Oldenburg in Holstein

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Oldenburg in Holstein
Oldenburg in Holstein
Deutschlandkarte, Position der Stadt Oldenburg in Holstein hervorgehoben
Koordinaten: 54° 18′ N, 10° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Ostholstein
Höhe: 12 m ü. NHN
Fläche: 39,68 km2
Einwohner: 9864 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 249 Einwohner je km2
Postleitzahl: 23758
Vorwahl: 04361
Kfz-Kennzeichen: OH
Gemeindeschlüssel: 01 0 55 033
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
23758 Oldenburg in Holstein
Webpräsenz: www.oldenburg-holstein.de
Bürgermeister: Martin Voigt (parteilos)
Lage der Stadt Oldenburg in Holstein im Kreis Ostholstein
AhrensbökAltenkrempeBad SchwartauBeschendorfBosauDahme (Holstein)DamlosEutinFehmarnGöhlGremersdorfGrömitzGroßenbrodeGrubeHarmsdorfHeiligenhafenHeringsdorfKabelhorstKasseedorfKellenhusenLensahnMalenteManhagenNeukirchenNeustadt in HolsteinOldenburg in HolsteinRatekauRiepsdorfScharbeutzSchashagenSchönwalde am BungsbergSierksdorfStockelsdorfSüselTimmendorfer StrandWangelsSchleswig-HolsteinKarte
Über dieses Bild

Oldenburg in Holstein (plattdeutsch: Olenborg und Oudeborg, dänisch: Oldenborg) ist eine Stadt in Schleswig-Holstein nördlich von Lübeck im Kreis Ostholstein.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oldenburg liegt zwischen der Hohwachter Bucht im Westen und der Lübecker Bucht im Osten auf der Halbinsel Wagrien, knapp 50 km (Luftlinie) nördlich von Lübeck unmittelbar nördlich des Oldenburger Grabens. Unweit Oldenburg liegen die Seebäder Weißenhäuser Strand, Heiligenhafen, Grömitz und Neustadt in Holstein.

Zu Oldenburg gehören die Stadtteile Dannau, Johannisdorf, Kleinwessek, Kröß und Lübbersdorf. Nördlich des Ortsteils Dannau und der Kernstadt Oldenburg liegt der Truppenübungsplatz Putlos der Bundeswehr mit der Wagrien-Kaserne.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oldenburger Wall
Wallmuseum

Oldenburg lag früher an einer Ostseebucht und war Hafen und Hauptort der slawischen Wagrier. Zwischen 780 und 840 entstand der heute so genannte Oldenburger Wall, eine slawische Burganlage, von der heute nur noch ein Wall erhalten ist. Aus dem westlichsten slawischen Fürstensitz Starigard („Alte Burg“) wurde der Ortsname Aldinborg, später dann Oldenburg. Der Ort war im frühen Mittelalter umkämpft. Spätestens 972 (andere nennen 968 oder gar 948) wurde in Starigard das später so genannte Bistum Oldenburg errichtet, das zum Erzbistum Hamburg gehörte.

Adam von Bremen erwähnt die deutsche Namensversion Oldenburg erstmals im Jahr 1076: „Aldinborg civitas magna Sclavorum, qui Waigri dicuntur, sita est iuxta mare, quod Balticum sive Barbarum dicitur, itinere die. .. ab Hammaburg“ (Aldinburg ist eine große Stadt der Slawen, die Wagrier genannt werden, gelegen in der Nähe des Meeres, welches das Baltische oder das Barbarische genannt wird,. .. Tagereisen von Hamburg entfernt). Zusammen mit Haithabu war Aldinburg Hafen im Ostseehandel. Die Schiffe gingen bis ins Samland oder nach Kiew.

