Nissan Micra

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Nissan Micra
Produktionszeitraum: seit 1982
Klasse: Kleinwagen
Karosserieversionen: Kombilimousine, Cabriolet

Der Nissan Micra, ursprünglich Datsun Micra, auf anderen Märkten auch als Nissan March angeboten, ist ein seit Ende 1982 in mehreren Generationen gebauter Kleinwagen des japanischen Herstellers Nissan.

Micra (K10, 1982–1992)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1. Generation
Nissan Micra (1982–1986)

Nissan Micra (1982–1986)

Produktionszeitraum: 1982–1992
Karosserieversionen: Kombilimousine
Motoren: Ottomotoren:
1,0–1,2 Liter
(37−44 kW)
Länge: 3735 mm
Breite: 1560 mm
Höhe: 1395 mm
Radstand: 2300 mm
Leergewicht: 620−730[1] kg

Der Datsun Micra wurde im Dezember 1982 als Dreitürer vorgestellt und in Deutschland verkauft. Nachdem Nissan beschlossen hatte die Marke Datsun einzustellen, wurde er zum Nissan Micra. Die Produktion für den europäischen Markt fand im Werk des spanischen Unternehmens Nissan Motor Ibérica S.A. statt.

In Japan und einigen anderen Ländern ist der Micra als Nissan March bekannt. Im Sommer 1985 kam eine fünftürige Variante hinzu.

Heckansicht

Modellpflegen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 1986 wurde ein erstes Facelift durchgeführt, unter anderem mit deutlich größeren Stoßfängern. Die erste Micra-Generation war außer mit dem serienmäßigen 5-Gang-Schaltgetriebe auch mit einem 3-Stufen-Automatikgetriebe mit Wandlerüberbrückungskupplung lieferbar, was damals für Kleinwagen ungewöhnlich war.

Auf dieser Plattform wurden 1989 der Pao, S-Cargo und Figaro entwickelt.

Das zweite und letzte Facelift bekam der Micra K10 im September 1989. Erkennbar war dieses an einer etwas rundlicheren Fahrzeugfront, das heißt der Übergang von den Scheinwerfern und den etwas verkleinerten Stoßfängern zu den Kotflügeln war fließend. Zudem bekam der Nissan eine Kühlermaske mit zwei nebeneinanderliegenden Luftöffnungen.

Der Nissan Micra wurde ab Herbst 1989 in den Ausstattungslinien L, LX und Super S angeboten. L bezeichnete das Basismodell, das in Deutschland mit dem Beinamen Hit angeboten wurde. Äußerlich erkennbar war dieses an fehlenden Seitenschutzleisten sowie unlackierten Stoßfängern. Die Variante LX war mit getönten Scheiben, Heckklappenfernentriegelung, Mittelkonsole und geteilt klappbarer Rückbank für damalige Verhältnisse gut ausgestattet. Der Micra Super S bot zusätzlich Sportsitze, serienmäßige Breitreifen und einen Drehzahlmesser (anstelle der Quarzuhr bei L und LX). Optional war für LX und Super S auch ein großes elektrisches Faltdach erhältlich. Der kleine Nissan trug dann den Beinamen Topic. Zudem wurden in den letzten Verkaufsjahren zahlreiche Sondermodelle angeboten, z. B. der Micra Peppermint mit mintgrüner Metalliclackierung. Allen Ausstattungslinien stand nur ein 1,2-Liter-Ottomotor mit 40 kW (54 PS) und geregeltem Katalysator zur Verfügung.

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Micra (K11, 1992–2003)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2. Generation
Nissan Micra (1992–1998)

Nissan Micra (1992–1998)

Produktionszeitraum: 1992–2003
Karosserieversionen: Kombilimousine, Cabriolet
Motoren: Ottomotoren:
1,0–1,4 Liter
(40–60 kW)
Dieselmotor:
1,5 Liter (42 kW)
Länge: 3720 mm
Breite: 1585 mm
Höhe: 1440 mm
Radstand: 2360 mm
Leergewicht: ab 775[2] kg

Im August 1992[3] wurde die zweite Generation des Nissan Micra vorgestellt. Sie erhielt die Auszeichnung Auto des Jahres 1993 und war das erste japanische Fahrzeug, das diesen Preis bekam. Diese Micra-Generation war außer mit dem serienmäßigen 5-Gang-Schaltgetriebe auch mit einem stufenlosen Automatikgetriebe (CVT-Getriebe) lieferbar. Die Produktion für den europäischen Markt fand nun im englischen Werk der Nissan Motor Manufacturing (UK) Ltd. bei Washington statt. In einigen asiatischen Ländern gibt es darüber hinaus einen Ableger, der als Nissan Verita, bzw. Maruti Zen Classic vermarktet wird.

