Yuzuru Hanyū

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Yuzuru Hanyū Eiskunstlauf
Yuzuru Hanyū, 2014
Nation JapanJapan Japan
Geburtstag 7. Dezember 1994
Geburtsort Sendai, Miyagi, Japan
Größe 171 cm
Beruf Student
Karriere
Disziplin Einzellauf
Verein ANA Minato Tokyo,
Toronto Cricket SC
Trainer Brian Orser
Tracy Wilson
(frühere Trainer:
Nanami Abe, Shoitirou Tuzuki)
Choreograf Jeffrey Buttle,
Shae-Lynn Bourne,
(frühere Choreografen:
Kurt Browning, David Wilson,
Nanami Abe)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 2 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
VKM-Medaillen 0 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 Sotschi 2014 Herren
0Gold0 Pyeongchang 2018 Herren
ISU Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften
0Bronze0 Nizza 2012 Herren
0Gold0 Saitama 2014 Herren
0Silber0 Shanghai 2015 Herren
0Silber0 Boston 2016 Herren
0Gold0 Helsinki 2017 Herren
Vier-Kontinente-MeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Silber0 Taipeh 2011 Herren
0Silber0 Ōsaka 2013 Herren
0Silber0 Gangneung 2017 Herren
Persönliche Bestleistungen
 Gesamtpunkte 330,43 GPF 2015
 Kür 223,20 WM 2017
 Kurzprogramm 112,72 Autumn Classic 2017
Platzierungen im Eiskunstlauf Grand Prix
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Grand-Prix-Finale 4 1 0
 Grand-Prix-Wettbewerbe 4 6 0
letzte Änderung: 1. April 2017
Fettschrift = Weltrekord

Yuzuru Hanyū (jap. 羽生 結弦, Hanyū Yuzuru; * 7. Dezember 1994 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startet. Er ist der Olympiasieger von 2014 und 2018 sowie der Weltmeister von 2014 und 2017. Darüber hinaus ist Hanyū vierfacher Sieger des Grand-Prix-Finals (2013–2016), dreifacher Silbermedaillengewinner der Vier-Kontinente-Meisterschaften (2011, 2013, 2017), Juniorenweltmeister 2010 und Sieger des Grand-Prix-Finals der Junioren 2009.

Bereits zwölfmal in seiner Karriere setzte er neue Bestmarken im Einzelwettbewerb der Herren und hält die aktuellen Weltrekorde in allen drei Segmenten (112,72 Punkte im Kurzprogramm, 223,20 Punkte in der Kür, 330,43 Punkte in der Gesamtwertung). Hanyū ist der erste Läufer in der Geschichte, der die 100-Punkte-Barriere im Kurzprogramm, die 200-Punkte-Marke in der Kür und die 300-Punkte-Schranke in der Gesamtwertung durchbrochen hat. Beim Autumn Classic International 2016 landete er zudem als erster Läufer einen vierfachen Rittberger im internationalen Wettbewerb.

Familie und Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū begann im Alter von vier Jahren mit dem Eiskunstlaufen, animiert von seiner älteren Schwester Saya. Er besuchte die gleiche Schule in Sendai wie Takeshi Honda und Shizuka Arakawa. Hanyū leidet unter Asthma und bewundert Johnny Weir, der auch schon ein Kostüm für ihn entworfen hat.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge bei den Junioren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū wurde als zweifacher japanischer Juniorenmeister 2010 in Den Haag auch Juniorenweltmeister.

Saison 2010/11: Debüt im Seniorenbereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geplantes Programm-Layout  
Kurzprogramm[2] Kür[3]
# Element Basiswert # Element Basiswert
1 3A 8,50 Erste Programmhälfte
2 3Lz+3T 10,10 1 4T 10,30
3 CCoSp 3,50 2 3A 8,50
4 3F 5,30 3 3F 5,30
5 StSq 3,90 4 CSSp 3,00
6 FCSp 3,20 5 3Lz+2T 7,30
7 CSSp 3,00 6 StSq 3,90
Zweite Programmhälfte
7 3A+3T *13,86
8 3Lz+2T+2T *9,46
9 3Lo *5,61
10 FCCoSp 3,50
11 ChSq 2,00
12 3S *4,62
13 CCoSp 3,50
Gesamt 37,60 Gesamt 80,85
* 10%-Bonus für Sprünge in der zweiten Programmhälfte einberechnet

Seinen ersten großen internationalen Auftritt bei den Senioren hatte er bei der Vier-Kontinente-Meisterschaft 2011 in Taipeh. Er gewann dort mit persönlicher Bestleistung von 228,01 Punkten die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Daisuke Takahashi.

Yuzuru Hanyū mit Trainerin Nanami Abe beim Cup of Russia 2011

Saison 2011/12: Erste Goldmedaille bei den Senioren und WM-Debüt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geplantes Programm-Layout  
Kurzprogramm[4] Kür[5]
# Element Basiswert # Element Basiswert
1 4T 10,30 Erste Programmhälfte
2 3A 8,50 1 4T 10,30
3 FCSp 3,20 2 3A 8,50
4 3Lz+3T 10,10 3 3F 5,30
5 StSq 3,90 4 FCSSp 3,00
6 CSSp 3,00 5 3Lz+2T 7,30
7 CCoSp 3,50 6 StSq 3,90
Zweite Programmhälfte
7 3A+3T *13,86
8 3Lz+2T+2T *9,46
9 3Lo *5,61
10 CCoSp 3,50
11 ChSq 2,00
12 3S *4,62
13 FCCoSp 3,50
Gesamt 42,50 Gesamt 80,85
* 10%-Bonus für Sprünge in der zweiten Programmhälfte einberechnet

Die Saison begann für ihn mit einem Sieg bei der Nebelhorn Trophy. Das war die erste Goldmedaille seiner Karriere im Seniorenbereich. Beim Cup of Russia 2011 feierte Hanyū seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Er verbesserte seine persönlichen Bestleistungen in Kurzprogramm, Kür und Gesamtleistung. Bei letzterer erreichte er 241,66 Punkte. Beim Grand-Prix-Finale, für das er sich erstmals qualifizieren konnte, verpasste er eine Medaille als Vierter nur knapp, steigerte aber seine persönlichen Bestleistungen in der Kür auf 166,49 Punkte und in der Gesamtleistung auf 245,82 Punkte.

Bei den japanischen Meisterschaften gelang es Hanyū erstmals das Podium zu erreichen. Er errang die Bronzemedaille hinter Daisuke Takahashi und Takahiko Kozuka. Dies bedeutete die Qualifikation für die Weltmeisterschaft.