Ab etwa 1150 entstand die St.-Johannis-Kirche. Um diese Zeit waren die slawischen Stämme entmachtet, 1160 (oder 1163) wurde der Bischofssitz nach Lübeck verlegt. 1233 wurden Oldenburg von Graf Adolf IV. die Stadtrechte verliehen. Seit 1325 ist „vor dem Dolgentor“ ein mittelalterliches Leprosorium nachweisbar, das „St.-Jürgen-Hospital“ genannt wurde.[2]

Über die Schiffbarkeit des Oldenburger Grabens und einen direkten Zugang zur Ostsee der Siedlung gibt es nur wenige historische Überlieferungen, die zudem weiten Interpretationsspielraum lassen:

Helmold von Bosau schreibt in seiner Slawenchronik (Kapitel 109) zu 1168–1171: „Filius quoque regis ex concubina natus Christoforus nomine cum mille, ut aiunt, loricis venit ad Aldenburg, quae Danice dicitur Brandenhuse, et percusserunt maritima illius.“ („Auch der Sohn des [dänischen] Königs, geboren von einer Geliebten [und] Christopher mit Namen, kam mit tausend, so wird gesagt, gepanzerten Kämpfern nach Oldenburg, das im Dänischen Brandenhuse genannt wird, und sie zerstörten dessen Küstenstrich.“)

Sebastian Münster sagt dazu in seiner Cosmographia Universalis von 1552: „Olim ad mare posita civitas portum habebat tutissimum, nunc mediterranea videtur abiisse, quod mariaestus exaggerans arenas exclusit urbem a portu, ut importuosa esset, indeque & per Sclavorum bella defluxit splendor eius, ut iam diu rusticum nec clausum habeatur oppidulum.“ („Die einstmals am Meere gelegene Stadt hatte einen sehr sicheren Hafen, scheint jedoch nun mitten ins Land verlagert zu sein, weil der Wellenschlag des Meeres, Sand herantragend, die Stadt vom Hafen abschnitt, so dass er nicht mehr nutzbar war; daher und durch die Slawenkriege schwand ihr Wohlstand, so dass sie nur mehr ein ländliches Städtchen ist und keine Befestigung hat.“)

Bei der fälschlicherweise als „Aldenburgum Holsatiae“ bezeichneten Ansicht von 1572 aus Georg Brauns und Frans Hogenbergs Civitates Orbis Terrarum handelt es sich nicht um eine Ansicht Oldenburgs, sondern um eine Ansicht der Hansestadt Stade.[3]

Eine Karte Wagriens von Johannes Mejer aus dem Jahre 1652 zeigt den Oldenburger Graben nur mehr als zwei Binnenseen, die durch Wasserläufe sowohl untereinander als auch beidseitig mit der Ostsee verbunden sind. Eine Seeschifffahrt nach Oldenburg wäre demnach nicht mehr möglich gewesen. Die Karte enthält auch zwei Stadtpläne Oldenburgs: Der Plan von 1652 entspricht den großen Zügen der Karte; er enthält die Bezeichnung „Alte Schiffhafen“ westlich der Oldenburger Brücke über den Graben und „Stegen“ östlich davon; der Graben ist nur als schmaler Wasserlauf eingezeichnet; die Stadt ist unbefestigt. Der mit 1520 datierte Plan zeigt jedoch die Stadt befestigt und mit größerer Ausdehnung. Westlich der Brücke befindet sich als breites Gewässer der „Haskenfleet“ und an dessen Ufer die „Schiffbrucke“ wie bei der Braun-Hogenbergschen Ansicht. Ostwärts sind eine „Oster Schiffbrugke“ und „Stegen“ an den Ufern des hier deutlich breiteren Oldenburger Grabens eingezeichnet. Demnach wäre seinerzeit Seeschifffahrt von Oldenburg aus in beide Richtungen des Grabens möglich gewesen. Spätere Karten von Wagrien aus dem 18. Jahrhundert entsprechen weitgehend der Karte Mejers.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit war also Oldenburg bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts Hafenstadt, wobei nicht auszuschließen ist, dass die Verbindungen des Oldenburger Grabens zum Meer zwischenzeitlich immer wieder einmal (auch längerfristig) durch Versandung unterbrochen waren und von den Oldenburgern mühselig wieder geöffnet werden mussten. Möglicherweise haben danach die Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges die Wirtschaftskraft Oldenburgs derartig geschwächt, dass die Stadt diese Leistungen nicht mehr erbringen konnte.

Am 15. August 1773 wurde fast die gesamte Stadt durch ein Großfeuer vernichtet.

Im Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg. Am 4. Mai wurde durch deutsche Vertreter, die durch den Reichspräsidenten Karl Dönitz in Flensburg-Mürwik autorisiert waren, die Teilkapitulation für die Verbände im Nordwestern unterzeichnet, die eigentlich erst am 5. Mai um 8:00 Uhr in Kraft treten sollte. Doch noch am 4. Mai besetzten britische Soldaten mit Panzern kampflos die Stadt Oldenburg. Die Briten richteten im Großraum Oldenburg das Sperrgebiet F ein. Das Sperrgebiet durfte ohne Passierschein nicht betreten oder verlassen werden. Über 500.000 Wehrmachtsangehörige wurden im Sperrgebiet zusammengeführt und untergebracht.[4] Im März 1946 wurde das Sperrgebiet aufgelöst.

Oldenburg war von 1867 bis 1970 Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises (Kreis Oldenburg in Holstein). Im Zuge der Kreisreform im Jahr 1970 wurde er dann mit dem Kreis Eutin zum Kreis Ostholstein fusioniert.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus

Stadtvertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung in der Stadtvertretung Oldenburg seit 2018
     
Insgesamt 19 Sitze
Sitzverteilung
Wahlperiode CDU SPD FDP B90/Grüne FBO (Freie Bürgerliste Oldenburg) NPD Bürgervorsteher
1959–1962
1962–1966
1966–1970
1970–1974
1974–1978
1978–1982
1982–1986 Joachim Barth, CDU
1986–1990
1990–1994 Jürgen Schröder, SPD
1994–1998 Beate Krebs, CDU
1998–2003 Jürgen Schröder, SPD
2003–2008 12 10 1 Helmut Schwarze, CDU
2008–2013 6 6 3 4 Helmut Schwarze, CDU
2013–2018 7 7 2 3 Susanne Knees, CDU
2018–2023 6 5 2 4 2 Susanne Knees, CDU
Kommunalwahl 2018
Wahlbeteiligung: 43,96 % (−0,2 %)
 %
40
30
20
10
0
31,37 %
28,38 %
18,93 %
11,07 %
10,25 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
 20
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
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-10
-3,16 %p
-8,77 %p
+18,93 %p
-5,31 %p
-1,69 %p

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau ein breiter, zweigeschossiger goldener Zinnenturm mit offenem Tor und einem vierpassförmigen Fenster zwischen zwei Fenstern mit bogenförmigem oberen Abschluss; oben schwebend ein roter Schild mit silbernem Nesselblatt.“[5]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1990 gibt es eine Städtepartnerschaft mit Bergen auf Rügen. Seit dem 26. August 2017 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Blain. [6][7] Seit 2016 gibt es zudem freundschaftliche Beziehungen mit der Stadt Palanga in Litauen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

St. Johannis

Die St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 ist die älteste Schützengilde Deutschlands.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wall-Museum, eine große Freilichtanlage sowie Ausstellungsräume vermitteln die Vergangenheit der Stadt
  • Gildemuseum der St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 e.V. (befindet sich auf dem Gelände des Wall-Museum)

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naherholungsgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raumordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oldenburg ist ein Unterzentrum mit der Funktion eines Mittelzentrums. Dabei spielt Oldenburg eine besondere Rolle auf der Halbinsel Wagrien. Für die umliegenden Orte, insbesondere die Kur- und Bäderorte entlang der Ostseeküste ist Oldenburg ein zentraler Ort. Oldenburg verfügt über alle Schulformen. Neben einer Grund- und Gemeinschaftsschule, gibt es das Freiherr-vom-Stein Gymnasium sowie die Beruflichen Schulen Oldenburg in Holstein. Zahlreiche Kindergärten und Kindertagesstätten sowie eine Offene Ganztagsschule sorgen für einen ganzheitlichen Versorgungsansatz für die Betreuung von Kindern.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Oldenburg (Holst) befindet sich an der „Vogelfluglinie“, die als Hauptverkehrsachse der Eisenbahn die Städte Hamburg und Kopenhagen verbindet. Er ist Halt mehrerer Intercity und EuroCity aus Richtung Hamburg nach Fehmarn-Burg bzw. Kopenhagen, siehe auch Liste der InterCity-Bahnhöfe. Seit 2017 hält in Oldenburg kein Intercity-Express mehr.

Daneben gibt es eine zweistündlich verkehrende Regionalbahn zwischen Puttgarden und Lübeck (Bahnstrecke Lübeck–Puttgarden).

