1000 km Nürburgring

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Le-Mans-Start 1965
Boxenstopp in den 1960er Jahren
Ludovico Scarfiotti, zusammen mit Nino Vaccarella Sieger 1964
1965 Mike Parkes vor Graham Hill in der Südkehre
Chaparral 1966 im Karussell
Kamerawagen des ZDF 1966 (Antenne über der Windschutzscheibe)
Indianapolisstart 1969
Einführungsrunde 1973
Jean-Pierre Jarier 1974 im Matra-Simca, Sieger zusammen mit Jean-Pierre Beltoise
Brian Redman 1974 im Alfa Romeo 33TT12 eingangs Nordkurve
1977 gewann Rolf Stommelen (Bild) zusammen mit Hezemans und Schenken im Porsche 935
Jürgen Barth 1980 im Porsche 908/3 Turbo
Darren Turner und Harold Primat 2009 im Lola-Aston Martin LMP1

Die ADAC 1000 km Nürburgring sind ein Langstrecken- bzw. Sportwagenrennen, das der ADAC von 1953 bis 1983 auf der Nordschleife des Nürburgrings veranstaltete. Ab 1984 fanden die Rennen, bis auf eine Ausnahme 2010, auf der neuen Grand-Prix-Strecke statt. Die Initiatoren des Wettbewerbs waren der spätere ADAC-Präsident Hans Bretz, Paul von Guilleaume und Georg A. Heinemann. Vor den Umbauten der Rennstrecke waren 44 Runden von 22,810 km bzw. 1003,64 km zu fahren.

1953 bis 1982[Bearbeiten]

Den ersten Lauf am 31. August 1953, der zur Sportwagen-Weltmeisterschaft gewertet wurde, gewannen Alberto Ascari/Giuseppe Farina auf Ferrari 375 MM (4,5 l) in 8:20:44 Stunden bzw. mit einem Durchschnitt von 120,268 km/h. Stewart/Salvadori (Jaguar) wurden Zweite vor den Deutschen Karl-Günther Bechem/Theo Helfrich auf Borgward RS, die die 44 Runden in 8:50:33 Stunden zurücklegten, gefolgt von Trenkel/Schlüter (Porsche), Seidel/Peters (Veritas) und Lawrence/Stewart (Jaguar). 50 Fahrzeuge nahmen mit einem Le-Mans-Start das Rennen auf. In den nächsten beiden Jahren fand kein 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring statt, bevor die ununterbrochene Serie von 1956 bis 1991 begann. 1955 wurde ein 500-km-Rennen ausgetragen. Das Rennen von 1956 gewannen Schell/Taruffi/Behra/Moss auf Maserati 300 S in 7:43:54,5 Stunden (129,8 km). Sieger der Rennsportwagenklasse bis 1500 cm³ und Vierte im Gesamtklassement wurden Wolfgang von Trips/Umberto Maglioli mit einem Porsche 550 RS in 8:01:45,9 Stunden (125,0 km/h).

Nach dem Erfolg beim ersten Rennen1953 hatte die Scuderia Ferrari bei den sechs folgenden Rennen keinen Gesamtsieg mehr erzielen können. Diesem Umstand wollte der italienische Rennstall mit einem Großaufgebot an Fahrzeugen 1962 entgegenwirken. Die Scuderia brachte vier Rennwagen in die Eifel, drei Dino-Ferrari und einen 330LM. Phil Hill und Olivier Gendebien fuhren einen Dino 256SP mit 2,4-Liter-Motor, die mexikanischen Rodríguez-Brüder Pedro und Ricardo einen Dino 268SP mit 2,6-Liter-8-Zylinder-Motor. Der dritte Dino war ein 196SP, der von Lorenzo Bandini und Giancarlo Baghetti gefahren wurde. Den 330TRI pilotieren Willy Mairesse und Mike Parkes. Das Rennen gewann Gendebien und Hill.

1966 versuchte das ZDF erstmals Fernsehbilder aus einem fahrenden Rennauto zu übertragen und setzte einen Porsche 904 als Kamerawagen ein, den die Journalisten Paul Frère und Rainer Günzler steuerten. Trotz des großen Aufnahmegeräts, das rechts neben dem Fahrer angebracht war, erreichte der Wagen im Training eine Rundenzeit von 9:36 Minuten und einen Startplatz im Mittelfeld. Offenbar elektrische Störungen beeinträchtigten allerdings die Qualität der gesendeten Schwarz-Weiß-Bilder.

Sieger der 1000 km auf dem Nürburgring am 1. Juni 1966 wurden Phil Hill und Joakim Bonnier auf einem Chaparral mit 5,4-Liter-Motor und einem automatischen Zweiganggetriebe in der Zeit von 6:58:47,6 Stunden. Die schnellste Runde fuhr John Surtees im Ferrari 330 P3 mit 8:37 Minuten = 158,832 km/h.

Um die Geschwindigkeit vor Start und Ziel zu verringern und die Sicherheit zu erhöhen, wurde 1967 eine „Bremskurve“ eingebaut, die die Renndistanz auf 1004,74 km mit 91 Links- und 85 Rechtskurven erweiterte. Trotz dieser „Schikane“ siegten Joseph Siffert/Vic Elford 1968 auf Porsche 908 in der neuen Bestzeit von 6:34:06,3 Stunden, Durchschnitt 152,96 km/h.

1969 begann das 1000-km-Rennen erstmals mit einem sogenannten Indianapolisstart, bei dem die Teilnehmer hinter einem Führungsfahrzeug eine Einführungsrunde auf der Start-und-Ziel-Schleife fuhren und danach mit fliegendem Start das Rennen aufnahmen. Juan Manuel Fangio und Rennleiter Erwin Illg gaben gemeinsam das Rennen von 65 Wagen der unterschiedlichsten Kategorien frei. Porsche setzte zum ersten Mal den 917 ein, der den 8. Platz im Gesamtklassement belegte. Erste wurden Siffert/Redman mit einem Porsche 908/02 in 6:11:02,3 Stunden (162,5 km/h).

Nach der Ölkrise von 1973 wurde das 1000-km-Rennen 1974 auf 33 Runden bzw. 753,555 km begrenzt. Es siegten Jean-Pierre Jarier/Jean-Pierre Beltoise auf einem Matra-Simca 670 C in 4:07.24,1 Stunden (182,6 km/h) vor Rolf Stommelen/Carlos Reutemann auf Alfa Romeo 33 TT 12, die mit einer Runde Rückstand Platz zwei belegten. Hans-Joachim Stuck im BMW 3,0 CSL fuhr in diesem Rennen, in dem Sportwagen, Spezial-Grand-Tourisme-Wagen und Spezialtourenwagen starteten, mit 8:12,8 Minuten (166,8 km/h) einen neuen Tourenwagenrundenrekord. Im Folgejahr wurde wieder die volle Distanz zurückgelegt, und 1976 waren es sogar drei Runden zusätzlich, insgesamt 47 bzw. 1073 km.

Das letzte 1000-km-Rennen auf der „klassischen“ Nordschleife fand am 30. Mai 1982 statt. Sieger nach 44 Runden wurden Michele Alboreto/Teo Fabi auf Lancia LC1 in 5:54:10,830 Stunden (170,208 km/h) vor Henri Pescarolo/Rolf Stommelen auf Rondeau M382C Ford. Die schnellste Runde fuhr Manfred Winkelhock in 7:23,870 Minuten (185,19 km/h).