Bei seinem Weltmeisterschaftsdebüt in Nizza hatte der erst 17-jährige nach dem Kurzprogramm noch auf dem siebten Rang gelegen, da er seinen Lutz nur einfach rotiert hatte, zeigte dann jedoch die Kür seines noch jungen Lebens. Zur Filmmusik von Romeo und Julia und Escape aus Plunkett & Macleane begann er mit einem sicheren und schönen vierfachen Toeloop und stand alle weiteren Sprünge, darunter acht Dreifachsprünge, ohne Fehl und Tadel. Er bekam nicht eine negative Bewertung in der Ausführung seiner Elemente (GOE). Lediglich im Laufschritt fiel er einmal zu Boden, was das Gesamtbild jedoch nicht negativ beeinflusste. Seine künstlerisch Reife und hoch emotionale Kür brachte ihn am Ende stehende Ovationen und lautstarke Bewunderungsrufe des Publikums. Hanyū selbst konnte seine Leistung kaum fassen und bekam nach der Kür einen Weinkrampf. Seine Kür wurde als zweitbeste des Feldes gewertet, er schlug sogar seinen Landsmann Takahashi um 0,05 Punkte in diesem Segment und wurde insgesamt mit der Bronzemedaille belohnt. Hanyū steigerte seine persönliche Bestleistung in der Kür und durchbrach mit seinen 251,06 Punkten in der Gesamtleistung zum ersten Mal die 250-Punkte-Marke. Durch Hanyūs Bronzemedaille und Takahashis Silbermedaille konnte Japan zum ersten Mal in der Geschichte der Herrenkonkurrenz bei Eiskunstlaufweltmeisterschaften bei einer WM zwei Medaillen erringen.[6]

Saison 2012/13: Erster Weltrekord und Sieg bei den japanischen Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geplantes Programm-Layout  
Kurzprogramm[7] Kür[8]
# Element Basiswert # Element Basiswert
Erste Programmhälfte Erste Programmhälfte
1 4T 10,30 1 4T 10,30
2 FCSp 3,20 2 4S 10,50
3 CSSp 3,00 3 3F 5,30
Zweite Programmhälfte 4 FCCoSp 3,50
4 3A *9,35 5 StSq 3,90
5 3Lz+3T *11,11 Zweite Programmhälfte
6 StSq 3,90 6 3A+3T *13,86
7 CCoSp 3,50 7 3A+2T *10,78
8 3Lo *5,61
9 3Lz+2T+2T *9,46
10 3Lz *6,60
11 ChSq 2,00
12 CCoSp 3,50
13 FCSSp 3,00
Gesamt 44,36 Gesamt 88,31
* 10%-Bonus für Sprünge in der zweiten Programmhälfte einberechnet

Hanyū begann die Saison mit einem Sieg bei der Finlandia Trophy. Dabei zeigte er zum ersten Mal in einem Wettbewerb einen vierfachen Salchow.[9] Seinen ersten Grand-Prix-Auftritt der Saison bestritt er bei Skate America. Dort stellte er im Kurzprogramm mit 95,07 Punkten einen neuen Weltrekord auf. Er zeigte einen vierfachen Toeloop, einen mühelosen dreifachen Axel sowie eine Dreifach-Lutz-Dreifach-Toeloop-Kombination. Die beiden letztgenannten Elemente sprang er in der zweiten Hälfte seinen Kurzprogramms, was ihm Bonuspunkte einbrachte. Obwohl Hanyūs Augenmerk nach eigenem Bekunden auf den technischen Komponenten lag, bekam er auch eine hohe Punktzahl im künstlerischen Bereich.[10] Seinen großen Vorsprung aus dem Kurzprogramm konnte Hanyū jedoch nicht über die Kür retten. Er fiel dreimal und musste seinem Landsmann Takahiko Kozuka die Goldmedaille überlassen. Bei seinem zweiten Grand-Prix-Wettbewerb, der NHK Trophy, verbesserte Hanyū seinen bei Skate America erreichten Punkteweltrekord im Kurzprogramm auf 95,32 Punkte. Zur Musik "Parisian Walkways" von Gary Moore zeigte er sich solide in seinen Sprüngen, sowie sicher und flüssig in seiner Fußarbeit. Für jedes Element bekam er von allen neun Punktrichtern positive Bewertungen im Ausführungsgrad (GOE). Seine Pirouetten wurden mit dem Höchstlevel 4 bewertet.[11] In der Kür machte Hanyū wie schon bei Skate America Fehler, konnte diesmal jedoch seine Führung verteidigen und in seiner Heimatstadt die Goldmedaille erringen.[12] Im Grand-Prix-Finale errang der junge Japaner die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Daisuke Takahashi. Dabei stellte er persönliche Bestleistungen in der Kür (177,12 Punkte) und der Gesamtleistung (264,29 Punkte) auf.[13]

Am 22. Dezember 2012 wurde Yuzuru Hanyū in Sapporo zum ersten Mal japanischer Meister.[14]

Die Vier-Kontinente-Meisterschaft 2013 beendete Hanyū, wie schon zwei Jahre zuvor, mit dem Gewinn der Silbermedaille. Er unterlag dem Überraschungssieger Kevin Reynolds. Nach diesem Wettbewerb zog sich der Japaner eine Knieverletzung zu und erkrankte an der Grippe. Deutlich geschwächt reichte es bei der Weltmeisterschaft im kanadischen London zum vierten Platz.

Saison 2013/14: Triple-Gewinn von GP-Finale, Olympia und Weltmeisterschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geplantes Programm-Layout  
Kurzprogramm[15] Kür[16]
# Element Basiswert # Element Basiswert
Erste Programmhälfte Erste Programmhälfte
1 4T 10,30 1 4S 10,50
2 FCSp 3,20 2 4T 10,30
3 CSSp 3,00 3 3F 5,30
Zweite Programmhälfte 4 StSq 3,90
4 3A *9,35 5 FCCoSp 3,50
5 3Lz+3T *11,11 Zweite Programmhälfte
6 StSq 3,90 6 3A+3T *13,86
7 CCoSp 3,50 7 3A+2T *10,78
8 3Lo *5,61
9 3Lz+1Lo+3S *11,77
10 3Lz *6,60
11 ChSq 2,00
12 FCSSp 3,00
13 CCoSp 3,50
Gesamt 44,36 Gesamt 90,62
* 10%-Bonus für Sprünge in der zweiten Programmhälfte einberechnet

In seine erste olympische Saison startete Hanyū mit zweiten Plätzen bei seinen beiden Grand-Prix-Wettbewerben, Skate Canada sowie der Trophée Eric Bompard. Damit qualifizierte er sich für das Grand-Prix-Finale in Fukuoka, bei dem er einen neuen Punkteweltrekord von 99,84 Punkten im Kurzprogramm aufstellte und erstmals in seiner Karriere Gold gewann.

Im Dezember 2013 verteidigte Hanyū seinen Titel bei den japanischen Meisterschaften.

Sein Debüt bei Olympischen Spielen begann für Hanyū mit einem neuen Punkteweltrekord von 101,45 Punkten im Kurzprogramm. Als erster Eiskunstläufer durchbrach er damit die Marke von 100 Punkten in diesem Segment. In der Kür machte der Japaner Fehler, die sein nach ihm startender Konkurrent Patrick Chan jedoch nicht nutzen konnte. Hanyū gewann somit auch dieses Segment und wurde der erste japanische Olympiasieger im Eiskunstlauf der Herren. Dem Japaner gelang dies als jüngstem Eiskunstläufer seit Richard Button 1948.

Bei der Weltmeisterschaft im heimischen Saitama lag Hanyū nach dem Kurzprogramm hinter seinem Landsmann Tatsuki Machida und seinem Trainingskollegen Javier Fernández. Mit einer Energieleistung, die ihm nach den Olympischen Spielen nur von wenigen zugetraut wurde, gelang es ihm jedoch den Rückstand wettzumachen und sich mit einem Vorsprung von 0,33 Punkten vor Machida seinen ersten Weltmeistertitel zu sichern.

Saison 2014/15: Zweiter Erfolg im Grand-Prix-Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geplantes Programm-Layout  
Kurzprogramm[17] Kür[18]
# Element Basiswert # Element Basiswert
Erste Programmhälfte Erste Programmhälfte
1 4T 10,30 1 4S 10,50
2 CSSp 3,00 2 4T 10,30
3 FCSp 3,20 3 3F 5,30
Zweite Programmhälfte 4 FCCoSp 3,50
4 3A *9,35 5 StSq 3,90
5 3Lz+3T *11,11 Zweite Programmhälfte
6 StSq 3,90 6 3Lz+2T *8,03
7 CCoSp 3,50 7 3A+3T *13,86
8 3A+1Lo+3S *14,74
9 3Lo *5,61
10 3Lz *6,60
11 ChSq 2,00
12 FCSSp 3,00
13 CCoSp 3,50
Gesamt 44,36 Gesamt 90,62
* 10%-Bonus für Sprünge in der zweiten Programmhälfte einberechnet

Die nacholympische Saison begann für Hanyū mit einer Absage der Finlandia Trophy aufgrund von Rückenschmerzen.[19][20] Er plante dennoch im Rahmen der Grand-Prix-Serie beim Cup of China und der NHK Trophy anzutreten. Beim Cup of China hatte Hanyū vor der Kür einen Zusammenstoß mit dem Chinesen Yan Han.[21] Trotz offensichtlicher Verletzungen entschied er sich jedoch die Kür zu laufen. Er fiel dabei fünfmal, konnte sich aber auf dem zweiten Rang halten, den er nach dem Kurzprogramm innegehabt hatte. Nach der Kür wurde Hanyū am Kopf und am Kinn genäht.[22][23] Anschließend flog er zurück nach Japan zur weiteren Behandlung. Neben den Prellungen an Kopf und Kinn wurden eine Verletzung des Zwerchfells und des linken Oberschenkels sowie eine Verstauchung des rechten Fußknöchels festgestellt.[24][25] Wenige Tage vor der NHK Trophy ließ der Japaner verlauten, dass er starten würde, aber nicht in Topform sei.[26] Er beendete den Wettbewerb auf dem vierten Platz und qualifizierte sich mit lediglich 0,15 Punkten Vorsprung für das Grand-Prix-Finale. Dort gewann er sowohl das Kurzprogramm als auch die Kür und verteidigte somit souverän seinen Titel aus dem Vorjahr.

Saison 2015/16: Weltrekordserie und 300er-Plateau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geplantes Programm-Layout  
Kurzprogramm[27] Kür[28]
# Element Basiswert # Element Basiswert
Erste Programmhälfte Erste Programmhälfte
1 4S 10,50 1 4S 10,50
2 4T+3T 14,60 2 4T 10,30
3 FCSp 3,20 3 3F 5,30
Zweite Programmhälfte 4 FCCoSp 3,50
4 3A *9,35 5 StSq 3,90
5 CSSp 3,00 Zweite Programmhälfte
6 StSq 3,90 6 4T+3T *16,06
7 CCoSp 3,50 7 3A+2T *10,78
8 3A+1Lo+3S *14,74
9 3Lo *5,61
10 3Lz *6,60
11 FCSSp 3,00
12 ChSq 2,00
13 CCoSp 3,50
Gesamt 48,05 Gesamt 95,79
* 10%-Bonus für Sprünge in der zweiten Programmhälfte einberechnet

Hanyū entschied sich für seine Kür zu japanischer Musik zu laufen und seine Darstellungsfähigkeiten zu erweitern. Dafür suchte er sich den Soundtrack des Films Onmyōji, von Komponist Shigeru Umebayashi aus, um dabei wie im Film den exzentrischen Astronomen des 10. Jahrhunderts, Abe no Seimei darzustellen.[29] Dafür traf er sich auch mit dem Schauspieler Mansai Nomura, der Seimei im Film dargestellt hatte.

Bei seinem ersten Grand-Prix-Auftritt der Saison, Skate Canada, hatte Hanyū nach dem Kurzprogramm lediglich auf Rang Sechs gelegen, da er die Zayak-Regel verletzt hatte, indem er einen Dreifach-Lutz-Doppel-Toeloop anstatt des geplanten Dreifach-Lutz-Dreifach-Toeloop zeigte. Durch seine Kür konnte er sich allerdings noch auf den zweiten Gesamtrang, hinter dem von einer Pause zurückgekehrten Patrick Chan, verbessern.

Hanyūs zweiter Grand-Prix war die heimische NHK Trophy in Nagano. Im Kurzprogramm erzielte er mit 106,33 Punkten einen Punkteweltrekord. Er zeigte dabei einen sauberen vierfachen Salchow, eine Vierfach-Toeloop-Dreifach-Toeloop-Kombination sowie einen dreifachen Axel. Es war das erste Mal in der Eiskunstlaufgeschichte, dass ein Athlet die 100-Punkte-Marke im Kurzprogramm übertreffen konnte. In der Kür landete der Japaner dann drei saubere Vierfach-Sprünge, zwei saubere dreifache Axel sowie fünf weitere saubere Dreifach-Sprünge. Er bekam dafür von den Punktrichtern 216,07 Punkte, was auch einen neuen Punkteweltrekord in diesem Segment bedeutete. Zum ersten Mal wurde damit auch die 200-Punkte-Marke in der Kür übertroffen.[30] Insgesamt bedeutete dies einen Punkteweltrekord in der Gesamtleistung von 322,40 Punkten, womit zum ersten Mal in der Geschichte die 300-Punkte-Marke in der Gesamtleistung übertroffen wurde.[31] Hanyū gewann den Grand-Prix mit fast 60 Punkten vor dem Zweitplatzierten und qualifizierte sich für das Grand-Prix-Finale in Barcelona. Dort gewann er mit Punkterekorden für Kurzkür, Kür und Wettkampf (330,43 Punkte).[32] Die zwei Wochen später stattfindenden nationalen Meisterschaften konnte er ebenfalls für sich entscheiden. Zweiter wurde wie im Jahr zuvor Shōma Uno.

Bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Boston zeigte Hanyū ein nahezu perfektes Kurzprogramm, was ihm einen 12,04 Punkte-Vorsprung auf Javier Fernández einbrachte. Nach einigen Fehlern in der Kür und der ausgezeichneten Leistung seines Trainingspartners Fernández musste er sich am Ende jedoch wie schon im Vorjahr mit dem zweiten Platz hinter dem Spanier zufriedengeben.

Saison 2016/17: Zweiter Weltmeistertitel und Premiere des vierfachen Rittbergers[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geplantes Programm-Layout  
Kurzprogramm[33] Kür[34]
# Element Basiswert # Element Basiswert
Erste Programmhälfte Erste Programmhälfte
1 4Lo 12,00 1 4Lo 12,00
2 4S+3T 14,80 2 4S 10,50
3 FCSp 3,20 3 FCCoSp 3,50
Zweite Programmhälfte 4 StSq 3,90
4 3A *9,35 5 3F 5,30
5 CSSp 3,00 Zweite Programmhälfte
6 StSq 3,90 6 4S+3T *16,28
7 CCoSp 3,50 7 4T *11,33
8 3A+2T *10,78
9 3A+1Lo+3S *14,74
10 FCSSp 3,00
11 ChSq 2,00
12 3Lz *6,60
13 CCoSp 3,50
Gesamt 49,75 Gesamt 103,43
* 10%-Bonus für Sprünge in der zweiten Programmhälfte einberechnet

Hanyū nahm wie schon im Vorjahr an den Grand-Prix-Wettbewerben Skate Canada und NHK Trophy teil. Als Musik für sein Kurzprogramm wurde der 80er Jahre Hit Let’s Go Crazy von Prince ausgewählt. Die musikalische Untermalung seiner Kür ("Hope and Legacy") stammt vom japanischen Komponisten Joe Hisaishi. Zu Beginn der neuen Saison gewann Hanyū erneut die Goldmedaille bei den Autumn Classic International. Dort landete er auch als erster Eiskunstläufer der Sportgeschichte einen vierfachen Rittberger erfolgreich im Wettbewerb. Einige Wochen später erlangte Hanyū die Silbermedaille beim Grand-Prix Skate Canada. Er war dort Vierter des Kurzprogramms und Erster in der Kür. Ende November holte er Gold bei der die NHK Trophy mit 103,89 Punkten nach dem Kurzprogramm und insgesamt 301,47 Punkten nach der Kür. Das Grand-Prix-Finale 2016–17 gewann Hanyū erneut. Seinen vierten Grand-Prix-Titel holte er, nachdem er den ersten Platz im Kurzprogramm und den dritten Platz in der Kür belegt hatte.

Wegen einer Grippeerkrankung im Dezember verzichtete Hanyū auf eine Teilnahme an den japanischen Meisterschaften. Neuer Meister wurde daher wie erwartet Shōma Uno. Hanyū wurde jedoch trotz dieser Abwesenheit von seinem Verband für die beiden Wettbewerbe Vier-Kontinente-Meisterschaften und den Weltmeisterschaften nominiert.

Bei den Vier-Kontinenten-Meisterschaften belegte Hanyū mit 97,04 Punkten den dritten Platz im Kurzprogramm, nachdem er einen vierfachen Salchow in Kombination nur doppelt gesprungen hatte. Der gleiche Fehler unterlief ihm zwei Tage später auch in der Kür, zeigte aber ansonsten ein starkes Programm von 206,67 Punkten und gewann Silber in Gangneung. Nathan Chen holte mit 307.46 Gesamtpunkten Gold, die Bronzemedaille ging an Shoma Uno.

Bei der Weltmeisterschaft eröffnete Hanyū sein Kurzprogramm mit einem fast makellosem vierfachen Rittberger, ließ jedoch viele Punkte liegen, als er in der Vierfachkombination mit dem Knie einknickte und der doppelte Toeloop ohne Wertung blieb. Mit 98,39 Punkten und fast elf Zählern Rückstand auf den Titelverteidiger Javier Fernández landete Hanyū abgeschlagen auf Platz 5 nach dem Kurzprogramm und die Chancen auf eine Medaille schienen fast verspielt. Mit einer überragenden Weltrekord-Kür von 223,20 Punkten einschließlich vier fehlerloser Vierfachsprünge kämpfte sich der Japaner jedoch zurück an die Spitze. Landsmann Shōma Uno und der Chinese Jin Boyang, die beide starke Kurzprogramme gezeigt hatten, setzten Hanyū zwar mit einer nahezu fehlerfreien Kür unter Druck, konnten jedoch nicht mehr an ihm vorbeiziehen. Fernández erwischte keinen guten Tag und fiel nach einer fehlerbehafteten Kür auf Rang 4 zurück. Mit insgesamt 321,59 Punkten und einer neuen Saison-Bestleistung feierte Hanyū seinen zweiten Weltmeistertitel nach 2014.

Ein Desaster erlebte der Japaner im Kurzprogramm der World Team Trophy 2017. Gleich zu Beginn sprang er seinen geplanten vierfachen Rittberger nur einfach, wodurch dieser als invalides Element vollständig aus der Wertung fiel. Auch beim vierfachen Salchow musste sich Hanyū mit den Händen abstützen und konnte keine Kombination mehr ausführen. Mit 83,51 Zählern landete er abgeschlagen auf Platz 7 und holte 6 von 12 möglichen Punkten für das japanische Team. Dank fehlerfreier Kurzprogramme von Shōma Uno sowie Mai Mihara und Wakaba Higuchi ging Japan dennoch mit 44 Punkten nach dem ersten Turniertag in Führung. Das verpatzte Kurzprogramm war besonders schmerzhaft für Hanyū, da er Prince anlässlich des einjährigen Todestages seine Interpretation zu Let's Go Crazy widmen wollte.[35] Deutlich besser lief es für Hanyū in der Kür. Er landete insgesamt vier Vierfachsprünge, davon drei in der zweiten Programmhälfte, was bislang keinem anderen Läufer gelang. Nachdem er den vierfachen Salchow nur einfach rotiert hatte, stellte er noch während der Kür sein Programm um und ersetzte unter anderem die geplante Kombination aus Dreifach-Axel/Einfach-Rittberger/Dreifach-Salchow durch einen Vierfach-Toeloop/Einfach-Rittberger/Dreifach-Salchow. Auch diese Kombination wurde erstmals in einem offiziellen Eiskunstlaufwettbewerb gezeigt. Trotz zwei Fehlern gewann Hanyū die Kür mit 200,49 Punkten vor seinem Teamkollegen Shoma Uno und sicherte Team Japan 12 Punkte. Nach starken Kürauftritten der Damen holte Japan mit insgesamt 109 Punkten Gold vor Russland und den USA.

Saison 2017/18: Zweiter Olympiasieg nach Verletzungspech[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geplantes Programm-Layout[36]  
Kurzprogramm Kür
# Element Basiswert # Element Basiswert
Erste Programmhälfte Erste Programmhälfte
1 4Lo 12,00 1 4Lz 13,60
2 FCSp 3,20 2 4Lo 12,00
3 CSSp 3,00 3 3F 5,30
Zweite Programmhälfte 4 FCCoSp 3,50
4 3A *9,35 5 StSq 3,90
5 4T+3T *16,06 Zweite Programmhälfte
6 StSq 3,90 6 4S+3T *16,28
7 CCoSp 3,50 7 4T+1Lo+3S *16,72
8 4T *11,33
9 3A+2T *10,78
10 3A *9,35
11 FCSSp 3,00
12 ChSq 2,00
13 CCoSp 3,50
Gesamt 51,01 Gesamt 111,26
* 10%-Bonus für Sprünge in der zweiten Programmhälfte einberechnet

Zur Olympia-Saison kehrte Hanyū zu seinen beiden erfolgreichen Rekordprogrammen aus der Saison 2015/16 zurück. Sein Kurzprogramm zu Chopins Ballade Nr. 1 feierte ein phänomenales Comeback beim Autumn Classic International in Montreal mit einem neuen Weltrekord von 112,72 Punkten. Er landete einen vierfachen Salchow sowie einen dreifachen Axel und eine Kombination aus Vierfach- und Dreifach-Toeloop in der zweiten Programmhälfte. Ein gänzlich anderes Bild zeigte Hanyū in der Kür mit einer Serie fehlerhafter Sprünge und 155,52 Punkten – seiner schlechtesten Kürleistung seit der NHK Trophy 2014. Damit fiel er in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz hinter seinen Trainingspartner Javier Fernández zurück.