Sterne im Euro-NCAP-Crashtest[4][5] 2 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest

Ab 1997 war auf dem japanischen Markt auch eine Cabrioletversion des Micra bzw. March erhältlich. Diese Baureihe wurde und wird auch im Rallysport eingesetzt, gerne auch im Rallycross.

Ebenso blieb die Kombiversion March Box dem japanischen Markt vorbehalten.

Modellpflegen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Micra erfuhr im Laufe seiner zehnjährigen Bauzeit zwei Überarbeitungen:

Die erste Überarbeitung erfolgte im Februar 1998. Die Modelle waren an den größeren Scheinwerfern sowie geänderten Lufteinlässen des Kühlergrills zu erkennen. Im September 2000 wurde ein weiteres Facelift vorgenommen, das sich optisch vor allem durch Chromschmuck um den Kühlergrill und den abgedunkelten Heckleuchten auszeichnete.

Micra (K12, 2003–2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

3. Generation
Nissan Micra (2003–2005)

Nissan Micra (2003–2005)

Produktionszeitraum: 2003–2010
Karosserieversionen: Kombilimousine, Cabriolet
Motoren: Ottomotoren:
1,2–1,6 Liter
(48–81 kW)
Dieselmotoren:
1,5 Liter
(48−63 kW)
Länge: 3719–3806 mm
Breite: 1660–1668 mm
Höhe: 1418–1540 mm
Radstand: 2430 mm
Leergewicht: 1021–1225 kg
Sterne im Euro NCAP-Crashtest (2003)[6] 4 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest

Nach zwei umfassenden Überarbeitungen am Vorgänger kam im Februar 2003 die dritte Generation des Micra auf den Markt. Auch diese Generation entstammte für Europa aus englischer Produktion. Charakteristisches Kennzeichen dieses Kleinwagens ist vor allem das rundliche Design, das insbesondere weibliche Kunden ansprechen soll.

Modellpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2005 erhielt der Micra ein Facelift, äußerlich an der geänderten Frontpartie mit Stoßleiste, vergrößertem Lufteinlass unterhalb des Kennzeichens, Vorbereitungen für Nebelscheinwerfer sowie an den nun weißen vorderen Blinkern zu erkennen.

Die K12-Reihe ist nicht so beliebt wie der Vorgänger (K11), unter anderem wegen der technisch wirkenden Formsprache. Dazu kommen noch anfängliche Probleme mit der Steuerkette. Besonders bei den 65-PS- und 80-PS-1,2-Liter-Benzinmotoren wurde seitens des Herstellers für die Baujahre 2003 und 2004 eine kurzlebige Steuerkette werksseitig verbaut. Ein Wechsel ist schon unter 80.000 km nötig. Bei späteren Baujahren ließen die Probleme mit der Steuerkette nach, und der Micra wurde vom ADAC zum Auto mit den wenigsten Ausfällen im Jahr 2007 gewählt.

Im Juni 2010 wurde die Produktion eingestellt. Der Nachfolger kam Ende des Jahres auf den Markt.

Micra C+C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von dieser Generation war ab Juni 2005 auch ein C+C (Cabriolet/Coupé) erhältlich. Das Dachsystem wurde von Karmann im Nissan-Werk Washington gefertigt.

Im März 2009 endete die Produktion mangels Nachfrage.

Sondermodelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

25th-Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 25. Geburtstag des Micra brachte Nissan ein Sondermodell „25th Edition“ heraus. Dieses hat silber-graue Außenspiegel und Radkappen und silber umrahmte Fußmatten im Innenraum. Auf dem Heck rechts unten befindet sich ein kreisrundes Logo mit der Aufschrift 25th.

160SR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab November 2005 gab es auch eine Sportversion des Micra K12. Diese durchaus sportliche Ausführung verfügt über einen 1,6-Liter-Motor mit 81 kW (110 PS) und heißt 160SR. Zudem besitzt er auch noch eine Sportverspoilerung, Alufelgen und in der 160SR-Packversion fast eine Vollausstattung.

Motoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benziner:

  • 1,2 l R4 48 kW (65 PS)
  • 1,2 l R4 59 kW (80 PS)
  • 1,4 l R4 65 kW (88 PS)
  • 1,6 l R4 81 kW (110 PS)

Diesel:

  • 1,5 l R4 48–50 kW (65–68 PS)
  • 1,5 l R4 60–63 kW (82–86 PS)

Micra (K13, 2010–2017)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

4. Generation
Nissan Micra (2010–2013)

Nissan Micra (2010–2013)

Produktionszeitraum: 2010–2017
Karosserieversionen: Kombilimousine
Motoren: Ottomotoren:
1,2 Liter
(59–72 kW)
Länge: 3780–3825 mm
Breite: 1665–1670 mm
Höhe: 1510–1525 mm
Radstand: 2450 mm
Leergewicht: 985–1121 kg

Die vierte Generation des Nissan Micra wurde im März 2010 auf dem Genfer Auto-Salon in der Schweiz vorgestellt. Der neue Micra wird in 160 verschiedenen Märkten angeboten, die von den Produktionsstätten in Thailand, Indien, Mexiko und China beliefert werden. Für den indischen Markt gibt es überdies seit 2012 ein Schwestermodell namens Renault Pulse.

Der Verkauf des K13 startete noch im März in Thailand und Ende 2010 in der Schweiz und in Österreich. Die Markteinführung in Deutschland sollte am 20. November 2010 folgen, wurde jedoch aufgrund von Lieferschwierigkeiten auf den 19. März 2011 verschoben.

Heckansicht

Modellpflege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juni 2013 wurde dem Micra ein hauptsächlich optisches Facelift zuteil. Zum Händler gelangte die modernisierte Ausführung im September 2013.[7]

An der Front ist ein modifizierter Kühlergrill mit V-förmiger Chromleiste, der die Familienzugehörigkeit stärker betont. Dazu wurden Motorhaube, Kotflügel, Scheinwerfer und Stoßfänger überarbeitet. Am Heck befinden sich neue Stoßfänger und Rückleuchten in LED-Technik.

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Fahrzeug baut auf der neu entwickelten V-Plattform auf, die sich vor allem durch eine hohe Stabilität und ein geringes Gewicht auszeichnet. Der Innenraum bietet aufgrund veränderter Karosseriemaße und vergrößertem Radstand mehr Platz als das Vorgängermodell. Der neu gestaltete Micra ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger nur als fünftürige Variante erhältlich. Die markante Bogenlinie oberhalb der seitlichen Fenster aus der vorherigen Generation floss in das Design ein, da diese als Erkennungsmerkmal der Baureihe beibehalten werden sollte.

In Europa ist der Micra mit zwei Dreizylinder-Benzinmotoren erhältlich, die entweder als Saugmotor oder mit Kompressor angeboten werden und über 1,2 Liter Hubraum verfügen. Die neu entwickelten Antriebsaggregate mit variabler Ventilsteuerung stammen aus der HR-Motorenserie, die als Vierzylinder auch im Tiida oder Qashqai verbaut sind. Die Kompressor-Version soll einen geringen CO2-Ausstoß sowie Kraftstoffverbrauch vorweisen und durch die Aufladung die Leistung eines Saugmotors mit 1,5 Litern Hubraum erreichen. Durch Maßnahmen wie Direkteinspritzung, die Anwendung des Miller-Kreisprozesses und den Einsatz eines Start-Stopp-Systems wurde die Effizienz weiter verbessert. Zum Verkaufsstart steht nur die Saugerversion zur Verfügung, die 2011 durch den Kompressormotor ergänzt wurde. Beide Antriebsvarianten sind mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder einer stufenlosen CVT-Automatikschaltung kombinierbar.[8][9]

Ausstattung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die serienmäßige Sicherheitsausstattung besteht aus sechs Airbags (Fahrer/Beifahrer, Seite sowie durchgehenden Kopfairbags vorn und hinten), ABS mit Bremsassistent sowie ESP.[10][8] Eine Antischlupfregelung, bei Nissan TRC – Traction Control System genannt, ist ebenfalls vorhanden.

Das Grundmodell Visia First besitzt eine elektrische Servolenkung mit in der Höhe verstellbarer Lenksäule, manuell verstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, eine ungeteilt klappbare Rücksitzlehne und Isofix-Kindersitz-Halterungen auf den Rücksitzen. Der Wagen ist mit 14"-Stahlfelgen ausgestattet (Reifengröße 165/70 R 14) und ohne Aufpreis nur in Schwarz oder Weiß erhältlich. Ab Werk wird für das Grundmodell als einzige Sonderausstattung neben der Metalliclackierung das Comfort Paket angeboten, das aus einer manuellen Klimaanlage mit Pollenfilter in Verbindung mit dem CD-Radio mit vier Lautsprechern besteht.

