2008–2011 Lazio Rom 100 0(3)
2011– Juventus Turin 176 (12)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
1999–2000 Schweiz U-15 9 0(0)
1998–2001 Schweiz U-16 13 0(0)
2001–2002 Schweiz U-18 6 0(0)
2002 Schweiz U-19 5 0(0)
2003–2006 Schweiz U-21 30 0(1)
2005– Schweiz 96 0(8)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 27. August 2017

2 Stand: 12. November 2017

Stephan Lichtsteiner (* 16. Januar 1984 in Adligenswil) ist ein Schweizer Fussballspieler. Er steht bei Juventus Turin unter Vertrag und wird meist als Aussenverteidiger oder im rechten Mittelfeld eingesetzt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Karriere begann Lichtsteiner beim FC Adligenswil, der unter anderem von seinem Vater mitbegründet wurde, und wechselte 1996 als C-Junior zum FC Luzern.[1]

Grasshopper Club Zürich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2000 ging der Abwehrspieler zum Grasshopper Club Zürich, bei dem er grössere Chancen auf einen Durchbruch als Profi-Fussballer sah. Diesen schaffte er unter Trainer Marcel Koller und wurde 2002/03 Schweizer Meister.

OSC Lille[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 schloss Lichtsteiner seine Lehre als Bankkaufmann erfolgreich ab. Auf die Saison 2005/06 wechselte er zum französischen Erstligisten OSC Lille und unterschrieb einen Vertrag über vier Jahre.[2]

Lazio Rom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2008 wurde Lichtsteiner zu Lazio Rom transferiert, um dort seinen Landsmann Valon Behrami zu ersetzen, der zuvor seinen Vertrag aufgelöst hatte.[3] Er wurde schnell zum Stammspieler auf der rechten Abwehrseite und kam so in drei Jahren zu 100 Ligaspielen in der Serie A. In seiner ersten Saison für die Römer gewann er unter Trainer Delio Rossi die Coppa Italia und den italienischen Supercup.

Juventus Turin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang Juli 2011 wurde Lichtsteiner für eine Ablösesumme von zehn Millionen Euro (zahlbar über drei Jahre) zum Rekordmeister Juventus Turin transferiert.[4] Er erhielt einen Vertrag für vier Jahre bei den Turinern.[5] In seinem ersten Ligaspiel erzielte er beim 4:1-Sieg gegen den FC Parma seinen ersten Treffer für seinen neuen Arbeitgeber.[6] Zugleich war sein 1:0 das erste Pflichtspieltor im drei Tage zuvor eingeweihten Juventus Stadium.

Im August 2016 bekundete er Interesse an einem Wechsel zu Inter Mailand, Berichten zufolge waren sich Spieler und Verein bereits einig. Ein Wechsel kam jedoch nicht zustande. Infolgedessen fand Lichtsteiner im Kader zur UEFA Champions League 2016/17 keine Berücksichtigung.[7]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lichtsteiner war Schweizer U-21-Nationalspieler und gab sein Debüt in der A-Nationalmannschaft unter Jakob Kuhn am 15. November 2006 beim 1:2 im Freundschaftsspiel gegen Brasilien. Bei der Fussball-Europameisterschaft 2008, der Heim-EM der Schweizer, wurde er erstmals bei einem grossen Turnier ins nationale Aufgebot berufen und stand bei allen drei Gruppenspielen in der Startelf. Sein erstes Tor für die Nationalmannschaft erzielte er im letzten Spiel der EM-Qualifikation. Sein zweites Länderspieltor erzielte Lichtsteiner beim denkwürdigen 5:3-Sieg gegen Deutschland zum zwischenzeitlichen 3:1.

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich wurde er als Mannschaftskapitän in das Aufgebot der Schweiz aufgenommen und führte das Team auch in alle Turnierpartien. Er bestritt alle vier Spiele über die volle Spielzeit und als das Achtelfinale im Elfmeterschießen endete, verwandelte er als allererster Schütze. Da ein Elfmeter aber daneben ging, schied das Team mit 4:5 aus.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grasshopper Club Zürich

Lazio Rom

Juventus Turin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stephan Lichtsteiner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stephan Lichtsteiner mit Optimismus nach Südafrika, Credit-Suisse.com, 27. Mai 2010
  2. Lichtsteiner zu Lille, Fussball.ch vom 10. Mai 2005
  3. Lichtsteiner von Lille zu Lazio Rom, NZZ.ch vom 16. Juli 2008
  4. Stephan Lichtsteiner è bianconero, Homepage von Juventus Turin vom 1. Juli 2011
  5. Juve nimmt Lichtsteiner unter Vertrag, NZZ.ch vom 1. Juli 2011
  6. Spielbericht Juventus Turin - FC Parma, Weltfussball.de, Abgerufen am 11. September 2011
  7. Juventus Leave First-Team Regular Out Of Squad After Rejecting Transfer Request, thesportbible.com, Abgerufen am 2. September 2016