Rubenow

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Rubenow (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Rubenow führt kein Wappen
Rubenow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rubenow hervorgehoben
54.09926813.699549Koordinaten: 54° 6′ N, 13° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Vorpommern-Greifswald
Amt: Lubmin
Höhe: 9 m ü. NHN
Fläche: 35,21 km²
Einwohner: 824 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17509
Vorwahl: 038354
Kfz-Kennzeichen: VG, ANK, GW, PW, SBG, UEM, WLG
Gemeindeschlüssel: 13 0 75 120
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Geschwister-Scholl-Weg 15
17509 Lubmin
Webpräsenz: www.amtlubmin.de
Bürgermeister: Bernd-Ulrich Knorr
Lage der Gemeinde Rubenow im Landkreis Vorpommern-Greifswald
Brandenburg Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Rügen Buggenhagen Krummin Lassan Wolgast Wolgast Zemitz Ahlbeck (bei Ueckermünde) Altwarp Eggesin Grambin Hintersee (Vorpommern) Leopoldshagen Liepgarten Luckow Luckow Lübs (Vorpommern) Meiersberg Mönkebude Vogelsang-Warsin Bargischow Bargischow Blesewitz Boldekow Bugewitz Butzow Ducherow Iven Krien Krusenfelde Neetzow-Liepen Medow Neetzow-Liepen Neu Kosenow Neuenkirchen (bei Anklam) Postlow Rossin Sarnow Spantekow Stolpe (Peene) Alt Tellin Bentzin Daberkow Jarmen Kruckow Tutow Völschow Behrenhoff Dargelin Dersekow Diedrichshagen Hinrichshagen (Vorpommern) Levenhagen Mesekenhagen Neuenkirchen (bei Greifswald) Weitenhagen (bei Greifswald) Bergholz Blankensee (Vorpommern) Boock (Vorpommern) Glasow (Vorpommern) Grambow (Vorpommern) Löcknitz Nadrensee Krackow Penkun Plöwen Ramin Rossow Rothenklempenow Brünzow Hanshagen Katzow Kemnitz (bei Greifswald) Kröslin Kröslin Loissin Lubmin Neu Boltenhagen Rubenow Wusterhusen Görmin Loitz Sassen-Trantow Altwigshagen Ferdinandshof Hammer a. d. Uecker Heinrichswalde Rothemühl Torgelow Torgelow Torgelow Wilhelmsburg (Vorpommern) Jatznick Brietzig Damerow (Rollwitz) Fahrenwalde Groß Luckow Jatznick Jatznick Koblentz Krugsdorf Nieden Papendorf (Vorpommern) Polzow Rollwitz Schönwalde (Vorpommern) Viereck (Vorpommern) Zerrenthin Züsedom Karlshagen Mölschow Peenemünde Trassenheide Benz (Usedom) Dargen Garz (Usedom) Kamminke Korswandt Koserow Loddin Mellenthin Pudagla Rankwitz Stolpe auf Usedom Ückeritz Usedom (Stadt) Zempin Zirchow Bandelin Gribow Groß Kiesow Groß Polzin Gützkow Gützkow Karlsburg (Vorpommern) Klein Bünzow Lühmannsdorf Murchin Rubkow Schmatzin Wrangelsburg Ziethen (bei Anklam) Züssow Heringsdorf Pasewalk Strasburg (Uckermark) Ueckermünde Wackerow Greifswald Greifswald PolenKarte
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Rubenow ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Sie wird vom Amt Lubmin mit Sitz im Seebad Lubmin verwaltet. Am 1. Januar 2005 fusionierte Groß Ernsthof aus dem ehemaligen Amt Wolgast-Land mit der Gemeinde.[2] Rubenow ist jetzt flächenmäßig die größte Gemeinde im Amt.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten]

Rubenow liegt zwischen Wolgast und Lubmin südlich der Ostseeküste. Etwa sieben Kilometer südöstlich der Gemeinde liegt die Stadt Wolgast und sieben Kilometer nördlich liegt der Amtssitz Lubmin. Der Norden der Gemeinde ist bewaldet. Dort befindet sich auch das ehemalige Kernkraftwerk Lubmin. Im Süden der Gemeinde befindet sich das Ziesetal.

Ortsteile[Bearbeiten]

  • Rubenow
  • Rubenow-Siedlung
  • Groß Ernsthof
  • Mittelhof
  • Sandhof
  • Latzow
  • Nieder Voddow
  • Nonnendorf
  • Voddow

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelhof

Mittelhof wurde 1851 als solches erwähnt. Von 1832 bis nach 1932 wurde es Karrin-Mittelhof genannt, gehörte dann zur Gemeinde Groß Ernsthof. Es waren aneinandergereihte Kolonistengehöfte.

Sandhof

Sandhof wurde 1841 angelegt, gehörte ursprünglich zu Karrin, deshalb auch mit "Karrin-Sandfeld" bezeichnet, dann 1851 mit "Sandhof". Auch dies eine Kolonistensiedlung. Sandhof und Mittelhof sind die Verbindung der Gemeinde zum Peenestrom.

Latzow

Latzow wurde als "Latsow" 1271 urkundlich erstmals genannt. Das bedeutet im slawischen Ort auf der Rodung.

Nieder Voddow

In dem Meßtischblatt von 1880 wurde der Hof erstmals gezeichnet. Er wurde ab 1920 als Vorwerk zu Voddow genannt. Erst 1995 wurde im Gemeindeverzeichnis der Name Nieder Voddow erwähnt. Namensdeutung, wie Voddow.

Nonnendorf

Die Ortschaft Nonnendorf wurde erstmals 1193 als "Mylziz" genannt und erst 1271 mit dem schon ähnlichen Namen "Nunnendorp". Mylziz wurde dem Nonnenkloster Bergen auf Rügen geschenkt und deshalb dann in Nonnendorf umbenannt.

Voddow

Voddow wurde 1305 als solches erstmals urkundlich genannt. Der slawische Name bedeutet soviel wie "Wasser" (voda), es gibt aber auch andere Deutungen, z.B. "Herrschaft, Herzog" (Vojevode).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

→ Siehe: Liste der Baudenkmale in Rubenow

  • Burgwall Rubenow mit mehreren slawischen Siedlungen
  • Gutsanlage Nonnendorf
  • Gelände des ehemaligen Kernkraftwerkes Lubmin (der östliche Teil gehört zur Gemeinde Rubenow)
  • Sanddornplantagen östlich des ehemaligen Kernkraftwerkes Lubmin

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Otto Bollnow (1877–1959), deutscher Schullehrer und Heimatforscher (geboren in Latzow)

Literatur[Bearbeiten]

  • Manfred Niemeyer: Ostvorpommern. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen. Bd. 2: Festland. (=Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde. Bd. 2), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. Seiten 79, 98, 116, 138/139

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt M-V – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2012 (XLS-Datei) (Einwohnerzahlen in Fortschreibung des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2005

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rubenow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien