Dülmen

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Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Dülmen in Nordrhein-Westfalen; zu weiteren Bedeutungen siehe Dülmen (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Dülmen
Dülmen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Dülmen hervorgehoben
51.8308333333337.278333333333365Koordinaten: 51° 50′ N, 7° 17′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Münster
Kreis: Coesfeld
Höhe: 65 m ü. NHN
Fläche: 184,83 km²
Einwohner: 45.870 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 248 Einwohner je km²
Postleitzahl: 48249
Vorwahlen: 02594 (Dülmen)
Ausnahmen:
02590 (Buldern, Hiddingsel)
02548 (Rorup)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: COE, LH
Gemeindeschlüssel: 05 5 58 016
Stadtgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1-3
48249 Dülmen
Webpräsenz: www.duelmen.de
Bürgermeisterin: Elisabeth Stremlau (SPD)
Lage der Stadt Dülmen im Kreis Coesfeld
Nordrhein-Westfalen Kreis Recklinghausen Kreis Unna Hamm Kreis Borken Kreis Steinfurt Münster Kreis Warendorf Olfen Rosendahl Senden Billerbeck Dülmen Ascheberg (Westfalen) Havixbeck Coesfeld Nottuln Lüdinghausen NordkirchenKarte
Über dieses Bild
Stadtansicht mit St.-Viktor-Kirche
Wiese mit Pferden in der Bauerschaft Leuste

Dülmen ist eine mittlere kreisangehörige Stadt im nordrhein-westfälischen Kreis Coesfeld und liegt zwischen Münster und dem Ruhrgebiet.

Sie hat mit ihren rund 46.500 Einwohnern den Status einer Mittelstadt und verfügt über ein großes Radwandernetz, was sie zu einem Ausflugsziel insbesondere für das nahe Ruhrgebiet macht. Dülmen ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen. Eine größere Bekanntheit hat Dülmen durch die Dülmener Wildpferde und Anna Katharina Emmerick.

Inhaltsverzeichnis

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Dülmen liegt im zentralen Münsterland am Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland zwischen den Baumbergen mit der jenseits davon befindlichen Stadt Münster im Nordosten, den Borkenbergen im Süden und der Hohen Mark im Südwesten. Ein paar Kilometer südlich fließt bei Haltern die Lippe, östlich verläuft der Dortmund-Ems-Kanal. An der südwestlichen Stadtgrenze bei Hausdülmen beginnt der Kreis Recklinghausen.

Marktplatz mit Rathaus und Jubiläumsbrunnen

Ausdehnung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Lüdinghauser Tor – Wahrzeichen Dülmens
Ackerland 82,33 km²
Gartenland 1,22 km²
Grünland 46,28 km²
Waldfläche 26,67 km²
Wasserfläche 2,64 km²
Heide 0,02 km²
Abbauland 0,42 km²
Unland 0,09 km²
Hofflächen 13,31 km²
Straßen, Wege und Plätze 8,83 km²
Sonstige Nutzungsarten 2,68 km²
Gesamtfläche rd. 184,49 km²

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Haus Merfeld

Zur Stadt Dülmen gehören fünf Ortsteile und zwei Stadtbezirke.

Ortsteile[Bearbeiten]

Die fünf Ortsteile von Dülmen sind im Uhrzeigersinn gesehen im Norden Rorup, nordöstlich Buldern, östlich Hiddingsel, südwestlich Hausdülmen und nordwestlich Merfeld.

Stadtbezirke[Bearbeiten]

Die beiden Stadtbezirke zusammen bilden die Stadt Dülmen, wobei der Bezirk Mitte die eigentliche Stadt umfasst und der Bezirk Kirchspiel die umliegenden Bereiche und die Bauerschaften Börnste, Daldrup, Dernekamp, Leuste, Mitwick, Empte, Rödder, Weddern und Welte.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Die Stadt grenzt an folgende Städte und Gemeinden, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Süden genannt:

Haltern am See (Kreis Recklinghausen), Reken (Kreis Borken), Coesfeld, Nottuln, Senden, Lüdinghausen (alle Kreis Coesfeld).

Geschichte[Bearbeiten]

Stadtgeschichte[Bearbeiten]

Das Münsterland mit der Region um Dülmen war einst vom Germanenstamm der Brukterer in Einzel- und Mehrgehöften besiedelt, einer davon war der Haupthof. Nach der fränkischen Okkupation und der christlichen Missionierung erfolgte eine politische und kirchliche Verwaltungsherrschaft, wobei um 800 der Haupthof der späteren Bauerschaft Dülmen in kirchlichen Besitz überging. Erstmals wird die Bauerschaft Dülmen urkundlich als „Dulmenni“ im Jahre 889 im Heberegister des Klosters Werden abgabepflichtig erwähnt. Südwestlich des Dorfs Dülmen begannen 1115 die Arbeiten für den Bau der landesherrlichen Burg „Haus Dülmen“. 1299 brandschatzte Graf Eberhard I. von der Mark das Dorf; in der Folgezeit wurde es mit Wall und Graben gesichert. Seit 1305 befand sich nahe dem Ostrand der Siedlung, vor dem späteren Lüdinghauser Tor, eine landesherrliche Gerichtsstätte, das Gogericht „zur Greinkuhle“. Die Stadtrechte wurden am 22. April 1311 durch den Fürstbischof von Münster, Ludwig II. verliehen. Zu diesen Rechten gehörte neben einer beschränkten Selbstverwaltung das Marktrecht. Die Pfarrkirche St. Viktor wurde 1323 zur Stiftskirche erhoben. Dem Stiftskapitel gehörten schließlich zwölf Kanoniker an. Senior des Kapitels war der Dechant.

