Sloane Stephens

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Sloane Stephens Tennisspieler
Sloane Stephens
Sloane Stephens (2017)
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 20. März 1993
Größe: 170 cm
Gewicht: 61 kg
1. Profisaison: 2008
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Kamau Murray
Preisgeld: 11.234.132 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 253:167
Karrieretitel: 6 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 4 (11. Juni 2018)
Aktuelle Platzierung: 4
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 38:50
Karrieretitel: 0 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 94 (24. Oktober 2011)
Aktuelle Platzierung: 126
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
11. Juni 2018
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Sloane Stephens (* 20. März 1993 in Plantation, Florida) ist eine US-amerikanische Tennisspielerin. Ihr bislang größter Erfolg war der Titelgewinn 2017 bei den US Open.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sloane Stephens, Tochter des American-Football-Spielers John Stephens, begann im Alter von neun Jahren mit dem Tennissport. Trainiert wurde sie zunächst von den Ex-Tennisprofis Nick Saviano und Roger Smith, später vom früheren Weltklassespieler Paul Annacone.

2007 spielte sie in Brasilien ihr erstes Turnier auf dem ITF Women’s Circuit. Ihren ersten ITF-Doppeltitel gewann sie an der Seite von Christina McHale 2008 in Wichita. Bei den Juniorinnen gewann sie 2010 die French Open, die Wimbledon Championships und die US Open im Doppel, jeweils mit Tímea Babos. 2011 konnte sie im italienischen Reggio Emilia ihren ersten ITF-Einzeltitel feiern.

Bei den US Open erreichte sie 2011 mit einer Wildcard im Einzel die dritte Runde, in der sie gegen Ana Ivanović in zwei Sätzen verlor. Im Doppel scheiterte sie an der Seite ihrer Landsfrau Alison Riske in der Auftaktrunde an der Paarung Flavia Pennetta/Gisela Dulko.

Bei den French Open stand sie 2012 zum ersten Mal im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers; sie unterlag dort der früheren Finalistin Samantha Stosur mit 5:7, 4:6. In Wimbledon schied sie in Runde drei mit 6:7, 6:1, 2:6 gegen Sabine Lisicki aus. Bei den US Open erreichte sie mit Siegen über Francesca Schiavone und Tatjana Malek die dritte Runde, unterlag dann aber Ivanović knapp mit 7:6, 4:6 und 2:6. Durch ihr gutes Abschneiden verbesserte sie sich im Oktober auf Platz 36 der Weltrangliste.

Mit einem Dreisatzsieg über Serena Williams erreichte sie im Januar 2013 bei den Australian Open erstmals das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers; gegen Wiktoryja Asaranka war sie dort jedoch chancenlos (1:6, 4:6). Bei den French Open schied sie im Achtelfinale gegen Marija Scharapowa in zwei glatten Sätzen aus. In Wimbledon kam sie bis ins Viertelfinale, in dem sie sich in einem umkämpften Zweisatzmatch der späteren Turniersiegerin Marion Bartoli beugen musste. Nach einem weiteren Achtelfinaleinzug bei den US Open erreichte sie im Oktober 2013 mit Platz 11 der Einzelweltrangliste ein neues bestes Ranking.

Obwohl bei Experten als großes Talent gehandelt, konnte Stephens in den folgenden Jahren nicht an frühere Erfolge anknüpfen. Bis 2015 kam sie bei Grand-Slam-Turnieren nicht über einen Achtelfinaleinzug hinaus. Nach einer Fußoperation musste sie fast zwölf Monate pausieren; Ende Juli 2017 war sie bis auf Platz 957 der Weltrangliste zurückgefallen.[1] Durch ein Protected Ranking konnte sie als 83. der Weltrangliste dennoch an den US Open teilnehmen, wo ihr (u. a. nach Siegen über die besser platzierten Julia Görges, Anastasija Sevastova und Venus Williams) überraschend der Einzug in ihr erstes Grand-Slam-Finale gelang. Dort besiegte sie die mit ihr befreundete Landsfrau Madison Keys mit 6:3, 6:0 und gewann ihren ersten Grand-Slam-Titel.[2] Stephens ist damit die am schlechtesten platzierte Spielerin, die jemals die US Open gewinnen konnte (die Belgierin Kim Clijsters verfügte bei ihrem US-Open-Sieg 2009 über kein Ranking). Durch ihren Erfolg verbesserte sie sich auf Platz 17 der Weltrangliste.[3]

Mit einem Turniersieg in Miami durch einen Endspielsieg über Jeļena Ostapenko, ihrem ersten Titelgewinn bei einem Premier-Mandatory-Turnier, erreichte sie am 2. April 2018 mit Platz 9 der Weltrangliste ein neues Karrierehoch und erstmals die Top Ten.

