Krusenfelde

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Krusenfelde führt kein Wappen
Krusenfelde
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Krusenfelde hervorgehoben
53.84566613.3965799Koordinaten: 53° 51′ N, 13° 24′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Anklam-Land
Höhe: 9 m ü. NHN
Fläche: 12,55 km²
Einwohner: 177 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 14 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17391
Vorwahl: 039723
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 073
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Rebelower Damm 2
17392 Spantekow
Webpräsenz: www.amt-anklam-land.de
Bürgermeister: Rüdiger Berndt
Lage der Gemeinde Krusenfelde im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Brandenburg Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Buggenhagen Krummin Lassan Wolgast Wolgast Zemitz Ahlbeck (bei Ueckermünde) Altwarp Eggesin Grambin Hintersee (Vorpommern) Leopoldshagen Liepgarten Luckow Luckow Lübs (Vorpommern) Meiersberg Mönkebude Vogelsang-Warsin Bargischow Bargischow Blesewitz Boldekow Bugewitz Butzow Ducherow Iven Krien Krusenfelde Neetzow-Liepen Medow Neetzow-Liepen Neu Kosenow Neuenkirchen (bei Anklam) Postlow Rossin Sarnow Spantekow Stolpe an der Peene Alt Tellin Bentzin Daberkow Jarmen Kruckow Tutow Völschow Behrenhoff Dargelin Dersekow Diedrichshagen Hinrichshagen (Vorpommern) Levenhagen Mesekenhagen Neuenkirchen (bei Greifswald) Weitenhagen (bei Greifswald) Bergholz Blankensee (Vorpommern) Boock (Vorpommern) Glasow (Vorpommern) Grambow (Vorpommern) Löcknitz Nadrensee Krackow Penkun Plöwen Ramin Rossow Rothenklempenow Brünzow Hanshagen Katzow Kemnitz (bei Greifswald) Kröslin Kröslin Loissin Lubmin Neu Boltenhagen Rubenow Wusterhusen Görmin Loitz Sassen-Trantow Altwigshagen Ferdinandshof Hammer a. d. Uecker Heinrichswalde Rothemühl Torgelow Torgelow Torgelow Wilhelmsburg (Vorpommern) Jatznick Brietzig Damerow (Rollwitz) Fahrenwalde Groß Luckow Jatznick Jatznick Koblentz Krugsdorf Nieden Papendorf (Vorpommern) Polzow Rollwitz Schönwalde (Vorpommern) Viereck (Vorpommern) Zerrenthin Züsedom Karlshagen Mölschow Peenemünde Trassenheide Benz (Usedom) Dargen Garz (Usedom) Kamminke Korswandt Koserow Loddin Mellenthin Pudagla Rankwitz Stolpe auf Usedom Ückeritz Usedom (Stadt) Zempin Zirchow Bandelin Gribow Groß Kiesow Groß Polzin Gützkow Gützkow Karlsburg (Vorpommern) Klein Bünzow Lühmannsdorf Murchin Rubkow Schmatzin Wrangelsburg Ziethen (bei Anklam) Züssow Heringsdorf Pasewalk Strasburg (Uckermark) Ueckermünde Wackerow Greifswald Greifswald PolenKarte
Über dieses Bild

Krusenfelde ist eine Gemeinde in der Nähe Anklam südlich der Peene. Sie wird seit dem 1. Januar 2005 vom Amt Anklam-Land mit Sitz in der Gemeinde Spantekow verwaltet. Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte die Gemeinde zum Amt Krien.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Krusenfelde liegt südlich der Bundesstraße 110. Die Bundesautobahn 20 ist über den Anschluss Jarmen (etwa acht Kilometer) erreichbar. Die Stadt Anklam liegt etwa 20 Kilometer östlich und Jarmen rund acht Kilometer nordwestlich der Gemeinde.

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Krusenkrien
  • Gramzow
  • Krusenfelde

Geschichte[Bearbeiten]

Krusenkrien[Bearbeiten]

Auf eine ältere Besiedlung weist im südwestlichen Wald ein Findling hin, dessen Name Löwenstein stammt aus dem Volksmund. Es ist ein Schälchenstein aus der Bronzezeit. Ein weiterer ähnlicher Stein liegt in der Nähe, aber ohne Kultstatus. Krusenkrien wurde erst 1891 erwähnt.[2] Der Name bezieht sich zum Teil auf den Gutsherrn Wilhelm von Kruse. Es gehörte vorher als Einzelhof zu Krien. Dann wurde es als Vorwerk zum Gut Neetzow wegen der Weitläufigkeit der Krusenschen Güter angelegt.

Krusenkrien hatte seit 1893 ein Anschlussgleis an die Kleinbahn Jarmen - Friedland. Diese Linie wurde wie alle in der Gegend 1945 als Reparation an die SU demontiert.

Gramzow[Bearbeiten]

Gramzow wurde erstmals 1304 als Gramessowe urkundlich genannt. 1574 wurde schon der aktuelle Name verwandt. Der slawische Name kommt von grob oder dick.[2] Gramzow war von der Form her ein Straßen- und von der Funktion her ein Bauerndorf und besaß um 1880 bis nach 1920 lt. MTB eine Holländerwindmühle nordwestlich vom Ort.

Krusenfelde[Bearbeiten]

Krusenfelde wurde etwas früher als Krusenkrien bereits 1851 erwähnt. Es wurde ebenfalls als Vorwerk vom Gutsherrn Wilhelm von Kruse auf Neetzow angelegt.[2] Auch dieses Vorwerk hatte einen Bahnanschluss wie der Nachbarort.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

→ Siehe: Liste der Baudenkmale in Krusenfelde

Kirche in Gramzow

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Krusenfelde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Manfred Niemeyer: Ostvorpommern. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (=Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd. 2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. Seiten 76

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c Manfred Niemeyer: Ostvorpommern. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (= Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd. 2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S. 42 ff