Der Nonnenturm in Dülmen mit Fragment der alten Stadtmauer

Von 1328 bis 1808 lenkten zwei jährlich gewählte Bürgermeister die Geschicke der Stadt. 1404 erwarben der Bürgermeister und der Rat der Stadt das Grundstück für den Bau des Rathauses. Ab 1414 fanden Arme Hilfe und Aufnahme im Heilig-Geist-Spital. Von 1424 bis 1803 war die weltliche Herrschaft im Bistum Münster in zwölf Ämter aufgeteilt, von denen eines das Amt Dülmen war. Es umfasste die Städte Dülmen und Haltern sowie die Kirchspiele Dülmen, Buldern und Hullern. 1434 wurde nach einer gemeinsamen Vereinbarung zwischen Stiftskapitel und Stadt ein Lehrer angestellt. 1457 eröffneten Augustinerinnen aus Münster nahe dem heutigen Nonnenturm einen Konvent namens Agnetenberg. Dülmen wurde im Jahre 1470 Mitglied der Hanse. In Weddern wurde 1476/77 mit der Kartause Marienburg die einzige Niederlassung der Kartäuser in Westfalen gegründet. 1498 verzeichnete die älteste Einwohnerliste 288 Haushaltungen und 780 über zwölf Jahre alte Personen. 1507 schlossen sich zur besseren Nutzung der gemeinsamen Marken innerhalb der Stadt fünf „Straßengemeinschaften“ zusammen. 1538 wurden Todesurteile an drei Täufern vollstreckt. 1566 bekam das von der Pest geplagte Dülmen von der Stadt Münster Lebensmittel. 1579 kamen an St. Viktor die Restaurierungsarbeiten an dem um 1500 errichteten Hochchor zum Abschluss. Der Landesherr ließ 1581 einige Juden festnehmen, die sich ohne seine Genehmigung in Dülmen angesiedelt hatten. 1583 wurden während des Spanisch-Niederländischen Kriegs die Bürgerschützen neu organisiert und die Befestigungsanlagen verstärkt. 1591 wurde Dülmen von Spaniern und Niederländern gebrandschatzt. 1601 erhielt die St.-Viktor-Kirche einen Turm mit hoch aufragendem Helm und gotischer Galerie.

Dülmen um 1647 von Südwesten. Die beiden Landsknechte im Vordergrund würden heute auf der Halterner Straße wandern.

Im Dreißigjährigen Krieg musste Dülmen 1623 kaiserlichen Truppen seine Tore öffnen. Die seit 1311 währende städtische Selbstverwaltung fand damit ihr vorläufiges Ende. 1628 wurden innerhalb von vier Wochen zwei Frauen als Hexen verbrannt. 1629 äscherte eine Feuersbrunst nahezu ein Drittel der Stadt ein und beschädigte Mauern und Tore. Im Verlauf eines einzigen Jahres wechselte Dülmen 1635 zwanzigmal die militärische Besatzung. Nach einer langen und harten Besatzungszeit räumten die hessischen Söldner 1651 endgültig den Ort. Die Folgen von dreißig Kriegsjahren waren 1670: 123 Häuser verwüstet, 79 wurden von Armen bewohnt. Vor dem Lüdinghauser Tor entstand 1679 die Kreuzkapelle als Andachtsstätte für die Bewohner von Stadt und Land. Eine über Dülmen verkehrende Fahrpost von Münster nach Köln nahm 1723 ihren Betrieb auf. Johann Heinrich Schücking errichtete 1752 eine Kornbrennerei, die 1828 um eine Dampfmühle erweitert wurde. Im Siebenjährigen Krieg ließ der französische Befehlshaber Soubise 1761 einen Großteil der Stadtmauer niederlegen.

Nach der Aufhebung des Fürstbistums Münster 1803 wurde das ehemalige Amt Dülmen für drei Jahre eine reichsunmittelbare Grafschaft der aus dem französisch-belgischen Grenzgebiet stammenden Herzöge von Croÿ. Bei der Eingliederung des Münsterlands in das französische Kaiserreich 1811 löste Napoleon das Stiftskapitel an der Pfarrkirche St. Viktor und das Kloster Agnetenberg auf. Als neuer Landesherr überwies der König von Preußen 1816 Dülmen an den Kreis Coesfeld innerhalb der Provinz Westfalen.

