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Vaudémont

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Vaudémont
Vaudémont (Frankreich)
Vaudémont (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Meurthe-et-Moselle (54)
Arrondissement Nancy
Kanton Meine au Saintois
Gemeindeverband Pays du Saintois
Koordinaten 48° 25′ N,  3′ OKoordinaten: 48° 25′ N,  3′ O
Höhe 329–541 m
Fläche 5,76 km²
Einwohner 70 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 12 Einw./km²
Postleitzahl 54330
INSEE-Code

Blick auf Vaudémont

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Vaudémont ist eine französische Gemeinde mit 70 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Der Ort liegt im Kanton Meine au Saintois im Arrondissement Nancy und gehört zum Gemeindeverband Pays du Saintois.

Der Ort liegt in der Landschaft Saintois in der südwestlichen Ecke des Départements Meurthe-et-Moselle, etwa 30 Kilometer südlich von Nancy. Das Dorf mit seinen engen Gassen drängt sich auf der sehr exponierten und weithin sichtbaren südlichen Spitze des Bergrückens Colline de Sion-Vaudémont, die hier mit dem Signal de Vaudémont 541 m über dem Meer erreicht und die sie umgebende Landschaft um über 150 Höhenmeter überragt. Es handelt sich um den höchsten Punkt in Nordfrankreich zwischen Ärmelkanal und Vogesen.

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr19621968197519821990199920072019
Einwohner7795716753638162

Sehenswürdigkeiten

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Die Burg von Vaudémont wurde im 11. Jahrhundert für die Grafen von Vaudémont erbaut. Nur ein Stück der Kurtine und der Donjon sind erhalten. Der Donjon wird Tour Brunehaut genannt, „Turm von Brunichild“. Beim Bau des Donjons wurde Baumaterial aus einem Gebäude aus gallo-römischer Zeit (52 v. Chr. bis 486 n. Chr.) verwendet. Im 15. Jahrhundert wurden Reparaturen an den Bauwerken durchgeführt. 1639 wurde die Burg auf Befehl Ludwigs XIII. geschleift. 1840 wurde die Ruine als Monument historique (historisches Denkmal) klassifiziert und 1930 wurde der Donjon restauriert.[1]

Persönlichkeiten

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Commons: Vaudémont – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Châteu de Vaudémont in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)