Yuzuru Hanyū

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Yuzuru Hanyū Eiskunstlauf
Yuzuru Hanyū, 2014
Nation JapanJapan Japan
Geburtstag 7. Dezember 1994
Geburtsort Sendai, Miyagi, Japan
Größe 171 cm
Beruf Student
Karriere
Disziplin Einzellauf
Verein ANA Minato Tokyo,
Toronto Cricket SC
Trainer Brian Orser
Tracy Wilson
(frühere Trainer:
Nanami Abe, Shoitirou Tuzuki)
Choreograf Jeffrey Buttle,
Shae-Lynn Bourne,
(frühere Choreografen:
Kurt Browning, David Wilson,
Nanami Abe)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 2 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
VKM-Medaillen 0 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 Sotschi 2014 Herren
ISU Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften
0Bronze0 Nizza 2012 Herren
0Gold0 Saitama 2014 Herren
0Silber0 Shanghai 2015 Herren
0Silber0 Boston 2016 Herren
0Gold0 Helsinki 2017 Herren
Vier-Kontinente-MeisterschaftenVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
0Silber0 Taipeh 2011 Herren
0Silber0 Ōsaka 2013 Herren
0Silber0 Gangneung 2017 Herren
Persönliche Bestleistungen
 Gesamtpunkte 330,43 GPF 2015
 Kür 223,20 WM 2017
 Kurzprogramm 110,95 GPF 2015
Platzierungen im Eiskunstlauf Grand Prix
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Grand-Prix-Finale 4 1 0
 Grand-Prix-Wettbewerbe 4 6 0
letzte Änderung: 1. April 2017
Fettschrift = Weltrekord

Yuzuru Hanyū (jap. 羽生 結弦, Hanyū Yuzuru; * 7. Dezember 1994 in Sendai, Präfektur Miyagi) ist ein japanischer Eiskunstläufer, der im Einzellauf startet. Er ist der amtierende Olympiasieger von 2014 und Weltmeister von 2014 und 2017. Darüber hinaus ist Hanyū vierfacher Sieger des Grand-Prix-Finals (2013–2016), dreifacher Silbermedaillengewinner der Vier-Kontinente-Meisterschaften (2011, 2013, 2017), Juniorenweltmeister 2010 und Sieger des Grand-Prix-Finals der Junioren 2009.

Bereits elfmal in seiner Karriere setzte er neue Bestmarken im Einzelwettbewerb der Herren und hält die aktuellen Weltrekorde in allen drei Segmenten (110,95 Punkte im Kurzprogramm, 223,20 Punkte in der Kür, 330,43 Punkte in der Gesamtwertung). Hanyū ist der erste Läufer in der Geschichte, der die 100-Punkte-Barriere im Kurzprogramm, die 200-Punkte-Marke in der Kür und die 300-Punkte-Schranke in der Gesamtwertung durchbrochen hat. Beim Autumn Classic International 2016 landete er zudem als erster Läufer einen vierfachen Rittberger im internationalen Wettbewerb.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū begann im Alter von vier Jahren mit dem Eiskunstlaufen, animiert von seiner älteren Schwester Saya. Er besuchte die gleiche Schule in Sendai wie Takeshi Honda und Shizuka Arakawa. Hanyū leidet unter Asthma und bewundert Johnny Weir, der auch schon ein Kostüm für ihn entworfen hat.[1]

An der Spitze der Junioren und erster Erfolg bei den Senioren

Hanyū wurde als zweifacher japanischer Juniorenmeister 2010 in Den Haag auch Juniorenweltmeister.

Seinen ersten großen internationalen Auftritt bei den Senioren hatte er bei der Vier-Kontinente-Meisterschaft 2011 in Taipeh. Er gewann dort mit persönlicher Bestleistung von 228,01 Punkten die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Daisuke Takahashi.

Yuzuru Hanyū mit Trainerin Nanami Abe beim Cup of Russia 2011

Saison 2011/12[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison begann für ihn mit einem Sieg bei der Nebelhorn Trophy. Das war die erste Goldmedaille seiner Karriere im Seniorenbereich. Beim Cup of Russia 2011 feierte Hanyū seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Er verbesserte seine persönlichen Bestleistungen in Kurzprogramm, Kür und Gesamtleistung. Bei letzterer erreichte er 241,66 Punkte. Beim Grand-Prix-Finale, für das er sich erstmals qualifizieren konnte, verpasste er eine Medaille als Vierter nur knapp, steigerte aber seine persönlichen Bestleistungen in der Kür auf 166,49 Punkte und in der Gesamtleistung auf 245,82 Punkte.