1824 starb hier nach zwölfjährigem Leiden die stigmatisierte ehemalige Augustinerinnen-Nonne Anna Katharina Emmerick. Als erste „Kunststraße“ wurde die von Napoleon begonnene Straße WeselHaltern–Dülmen–Münster 1828 teilweise fertiggestellt. Die mit dem Bau des Herzog-von-Croÿschen Schlosses beauftragte Firma Aloys Kirschner verlegte ihren Sitz 1834 von Havixbeck nach Dülmen. Als erster Fabrikbetrieb während der Industrialisierung entstand 1842 die „Eisenhütte Prinz Rudolph“. Während der März-Revolution 1848 kam es zu einem Ausbruch sozialen Protestes. Tagelöhner und kleine Handwerker aus Stadt und Umland demolierten einige Räume des Schlosses. Danach warfen sie Kaufleuten und Beamten die Fensterscheiben ein, plünderten deren Lebensmittelvorräte sowie Alkoholika. Die Evangelische Gemeinde, die im Jahre zuvor ihr Gotteshaus erbaut hatte, wurde durch Konsistorium und Regierung 1857 zu einer selbstständigen Kirchengemeinde erhoben. Die neue Synagoge der Jüdischen Gemeinde befand sich seit 1863 ebenfalls an der Münsterstraße. Der Bau der Eisenbahnlinie Essen-Münster erschloss die Stadt 1870 für den Schienenverkehr zwischen Ruhrgebiet und Nordsee. An der Lüdinghauser Straße nahm Meier Bendix 1873 eine mechanische Weberei mit zunächst 100 Stühlen in Betrieb. Durch die Eröffnung der Linie Dortmund-Gronau wurde Dülmen 1875 Eisenbahnknotenpunkt. Stadtverordnetenversammlung und Magistrat übertrugen den neu gegründeten Stadtwerken 1897 die zentrale Versorgung mit Gas und Wasser. Die alte „Lateinschule“ bzw. die „Rektoratschule“ des 19. Jahrhunderts wurde 1912 zu einem Gymnasium ausgebaut.

Trotz vieler Widerstände gelang es 1936, die Kirche Heilig Kreuz als zweite katholische Pfarrkirche zu errichten. In der „Reichskristallnacht“ ließen Angehörige der SA die Synagoge der Jüdischen Gemeinde in Flammen aufgehen. Während des Frankreichfeldzuges fielen 1940 erstmals Bomben in der Nähe der Stadt. Ziel war das unterirdische Treibstofflager der Luftwaffe im Osthofer Wald. Die letzten Angehörigen der Jüdischen Gemeinde – zehn ältere Menschen – wurden 1941/1942 in den Osten abtransportiert und schließlich in einem Konzentrationslager ermordet. Im Zusammenhang mit dem Niederrhein-Übergang der Alliierten zerstörten Bomberverbände kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges die gesamte Innenstadt.

Der zügige Wiederaufbau der Wohn- und Arbeitsstätten erreichte bei der Übergabe des neuen Rathauses 1956 einen festlich begangenen Höhepunkt. Dülmen schloss mit der nahe Charleville gelegenen französischen Stadt Mézières 1963 eine Partnerschaft. Durch die Stationierung des Artillerieregiments 7 der Bundeswehr in der St.-Barbara-Kaserne wurde das wirtschaftlich aufstrebende Dülmen 1966 Garnisonstadt, durch die Errichtung des Sondermunitionslagers Dülmen[2] auch Standort von Atomwaffen. Infolge der Gebietsreform verloren die ländlichen Gemeinden 1975 ihre Selbständigkeit. Das vergrößerte Stadtgebiet umfasste die Gemeinde Buldern mit Hiddingsel, das Amt Dülmen mit der Gemeinde Kirchspiel und Merfeld sowie die Gemeinde Rorup und Teile der Bauernschaft Limbergen des Amtes Rorup. Mit der Fertigstellung der A 43 Wuppertal-Münster erhielt Dülmen 1981 Anschluss an das Autobahnnetz. 1983 verlieh die Stadt dem britischen Feldzeugdepot das Ehrenstadtrecht. Nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze schlossen Dülmen und Fehrbellin in Brandenburg 1990 eine Städtefreundschaft. Nach der Halbierung der Mitarbeiterzahl der Textilspinnerei und -weberei Paul Bendix in der Strukturkrise 1966/67 sowie einer Produktionsumstellung auf Streichgarn wurde der Betrieb 1993 eingestellt, damit endeten 120 Jahre Firmengeschichte und die ehemals wichtigste Erwerbssparte der Dülmener Wirtschaft hörte auf zu bestehen. Mit dem Abzug der in Dülmen stationierten Bundeswehreinheiten 2003 endete die Geschichte der Garnison.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. April 1930 wurde Hausdülmen in die Gemeinde Kirchspiel Dülmen eingegliedert.[3]

Am 1. Juli 1969 wurde Hiddingsel mit der Gemeinde Buldern vereint.[4]

Am 1. Januar 1975 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Buldern, Kirchspiel Dülmen, Merfeld und Rorup in die Stadt Dülmen eingegliedert.[5]

Bevölkerung[Bearbeiten]

Im Zweiten Weltkrieg wurde Dülmen zu gut 90 % zerstört. Nach dem Krieg erlebte Dülmen einen raschen Aufschwung. Von den etwa 5.000 Einwohnern nach dem Krieg wuchs die Bevölkerungszahl bis 1973 auf über 20.000.

Einwohnerstatistik[Bearbeiten]

Stand: Juli 2012[6]

Ortsteil Einwohner Haushalte
Dülmen-Mitte 27.588 11.740
Buldern 5.867 2.497
Hausdülmen 2.150 915
Hiddingsel 1.699 723
Kirchspiel 4.678 1.991
Merfeld 2.030 864
Rorup 2.285 972
Summe 46.297 19.701

Religionen[Bearbeiten]

Stand: 2008[7]

Religion Einwohner Prozent
evangelisch 8.381 17,8
evangelisch-reformiert 10 0,02
evangelisch-lutherisch 156 0,3
altkatholisch 3 0,01
römisch-katholisch 32.363 68,6
andere 6.251 13,3
Summe 47.164 100

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Sitzverteilung seit 1999[Bearbeiten]

Sitze Wähler/-innen CDU SPD FDP Grüne UWG GAL Die Linke ÖDP DMP
2009[8] 44 22839 20 Sitze 14 Sitze 4 Sitze 2 Sitze 2 Sitze 1 Sitz 1 Sitz * *
2004 44 22387 22 Sitze 13 Sitze 4 Sitze 1 Sitz 2 Sitze 1 Sitz * 1 Sitz *
1999 44 21016 25 Sitze 12 Sitze 1 Sitz 2 Sitze 2 Sitze * * 0 Sitze 2 Sitze

Ergebnisse der Kommunalwahlen ab 1975[Bearbeiten]

In der Liste[9][10][11][12][13] werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 1,95 Prozent der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben.

Jahr CDU SPD FDP Grüne1 UWG Linke
219752 62,9 31,4 3,5
1979 63,3 32,8 3,9
1984 49,4 25,4 3,2 7,5 14,6
1989 47,2 31,2 04,96 5,4 11,3
1994 46,6 33,9 2,9 7,8 8,9
319993 57,5 26,5 3,0 3,5 04,17
420044 49,3 29,1 9,5 5,4 4,6
2009 45,2 30,6 9,7 6,5 5,1 2,8
2014 50,7 30,8 5,4 8,6 4,5

Fußnoten

1 Grüne:

1984 und 1989: Grüne, 1994 und 1999: B’90/Grüne,
2004: GAL: 3,1 %, B’90/Grüne: 2,3 %,
2009: B’90/Grüne: 4,4 %, GAL: 2,1 %
2014: B’90/Grüne

2 1975: zusätzlich: DZP: 2,2 %
3 1999: zusätzlich: DMP: 4,20 %
4 2004: zusätzlich: ÖDP: 2,1 %

Dülmen, Rathaus am Marktplatz

Bürgermeisterin[Bearbeiten]

Elisabeth Stremlau (SPD) wurde bei den Kommunalwahlen 2009 mit 12.359 Stimmen (55,3 %) zur Bürgermeisterin gewählt und löst damit nach zehn Jahren Jan Dirk Püttmann (CDU) ab.

Stellvertreter der Bürgermeisterin[Bearbeiten]

In der konstituierenden Stadtverordnetenversammlung vom 29. Oktober 2009 wurden Annette Holtrup (CDU), Hugo Ruthmann (SPD) sowie Claus Joachimczak zu den Stellvertretern von Bürgermeisterin Elisabeth Stremlau gewählt. Die (FDP) stellt in der laufenden Wahlperiode 2009 bis 2014 das erste Mal in der Stadtgeschichte Dülmens einen ehrenamtlichen Bürgermeister.

Bürgermeister seit 1945[Bearbeiten]

Bürgermeister Partei Stimmen  %
2009 Elisabeth Stremlau SPD 12.359 55,3
2004 Jan Dirk Püttmann CDU 11.182 50,9
1999 Jan Dirk Püttmann CDU 13.270 63,9
1994 Dorothea Hainke SPD *
1986 Karl Ridder CDU *
1958 Hans-Rudolf Schlieker CDU *
1957 Wilhelm Telohe Zentrum *
1953 Josef Espeter CDU *
1949 Wilhelm Telohe Zentrum *
1947 Josef Espeter CDU *
1946 Wilhelm Brücher SPD *
1945 Dr. Karl Sicking *

Bis 1999 waren die Bürgermeister(innen) ehrenamtlich tätig und wurden durch die Stadtverordnetenversammlung gewählt.

Die ersten Bürgermeister waren 1328 Lambt von Hiddingsel und Gotfrid gent Traghe.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Stadt Dülmen

Blasonierung: „In Gold ein blaues Kleeblattkreuz.“

Es kam um die Jahrhundertwende vom 16. zum 17. Jahrhundert erstmals auf und wurde auf Ende des 16. Jahrhunderts in Dülmen geprägten Kupfermünzen verwendet. In das städtische Siegel nahm man das Wappenbild dann Anfang des 18. Jahrhunderts auf.

Wahrscheinlich entstammt das Kreuz dem Wappenschild des Stadtpatrons St. Viktor. Er ist auf einem Reitersiegel des Dülmener St.-Viktor-Stifts aus dem 14. Jahrhundert mit einem solchen Schild dargestellt.

Die Farben Blau in Gold wurden schon 1848 als altüberliefert angegeben. Die Stadtfarben sind gelb-blau.

Stadtflagge[Bearbeiten]

In der Stadtflagge spiegeln sich die Stadtfarben gelb in der linken Hälfte und blau als Längsstreifen im Verhältnis eins zu eins wider. Auf der linken Seite ist das auch im Wappen geführte Kleeblattkreuz zu sehen. Das Banner ist entsprechend gestaltet und zeigt das Kleeblattkreuz in der oberen Hälfte der gelben Bahn.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Dülmen unterhält seit 1963 eine Städtepartnerschaft mit Charleville-Mézières (früher Mézières), der Hauptstadt des französischen Départementes Ardennes. Seit 1990 besteht eine Städtefreundschaft mit der brandenburgischen Gemeinde Fehrbellin.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Von der alten Stadtbefestigung, zu der fünf Tore und mindestens vier Türme gehörten, stehen noch das Lüdinghauser Tor, welches als Wahrzeichen Dülmens dient, der Lorenkenturm und der Nonnenturm. Die anderen Tore (Münstertor, Burgtor, Neues Tor und Coesfelder Tor) spiegeln sich nur noch in den Namen einiger Gaststätten oder Straßen wider. Die Türme Buddenturm und Tiberturm sind nicht erhalten.

Zu den älteren erhaltenen Bauwerken zählen auch die nach Viktor von Xanten benannte älteste Dülmener Kirche St. Viktor, die bereits im Jahr 780 gegründet wurde. Die zweite katholische Kirche Heilig-Kreuz-Kirche wurde in den Jahren 1936 bis 1938 erbaut.

Weitere Bauwerke:

Archive[Bearbeiten]

Das Stadtarchiv der Stadt Dülmen bewahrt vor allem schriftliche und audiovisuelle Zeugnisse der Zeit auf, die für die Geschichte der Stadt von Bedeutung sind. Im Bestand der Archivs sind beispielsweise Urkunden und Zeitungen, aber auch Fotos und Postkarten, die Dülmen zu unterschiedlichen Zeiten zeigen. Der Lesesaal steht auch interessierten Privatpersonen oder Schülergruppen offen. Das Stadtarchiv befindet sich im Souterrain der Hermann-Leeser-Schule.

Ein weiteres Archiv ist das Herzog von Croÿ'sche Archiv, welches sich im Gebäude der Herzog von Croÿ'schen Verwaltung befindet.

Musik[Bearbeiten]

Das Spektrum der Vereine und Gruppen, die Musik machen, ist groß. Es reicht von Chören und Musikkapellen bis zu Rock- und Irish-Folk-Musik.

  • Chöre
    • After Eights (A-Cappella-Chor der Musikschule)
    • Chorgemeinschaft Dülmen 1905 e. V.
    • Dülmener Sängerchor Loreley e. V.
    • Madrigalchor Dülmen e. V.
    • MGV Germania Buldern 1887 e. V.
    • MGV Sängerbund 1888 e. V. Dülmen
  • Folk-, Pop- und Rockmusik
    • Do You Mind (Pop-Punk)
    • Black Button (Rockband)
    • Glengar – Irish-Folk Duo
    • Minutes to Midnight (Rockband)
    • Rockdiele Dülmen e. V.
    • Westcoast-Hannes
    • YAP! (Rock- und Popband)
  • Orchester, Kapellen
    • Golden Wings – Big Band der Musikschule Dülmen
    • Jugendblasorchester der Stadtkapelle Dülmen e. V.
    • Medium Big Band e. V.
    • Posaunenchor Dülmen
    • Quintencircel Dülmen
    • Stadtkapelle Dülmen e. V.
    • Blasmusik 09
  • Spielmannzüge
    • Spielmannszug Buldern 1932 e. V.
    • Spielmannszug „In Treue fest“ Kolping Dülmen
    • Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Dülmen
    • Fanfarenzug 1978 Buldern e. V.(Deutscher Meister 2008, Deutscher Jugendmeister 2010)
  • Sonstige
    • Jagdhornbläser Dülmen
    • Kantorei St. Joseph

Parks[Bearbeiten]

Der Dülmener Wildpark als der mit 250 Hektar größte Dülmener und auch überregional bekannte Park existiert seit 1860, dem Jahr des Landerwerbs, und hat seinen Ursprung im ehemaligen Gut Hinderkinck, welches seit 1341 existierte. Ursprünglich war das Gelände als Landsitz für den Herzog von Croÿ gedacht. 1864 wurde durch den Besitzer Alfred von Croÿ der englische Landschaftsarchitekt Edward Milner mit der Gestaltung beauftragt, der das 120 Hektar große Gelände mit Teich, Holzbrücke, Wiesen und Baumgruppen plante. Die Ausführung erfolgte durch den Gärtner Charles Barnard, der ebenso Einfluss auf die Gestaltung nahm. In den folgenden Jahren wurde der Park erweitert. Heute dient der Park der Naherholung und beherbergt verschiedene Wildtiere wie Rehe oder Damwild, die seit den 1920er-Jahren im Park gehalten werden.

Der Wildpark ist über den so genannten, parallel entstandenen Vorpark mit dem ehemaligen Standort des Schlosses verbunden, von dem heute nur noch die alten Stallungen existieren. Der Grundstein zum Schloss wurde 1834 von Alfred von Croÿ gelegt. Zum Schloss gehörte der Schlossgarten, der 1861 zu einem Landschaftsgarten umgebaut wurde. Das Schloss wurde in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs zerstört, wobei die Trasse der Halterner Straße die westliche Fassade des Schlosses schneidet. Der Garten stellt heute den Schlosspark dar, der Ruhe- und Spielmöglichkeiten bietet.[14]

Weitere Parks sind der Bendix-Park, der Hochzeitspark „An der Lehmkuhle“, der Park „An den Wiesen“ oder der Vorpark.

Dülmener Wildpferd[Bearbeiten]

Beim Dülmener Wildpferd handelt es sich um eine Kleinpferderasse, die überwiegend in Dülmen im Merfelder Bruch, einem rund 350 ha großen Naturschutzgebiet, lebt. Dort gibt es ca. 300 Wildpferde. Auf der im Merfelder Bruch liegenden Wildpferdebahn werden jedes Jahr – traditionell am letzten Samstag im Mai – die einjährigen Hengste aus der Herde gefangen.

Kirchen[Bearbeiten]

Von zentraler Bedeutung ist die katholische St.-Viktor-Kirche, die als älteste Kirche in der Innenstadt Dülmens liegt.

Weitere Kirchen:

  • Evangelisch:
    • Christus-Kirche
  • Freikirche:
    • Gemeindehaus der Evangelischen Freikirche Dülmen e. V.
  • Katholisch:
    • St. Joseph
    • Heilig Kreuz
    • St. Maria Königin (wird nicht mehr als Kirche genutzt)
    • St. Pankratius (Buldern)
    • St. Mauritius (Hausdülmen)
    • St. Georg (Hiddingsel)
    • St. Jakobus (Kirchspiel, Karthaus)
    • St. Antonius (Merfeld)
    • St. Agatha (Rorup)

Kapellen[Bearbeiten]

Katholische Kapellen sind:

  • Kreuzkapelle an der Lüdinghauser Straße
  • Marienkapelle (Kirchspiel, Visbeck) neben dem Haus Visbeck
  • Kapelle St. Michael (Kirchspiel, Rödder)
  • Kapelle St. Johannes Nepomuk (Hiddingsel)

Zudem befindet sich am Haus Merfeld noch eine Kapelle sowie eine Reihe kleinerer Kapellen und Betstationen rund um Dülmen.

Weitere Sakralbauten[Bearbeiten]

In Dülmen befinden sich Versammlungsräume der neuapostolischen Kirche und der Zeugen Jehovas.

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Im Merfelder Bruch, einem weitläufigen Wald-, Moor- und Heidegebiet findet sich die einzige Herde von freilebenden Wildpferden in Europa.

Nahe Dülmens befinden sich zudem Naturschutzgebiete wie die „Welter Bach“ oder „Teiche in der Heubachniederung“.

Freizeit[Bearbeiten]

In der Stadt sind mehrere Freizeitaktivitäten möglich. Hervorzuheben sind die kreativen und kulturellen Angebote der Neuen Spinnerei, die sich u. a. neben dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium auf dem ehemaligen Fabrikgelände der Firma Paul Bendix befindet.

Dülmen verfügt über das Freizeitbad düb. Zudem liegen südlich von Dülmen, benachbart zum Ortsteil Hausdülmen, der Dülmener See und die Silberseen, die beide Bademöglichkeiten bieten.

Einen hohen Stellenwert haben die Möglichkeiten das Fahrrad zu nutzen. Dülmen bietet viele, meist ausgeschilderte Radwege rund um Dülmen.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Besondere Bedeutung hat der Wildpferdefang[15], der überregionale und sogar internationale Bedeutung hat. Alljährlich am letzten Wochenende im Mai werden aus der Herde „Dülmener Wildpferde“ die einjährigen Hengste herausgefangen und versteigert bzw. verkauft.

Dem „Dülmener Sommer“[16] mit seinen verschiedenen musikalischen Veranstaltungen und dem Straßentheater kommen ebenso weit reichende Bedeutung zu.

Weitere Veranstaltungen:

  • Bürgerfest (3. Oktober)
  • Dreifaltigkeitskirmes (nach Pfingsten)
  • Dülmen à la carte
  • Dülmener Winter (mit Eisbahn)
  • Frühlingsmarkt (4. Sonntag im März)
  • Kartoffelmarkt (2. Sonntag im September)
  • Viktor-Kirmes (Herbst)
  • Viktormarkt (jeden ersten Samstag in den Monaten März, Mai, Juli und September)
  • Volksradwandertag (letzter Sonntag im April)

Sportveranstaltungen[Bearbeiten]

Jedes Jahr am zweiten Januarwochenende richtet die Fußballjugendabteilung des Sportvereins DJK Adler Buldern 1919 e. V. das Hallenfußballturnier um den „Adler-Cup“ aus. Als bestes U17-Eintagesturnier in Deutschland genießt das Turnier, an dem neben der Stadtauswahl Dülmen ausschließlich Nachwuchsmannschaften deutscher Bundesligavereine teilnehmen, weit über die Grenzen Dülmens hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer sportlicher Veranstaltungen mit teils überregionaler Bedeutung. Hier sind zum Beispiel der von den Otternasen Merfeld e. V. organisierte „Otternasen-Cup“[17] mit Hobbyfußballmannschaften zu Gunsten bedürftiger Menschen und der „Nikolauslauf“ des TSG Dülmen e. V.[18] zu nennen, dessen Erlös ebenso einem guten Zweck zugeführt wird.

Infrastruktur und Wirtschaft[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Straßen[Bearbeiten]

An das Straßennetz wurde Dülmen 1828 mit der ersten Chaussee angebunden. Diese folgte als Kaiserstraße N3 im Grunde dem heutigen Verlauf der L551.