Einen Monat später beim Rostelecom Cup in Moskau belegte Hanyū nach einem durchwachsenen Kurzprogramm mit einem unterrotierten vierfachen Rittberger und einem Sturz in der Kombination den zweiten Platz hinter dem US-Amerikaner Nathan Chen. In der Kür landete er dann erstmals einen vierfachen Lutz im internationalen Wettbewerb sowie zwei weitere Vierfachsprünge und gewann dieses Segment mit 195,92 Punkten. Den Rückstand aus dem Kurzprogramm konnte er jedoch nicht mehr einholen und belegte in der Gesamtwertung den zweiten Platz hinter Chen. Dies ist bereits Hanyūs sechste Silbermedaille in Serie bei einem Grand-Prix-Auftakt.

Im Training bei der NHK Trophy stürzte Hanyū beim vierfachen Lutz und zog sich dabei eine Verletzung am rechten Fußgelenk zu. Er zeigte im Anschluss noch einen Durchlauf seiner Kür, führte jedoch keine weiteren Sprünge mehr aus. Aufgrund anhaltender Schmerzen musste er schließlich die Teilnahme am Grand-Prix-Event absagen, wodurch er auch die Qualifikation für das Grand-Prix-Finale in Nagoya verpasste. Seine Wiedergenesung dauerte länger als erwartet und so konnte er auch wie im Vorjahr nicht an den nationalen Meisterschaften teilnehmen. Aufgrund seines Ranges in der Weltrangliste und des Status eines amtierenden Weltmeisters wurde er jedoch trotzdem vom japanischen Verband neben Shōma Uno und Keiji Tanaka für die kommenden Winterspiele in Pyeongchang nominiert. Auch bei den Weltmeisterschaften in Mailand sollte er laut Verband an den Start gehen.

Am 3. Februar wurde bekannt gegeben, dass Hanyū nicht am Mannschaftswettbewerb bei den Olympischen Spielen teilnehmen wird, um mehr Zeit für das Training zur Vorbereitung auf den Einzelwettbewerb gewinnen zu können. Das japanische Team hätte jedoch auch mit ihm keine Chance auf eine Medaille gehabt. Begleitet von hohen Sicherheitsmaßnahmen und einer intensiven Medienberichterstattung, reiste Hanyū am 11. Februar nach Südkorea. Bei einer Pressekonferenz zwei Tage später erklärte er, dass er bis zum Januar nicht auf der Eisfläche trainieren konnte und lediglich drei Wochen vor dem Wettkampf mit Dreifachsprüngen und zwei Wochen davor mit Vierfachsprüngen beginnen konnte. Er sagte auch, dass er immer noch nicht entschieden hatte, welche technischen Elemente er für die Veranstaltung verwenden würde.

Am 16. Februar zeigte Hanyū ein fehlerloses Kurzprogramm und ging mit 111,68 Punkten in Führung, gut vier Punkte vor Javier Fernández und siebeneinhalb Punkte vor dem drittplatzierten Shōma Uno. Am nächsten Tag erzielte er 206,17 Punkte in der Kür. Es war ein solides Programm mit vier Vierfachsprüngen, von denen er drei sauber landen konnte. Die beste Kür lief jedoch der mit-favorisierte Nathan Chen, welcher am Ende jedoch aufgrund eines verpatzten Kurzprogramms nur Fünfter hinter Jin Boyang wurde. Hanyū erhielt insgesamt 317,85 Punkte und gewann damit seine zweite olympische Goldmedaille in Folge, eine Leistung, die seit den aufeinanderfolgenden Titeln von Dick Button in den Jahren 1948 und 1952 nicht mehr erreicht worden ist. Hanyūs konnte zudem die 1000. Medaille in der Geschichte der Olympischen Winterspiele gewinnen. Neben ihm schafften es sein Landsmann Shoma Uno und der Trainingskollege Javier Fernandez auf das Podium zu gelangen.

Den Medien gegenüber erklärte Hanyū nach den Spielen, noch nicht dem Eiskunstlaufen aufhören zu wollen, auch weil er einen vierfachen Axel im Wettkampf zeigen möchte, den er noch nie bei einem Turnier landen konnte. Am 7. März 2018 gab der Japanische Eislaufverband bekannt, dass Hanyū bei den bevorstehenden Weltmeisterschaften in Mailand nicht teilnehmen werde, damit sich sein verletzter Fuß erholen kann. Im April 2018 veranstaltete Hanyū seine erste selbstproduzierte Show namens "Continues with Wings" in Tokio, zu der er Eiskunstläufer einlud, die ihn während seiner gesamten Karriere beeinflusst und inspiriert hatten. Zu diesen Gästen zählten unter anderem Jewgeni Pljuschtschenko, Johnny Weir, Shae-Lynn Bourne, Jeffrey Buttle und Takahito Mura. Hanyū selbst zeigte ein Medley aus verschiedenen alten Programmen, wobei er wegen seiner Verletzung auf Sprünge verzichtete. In einem Interview nach dem letzten Tag der Show bekräftigte Hanyu seinen Wunsch, mit seiner Laufbahn als Eiskunstläufer fortzufahren und auch für die Grand-Prix-Serie 2018/19 zurückzukehren, um "an möglichst vielen Veranstaltungen teilzunehmen". Noch im selben Monat wurde er vom Kaiser Akihito und dem Regierungschef Japans Shinzō Abe empfangen. Am 22. April wurde er in seiner Heimatstadt Sendai zudem mit einer großen Parade geehrt, an der mehr als 100.000 Menschen teilnahmen.


Trainer und Choreographen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū trainierte bis 2012 in seiner Heimatstadt Sendai unter seiner langjährigen Trainerin Nanami Abe. Wegen seines Asthmas und seiner Schulzeit bleiben ihm oft nur zwei Stunden Training am Tag.[37] Durch das Erdbeben und den Tsunami im März 2011 brachen die Wasserrohre unter seiner Trainingshalle. Er musste nach Yokohama und Hachinohe ausweichen bis die Halle am 24. Juli 2011 wieder eröffnet werden konnte.[38] Im April 2012 wechselte Hanyū zu Trainer Brian Orser. Als Grund gab der Direktor des japanischen Eiskunstlaufverbandes Hidehito Ito die Notwendigkeit einer Herausforderung und die Steigerung seines Eiskunstlaufniveaus an. Hanyū wird weiterhin in Sendai zur Schule gehen, aber regelmäßig mit seiner Mutter zum Training nach Toronto fliegen.[39] Brian Orser zeigte sich in einem Interview vom Oktober 2012 erfreut über Hanyūs Höflichkeit und Hilfsbereitschaft, auch im Umgang mit seinem Trainingskollegen Javier Fernández. Orser brauchte in der Anfangszeit jedoch noch einen Übersetzer.[40]

Hanyū hat bereits Dreifach-Axel-Dreifach-Axel und Vierfach-Toeloop-Dreifach-Axel-Sequenzen in Shows gestanden.[41]

Weltrekorde und weitere Meilensteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltrekorde bei internationalen Wettbewerben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Karriere stellte Yuzuru Hanyū bereits zwölf neue Weltrekorde auf, sechs davon unmittelbar aufeinanderfolgend bei der NHK Trophy und dem Grand-Prix-Finale im Jahr 2015. Er hält aktuell die Weltrekorde in allen drei Segmenten sowie allen technischen wie künstlerischen Komponenten (in der nachfolgenden Tabelle fett hervorgehoben).[42]

Weltrekorde in der Gesamtwertung
# Datum Punktzahl Wettbewerb Anmerkungen
2 12. Dezember 2015 330.43 Grand-Prix-Finale 2015 Hanyū ist der erste und bislang einzige Läufer, der über 330 Punkte in der Gesamtwertung erzielte.
1 28. November 2015 322.40 NHK Trophy 2015 Er übertraf Patrick Chans zweijährigen Rekord vom 16. November 2013 und durchbrach als erster Läufer in der Geschichte die 300-Punkte-Marke. Darüber hinaus erzielte er als bislang einziger Läufer über 320 Punkte in der Gesamtwertung.
Weltrekorde im Kurzprogramm
# Datum Punktzahl Wettbewerb Anmerkungen
7 22. September 2017 112.72 Autumn Classic International 2017 Neben dem Weltrekord im Kurzprogramm stellte Hanyū auch eine neue Bestmarke von 64.17 Punkten in den technischen Elementen auf.
6 10. Dezember 2015 110.95 Grand-Prix-Finale 2015 Hanyū erzielte als erster und bislang einziger Läufer über 110 Punkte im Kurzprogramm. Die 49,14 Punkte in den künstlerischen Komponenten sind bis heute ein Höchstwert im Kurzprogramm der Herren.
5 27. November 2015 106.33 NHK Trophy 2015
4 13. Februar 2014 101.45 Olympische Winterspiele 2014 (Einzel) Der Japaner durchbrach als erster Läufer in der Geschichte die 100-Punkte-Barriere im Kurzprogramm.
3 5. Dezember 2013 99.84 Grand-Prix-Finale 2013 Hanyū brach Patrick Chans Rekord vom 15. November 2013.
2 23. November 2012 95.32 NHK Trophy 2012
1 19. Oktober 2012 95.07 Skate America 2012 Er übertraf Daisuke Takahashis Rekord im Kurzprogramm vom 19. April 2012.
Weltrekorde in der Kür
# Datum Punktzahl Wettbewerb Anmerkungen
3 1. April 2017 223.20 Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2017 Hanyū ist der erste und bislang einzige Läufer, der über 220 Punkte in der Kür erzielte. Zudem stellte er mit 126,12 Punkten einen neuen Rekord in den technischen Elementen auf.
2 12. Dezember 2015 219.48 Grand-Prix-Finale 2015 Neben dem Kürrekord erreichte Hanyū unter anderem auch einen neuen Höchstwert von 98,56 Punkten in den künstlerischen Komponenten, der bis heute nicht übertroffen wurde.
1 28. November 2015 216.07 NHK Trophy 2015 Er brach Patrick Chans Rekord vom 16. November 2013 und übertraf als erster Läufer in der Geschichte die 200-Punkte-Marke in der Kür.

Sonstige Rekorde und Weltneuheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mit dem Gewinn der Goldmedaille bei den Winterspielen 2014 in Sotschi ist Yuzuru Hanyū der erste asiatische Olympiasieger im Eiskunstlauf der Herren und der jüngste seit Dick Button 1948.
  • Er ist der erste asiatische Läufer und der einzige seit Alexei Jagudin in 2001/02, der das "Triple" aus Grand-Prix-Finale, Olympia und Weltmeisterschaft innerhalb einer Saison (2013/14) gewonnen hat.
  • Hanyū hält den Rekord für den größten Sieg-Vorsprung auf Platz 2 bei den großen Wettbewerben Grand-Prix-Finale, Olympia oder Weltmeisterschaft, nämlich mit 37,48 Punkten vor Javier Fernández beim Grand-Prix-Finale 2015 in Barcelona.
  • Am 30. September 2016 beim Autumn Classic International in Pierrefonds landete Hanyū als erster Läufer in der Geschichte einen vierfachen Rittberger im internationalen Wettbewerb.[43]
  • Mit dem Sieg beim Grand-Prix-Finale 2016 in Marseille ist er der erste und bislang einzige Einzelläufer, der vier Grand-Prix-Finals in Serie gewonnen hat.
  • Hanyū ist der erste asiatische Läufer im Wettbewerb der Herren, der zwei Weltmeistertitel gewonnen hat (zuletzt 2017 in Helsinki).
  • Als erster Läufer überhaupt landete Hanyū drei Vierfachsprünge in der zweiten Programmhälfte einer Kür, darunter die Weltneuheit Vierfach-Toeloop/Einfach-Rittberger/Dreifach-Salchow bei der World Team Trophy 2017 in Tokio.[44]

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisonübersicht und Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū triumphiert zum vierten Mal in Serie beim Grand-Prix-Finale 2016 und stellt damit eine neue Bestmarke auf
Hanyū gewinnt das Grand-Prix-Finale 2015 vor Javier Fernandez und Shoma Uno

[45]

Meisterschaft / Saison 08/09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14 14/15 15/16 16/17 17/18
Olympische Winterspiele (Einzel) 1. 1.
Olympische Winterspiele (Team) 5. Z
Weltmeisterschaften Z 3. 4. 1. 2. 2. 1.
Vier-Kontinente-Meisterschaften 2. 2. 2.
Juniorenweltmeisterschaften 12. 1.
Japanische Meisterschaften 8. 6. 4. 3. 1. 1. 1. 1. Z Z
Japanische Juniorenmeisterschaften 1. 1.
Grand-Prix-Wettbewerb / Saison 08/09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14 14/15 15/16 16/17 17/18
Grand-Prix-Finale 4. 2. 1. 1. 1. 1. NQ
NHK Trophy 4. 1. 4. 1. 1. Z
Cup of Russia 7. 1. 2.
Cup of China 4. 2.
Skate America 2.
Skate Canada 2. 2. 2.
Trophée Eric Bompard 2.
Sonstiger Wettbewerb / Saison 08/09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14 14/15 15/16 16/17 17/18
World Team Trophy 3. 1.
Nebelhorn Trophy 1.
Finlandia Trophy 1. 1.
Autumn Classic International 1. 1. 2.

Z = Zurückgetreten, NQ = Nicht qualifiziert

Detaillierte Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū mit Nathan Chen und Shoma Uno auf dem Podium der Vier-Kontinente-Meisterschaften 2017
Hanyū gewinnt das Grand-Prix-Finale 2014 in Barcelona vor Javier Fernandez und Sergei Woronow
Podium bei den Olympischen Spielen 2014: Patrick Chan (Silber), Yuzuru Hanyū (Gold), Denis Ten (Bronze)
Hanyū (links) auf dem Podium bei der Vier-Kontinente-Meisterschaft 2011

In der nachfolgenden Tabelle sind lediglich die Ergebnisse aus dem Seniorenbereich gelistet. Neu aufgestellte Weltrekorde sind in Fett- und Kursivschrift hervorgehoben.[45]

Eiskunstlauf-Saison 2017/18
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
Olympische Winterspiele 2018 (Einzel) 1 111.68 2 206.17 1 317.85
Rostelecom Cup 2017 2 94.85 1 195.92 2 290.77
Autumn Classic International 2017 1 112.72 5 155.52 2 268.24
Eiskunstlauf-Saison 2016/17
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
World Team Trophy 2017 7 83.51 1 200.49 1 (3) 284.00
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2017 5 98.39 1 223.20 1 321.59
Vier-Kontinente-Meisterschaften 2017 3 97.04 1 206.67 2 303.71
Grand-Prix-Finale 2016/17 1 106.53 3 187.37 1 293.90
NHK Trophy 2016 1 103.89 1 197.58 1 301.47
Skate Canada 2016 4 79.65 1 183.41 2 263.06
Autumn Classic International 2016 1 88.30 1 172.27 1 260.57
Eiskunstlauf-Saison 2015/16
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2016 1 110.56 2 184.61 2 295.17
Japanische Eiskunstlauf-Meisterschaften 2015 1 102.63 1 183.73 1 286.36
Grand-Prix-Finale 2015/16 1 110.95 1 219.48 1 330.43
NHK Trophy 2015 1 106.33 1 216.07 1 322.40
Skate Canada 2015 6 73.25 2 186.29 2 259.54
Autumn Classic International 2015 1 93.14 1 184.05 1 277.19
Eiskunstlauf-Saison 2014/15
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
World Team Trophy 2015 1 96.27 1 192.31 3 (1) 288.58
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2015 1 95.20 3 175.88 2 271.08
Japanische Eiskunstlauf-Meisterschaften 2014 1 94.36 1 192.50 1 286.86
Grand-Prix-Finale 2014/15 1 94.08 1 194.08 1 288.16
NHK Trophy 2014 5 78.01 3 151.79 4 229.80
Cup of China 2014 2 82.95 2 154.60 2 237.55
Eiskunstlauf-Saison 2013/14
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2014 3 91.24 1 191.35 1 282.59
Olympische Winterspiele 2014 (Einzel) 1 101.45 1 178.64 1 280.09
Olympische Winterspiele 2014 (Team) 1 97.98 5
Japanische Eiskunstlauf-Meisterschaften 2013 1 103.10 1 194.70 1 297.80
Grand-Prix-Finale 2013/14 1 99.84 1 193.41 1 293.25
Trophée Eric Bompard 2013 2 95.37 2 168.22 2 263.59
Skate Canada 2013 3 80.40 2 154.40 2 234.80
Finlandia Trophy 2013 1 84.66 1 180.93 1 265.59
Eiskunstlauf-Saison 2012/13
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2013 9 75.94 3 169.05 4 244.99
Vier-Kontinente-Meisterschaften 2013 1 87.65 3 158.73 2 246.38
Japanische Eiskunstlauf-Meisterschaften 2012 1 97.68 2 187.55 1 285.23
Grand-Prix-Finale 2012/13 3 87.17 2 177.12 2 264.29
NHK Trophy 2012 1 95.32 1 165.71 1 261.03
Skate America 2012 1 95.07 3 148.67 2 243.74
Finlandia Trophy 2012 2 75.57 1 172.56 1 248.13
Eiskunstlauf-Saison 2011/12
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2012 7 77.07 2 173.99 3 251.06
Japanische Eiskunstlauf-Meisterschaften 2011 4 74.32 1 167.59 3 241.91
Grand-Prix-Finale 2011/12 4 79.33 3 166.49 4 245.82
Rostelekom Cup 2011 2 82.78 2 158.88 1 241.66
Cup of China 2011 2 81.37 4 145.16 4 226.53
Nebelhorn Trophy 2011 1 75.26 1 151.00 1 226.26
Eiskunstlauf-Saison 2010/11
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
Vier-Kontinente-Meisterschaften 2011 3 76.43 3 151.58 2 228.01
Japanische Eiskunstlauf-Meisterschaften 2010 2 78.94 4 141.12 4 220.06
Rostelekom Cup 2010 6 70.24 6 132.42 7 202.66
NHK Trophy 2010 5 69.31 4 138.41 4 207.72

Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū läuft zu Phantom der Oper beim Grand-Prix-Finale 2014
Hanyū bei der Exhibition-Gala des Skate Canada-Turniers 2013
Hanyū zeigt eine Kür zum Romeo und Julia-Medley beim Cup of China 2011
Saison Kurzprogramm Kür Gala (Exhibition)
2017/18
[45]
Ballade Nr. 1
Komponist: Frédéric Chopin
Choreographie: Jeffrey Buttle

Seimei
Komponist: Shigeru Umebayashi
Choreographie: Shae-Lynn Bourne

Notte stellata (The Swan)
Komponist: Tony Renis, Camille Saint-Saëns
Interpret: Il Volo
Choreographie: David Wilson

2016/17
[46]
Let’s Go Crazy
Interpret: Prince
Choreographie: Jeffrey Buttle

Hope and Legacy:

  • View of Silence
  • Asian Dream Song

Komponist: Joe Hisaishi
Choreographie: Shae-Lynn Bourne

Notte stellata (The Swan)
Komponist: Tony Renis, Camille Saint-Saëns
Interpret: Il Volo
Choreographie: David Wilson

2015/16
[47]

Ballade Nr. 1
Komponist: Frédéric Chopin
Choreographie: Jeffrey Buttle

Seimei
Komponist: Shigeru Umebayashi
Choreographie: Shae-Lynn Bourne

The Final Time Traveler
Interpret: Sarah Alainn
Choreographie: Kenji Miyamoto


Hana wa Saku
Interpret: Fumiya Sashida
Choreographie: Nanami Abe


Requiem of Heaven and Earth
Komponist: Yasunobu Matsuo
Choreographie: Kenji Miyamoto

2014/15
[48]

Ballade Nr. 1
Komponist: Frédéric Chopin
Choreographie: Jeffrey Buttle

Das Phantom der Oper
Komponist: Andrew Lloyd Webber
Choreographie: Shae-Lynn Bourne

Hello, I Love You
Interpret: The Doors (Adam Freeland-Remix)
Choreographie: Kurt Browning


Believe
Interpret: Che'Nelle
Choreographie: Kenji Miyamoto


Vertigo
Interpret: U2


Parisienne Walkways
Komponist: Gary Moore
Choreographie: Jeffrey Buttle


The Final Time Traveler
Interpret: Sarah Alainn
Choreographie: Kenji Miyamoto


Hana wa Saku
Interpret: Fumiya Sashida
Choreographie: Nanami Abe

2013/14
[49]

Parisienne Walkways
Komponist: Gary Moore
Choreographie: Jeffrey Buttle

Romeo und Julia
Komponist: Nino Rota
Choreographie: David Wilson

Hana ni Nare
Interpret: Fumiya Sashida
Choreographie: Kenji Miyamoto


Romeo und Julia-Medley:

Choreographie: Nanami Abe


White Legend (Schwanensee)
Komponist: Pyotr Ilyich Tchaikovsky
Interpret: Ikuko Kawai
Choreographie: Nanami Abe


Story
Interpret: Ai
Choreographie: Kenji Miyamoto


Notre Dame de Paris
Komponist: Riccardo Cocciante
Choreographie: David Wilson


Etüde in dis-Moll, Op. 8, Nr. 12
Komponist: Alexander Skrjabin
Choreographie: Nanami Abe

2012/13
[50]

Parisienne Walkways
Komponist: Gary Moore
Choreographie: Jeffrey Buttle

Notre Dame de Paris
Komponist: Riccardo Cocciante
Choreographie: David Wilson

Hana ni Nare
Interpret: Fumiya Sashida
Choreographie: Kenji Miyamoto


Hello, I Love You
Interpret: The Doors (Adam Freeland-Remix)
Choreographie: Kurt Browning

2011/12
[51]

Etüde in dis-Moll, Op. 8, Nr. 12
Komponist: Alexander Skrjabin
Choreographie: Nanami Abe

Romeo und Julia-Medley:

Choreographie: Nanami Abe

White Legend (Schwanensee)
Komponist: Pyotr Ilyich Tchaikovsky
Interpret: Ikuko Kawai
Choreographie: Nanami Abe


Somebody to Love
Interpret: Justin Bieber
Choreographie: Nanami Abe

2010/11
[52]

White Legend (Schwanensee)
Komponist: Pyotr Ilyich Tchaikovsky
Interpret: Ikuko Kawai
Choreographie: Nanami Abe

Zigeunerweisen
Komponist: Pablo de Sarasate
Choreographie: Nanami Abe

Vertigo
Interpret: U2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Yuzuru Hanyu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.goldenskate.com/articles/2010/042111.shtml (Memento vom 27. April 2011 im Internet Archive)
  2. ISU Four Continents Figure Skating Championships 2011: Men short program - Judges details per skater. Internationale Eislaufunion (ISU), 18. Februar 2011, abgerufen im 7. November 2017 (PDF; 85,80 kB, englisch).
  3. ISU Four Continents Figure Skating Championships 2011: Men free skating - Judges details per skater. Internationale Eislaufunion (ISU), 19. Februar 2011, abgerufen im 7. November 2017 (PDF; 105,00 kB, englisch).
  4. ISU GP Rostelecom Cup 2011: Men short program - Judges details per skater. Internationale Eislaufunion (ISU), 25. November 2011, abgerufen im 7. November 2017 (PDF; 62,60 kB, englisch).
  5. ISU World Figure Skating Championships 2012: Men free skating - Judges details per skater. Internationale Eislaufunion (ISU), 31. März 2012, abgerufen im 7. November 2017 (PDF; 117,00 kB, englisch).
  6. http://www.goldenskate.com/2012/03/chan-wins-second-consecutive-world-title/
  7. ISU Grand Prix of Figure Skating Final 2012: Men short program - Judges details per skater. Internationale Eislaufunion (ISU), 7. Dezember 2012, abgerufen im 7. November 2017 (PDF; 56,80 kB, englisch).
  8. ISU World Figure Skating Championships 2013: Men free skating - Judges details per skater. Internationale Eislaufunion (ISU), 15. März 2013, abgerufen im 7. November 2017 (PDF; 118,00 kB, englisch).
  9. http://www.goldenskate.com/2012/10/2012-finlandia-trophy/
  10. http://www.goldenskate.com/2012/10/hanyu-dominates-at-skate-america-with-world-record-performance/
  11. http://www.goldenskate.com/2012/11/hanyu-sets-new-record-at-nhk-trophy/
  12. http://www.goldenskate.com/2012/11/hanyu-celebrates-victory-on-home-ice/
  13. http://www.goldenskate.com/2012/12/takahashi-scores-victory-at-grand-prix-final/
  14. http://www.jsfresults.com/National/2012-2013/fs_e/national/data0190.htm
  15. Figure Skating at Olympics 2014: Men short program - Judges details per skater. Internationale Eislaufunion (ISU), 13. Februar 2014, abgerufen im 7. November 2017 (PDF; 213,00 kB, englisch).
  16. ISU World Championships 2014: Men free skating - Judges details per skater. Internationale Eislaufunion (ISU), 28. März 2014, abgerufen im 7. November 2017 (PDF; 120,00 kB, englisch).
  17. ISU Grand Prix of Figure Skating Final 2014: Men short program - Judges details per skater. Internationale Eislaufunion (ISU), 12. Dezember 2014, abgerufen im 7. November 2017 (PDF; 59,30 kB, englisch).
  18. ISU Grand Prix of Figure Skating Final 2014: Men free skating - Judges details per skater. Internationale Eislaufunion (ISU), 13. Dezember 2014, abgerufen im 7. November 2017 (PDF; 65,80 kB, englisch).
  19. http://olympictalk.nbcsports.com/2014/09/23/yuzuru-hanyu-withdraws-finlandia-trophy-back-injury-figure-skating-olympics/
  20. http://www.japantimes.co.jp/sports/2014/11/08/figure-skating/hanyu-places-second-in-short-program-at-cup-of-china/#.VJBomSuG98E
  21. http://www.goldenskate.com/2014/12/yuzuru-hanyu/
  22. http://www.cbc.ca/sports/figureskating/yuzuru-hanyu-suffers-nasty-collision-still-wins-silver-at-cup-of-china-1.2828773
  23. http://olympictalk.nbcsports.com/2014/11/08/yuzuru-hanyu-collision-cup-of-china-head-bandaged-figure-skating/
  24. http://www.cbc.ca/sports/figureskating/yuzuru-hanyu-out-2-3-weeks-after-warmup-collision-1.2829790
  25. http://olympictalk.nbcsports.com/2014/11/10/yuzuru-hanyu-collision-cup-of-china-injury-figure-skating/
  26. http://www.japantimes.co.jp/sports/2014/11/27/figure-skating/hanyu-determined-qualify-grand-prix-final/#.VJBrsCuG98E
  27. ISU Grand Prix of Figure Skating Final 2015: Men short program - Judges details per skater. Internationale Eislaufunion (ISU), 10. Dezember 2015, abgerufen im 6. November 2017 (PDF; 61,61 kB, englisch).
  28. ISU Grand Prix of Figure Skating Final 2015: Men free skating - Judges details per skater. Internationale Eislaufunion (ISU), 12. Dezember 2015, abgerufen im 6. November 2017 (PDF; 66,02 kB, englisch).
  29. http://web.icenetwork.com/news/2015/06/12/130204078/japanese-stars-debut-programs-at-dreams-on-ice
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