Während des Baus der Grand-Prix-Strecke und danach[Bearbeiten]

Während des Baus der neuen Grand-Prix-Strecke stand 1983 die ehemalige Start-und-Ziel-Schleife sowie die Boxenanlage nicht mehr zur Verfügung. Deshalb wurde zwischen der Hohenrainkurve und dem Eingang zum Abschnitt Hatzenbach ein Verbindungsstück mit einer kurzen Boxengasse, Tankstelle und einer Tribüne (T13) angelegt. Die Streckenlänge wurde dabei von 22,835 km auf 20,832 km verkürzt. Das Rennen ging unverändert über 44 Runden, die jetzt nur noch 916,608 km entsprachen (48 Runden hätten mit 999,936 km fast genau der nominellen Distanz entsprochen).

Seit dem Vorjahr hatte sich der Porsche 956 zum Maß der Dinge in der neuen Gruppe C entwickelt. Der junge Werkspilot Stefan Bellof entschied den teaminternen Wettkampf um die für das Rennen relativ unwichtige Poleposition für sich und setzte mit 6:11,13 Minuten die Bestzeit. Im Rennen stellte Stefan Bellof mit 6:25,910 Minuten (194,33 km/h) auch den offiziellen Rundenrekord für diese Streckenvariante auf, verunglückte aber in der 19. Runde im Streckenabschnitt Pflanzgarten. Der Wagen hob ab und zerschellte an der Leitplanke; Bellof blieb unverletzt. Der zweite Werkswagen mit Jackie Ickx/Jochen Mass gewann in 5:26:34,630 Stunden (168,402 km/h) vor Bob Wollek/Stefan Johansson und Keke Rosberg/Jan Lammers/Jonathan Palmer auf privat eingesetzten Porsche 956. Nach einem schweren Unfall von Walter Brun war das Rennen unterbrochen und neu gestartet worden, was zur Verkürzung der Distanz auf 916 km führte.

Nach Eröffnung der Grand-Prix-Strecke am 12. Mai 1984 fand im Juli das erste 1000-km-Rennen auf diesem neuen, 4,542 km langen Kurs statt. Nach 207 Runden (940,194 km) siegten Derek Bell/Stefan Bellof auf Porsche 956. Dabei nahm zum ersten und einzigen Male auch der spätere Formel-1-Weltmeister Ayrton Senna am Steuer eines Porsche 956 an einem Gruppe-C-Rennen teil.

Wiederbeginn im Jahr 2000[Bearbeiten]

Nach 1991 gab es eine Pause, erst im Jahre 2000 wurden angesichts der starken deutschen Teams von BMW und Audi wieder 1000 km gefahren. Den Lauf im Rahmen der European Le Mans Series (ELMS), dem Gegenstück zur American Le Mans Series (ALMS), gewann jedoch im Regen der skurrile Frontmotor-Panoz LMP-1 von Jan Magnussen/David Brabham vor einem BMW V12 LMR, einem Audi R8 und dem zweiten Panoz.

Nach drei weiteren Jahren Pause ist das Rennen seit 2004 wieder fester Bestandteil des Jahresprogramms am Nürburgring und wird im Rahmen der Le Mans Endurance Series (LMES) ausgetragen.

Eine Besonderheit am 4. Juli 2004 war, dass das Rennen nicht zur traditionellen Startzeit am Sonntagmorgen oder Sonntagmittag, sondern am späten Samstagnachmittag um 16:00 Uhr begann und in den Abend hinein ausgetragen wurde. So kamen auch die Zuschauer in Deutschland in den seltenen Genuss eines Sportwagenrennens bei Nacht. Das Rennen war auf 195 Runden (1003,8 km) angesetzt, durch das wechselhafte Wetter reduzierten sich die Rundenzeiten. Mit dem Überschreiten der 6-Stunden-Marke wurde das Rennen nach 180 Runden abgewinkt, wodurch eine Sonderregelung des Serienorganisators ACOs Anwendung fand, die auch in den Folgejahren das Rennen vorzeitig beendete. Sieger wurden Pierre Kaffer/Allan McNish in 6:00.32,645 Stunden (154,2 km/h) vor Jamie Davis/Johnny Herbert.

