Homécourt

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Homécourt
Wappen von Homécourt
Homécourt (Frankreich)
Homécourt
Region Grand Est
Département Meurthe-et-Moselle
Arrondissement Briey
Kanton Jarny
Gemeindeverband Orne Lorraine Confluences
Koordinaten 49° 13′ N, 6° 0′ OKoordinaten: 49° 13′ N, 6° 0′ O
Höhe 175–282 m
Fläche 4,44 km2
Einwohner 6.167 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 1.389 Einw./km2
Postleitzahl 54310
INSEE-Code
Website www.ville-homecourt.com

Kirche Marien Geburt (Nativité de la Vierge)

Homécourt ist eine französische Gemeinde mit 6167 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (vor 2016 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Briey und war bis 2015 der Hauptort (chef-lieu) des Kantons Homécourt, seither gehört die Gemeinde zum Kanton Jarny.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Homécourt liegt am Fluss Orne an der Grenze zum Département Moselle. Homécourt wird umgeben von den Nachbargemeinden Briey im Norden, Jœuf im Nordosten, Montois-la-Montagne im Osten, Sainte-Marie-aux-Chênes im Süden und Südosten, Auboué im Süden und Westen sowie Moutiers im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Homécourt wird erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt. Ein Wucourt bzw. Vuecourt wird bereits 1132 erwähnt. Die Ruinen der Burganlagen trugen den Namen castrum Rista nach der Familie Riste de Lunéville getragen haben, das 1215 durch Heinrich II. geschleift wurde.

Ab dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 war Homécourt Grenzort zum Deutschen Kaiserreich. Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts setzte der Bergbau in Homécourt ein. Mit dem Abbau von Eisenerz siedelte sich die Montan- und Stahlindustrie in Homécourt an. Mit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts setzte dann der Niedergang der Industrie ein.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2014
Einwohner 10.245 10.616 10.156 8.220 7.088 6.817 6.551 6.146

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die archäologischen Funde einer fränkischen Nekropole finden sich heute im Museum von Metz. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Ruinen des Château forte de Riste aus dem 12. Jahrhundert und das Château d’Homécourt aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.

Château d’Homécourt

Die Kirche Nativité de la Vierge wurde 1828 errichtet. Neben ihr bestehen noch die Alte Kapelle und die Kapelle Saint-Paul.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haltepunkt Homecourt liegt an der Bahnstrecke Saint-Hilaire-au-Temple–Hagondange.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Homécourt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien