Durban (Gers)

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Durban
Durban (Frankreich)
Durban
Region Okzitanien
Département Gers
Arrondissement Mirande
Kanton Auch-3
Gemeindeverband Val de Gers
Koordinaten 43° 32′ N, 0° 35′ OKoordinaten: 43° 32′ N, 0° 35′ O
Höhe 155–270 m
Fläche 17,40 km2
Einwohner 162 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 9 Einw./km2
Postleitzahl 32260
INSEE-Code

Blick aufs Dorf

Durban (gaskognisch gleicher Name) ist eine französische Gemeinde mit 162 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Gers in der Region Okzitanien; sie gehört zum Arrondissement Mirande. Seine Bewohner nennen sich Durbannais/Durbannaises.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durban liegt rund 12 Kilometer südlich der Stadt Auch im Süden des Départements Gers. Der Fluss Cédon durchquert die Gemeinde von Süd nach Nord. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Durban, mehreren Häusergruppen sowie Einzelgehöften. Verkehrstechnisch liegt die Gemeinde westlich der D929.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie Funde belegen, war der Ort schon in gallo-römischer Zeit bewohnt. Im 13. und 14. Jahrhundert war Durban eine bedeutende Siedlung (Castelnau). Sie hatte ein Schloss, Stadtbefestigung und seit 1303 Marktrecht. Der Ort beherbergte bis zu 12 Kirchen und gehörte zu den fünf wichtigsten Plätzen der Grafschaft Astarac, die ein Teil der Provinz Gascogne war. Die Gemeinde gehörte von 1793 bis 1801 zum District Auch. Zudem war Durban von 1793 bis 1801 ein Teil des Kantons Seissan. Ab 1801 gehörte Durban zum Kanton Auch-Sud und lag von 1973 bis 2015 innerhalb des Kantons Auch-Sud-Est-Seissan. Das Gemeindegebiet ist seit 1801 dem Arrondissement Auch zugeteilt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1806 1831 1921 1931 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 122 439 531 210 240 187 174 156 167 173 162 175 157
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten[1][Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schlossruine des Château de Durban aus dem 12. Jahrhundert
  • Dorfkirche Sainte-Gemme aus dem 19. Jahrhundert
  • Denkmal für die Gefallenen[2]
  • zahlreiche Wegkreuze
  • Quelle von Sainte-Gemme; früher ein Heilbad gegen Rheumatismus

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Durban – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde
  2. Denkmal für die Gefallenen