Dervio

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Dervio
Kein Wappen vorhanden.
Dervio (Italien)
Dervio
Staat: Italien
Region: Lombardei
Provinz: Lecco (LC)
Lokale Bezeichnung: Dérf
Koordinaten: 46° 5′ N, 9° 18′ O46.0833333333339.3220Koordinaten: 46° 5′ 0″ N, 9° 18′ 0″ O
Höhe: 220 m s.l.m.
Fläche: 11 km²
Einwohner: 2.694 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 245 Einw./km²
Postleitzahl: 23824
Vorwahl: 0341
ISTAT-Nummer: 097030
Volksbezeichnung: Derviesi
Schutzpatron: Simon Petrus und Paulus von Tarsus (29. Juni)
Website: Dervio
Dervio, Aussicht von Monte Bregagno
Dervio, Aussicht von Monte Bregagno

Dervio ist eine Gemeinde in der Provinz Lecco in der italienischen Region Lombardei mit 2694 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013).

Geographie[Bearbeiten]

Dervio liegt circa 25 km nordwestlich der Provinzhauptstadt Lecco und 70 km nördlich der Millionen-Metropole Mailand, an der Mündung des Varronetales und am Fusse des Monte Legnoncino und Monte Legnone. Es wird vom Fluss Dervio durchflossen, auf dessen Delta es ruht. Die Gemeinde umfasst die Fraktionen Corenno Plinio, Castello, Monastero, Borgo, La Foppa, Pianezzo, Monte, Roncacci, Villa, Balma und Ronchi di Vesgallo.

Die Gemeinde ist in vier Ortsteile unterteilt: Borgo, in welchem früher die Fischer wohnten. Villa, welches in aussichtsreicher Höhe liegt. Castello, wo es eine Turmruine aus dem 3. Jahrhundert und Spuren älterer Türme gibt. Corenno Plinio, das mittelalterliche Dorf.

Die Nachbargemeinden sind Bellano, Cremia (CO), Dorio, Introzzo, Pianello del Lario (CO), San Siro (CO), Sueglio, Tremenico, Vendrogno und Vestreno.

Geschichte[Bearbeiten]

Grabbeigaben aus der römisch-gallischen Kultur zeugen von einer frühen Besiedlung. Im Mittelalter zählte die Pfarrei von Dervio zu den größten des Ostufers.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Das Dorf ist ein beliebter Urlaubsort, Kunsthandwerkszentrum und verfügt über Firmen in den Bereichen Metallverarbeitung, Keramik, Papierherstellung, Feldspatgewinnung sowie eine eigene Werft.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Burgruine von Castelvedro stammt aus dem 5. bis 6. Jahrhundert. Sie war Teil eines Abwehrsystems am Seeufer, um die Einfälle der Barbaren aus Raetia (Graubünden) abwehren zu können.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 340.
  • Lombardia - Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Dervio Online

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dervio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Dervio auf lombardia.indettaglio.it (italienisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.