Der Micra Acenta besitzt neben der manuellen Klimaanlage einen Bordcomputer, elektrisch verstellbare Außenspiegel, ein lederummanteltes Lenkrad, Geschwindigkeitsregelanlage mit -begrenzer, CD-Radio mit vier Lautsprechern, Nebelscheinwerfer, zusätzliche Ablagen, Leselampe und eine 60:40 geteilte Rücksitzlehne. Der Acenta ist mit 15"-Leichtmetallfelgen ausgestattet (Reifengröße 175/60 R 15) und als einziges Modell auch mit der CVT-Automatik erhältlich.

Das Modell Tekna hat neben Außenspiegeln, die zusätzlich elektrisch anklapp- und beheizbar sind, eine Klimaautomatik mit Pollenfilter, ein Glasdach, Regensensor, 15"-Leichtmetallfelgen, einen Parkguide (stellt fest, ob die Parklücke zum Einparken ausreicht) mit hinteren Parksensoren, den Intelligent Key mit Start-Stopp-Knopf sowie Nebelscheinwerfer. Das Nissan Connect Navigationssystem mit 5"-Farbdisplay, das gegen Aufpreis auch für den Acenta angeboten wird, ist serienmäßig.

Der Gepäckraum des Micra K13 beträgt 265–1132 Liter, der Tankinhalt 41 Liter (gilt für alle Versionen).

Sicherheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Euro NCAP-Crashtest im November 2010 bekam der Micra 30 Punkte beim Insassenschutz, 39 Punkte im Kinderschutz und 21 Punkte im Fußgängerschutz.

Sonstige Messwerte
Sterne im Euro NCAP-Crashtest[11][12] 4 Sterne im Euro NCAP-Crashtest

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da der Nissan Micra K13 keine Stütz- bzw. Anhängelast eingetragen hat, ist es der erste Micra, für den es keine Anhängerkupplung gibt (auch nicht im Zubehörhandel).

Micra (K14, seit 2017)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

5. Generation
Nissan Micra K14 auf dem Pariser Auto-Salon 2016

Nissan Micra K14 auf dem Pariser Auto-Salon 2016

Produktionszeitraum: seit 2017
Karosserieversionen: Kombilimousine
Motoren: Ottomotoren:
0,9–1,0 Liter
(54–66 kW)
Dieselmotoren
1,5 Liter
(66 kW)
Länge: 3999 mm
Breite: 1734 mm
Höhe: 1455 mm
Radstand: 2525 mm
Leergewicht: 977–1242 kg
Sterne im Euro NCAP-Crashtest in der Basisausstattung 4 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest
Sterne im Euro NCAP-Crashtest mit dem Sicherheitspaket 5 Sterne im Euro-NCAP-Crashtest

Die fünfte Generation des Micra wurde im Herbst 2016 auf dem Pariser Auto-Salon vorgestellt, seit März 2017 steht sie bei den Händlern. Bereits auf dem Genfer Auto-Salon 2015 zeigte Nissan mit dem Sway ein Konzeptfahrzeug, das einen Ausblick auf die fünfte Generation lieferte.

Im Gegensatz zum Vorgängermodell wird die fünfte Generation nicht mehr in Thailand gebaut. Sie entsteht nun zusammen mit der vierten Generation des Renault Clio und dessen elektrisch angetriebenem Ableger Renault ZOE im französischen Renault-Werk in Flins-sur-Seine.

Ausstattungsvarianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den Micra gibt es in folgenden Varianten:

  • Visia (Basisausstattung, siehe unten)
  • Visia Plus: (zusätzlich zu Visia: Audiosystem, Klimaanlage)
  • Acenta (zusätzlich zu Visia Plus: 16"-Stahlfelgen mit Radzierblenden, Lenkradfernbedienung, Bordcomputer farbig, Geschwindigkeitsregelanlage und -begrenzer, Türgriffe und Außenspiegel lackiert)
  • N-Connecta (zusätzlich zu Acenta: 16"-Alufelgen, Außenspiegel elektrisch anklappbar, Motorstartknopf, Lederlenkrad, Nebelscheinwerfer, Navigationssystem, Regensensor, verdunkelte Scheiben ab B-Säule)
  • Tekna (zusätzlich zu N-Connecta: 17"-Alufelgen, Premium-Audiosystem, Rückfahrkamera, Regensensor, Fernlichtassistent, Verkehrszeichenerkennung, Notbrems-Assistent, Spurhalte-Assistent, Parksensoren hinten, Sitzheizung)

Außenlackierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den beiden Uni-Lackierungen gibt es verschiedene Metallic-Lackierungen, sowie zwei Perleffekt-Lackierungen.

Solid White
Uni
Ivory
Uni
Platinum Silver
Metallic
Gunmetal Grey
Metallic
Enigma Black
Metallic
Energy Orange
Metallic
Pulse Green
Metallic
Power Blue
Metallic
Glaze White
Perleffekt
Passion Red
Perleffekt

Sicherheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017 wurde der Nissan Micra vom Euro NCAP auf die Fahrzeugsicherheit getestet. In der Basisausführung erhielt der Micra vier von fünf möglichen Sternen.[13] Da jedoch für das Modell ein Sicherheitspaket optional erhältlich ist, wurde der Micra zusätzlich auch mit dem Sicherheitspaket getestet. Bei diesem Test erhielt er fünf von fünf Sternen.[14]

Technische Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Marktstart wurde der neue Micra mit einem 66 kW (90 PS) starken 0,9-Liter-Dreizylinder-Ottomotor und einem 66 kW (90 PS) starken 1,5-Liter-Vierzylinder-Dieselmotor angeboten, kurz darauf folgte noch ein 54 kW (73 PS) starker 1,0-Liter-Ottomotor mit Saugrohreinspritzung.[15]

1.0 0.9 Turbo 1.5 dCi
Bauzeitraum seit 03/2017
Motorkenndaten
Motorkennung H4Bt 400 K9K 608
Motortyp R3-Ottomotor R4-Dieselmotor
Hubraum 998 cm³ 898 cm³ 1461 cm³
Verdichtungsverhältnis 10,5 : 1 9,5 : 1 15,5 : 1
max. Leistung bei min−1 54 kW (73 PS) / 6300 66 kW (90 PS) / 5500 66 kW (90 PS) / 4000
max. Drehmoment bei min−1 95 Nm / 3500 140 Nm / 2250 220 Nm / 2000
Kraftübertragung
Antrieb Vorderradantrieb
Getriebe, serienmäßig 5-Gang-Schaltgetriebe
Messwerte
Höchstgeschwindigkeit 161 km/h 175 km/h 179 km/h
Beschleunigung, 0–100 km/h 15,1 s 12,1 s 11,9 s
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert) 4,6–4,9 l Super 4,4–5,1 l Super 3,2–3,8 l Diesel
CO2-Emissionen (kombiniert) 107–115 g/km 99–115 g/km 85–101 g/km
Leergewicht 977–1037 kg 1053–1177 kg 1140–1242 kg
Tankinhalt 41 l
Abgasnorm nach EU-Klassifikation Euro 6

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Automobil Revue, Katalognummer 1987, S. 412 f.
  2. Automobil Revue, Katalognummer 1999, S. 411
  3. Bauzeit
  4. Der Nissan Micra K11 Modelljahr 1997 im Euro-NCAP Crashtest
  5. Der Nissan Micra K11 Modelljahr 2000 im Euro-NCAP Crashtest
  6. Der Nissan Micra K12 im Euro-NCAP Crashtest (2003)
  7. autobild.de: Facelift des Nissan Micra auf der IAA
  8. a b Nissan Micra 2010 – vierte Auflage des Kleinwagens feiert Premiere auto-news-blog.de vom 3. März 2010, aufgerufen am 19. September 2010
  9. Neuer Dreizylinder-Benzinmotor für den Nissan Micra micrafanpage.de vom 3. August 2010, aufgerufen am 19. September 2010
  10. Nissan Press Release for the K13, aufgerufen am 19. September 2010
  11. Ergebnisse beim Euro NCAP-Crashtest im November 2010
  12. Der Nissan Micra K13 im Euro-NCAP Crashtest (2010)
  13. Ergebnis des Nissan Micra beim Euro-NCAP-Crashtest in der Basisausstattung (2017)
  14. Ergebnis des Nissan Micra beim Euro-NCAP-Crashtest mit dem Sicherheitspaket (2017)
  15. Schluss mit Langweiler-Look. 29. September 2016, abgerufen am 21. November 2016.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Automobil Revue, Katalognummern 1987/1995/2006 (Daten).
  • Preisliste Nissan Micra (September 2010), Druck-Nr. 6670

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nissan Micra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien