Internationale Filmfestspiele Berlin 1996

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die 46. Internationalen Filmfestspiele Berlin fanden vom 15. Februar bis zum 26. Februar 1996 statt.

Sektion Wettbewerb[Bearbeiten]

Folgende Filme stellten sich in diesem Jahr im Programm des offiziellen Wettbewerbs dem Urteil der internationalen Jury:

Filmtitel Regisseur Produktionsland Darsteller (Auswahl)
Dead Man Walking Tim Robbins USA Susan Sarandon, Sean Penn
Das Dorf meiner Träume Yōichi Higashi Japan
Éxtasis Mariano Barroso Spanien Javier Bardem
Faithful – Der Hochzeitstag Paul Mazursky USA Cher, Chazz Palminteri, Ryan O’Neal
Schnappt Shorty Barry Sonnenfeld USA John Travolta, Gene Hackman, Rene Russo
Jeon tae-il Park Kwang-su Südkorea
Die Karwoche Andrzej Wajda Polen Beata Fudalej, Wojciech Malajkat
Mahjong Edward Yang Taiwan Chang Chen
Mary Reilly Stephen Frears USA Julia Roberts, John Malkovich
Mein Mann Bertrand Blier Frankreich Anouk Grinberg, Gérard Lanvin
Les Menteurs Elie Chouraqui Frankreich Valeria Bruni Tedeschi, Jean-Hugues Anglade
Restoration – Zeit der Sinnlichkeit Michael Hoffman USA, Großbritannien Robert Downey Jr., Sam Neill, David Thewlis
Richard III. Richard Loncraine Großbritannien, USA Ian McKellen, Annette Bening, Jim Broadbent
Ri guang xia gu Ping He VR China
Schön ist die Jugendzeit Bo Widerberg Dänemark, Schweden Marika Lagercrantz
Sinn und Sinnlichkeit Ang Lee USA, Großbritannien Emma Thompson, Kate Winslet, Hugh Grant
Ein Sommer in La Goulette Férid Boughedir Tunesien, Frankreich, Belgien
Stille Nacht – Ein Fest der Liebe Dani Levy Deutschland, Schweiz Maria Schrader, Jürgen Vogel
Taiyang you er Ho Yim Hongkong
Twelve Monkeys Terry Gilliam USA Bruce Willis
Vite strozzate Ricky Tognazzi Italien, Frankreich, Belgien
What I Have Written John Hughes Australien

Internationale Jury[Bearbeiten]

Präsident der internationalen Jury war in diesem Jahr war der russische Regisseur Nikita Michalkow. Unter seiner Führung wählten folgenden Jurymitglieder die Preisträger aus: Gila Almagor, Vincenzo Cerami, Joan Chen, Ann Hui, Peter Lilienthal, Jürgen Prochnow, Claude Rich, Fay Weldon, Catherine Wyler und Christian Zeender.

Preisträger[Bearbeiten]

Ang Lee
  • Goldener Bär: Den Goldenen Bären gewann in diesem Jahr der Film Sinn und Sinnlichkeit von Ang Lee.
  • Silberne Bären wurden in folgenden Kategorien vergeben:
    • Die Jury vergab einen Silbernen Bären für sein Lebenswerk an den polnischen Regisseur Andrzej Wajda.
    • Der Silberne Bär für die beste Regie wurde zweimal vergeben: Richard Loncraine und Ho Yim.
    • Beste Schauspielerin: Anouk Grinberg in Mon Homme
    • Bester Schauspieler: Sean Penn in Dead Man Walking
    • Beste künstlerische Einzelleistung: Yōichi Higashi für die besonders originelle Darstellung einer Kindheit in Das Dorf meiner Träume
    • Spezialpreis der Jury für den Regisseur Bo Widerberg für Schön ist die Jugendzeit

Goldener Ehrenbär[Bearbeiten]

In diesem Jahr vergab das Festival zwei Goldene Ehrenbären für ihr Lebenswerk an den Regisseur Elia Kazan und den Schauspieler Jack Lemmon. Beide Künstler wurden im Rahmen des Festivals mit einer Retrospektive ihrer besten Filme geehrt.

Weitere Preisträger[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]