Seit 2012 spielt Stephens auch für die US-amerikanische Fed-Cup-Mannschaft; sie hat drei ihrer bislang acht Fed-Cup-Partien gewonnen.

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 9. August 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington WTA International Hartplatz RusslandRussland Anastassija Pawljutschenkowa 6:2, 6:1
2. 9. Januar 2016 NeuseelandNeuseeland Auckland WTA International Hartplatz DeutschlandDeutschland Julia Görges 7:5, 6:2
3. 27. Februar 2016 MexikoMexiko Acapulco WTA International Hartplatz SlowakeiSlowakei Dominika Cibulková 6:4, 4:6, 7:65
4. 10. April 2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charleston WTA Premier Sand RusslandRussland Jelena Wesnina 7:64, 6:2
5. 9. September 2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Madison Keys 6:3, 6:0
6. 31. März 2018 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Miami WTA Premier Mandatory Hartplatz LettlandLettland Jeļena Ostapenko 7:65, 6:1

Karrierestatistik und Turnierbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sloane Stephens (2017)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Letzte Aktualisierung: 11. Juni 2018

Turnier

2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Gesamt
Australian Open

Q2 2 HF AF 1 1 1 0
French Open

1 AF AF AF AF 3 F 0
Wimbledon

Q2 3 VF 1 3 3 1 1 0
US Open

Q2 Q1 Q2 3 3 AF 2 1 S   1
WTA Tour Championships

  0
Doha

n. a. bzw. a. K. 2 1 a. K. a. K. 0
Dubai n. a. n. a. bzw. a. K.

a. K. a. K. 0
Indian Wells

2 2 2 2 VF AF 2 3 0
Miami

Q1 Q1 Q1 1 3 AF 3 VF 2 S 1
Charleston

andere Kategorie 0
Rom

2 AF 2 1 AF 0
Madrid n. a. Q1 Q1 1 AF 2 2 AF 0
Berlin

nicht ausgetragen 0
Cincinnati a. K. 1 3 AF AF AF HF   0
Montreal/Toronto

AF 2 1 1 HF   0
Tokio

2 andere Kategorie 0
Wuhan nicht ausgetragen 2 1   0
Peking a. K. 3 2 1   0
Moskau

andere Kategorie 0
Olympische Spiele

nicht ausgetragen

nicht ausgetragen 1

n. a.

0
Fed Cup

PO PO PO PO S   1
Turnierteilnahmen

0 0 3 9 17 22 19 21 13 8 4 115
Erreichte Finals

0 0 0 0 0 0 0 1 3 1 0 5
Gewonnene Einzel-Titel

0 0 0 0 0 0 0 1 3 1 0 5
Hartplatz-Siege/-Niederlagen

0:0 0:0 1:1 6:6 12:10 28:17 12:11 19:13 11:6 15:9 9:4 113:77
Sand-Siege/-Niederlagen

0:0 0:0 1:2 1:3 7:6 7:5 6:6 8:5 9:3 0:0 12:5 51:35
Rasen-Siege/-Niederlagen

0:0 0:0 0:0 0:0 2:1 4:1 3:3 5:2 2:1 0:1 0:0 16:9
Teppich-Siege/-Niederlagen

0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0
Gesamt-Siege/-Niederlagen

0:0 0:0 2:3 7:9 21:17 39:23 21:20 32:20 22:10 15:10 21:9 180:121
Weltranglistenpunkte

685 1418 3185 1343 1715 1417 2722 2663 N/A
Jahresendposition

496 802 198 97 38 12 36 30 36 13   N/A

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin (Gruppenphase); n. a. = nicht ausgetragen; a. K. = andere Kategorie; PO (Playoff) = Auf- und Abstiegsrunde im Fed Cup; K1, K2, K3 = Teilnahme in der Kontinentalgruppe I, II, III im Fed Cup.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sloane Stephens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Joubert, Philipp: US-Open-Finalistin Stephens Von Platz 957 bis ins Finale bei Spiegel Online, 9. September 2017 (abgerufen am 9. September 2017).
  2. Sensation in New York: Sloane Stephens gewinnt die US Open bei Spiegel Online, 10. September 2017 (abgerufen am 10. September 2017).
  3. Ungesetzt zum Titel: Sloane Stephens gewinnt US Open bei kicker.de, 9. September 2017 (abgerufen am 9. September 2017).
  4. Sloane Stephens has been named the WTA Comeback Player of the Year for 2017. In: wtatennis.com. 20. Oktober 2017, abgerufen am 22. Oktober 2017 (englisch).