Monterotondo (Latium)

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Monterotondo
Wappen
Monterotondo (Italien)
Monterotondo
Staat: Italien
Region: Latium
Provinz: Rom (RM)
Koordinaten: 42° 3′ N, 12° 37′ O42.05083333333312.614444444444165Koordinaten: 42° 3′ 3″ N, 12° 36′ 52″ O
Höhe: 165 m s.l.m.
Fläche: 40 km²
Einwohner: 39.683 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 992 Einw./km²
Postleitzahl: 00015
Vorwahl: 06
ISTAT-Nummer: 058065
Volksbezeichnung: Monterotondesi oder Eretini
Schutzpatron: San Filippo und San Giacomo
Website: Monterotondo

Monterotondo ist eine Gemeinde in der Provinz Rom in der italienischen Region Latium mit 39.683 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012). Sie liegt 28 km nördlich von Rom.

Geographie[Bearbeiten]

Die Altstadt von Monterotondo liegt auf einem Höhenrücken östlich des Tiber. Die meisten Einwohner leben jedoch heute in den modernen Vororten östlich der Altstadt und im Tibertal.

Die Nachbargemeinden sind Capena, Castelnuovo di Porto, Fonte Nuova, Mentana, Montelibretti, Palombara Sabina, Riano und Rom.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet verläuft die Autobahn A1 Autostrada del Sole von Mailand nach Neapel, die nächste Autobahnausfahrt ist allerdings Rom-Nord, 10 km nördlich der Stadt. Monterotondo liegt seit der Antike an der Via Salaria, heute als SS 4 Teil des Fernstraßennetzes, die Rom mit der Adria bei San Benedetto del Tronto verbindet.

Monterotondo hat im Ortsteil Scalo einen Bahnhof an der Regionalbahnstrecke FR1 vom Flughafen Rom-Fiumicino über Rom-Tiburtina nach Orte.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Vorgängerstadt von Monterotondo war das antike Eretum, eine Grenzstadt zwischen den Latinern und den Sabinern. Sie wurde von Gaius Nautius Rutilus 458 v. Chr. für Rom erobert.

Im Mittelalter wurde der Ort auf den leichter zu verteidigenden Hügel der Monti Cornicolani verlegt, der nach seiner Form Monte Rotondo (= Runder Berg) genannt wurde. Ab dem 13. Jahrhundert befand es sich im Besitz der Adelsfamilie der Orsini und ab 1626 der Barberini.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 3.910 4.552 5.632 7.354 10.165 21.752 30.124 34.376

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten]

Mauro Alessandri (PD) wurde im Juni 2009 zum Bürgermeister gewählt. Er ist mit 28 Jahren einer der jüngsten Bürgermeister Latiums. Sein Mitte-Links-Bündnis stellt auch mit 18 von 30 Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat. Er löste seinen Parteifreund Antonino Lupi (seit 2004) ab, der nicht mehr kandidierte.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Der Palazzo Orsini wurde 1286 zum ersten Mal erwähnt.
  • Der Dom Santa Maria Maddalena wurde im 17. Jahrhundert durch die Barberini erbaut.
  • Die Kirche Madonna delle Grazie stammt aus der Romanik
  • Im Archäologischen Museum (Museo Archeologico territoriale di Monterotondo) sind Funde aus Eretum und anderen antiken Orten der Umgebung zu sehen.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.