Bei den japanischen Meisterschaften gelang es Hanyū erstmals das Podium zu erreichen. Er errang die Bronzemedaille hinter Daisuke Takahashi und Takahiko Kozuka. Dies bedeutete die Qualifikation für die Weltmeisterschaft.

Bei seinem Weltmeisterschaftsdebüt in Nizza hatte der erst 17-jährige nach dem Kurzprogramm noch auf dem siebten Rang gelegen, da er seinen Lutz nur einfach rotiert hatte, zeigte dann jedoch die Kür seines noch jungen Lebens. Zur Filmmusik von Romeo und Julia und Escape aus Plunkett & Macleane begann er mit einem sicheren und schönen vierfachen Toeloop und stand alle weiteren Sprünge, darunter acht Dreifachsprünge, ohne Fehl und Tadel. Er bekam nicht eine negative Bewertung in der Ausführung seiner Elemente (GOE). Lediglich im Laufschritt fiel er einmal zu Boden, was das Gesamtbild jedoch nicht negativ beeinflusste. Seine künstlerisch Reife und hoch emotionale Kür brachte ihn am Ende stehende Ovationen und lautstarke Bewunderungsrufe des Publikums. Hanyū selbst konnte seine Leistung kaum fassen und bekam nach der Kür einen Weinkrampf. Seine Kür wurde als zweitbeste des Feldes gewertet, er schlug sogar seinen Landsmann Takahashi um 0,05 Punkte in diesem Segment und wurde insgesamt mit der Bronzemedaille belohnt. Hanyū steigerte seine persönliche Bestleistung in der Kür und durchbrach mit seinen 251,06 Punkten in der Gesamtleistung zum ersten Mal die 250-Punkte-Marke. Durch Hanyūs Bronzemedaille und Takahashis Silbermedaille konnte Japan zum ersten Mal in der Geschichte der Herrenkonkurrenz bei Eiskunstlaufweltmeisterschaften bei einer WM zwei Medaillen erringen.[2]

Saison 2012/13[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū begann die Saison mit einem Sieg bei der Finlandia Trophy. Dabei zeigte er zum ersten Mal in einem Wettbewerb einen vierfachen Salchow.[3] Seinen ersten Grand-Prix-Auftritt der Saison bestritt er bei Skate America. Dort stellte er im Kurzprogramm mit 95,07 Punkten einen neuen Weltrekord auf. Er zeigte einen vierfachen Toeloop, einen mühelosen dreifachen Axel sowie eine Dreifach-Lutz-Dreifach-Toeloop-Kombination. Die beiden letztgenannten Elemente sprang er in der zweiten Hälfte seinen Kurzprogramms, was ihm Bonuspunkte einbrachte. Obwohl Hanyūs Augenmerk nach eigenem Bekunden auf den technischen Komponenten lag, bekam er auch eine hohe Punktzahl im künstlerischen Bereich.[4] Seinen großen Vorsprung aus dem Kurzprogramm konnte Hanyū jedoch nicht über die Kür retten. Er fiel dreimal und musste seinem Landsmann Takahiko Kozuka die Goldmedaille überlassen. Bei seinem zweiten Grand-Prix-Wettbewerb, der NHK Trophy, verbesserte Hanyū seinen bei Skate America erreichten Punkteweltrekord im Kurzprogramm auf 95,32 Punkte. Zur Musik "Parisian Walkways" von Gary Moore zeigte er sich solide in seinen Sprüngen, sowie sicher und flüssig in seiner Fußarbeit. Für jedes Element bekam er von allen neun Punktrichtern positive Bewertungen im Ausführungsgrad (GOE). Seine Pirouetten wurden mit dem Höchstlevel 4 bewertet.[5] In der Kür machte Hanyū wie schon bei Skate America Fehler, konnte diesmal jedoch seine Führung verteidigen und in seiner Heimatstadt die Goldmedaille erringen.[6] Im Grand-Prix-Finale errang der junge Japaner die Silbermedaille hinter seinem Landsmann Daisuke Takahashi. Dabei stellte er persönliche Bestleistungen in der Kür (177,12 Punkte) und der Gesamtleistung (264,29 Punkte) auf.[7]

Am 22. Dezember 2012 wurde Yuzuru Hanyū in Sapporo zum ersten Mal japanischer Meister.[8]

Die Vier-Kontinente-Meisterschaft 2013 beendete Hanyū, wie schon zwei Jahre zuvor, mit dem Gewinn der Silbermedaille. Er unterlag dem Überraschungssieger Kevin Reynolds. Nach diesem Wettbewerb zog sich der Japaner eine Knieverletzung zu und erkrankte an der Grippe. Deutlich geschwächt reichte es bei der Weltmeisterschaft im kanadischen London zum vierten Platz.