Der Bahnhof Oldenburg (Holst) wird zudem regelmäßig für das Be- und Entladen von Militärfahrzeugen für Übungsvorhaben auf dem nahegelegenen Truppenübungsplatz Putlos genutzt. Hierfür gibt es eine Gleisanbindung an eine Kopf- und Seitenrampe.

Schienenhinterlandanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge des Bau der Festen Fehmarnbeltquerung soll auch die Schienenanbindung im Hinterland zweigleisig elektrifiziert ertüchtigt werden. Damit einhergehend soll die Bahnlinie aus der Stadt heraus in das Oldenburger Bruch gelegt werden. Zirka 1,5 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums soll dann ein neuer Bahnhalt errichtet werden. Die Absicht, den Bahnhalt als Fernverkehrshalt auszubauen, besteht seitens der DB AG, jedoch sind bislang keine konkreten Haltezahlen bekannt. Der Bahnhalt im Oldenburger Bruch ist umstritten. Die Bahn plant mit ihren Fernverkehrszügen die beiden Metropolregionen Hamburg und Kopenhagen zukünftig in 2,5 Stunden zu verbinden. Damit ist es fraglich, wie viele dieser Züge in Oldenburg halten werden können. Den Befürwortern des Projektes ist daher eine gesicherte Anbindung eines schnellen Nahverkehres an den Fernverkehr durch die Bahn wichtig. Damit könnte die Stadt nach dem Bau der Festen Fehmarnbeltquerung eine wichtige Rolle als Zentrum im Schienenpersonennahverkehr für Nord-Ostholstein spielen. Die Region hat eine besondere Bedeutung für den Tourismus.

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oldenburg befindet sich an der A 1. Bis zur Fehmarnsundbrücke sind es im weiteren Verlauf der A 1 und der B 207 rund 21 km. Diese beiden Straßen werden auch Europastraße 47 oder „Vogelfluglinie“, genannt und so wird nach etwa 33 km der Fährhafen Puttgarden auf der Insel Fehmarn mit seiner Fährverbindung nach Dänemark erreicht.

Die B 202 verbindet Oldenburg mit der Landeshauptstadt Kiel.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oldenburg ist Sitz eines Amtsgerichts. Zu seinem Ensemble gehört ein denkmalgeschütztes Backsteingebäude, in dem früher der Kreistag seine Sitzungen abhielt. Zum Gerichtsbezirk des Amtsgerichtes gehört der nördliche Teil des Kreises Ostholstein einschließlich der Insel Fehmarn.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen mit Verbindung zur Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • seit 2007 Martin Voigt, parteilos
  • 2002–2007 Andreas Bigott, CDU
  • 1972–2002 Manfred Hoffmann, CDU
  • 1950–1972 Dr. Friedrich Seltmann
  • 1948–1950 August Hansen
  • 1946 Otto Lüth (11. und 12. November 1946), SPD
  • 1946 Karl Panitzki (16. Februar bis 10. November), SPD
  • 1946 August Hansen (24. Januar bis 15. Februar)
  • 1945–1946 Oberst Quail, Britische Militärregierung
  • 1934–1945 Martin Friedrichsen
  • 1933–1934 Dr. Tode, kommissarisch
  • 1933 Dr. Middelmann, kommissarisch (April bis Juli)
  • 1923–1933 Karl Wein
  • 1910–1922 Kurt Meyerhoff
  • 1907–1910 Karl Eißfeld
  • 1904–1907 Markus Voß
  • 1902–1904 zu dieser Zeit hat Oldenburg keinen Bürgermeister
  • 1898–1902 Emil Kieback
  • 1882–1898 Hingst
  • 1867–1882 Arnold Brenken
  • 1853–1867 W. Hensen
  • 1823–1853 Franz Michael d’Aubert, Kammerjunker[8]
  • 1799–1823 Johann Friedrich Möller, Kriegsrat[9]
  • 1772–1799 Caspar Arnold Engel
  • 1767–1772 Lindeloff, Interimsbürgermeister
  • 1762–1767 Henning Friedrich Matthias Böhndel, Kriegsassessor
  • 1760–1762 Gether, Vizebürgermeister

Zeit der Doppelbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1744–1759 Joachim Engel, er wird 1744 von der Landesregierung neben Tönnies Baumann zum Bürgermeister berufen
  • 1736–1747 Tönnies Baumann
  • 1732–1736 Konrad Weihe
  • 1722–1731 Israel Gläser
  • 1705–1724 Caspar Wiedener, er folgt auf den 1705 verstorbenen Christoffer Wentzel. Nach dem Tode des Bürgermeisters Lorenz Wulf 1712 ist er alleine Bürgermeister bis 1722
  • 1697–1712 Lorenz Wulf, Sohn des 1664 verstorbenen Lorenz Wulf. Er folgt auf Christoffer Wentzel (II)
  • 1696–1697 Christoffer Wentzel (II), er folgt auf Cay Göders.
  • 1688–1696 Cay Göders, er folgt auf Carsten Wegener
  • 1679–1705 Christoffer Wentzel, er folgt auf Hans Prien
  • 1665–1687 Carsten Wegener, er folgt auf Lorenz Wulf
  • 1658–1679 Hans Prien, er folgt auf Henning Johannsen
  • 1642–1664 Lorenz Wulf, er folgt auf Hans Bumann
  • 1639–1658 Henning Johannsen, er folgt auf Berendt Niehus
  • 1636–1642 Hans Bumann, Sohn des Thomas Bumann. Er folgt auf Claus Stampe
  • 1627–1639 Berendt Niehus, er folgt auf Johann Ewens
  • 1624–1635 Claus Stampe, er folgt auf Sievert Breyer
  • 1619–1627 Johann Ewens, er folgt auf Hans Flügge
  • 1605–1624 Sievert Breyer (Broyer), er folgt auf Thomas Bumann
  • 1598–1605 Thomas Bumann, er folgt auf Jacob Hadeler
  • 1591–1598 Jacob Hadeler, er folgt auf Hans Unrow
  • 1585–1618 Hans Flügge, er folgt auf Nicolaus Hartmann
  • 1581–1591 Hans Unrow, er folgt auf Jochim Westfal
  • 1572–1581 Jochim Westfal, er folgt auf Lorenz Wulf
  • 1568–1584 Nicolaus Hartmann, er folgt auf Jochim Klinckhammer
  • 1569–1571 Lorenz Wulf, er folgt auf Arendt Ewesen
  • 1564–1568 Jochim Klinckhammer, er folgt auf Johann Maeß
  • 1558–1568 Arendt Ewesen, er folgt auf Heinrich Emke
  • 1557–1563 Johann Maeß
  • 1554–1557 Heinrich Emke
  • 1530–1536 Georg Westfal
  • 1521–1554 Thomas Unrow
  • 1488 Hans Höper und Timmo Timme
  • 1486 Timme Wyse und Hans Höper
  • 1482 Claus Schone
  • 1480 Hans Steffen
  • bis 1480 Georg Berteldes
  • 1479 Gerhard Schar
  • 1423–1458 Volrat Spikermann
  • 1408 Claus Wollin und Bertold Jürgern
  • 1370 Otte van der Okker und Hinrich Honreyegher

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oldenburg in Holstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2016 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. siehe Daten der Gesellschaft für Leprakunde unter http://www.muenster.org/lepramuseum/tab-shh.pdf
  3. Wirtgen, Bernhard: Blick auf Stade. Ansichten und Pläne aus sieben Jahrhunderten, Stade 1974 (Abb. 10)
  4. Der Spiegel: Kriegsende in Holstein Mädels mit Flak und Pflug, vom: 5. Januar 2010; abgerufen am: 17. Mai 2017
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  6. Oldenburg in Holstein strebt Städtepartnerschaft mit Blain an. Foerdeaktuell.de, 3. April 2015, abgerufen im 21. Mai 2015 (deutsch).
  7. Lübecker Nachrichten, Lübeck, Schleswig-Holstein, Germany: Oldenburg und Blain jetzt offiziell Partner. Abgerufen am 1. September 2017.
  8. Hans Peter Jungclaussen: Franz Michael d'Aubert, Bürgermeister in Oldenburg/Holstein 1823-1853. In: Jahrbuch für Heimatkunde, Oldenburg/Ostholstein. Band 6 / 1962, S. 224.
  9. Erich Koglin: Oldenburg in der napoleonischen Zeit unter seinem Bürgermeister, dem Kriegsrat Johann Friedrich Möller. In: Jahrbuch für Heimatkunde, Oldenburg/Ostholstein. Band 33/1989, S. 42.