Schienenverkehr[Bearbeiten]
Hauptartikel: Bahnhof Dülmen

Durch das Aufeinandertreffen zweier Linien konkurrierender Eisenbahngesellschaften, der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft (Hamburg-Venloer Bahn) und der Dortmund-Gronau-Enscheder Eisenbahn-Gesellschaft, in der Zeit um 1870 bzw. 1875 entwickelten sich zunächst zwei getrennte Bahnhöfe, obwohl bereits bei der Planung der Strecke Dortmund-Gronau-Enschede ein gemeinsamer Bahnhof gefordert und auch zur Auflage gemacht wurde. Aus eher pragmatischen Gründen wurde darauf vorerst verzichtet. Nachdem mehrere Anläufe ein gemeinsames Empfangsgebäude zu bauen gescheitert waren, wurde in den 1950er-Jahren erst der Bahnhof „Dülmen Ost“ mit provisorischen Gebäuden der einzige Bahnhof „Dülmen“. Erst 1964 erhielt Dülmen ein gemeinsames Empfangsgebäude an zentraler Stelle für beide Strecken. Der Bahnhof ist seither einer der wenigen Turmbahnhöfe Deutschlands. Der Gleisausbau erfolgte zunächst sehr intensiv – auch mit Gleisanschlüssen für ortsansässige Firmen –, verlor aber mit dem aufkommenden Individualverkehr in den 1950er-Jahren an Bedeutung.[19]

Toller Bomberg[Bearbeiten]

Der Ortsteil Buldern besitzt einen eigenen Bahnhof, den er der Legende nach dem Tollen Bomberg verdankt. Er soll auf der Bahnstrecke zwischen Münster und Dülmen immer in Höhe von Buldern die Notbremse gezogen haben. Das daraufhin fällige Strafgeld entrichtete er gerne, konnte er doch anschließend zu Fuß zu seinem Wohnsitz Schloss Buldern gehen. Die Bahnverwaltung hatte schließlich ein Einsehen und errichtete „den kleinsten Bahnhof des Münsterlands“.

Verkehrsverbund[Bearbeiten]

Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr gilt der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Münsterland und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Dülmen liegt zum einen an der zweigleisigen, elektrifizierten Eisenbahnstrecke Bahnstrecke Wanne-Eickel–Hamburg. Auf der Eisenbahnstrecke wird Schienenpersonennahverkehr (täglich alle 30 Minuten) und Güterverkehr betrieben. Jener wird auf dieser Strecke durch DB Regio NRW durchgeführt.

Die Strecke wird befahren von den Linien:

Zum anderen führt über Dülmen die eingleisige, nichtelektrifizierte Strecke Dortmund-Gronau-Enschede, auf der im Schienenpersonenverkehr täglich alle 60 Minuten die Westmünsterland-Bahn (RB 51) von Enschede über Gronau (Westf.) nach Dortmund verkehrt. Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr durch die DB Regio Westfalen.

Flughäfen und Flugplätze[Bearbeiten]

Motor- oder Segelflugplätze[Bearbeiten]
Verkehrsflughäfen[Bearbeiten]

Straßen[Bearbeiten]

Reste der Textilindustrie: Alte Einfahrt zum Werk von Paul Bendix in Dülmen
Wiesmann Produktions- und Präsentationsgebäude in Gecko-Form

Wasserstraßen[Bearbeiten]

Im Ortsteil Hiddingsel berührt der Dortmund-Ems-Kanal das Dülmener Stadtgebiet.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Medien[Bearbeiten]

Druckwerke[Bearbeiten]

Radio[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Militär[Bearbeiten]

Die Britischen Streitkräfte in Deutschland (bis 1994 Britische Rheinarmee) unterhalten in Dülmen die Kaserne Tower Barracks; die Bundeswehr betrieb von 1966 bis 2003 die St.-Barbara-Kaserne.

Bildung[Bearbeiten]

Grundschulen[Bearbeiten]

  • Gemeinschaftsgrundschule Dernekamp
  • Ev. Grundschule Paul-Gerhardt-Schule
  • Kath. Grundschule Augustinusschule
  • Kath. Grundschule Anna-Katharina-Emmerick-Schule
  • Kath. Grundschule St. Mauritius, Hausdülmen
  • Kath. Grundschule Kardinal-von-Galen-Schule, Merfeld
  • Kath. Grundschule Ludgerusschule, Buldern
  • Kath. Grundschule Marienschule, Rorup
  • Kath. Grundschule St.-Georg-Schule, Hiddingsel

Hauptschulen[Bearbeiten]

  • Erich Kästner-Schule, Buldern (Städtische Gemeinschaftshauptschule)
  • Kardinal-von-Galen-Schule (Städtische kath. Hauptschule)

Realschulen[Bearbeiten]

  • Marienschule (Private Bischöfliche Realschule)
  • Hermann-Leeser-Schule (Städtische Realschule für Jungen und Mädchen)

Gymnasien[Bearbeiten]

Förderschulen[Bearbeiten]

  • Peter-Pan-Schule (Förderschule des Kreises Coesfeld mit dem Förderschwerpunkt Sprache)
  • Pestalozzi-Schule (Städtische Förderschule LERNEN, Primarstufe und Sekundarstufe I)
  • Städtische Schule für Kranke im St.-Vincenz-Hospital (Förderschule der Stadt Coesfeld, Außenstelle: Franz-Hospital)

Berufsbildende Schule[Bearbeiten]

  • Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg

Berufsfortbildungsstätten[Bearbeiten]

  • Die Berufsfortbildungsstätte des Schornsteinfegerhandwerks Nordrhein-Westfalen - Schornsteinfegerschule/-akademie
  • Handwerksbildungsstätten e.V.

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Musikschule der Stadt Dülmen[21]
  • Musikschule dieTonart – Musikschule im Dernekamp
  • Private Musikschule Gitarre Piano + Co
  • Volkshochschule (VHS Dülmen – Haltern am See – Havixbeck) mit Hauptsitz in Dülmen und dem Angebot verschiedener Kurse und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Zweigstellen.
  • Familienbildungsstätte

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

In Dülmen geboren[Bearbeiten]

Mit Dülmen verbunden[Bearbeiten]

Fiktive Dülmener[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Dülmener Lesebuch Band 1-6. Laumann-Verlag, Dülmen, ISBN 3-87466-144-X.
  •  Heinz Brathe (Hrsg.): Dülmen. Von der Bauerschaft zum zentralen Ort. Beiträge zur Geschichte der Stadt. Verlag G. Wiesel, Dülmen 1986.
  •  Heimatverein Dülmen e. V. (Hrsg.): Sonderausgabe „700 Jahre Stadt Dülmen 1311–2011“ (= Dülmener Heimatblätter). Dülmen 2011, ISBN 978-3-00-033480-1 ([1]).
  •  Jens Murken u. a.: Dülmen. Lebensgeschichten und Alltag 1930–1960. Erfurt 2000, ISBN 3-89702-204-4.
  •  Stoob, Wilfried Ehbrecht (Hrsg.): Westfälischer Städteatlas. 3. Lieferung Auflage. (Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe).
  •  Heinrich Schoppmeyer: Stadtmappe Dringenberg. Dortmund-Altenbeken 1981, ISBN ISBN 3-89115-348-1.
  •  Stefan Sudmann (Hrsg.): Geschichte der Stadt Dülmen. Laumann-Verlag, Dülmen 2011, ISBN 978-3-89960-348-4 ([2] [3]).
  •  Erik Potthoff, Dietmar Rabich: Dülmen – gestern und heute. 1. Auflage. Laumann-Verlag, Dülmen 2013, ISBN 978-3-89960-397-2.
  •  Adalbert Rabich: Die Regionalgeschichte von Dülmen und Umgebung: Die Heimat – die objektive Geschichtsschreibung. Von der Römerzeit bis zum Bistum Münster. GRIN-Verlag, München 2009, ISBN 978-3-640-49261-9.
  •  Adalbert Rabich: Die Regionalgeschichte von Dülmen und Umgebung: Die Heimat – die objektive Geschichtsschreibung, Teil 2. Von der Stadtgründung an mit besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftsentwicklung. GRIN-Verlag, München 2011, ISBN 978-3-640-80584-6.
  •  Adalbert Rabich: Die Regionalgeschichte von Dülmen und Umgebung: Die Heimat – die objektive Geschichtsschreibung, Teil 3. Von der Stadtgründung an mit besonderer Berücksichtigung der Wirtschaftsentwicklung, Bildteil. GRIN-Verlag, München 2011, ISBN 978-3-640-88219-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Dülmen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Dülmen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Dülmen – Sammlung von Bildern
 Wikisource: Dülmen – Quellen und Volltexte

Open book nae 02.svg Wikipedia-Buch: Dülmen – Sammlung von Wikipedia-Artikeln zum kostenlosen Download als PDF-Datei oder zum Bestellen als gedrucktes Buch

 Wikivoyage: Dülmen – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 3. September 2014. (Hilfe dazu)
  2. Sondermunitionslager Dülmen-Visbeck
  3.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.
  4. Dülmens Grenzen im Wandel der Zeit
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 313.
  6. Website der Stadt Dülmen, Dülmen in Zahlen, Einwohnerstatistik (PDF; 13 kB), Juli 2012
  7. Website der Stadt Dülmen, Dülmen in Zahlen, Religionszugehörigkeit der Dülmener Bevölkerung (PDF; 266 kB), S. 12, 2008
  8. http://www.duelmen.de/politik_verwaltung/wahlen/2009-kw/java/Rat/
  9. Verzeichnisse der Kommunalwahlergebnisse des Landes Nordrhein-Westfalen (LDS NRW) von 1975 bis 2009
  10. Wahlprofil des Landesamtes für Datenverarbeitung und Statistik NW
  11. Wahlergebnisse 1999 (PDF; 5,9 MB)
  12. Wahlergebnisse 2004 (PDF; 7,0 MB)
  13. Wahlergebnisse 2009 (PDF; 3,5 MB)
  14. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Schloss- und Vorpark in LWL-GeodatenKultur
  15. http://www.wildpferde.de/
  16. http://www.duelmener-sommer.de/
  17. http://www.otternasen-merfeld.de/
  18. http://www.tsg-duelmen.de/
  19. Dietmar Rabich: „Die Eisenbahn in Dülmen“, in: Dülmener Heimatblätter, Sonderausgabe 1311–2011, 700 Jahre Stadt Dülmen
  20. Dülmen Marketing e. V.
  21. http://www.musikschule-duelmen.de/
  22. http://www.kulturforum-hiddingsel.de/files/111005.pdf