Saison 2013/14[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seine erste olympische Saison startete Hanyū mit zweiten Plätzen bei seinen beiden Grand-Prix-Wettbewerben, Skate Canada sowie der Trophée Eric Bompard. Damit qualifizierte er sich für das Grand-Prix-Finale in Fukuoka, bei dem er einen neuen Punkteweltrekord von 99,84 Punkten im Kurzprogramm aufstellte und erstmals in seiner Karriere Gold gewann.

Im Dezember 2013 verteidigte Hanyū seinen Titel bei den japanischen Meisterschaften.

Sein Debüt bei Olympischen Spielen begann für Hanyū mit einem neuen Punkteweltrekord von 101,45 Punkten im Kurzprogramm. Als erster Eiskunstläufer durchbrach er damit die Marke von 100 Punkten in diesem Segment. In der Kür machte der Japaner Fehler, die sein nach ihm startender Konkurrent Patrick Chan jedoch nicht nutzen konnte. Hanyū gewann somit auch dieses Segment und wurde der erste japanische Olympiasieger im Eiskunstlauf der Herren. Dem Japaner gelang dies als jüngstem Eiskunstläufer seit Richard Button 1948.

Bei der Weltmeisterschaft im heimischen Saitama lag Hanyū nach dem Kurzprogramm hinter seinem Landsmann Tatsuki Machida und seinem Trainingskollegen Javier Fernández. Mit einer Energieleistung, die ihm nach den Olympischen Spielen nur von wenigen zugetraut wurde, gelang es ihm jedoch den Rückstand wettzumachen und sich mit einem Vorsprung von 0,33 Punkten vor Machida seinen ersten Weltmeistertitel zu sichern.

Saison 2014/15[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nacholympische Saison begann für Hanyū mit einer Absage der Finlandia Trophy aufgrund von Rückenschmerzen.[9][10] Er plante dennoch im Rahmen der Grand-Prix-Serie beim Cup of China und der NHK Trophy anzutreten. Beim Cup of China hatte Hanyū vor der Kür einen Zusammenstoß mit dem Chinesen Yan Han.[11] Trotz offensichtlicher Verletzungen entschied er sich jedoch die Kür zu laufen. Er fiel dabei fünfmal, konnte sich aber auf dem zweiten Rang halten, den er nach dem Kurzprogramm innegehabt hatte. Nach der Kür wurde Hanyū am Kopf und am Kinn genäht.[12][13] Anschließend flog er zurück nach Japan zur weiteren Behandlung. Neben den Prellungen an Kopf und Kinn wurden eine Verletzung des Zwerchfells und des linken Oberschenkels sowie eine Verstauchung des rechten Fußknöchels festgestellt.[14][15] Wenige Tage vor der NHK Trophy ließ der Japaner verlauten, dass er starten würde, aber nicht in Topform sei.[16] Er beendete den Wettbewerb auf dem vierten Platz und qualifizierte sich mit lediglich 0,15 Punkten Vorsprung für das Grand-Prix-Finale. Dort gewann er sowohl das Kurzprogramm als auch die Kür und verteidigte somit souverän seinen Titel aus dem Vorjahr.

Saison 2015/16[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū entschied sich für seine Kür zu japanischer Musik zu laufen und seine Darstellungsfähigkeiten zu erweitern. Dafür suchte er sich den Soundtrack des Films Onmoji, von Komponist Shigeru Umebayashi aus, um dabei wie im Film den exzentrischen Astronomen des 10. Jahrhunderts, Abe no Seimei darzustellen.[17] Dafür traf er sich auch mit dem Schauspieler Mansai Nomura, der Seimei im Film dargestellt hatte.

Bei seinem ersten Grand-Prix-Auftritt der Saison, Skate Canada, hatte Hanyū nach dem Kurzprogramm lediglich auf Rang Sechs gelegen, da er die Zayak-Regel verletzt hatte, indem er einen Dreifach-Lutz-Doppel-Toeloop anstatt des geplanten Dreifach-Lutz-Dreifach-Toeloop zeigte. Durch seine Kür konnte er sich allerdings noch auf den zweiten Gesamtrang, hinter dem von einer Pause zurückgekehrten Patrick Chan, verbessern.

Hanyūs zweiter Grand-Prix war die heimische NHK Trophy in Nagano. Im Kurzprogramm erzielte er mit 106,33 Punkten einen Punkteweltrekord. Er zeigte dabei einen sauberen vierfachen Salchow, eine Vierfach-Toeloop-Dreifach-Toeloop-Kombination sowie einen dreifachen Axel. Es war das erste Mal in der Eiskunstlaufgeschichte, dass ein Athlet die 100-Punkte-Marke im Kurzprogramm übertreffen konnte. In der Kür landete der Japaner dann drei saubere Vierfach-Sprünge, zwei saubere dreifache Axel sowie fünf weitere saubere Dreifach-Sprünge. Er bekam dafür von den Punktrichtern 216,07 Punkte, was auch einen neuen Punkteweltrekord in diesem Segment bedeutete. Zum ersten Mal wurde damit auch die 200-Punkte-Marke in der Kür übertroffen.[18] Insgesamt bedeutete dies einen Punkteweltrekord in der Gesamtleistung von 322,40 Punkten, womit zum ersten Mal in der Geschichte die 300-Punkte-Marke in der Gesamtleistung übertroffen wurde.[19] Hanyū gewann den Grand-Prix mit fast 60 Punkten vor dem Zweitplatzierten und qualifizierte sich für das Grand-Prix-Finale in Barcelona. Dort gewann er mit Punkterekorden für Kurzkür, Kür und Wettkampf (330,43 Punkte).[20] Die zwei Wochen später stattfindenden nationalen Meisterschaften konnte er ebenfalls für sich entscheiden. Zweiter wurde wie im Jahr zuvor Shōma Uno.

Bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Boston zeigte Hanyū ein nahezu perfektes Kurzprogramm, was ihm einen 12,04 Punkte-Vorsprung auf Javier Fernández einbrachte. Nach einigen Fehlern in der Kür und der ausgezeichneten Leistung seines Trainingspartners Fernández musste er sich am Ende jedoch wie schon im Vorjahr mit dem zweiten Platz hinter dem Spanier zufriedengeben.

Saison 2016/17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū nahm wie schon im Vorjahr an den Grand-Prix-Wettbewerben Skate Canada und NHK Trophy teil. Als Musik für sein Kurzprogramm wurde der 80er Jahre Hit Let’s Go Crazy von Prince ausgewählt. Die musikalische Untermalung seiner Kür ("Hope and Legacy") stammt vom japanischen Komponisten Joe Hisaishi. Zu Beginn der neuen Saison gewann Hanyū erneut die Goldmedaille bei den Autumn Classic International. Dort landete er auch als erster Eiskunstläufer der Sportgeschichte einen vierfachen Rittberger erfolgreich im Wettbewerb. Einige Wochen später erlangte Hanyū die Silbermedaille beim Grand-Prix Skate Canada. Er war dort Vierter des Kurzprogramms und Erster in der Kür. Ende November holte er Gold bei der die NHK Trophy mit 103,89 Punkten nach dem Kurzprogramm und insgesamt 301,47 Punkten nach der Kür. Das Grand-Prix-Finale 2016-17 gewann Hanyū erneut. Seinen vierten Grand-Prix-Titel holte er, nachdem er den ersten Platz im Kurzprogramm und den dritten Platz in der Kür belegt hatte.

Wegen einer Grippeerkrankung im Dezember verzichtete Hanyū auf eine Teilnahme an den japanischen Meisterschaften. Neuer Meister wurde daher wie erwartet Shōma Uno. Hanyū wurde jedoch trotz dieser Abwesenheit von seinem Verband für die beiden Wettbewerbe Vier-Kontinente-Meisterschaften und den Weltmeisterschaften nominiert.

Bei den Vier-Kontinenten-Meisterschaften belegte Hanyū mit 97,04 Punkten den dritten Platz im Kurzprogramm, nachdem er einen vierfachen Salchow in Kombination nur doppelt gesprungen hatte. Der gleiche Fehler unterlief ihm zwei Tage später auch in der Kür, zeigte aber ansonsten ein starkes Programm von 206.67 Punkten und gewann Silber in Gangneung. Nathan Chen holte mit 307.46 Gesamtpunkten Gold, die Bronzemedaille ging an Shoma Uno.

Bei der Weltmeisterschaft eröffnete Hanyū sein Kurzprogramm mit einem fast makellosem vierfachen Rittberger, ließ jedoch viele Punkte liegen, als er in der Vierfachkombination mit dem Knie einknickte und der doppelte Toeloop ohne Wertung blieb. Mit 98,39 Punkten und fast elf Zählern Rückstand auf den Titelverteidiger Javier Fernández landete Hanyū abgeschlagen auf Platz 5 nach dem Kurzprogramm und die Chancen auf eine Medaille schienen fast verspielt. Mit einer überragenden Weltrekord-Kür von 223,20 Punkten einschließlich vier fehlerloser Vierfachsprünge kämpfte sich der Japaner jedoch zurück an die Spitze. Landsmann Shōma Uno und der Chinese Jin Boyang, die beide starke Kurzprogramme gezeigt hatten, setzten Hanyū zwar mit einer nahezu fehlerfreien Kür unter Druck, konnten jedoch nicht mehr an ihm vorbeiziehen. Fernández erwischte keinen guten Tag und fiel nach einer fehlerbehafteten Kür auf Rang 4 zurück. Mit insgesamt 321,59 Punkten und einer neuen Saison-Bestleistung feierte Hanyū seinen zweiten Weltmeistertitel nach 2014.

Ein Desaster erlebte der Japaner im Kurzprogramm der World Team Trophy 2017. Gleich zu Beginn sprang er seinen geplanten vierfachen Rittberger nur einfach, wodurch dieser als invalides Element vollständig aus der Wertung fiel. Auch beim vierfachen Salchow musste sich Hanyū mit den Händen abstützen und konnte keine Kombination mehr ausführen. Mit 83,51 Zählern landete er abgeschlagen auf Platz 7 und holte 6 von 12 möglichen Punkten für das japanische Team. Dank fehlerfreier Kurzprogramme von Shōma Uno sowie Mai Mihara und Wakaba Higuchi ging Japan dennoch mit 44 Punkten nach dem ersten Turniertag in Führung. Das verpatzte Kurzprogramm war besonders schmerzhaft für Hanyū, da er Prince anlässlich des einjährigen Todestages seine Interpretation zu Let's Go Crazy widmen wollte.[21] Deutlich besser lief es für Hanyū in der Kür. Er landete insgesamt vier Vierfachsprünge, davon drei in der zweiten Programmhälfte, was bislang keinem anderen Läufer gelang. Nachdem er den vierfachen Salchow nur einfach rotiert hatte, stellte er noch während der Kür sein Programm um und ersetzte unter anderem die geplante Kombination aus Dreifach-Axel/Einfach-Rittberger/Dreifach-Salchow durch einen Vierfach-Toeloop/Einfach-Rittberger/Dreifach-Salchow. Auch diese Kombination wurde erstmals in einem offiziellen Eiskunstlaufwettbewerb gezeigt. Trotz zwei Fehlern gewann Hanyū die Kür mit 200,49 Punkten vor seinem Teamkollegen Shoma Uno und sicherte Team Japan 12 Punkte. Nach starken Kürauftritten der Damen holte Japan mit insgesamt 109 Punkten Gold vor Russland und den USA.

Training und Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū trainierte bis 2012 in seiner Heimatstadt Sendai unter seiner langjährigen Trainerin Nanami Abe. Wegen seines Asthmas und seiner Schulzeit bleiben ihm oft nur zwei Stunden Training am Tag.[22] Durch das Erdbeben und den Tsunami im März 2011 brachen die Wasserrohre unter seiner Trainingshalle. Er musste nach Yokohama und Hachinohe ausweichen bis die Halle am 24. Juli 2011 wieder eröffnet werden konnte.[23] Im April 2012 wechselte Hanyū zu Trainer Brian Orser. Als Grund gab der Direktor des japanischen Eiskunstlaufverbandes Hidehito Ito die Notwendigkeit einer Herausforderung und die Steigerung seines Eiskunstlaufniveaus an. Hanyū wird weiterhin in Sendai zur Schule gehen, aber regelmäßig mit seiner Mutter zum Training nach Toronto fliegen.[24] Brian Orser zeigte sich in einem Interview vom Oktober 2012 erfreut über Hanyūs Höflichkeit und Hilfsbereitschaft, auch im Umgang mit seinem Trainingskollegen Javier Fernández. Orser brauchte in der Anfangszeit jedoch noch einen Übersetzer.[25]

Hanyū hat bereits Dreifach-Axel-Dreifach-Axel und Vierfach-Toeloop-Dreifach-Axel-Sequenzen in Shows gestanden.[26]

Am 30. September 2016 landete er beim Autumn Classic International 2016 in Pierrefonds als erster Eiskunstläufer einen vierfachen Rittberger erfolgreich in einem internationalen Wettbewerb.[27]

Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisonübersicht und Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū triumphiert zum vierten Mal in Serie beim Grand-Prix-Finale 2016 und stellt damit eine neue Bestmarke auf
Hanyū gewinnt das Grand-Prix-Finale 2015 vor Javier Fernandez und Shoma Uno

[28]

Meisterschaft / Jahr 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Olympische Winterspiele (Einzel) 1.
Olympische Winterspiele (Team) 5.
Weltmeisterschaften 3. 4. 1. 2. 2. 1.
Vier-Kontinente-Meisterschaften 2. 2. 2.
Juniorenweltmeisterschaften 12. 1.
Japanische Meisterschaften 8. 6. 4. 3. 1. 1. 1. 1. Z
Japanische Juniorenmeisterschaften 1. 1.
Grand-Prix-Wettbewerb / Saison 08/09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14 14/15 15/16 16/17
Grand-Prix-Finale 4. 2. 1. 1. 1. 1.
Cup of Russia 7. 1.
NHK Trophy 4. 1. 4. 1. 1.
Cup of China 4. 2.
Skate America 2.
Skate Canada 2. 2. 2.
Trophée Eric Bompard 2.
Sonstiger Wettbewerb / Saison 08/09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14 14/15 15/16 16/17
World Team Trophy 3. 1.
Nebelhorn Trophy 1.
Finlandia Trophy 1. 1.
Autumn Classic International 1. 1.

Z = Zurückgetreten

Detaillierte Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū mit Nathan Chen und Shoma Uno auf dem Podium der Vier-Kontinente-Meisterschaften 2017
Hanyū gewinnt das Grand-Prix-Finale 2014 in Barcelona vor Javier Fernandez und Sergei Woronow
Podium bei den Olympischen Spielen 2014: Patrick Chan (Silber), Yuzuru Hanyū (Gold), Denis Ten (Bronze)
Hanyū (links) auf dem Podium bei der Vier-Kontinente-Meisterschaft 2011

In der nachfolgenden Tabelle sind lediglich die Ergebnisse aus dem Seniorenbereich gelistet. Neu aufgestellte Weltrekorde sind in Fett- und Kursivschrift hervorgehoben. Elfmal hat Hanyū bislang einen Weltrekord gebrochen, darunter sechsmal im Kurzprogramm.[28]

Eiskunstlauf-Saison 2016/17
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
World Team Trophy 2017 7 83.51 1 200.49 1 (3) 284.00
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2017 5 98.39 1 223.20 1 321.59
Vier-Kontinente-Meisterschaften 2017 3 97.04 1 206.67 2 303.71
Grand-Prix-Finale 2016/17 1 106.53 3 187.37 1 293.90
NHK Trophy 2016 1 103.89 1 197.58 1 301.47
Skate Canada 2016 4 79.65 1 183.41 2 263.06
Autumn Classic International 2016 1 88.30 1 172.27 1 260.57
Eiskunstlauf-Saison 2015/16
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2016 1 110.56 2 184.61 2 295.17
Japanische Eiskunstlauf-Meisterschaften 2015 1 102.63 1 183.73 1 286.36
Grand-Prix-Finale 2015/16 1 110.95 1 219.48 1 330.43
NHK Trophy 2015 1 106.33 1 216.07 1 322.40
Skate Canada 2015 6 73.25 2 186.29 2 259.54
Autumn Classic International 2015 1 93.14 1 184.05 1 277.19
Eiskunstlauf-Saison 2014/15
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
World Team Trophy 2015 1 96.27 1 192.31 3 (1) 288.58
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2015 1 95.20 3 175.88 2 271.08
Japanische Eiskunstlauf-Meisterschaften 2014 1 94.36 1 192.50 1 286.86
Grand-Prix-Finale 2014/15 1 94.08 1 194.08 1 288.16
NHK Trophy 2014 5 78.01 3 151.79 4 229.80
Cup of China 2014 2 82.95 2 154.60 2 237.55
Eiskunstlauf-Saison 2013/14
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2014 3 91.24 1 191.35 1 282.59
Olympische Winterspiele 2014 (Einzel) 1 101.45 1 178.64 1 280.09
Olympische Winterspiele 2014 (Team) 1 97.98 5
Japanische Eiskunstlauf-Meisterschaften 2013 1 103.10 1 194.70 1 297.80
Grand-Prix-Finale 2013/14 1 99.84 1 193.41 1 293.25
Trophée Eric Bompard 2013 2 95.37 2 168.22 2 263.59
Skate Canada 2013 3 80.40 2 154.40 2 234.80
Finlandia Trophy 2013 1 84.66 1 180.93 1 265.59
Eiskunstlauf-Saison 2012/13
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2013 9 75.94 3 169.05 4 244.99
Vier-Kontinente-Meisterschaften 2013 1 87.65 3 158.73 2 246.38
Japanische Eiskunstlauf-Meisterschaften 2012 1 97.68 2 187.55 1 285.23
Grand-Prix-Finale 2012/13 3 87.17 2 177.12 2 264.29
NHK Trophy 2012 1 95.32 1 165.71 1 261.03
Skate America 2012 1 95.07 3 148.67 2 243.74
Finlandia Trophy 2012 2 75.57 1 172.56 1 248.13
Eiskunstlauf-Saison 2011/12
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2012 7 77.07 2 173.99 3 251.06
Japanische Eiskunstlauf-Meisterschaften 2011 4 74.32 1 167.59 3 241.91
Grand-Prix-Finale 2011/12 4 79.33 3 166.49 4 245.82
Rostelekom Cup 2011 2 82.78 2 158.88 1 241.66
Cup of China 2011 2 81.37 4 145.16 4 226.53
Nebelhorn Trophy 2011 1 75.26 1 151.00 1 226.26
Eiskunstlauf-Saison 2010/11
Veranstaltung Kurzprogramm Kür Gesamt
Vier-Kontinente-Meisterschaften 2011 3 76.43 3 151.58 2 228.01
Japanische Eiskunstlauf-Meisterschaften 2010 2 78.94 4 141.12 4 220.06
Rostelekom Cup 2010 6 70.24 6 132.42 7 202.66
NHK Trophy 2010 5 69.31 4 138.41 4 207.72

Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hanyū läuft zu Phantom der Oper beim Grand-Prix-Finale 2014
Hanyū bei der Exhibition-Gala des Skate Canada-Turniers 2013
Hanyū zeigt eine Kür zum Romeo und Julia-Medley beim Cup of China 2011
Saison Kurzprogramm Kür Gala (Exhibition)
2016/17
[28]
Let’s Go Crazy
Interpret: Prince
Choreographie: Jeffrey Buttle

Hope and Legacy:

  • View of Silence
  • Asian Dream Song

Komponist: Joe Hisaishi
Choreographie: Shae-Lynn Bourne

Notte stellata (The Swan)
Komponist: Tony Renis, Camille Saint-Saëns
Interpret: Il Volo
Choreographie: David Wilson

2015/16
[29]

Ballade Nr. 1
Komponist: Frédéric Chopin
Choreographie: Jeffrey Buttle

Seimei
Komponist: Shigeru Umebayashi
Choreographie: Shae-Lynn Bourne

The Final Time Traveler
Interpret: Sarah Alainn
Choreographie: Kenji Miyamoto


Hana wa Saku
Interpret: Fumiya Sashida
Choreographie: Nanami Abe


Requiem of Heaven and Earth
Komponist: Yasunobu Matsuo
Choreographie: Kenji Miyamoto

2014/15
[30]

Ballade Nr. 1
Komponist: Frédéric Chopin
Choreographie: Jeffrey Buttle

Das Phantom der Oper
Komponist: Andrew Lloyd Webber
Choreographie: Shae-Lynn Bourne

Hello, I Love You
Interpret: The Doors (Adam Freeland-Remix)
Choreographie: Kurt Browning


Believe
Interpret: Che'Nelle
Choreographie: Kenji Miyamoto


Vertigo
Interpret: U2


Parisienne Walkways
Komponist: Gary Moore
Choreographie: Jeffrey Buttle


The Final Time Traveler
Interpret: Sarah Alainn
Choreographie: Kenji Miyamoto


Hana wa Saku
Interpret: Fumiya Sashida
Choreographie: Nanami Abe

2013/14
[31]

Parisienne Walkways
Komponist: Gary Moore
Choreographie: Jeffrey Buttle

Romeo und Julia
Komponist: Nino Rota
Choreographie: David Wilson

Hana ni Nare
Interpret: Fumiya Sashida
Choreographie: Kenji Miyamoto


Romeo und Julia-Medley:

Choreographie: Nanami Abe


White Legend (Schwanensee)
Komponist: Pyotr Ilyich Tchaikovsky
Interpret: Ikuko Kawai
Choreographie: Nanami Abe


Story
Interpret: Ai
Choreographie: Kenji Miyamoto


Notre Dame de Paris
Komponist: Riccardo Cocciante
Choreographie: David Wilson


Etüde in dis-Moll, Op. 8, Nr. 12
Komponist: Alexander Skrjabin
Choreographie: Nanami Abe

2012/13
[32]

Parisienne Walkways
Komponist: Gary Moore
Choreographie: Jeffrey Buttle

Notre Dame de Paris
Komponist: Riccardo Cocciante
Choreographie: David Wilson

Hana ni Nare
Interpret: Fumiya Sashida
Choreographie: Kenji Miyamoto


Hello, I Love You
Interpret: The Doors (Adam Freeland-Remix)
Choreographie: Kurt Browning

2011/12
[33]

Etüde in dis-Moll, Op. 8, Nr. 12
Komponist: Alexander Skrjabin
Choreographie: Nanami Abe

Romeo und Julia-Medley:

Choreographie: Nanami Abe

White Legend (Schwanensee)
Komponist: Pyotr Ilyich Tchaikovsky
Interpret: Ikuko Kawai
Choreographie: Nanami Abe


Somebody to Love
Interpret: Justin Bieber
Choreographie: Nanami Abe

2010/11
[34]

White Legend (Schwanensee)
Komponist: Pyotr Ilyich Tchaikovsky
Interpret: Ikuko Kawai
Choreographie: Nanami Abe

Zigeunerweisen
Komponist: Pablo de Sarasate
Choreographie: Nanami Abe

Vertigo
Interpret: U2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Yuzuru Hanyu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.goldenskate.com/articles/2010/042111.shtml (Memento vom 27. April 2011 im Internet Archive)
  2. http://www.goldenskate.com/2012/03/chan-wins-second-consecutive-world-title/
  3. http://www.goldenskate.com/2012/10/2012-finlandia-trophy/
  4. http://www.goldenskate.com/2012/10/hanyu-dominates-at-skate-america-with-world-record-performance/
  5. http://www.goldenskate.com/2012/11/hanyu-sets-new-record-at-nhk-trophy/
  6. http://www.goldenskate.com/2012/11/hanyu-celebrates-victory-on-home-ice/
  7. http://www.goldenskate.com/2012/12/takahashi-scores-victory-at-grand-prix-final/
  8. http://www.jsfresults.com/National/2012-2013/fs_e/national/data0190.htm
  9. http://olympictalk.nbcsports.com/2014/09/23/yuzuru-hanyu-withdraws-finlandia-trophy-back-injury-figure-skating-olympics/
  10. http://www.japantimes.co.jp/sports/2014/11/08/figure-skating/hanyu-places-second-in-short-program-at-cup-of-china/#.VJBomSuG98E
  11. http://www.goldenskate.com/2014/12/yuzuru-hanyu/
  12. http://www.cbc.ca/sports/figureskating/yuzuru-hanyu-suffers-nasty-collision-still-wins-silver-at-cup-of-china-1.2828773
  13. http://olympictalk.nbcsports.com/2014/11/08/yuzuru-hanyu-collision-cup-of-china-head-bandaged-figure-skating/
  14. http://www.cbc.ca/sports/figureskating/yuzuru-hanyu-out-2-3-weeks-after-warmup-collision-1.2829790
  15. http://olympictalk.nbcsports.com/2014/11/10/yuzuru-hanyu-collision-cup-of-china-injury-figure-skating/
  16. http://www.japantimes.co.jp/sports/2014/11/27/figure-skating/hanyu-determined-qualify-grand-prix-final/#.VJBrsCuG98E
  17. http://web.icenetwork.com/news/2015/06/12/130204078/japanese-stars-debut-programs-at-dreams-on-ice
  18. http://www.japantoday.com/category/sports/view/perfect-hanyu-scores-record-322-40-points-to-win-nhk-trophy-title
  19. http://www.japantoday.com/category/sports/view/perfect-hanyu-scores-record-322-40-points-to-win-nhk-trophy-title
  20. http://www.japantoday.com/category/sports/view/hanyu-breaks-2-more-of-his-records-to-win-gp-final
  21. 羽生結弦SP7位 4回転失敗し、命日プリンスへ「ごめんなさい」. Yahoo! Japan, abgerufen am 27. April 2017 (jp).
  22. http://www.goldenskate.com/2011/04/shooting-for-the-top/
  23. http://www.ifsmagazine.com/articles/11500-yuzuru-hanyu-rises-from-the-ashes
  24. http://web.icenetwork.com/news/article.jsp?ymd=20120425&content_id=29616874&vkey=ice_news
  25. http://web.icenetwork.com/news/article.jsp?ymd=20121019&content_id=39929628&vkey=ice_news
  26. http://www.universalsports.com/news-blogs/blogs/blog=tumblemumble/postid=556364.html
  27. http://www.dailymotion.com/video/x4vhu9w_yuzuru-hanyu-sp-2016-autumn-classic_sport
  28. a b c Yuzuru Hanyu: 2016/17. Internationale Eislaufunion (ISU), abgerufen am 18. April 2017 (englisch).
  29. Yuzuru Hanyu: 2015/16. Internationale Eislaufunion (ISU), abgerufen am 18. April 2017 (englisch).
  30. Yuzuru Hanyu: 2014/15. Internationale Eislaufunion (ISU), abgerufen am 18. April 2017 (englisch).
  31. Yuzuru Hanyu: 2013/14. Internationale Eislaufunion (ISU), abgerufen am 18. April 2017 (englisch).
  32. Yuzuru Hanyu: 2012/13. Internationale Eislaufunion (ISU), abgerufen am 18. April 2017 (englisch).
  33. Yuzuru Hanyu: 2011/12. Internationale Eislaufunion (ISU), abgerufen am 18. April 2017 (englisch).
  34. Yuzuru Hanyu: 2010/11. Internationale Eislaufunion (ISU), abgerufen am 18. April 2017 (englisch).