Fortführung ab 2010[Bearbeiten]

Nachdem 2010 die bislang etablierte Le Mans Series den Lauf nicht länger im Kalender hatte, führte der Düsseldorfer ADAC-Ortsclub DAMC 05 das ADAC-1000-km-Rennen Nürburgring im Rahmen des Oldtimer Festivals in der Tradition und im Namen des ADAC fort, jetzt als Veranstaltung mit älteren Fahrzeugen, erneut auf der Nordschleife und dem Zusatz „classic“.[1][2]

Es siegten Daniel Schrey und Wolfgang Pohl im Porsche 911 Carrera RS vor Frank Schmickler, Ralf Schnitzler und Patrick Simon.[3]

In den folgenden beiden Jahren wurde das Rennen nicht ausgetragen. Im Rahmen des 3-Stunden-Rennens der Blancpain Endurance Series 2012 auf dem Nürburgring wurde bekannt gegeben, 2013 das 1000-km-Rennen wieder aufleben zu lassen.[4]

Schwere Unfälle auf der Nordschleife[Bearbeiten]

Schwere Unfälle blieben auf der bis 1971 ungenügend gesicherten Nürburgring-Nordschleife nicht aus. 1964 verunglückten der Engländer Brian Hetreed (Aston Martin) und der Frankfurter Rudolf Wilhelm Moser (Porsche 904) im Training tödlich; der Sizilianer Vincenzo Arena, dessen AC Cobra in zwei Bäume einschlug, überlebte mit mehreren Knochenbrüchen. Beim 1000-km-Rennen 1965 kam der Luxemburger Honoré Wagner zu Tode, als sein Alfa Romeo einen Steilhang hinunterstürzte. 1970 verbrannte der Finne Hans Laine (24) in seinem Wagen, nachdem er während des Trainings im Abschnitt Antoniusbuche von der Strecke abgekommen war. Im gleichen Jahr weigerten sich die Formel-1-Fahrer, auf dem Nürburgring zu starten, woraufhin u. a. Leitplanken angebracht und die bisherigen sogenannten Schutzgräben durch ebene Randstreifen ersetzt wurden. Der erste tödliche Unfall eines Rennfahrers nach den Umbaumaßnahmen von 1970/71 ereignete sich 1975, als der Saarbrücker Walter Czadek beim Training zum 1000-km-Rennen durch einen geplatzten Reifen im Streckenabschnitt Antoniusbuche verunglückte.

1981 kam der Schweizer Herbert Müller zu Tode, nachdem er im Bereich Kesselchen mit seinem Porsche 908 Turbo auf einen am Streckenrand abgestellten Porsche 935 prallte. Warum Müller vor dem Kesselchen von der Strecke abkam und in den abgestellten Porsche von Bobby Rahal prallte, konnte nie präzise geklärt werden. Beim Aufprall platzten sowohl der Tank des 908 als auch der des 935; einige hundert Liter Benzin entzündeten sich und verwandelten die Unfallstelle in eine Flammenhölle. Weder die herbeigeeilten Streckenposten noch die Besatzungen von vier Rettungsfahrzeugen konnten die Flammen eindämmen. 15 Minuten brannte das Wrack. Herbert Müller hatte keine Chance, diesem Inferno zu entkommen; nach Auskunft der Rettungsärzte starb der Schweizer aber schon beim Aufprall.[5]

Gesamtsieger[Bearbeiten]

Jahr Team Gesamtsieger Fahrzeug Fahrzeit Meisterschaft
1953 ItalienItalien Scuderia Ferrari ItalienItalien Alberto Ascari
ItalienItalien Giuseppe Farina
Ferrari 375MM Vignale 8:20:44,000 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1956 ItalienItalien Officine Alfieri Maserati Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Harry Schell
ItalienItalien Piero Taruffi
FrankreichFrankreich Jean Behra
Maserati 300S 7:43:54,400 Sportwagen-Weltmeisterschaft
Deutsche Sportwagenmeisterschaft
1957 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Brown Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tony Brooks
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Noël Cunningham-Reid
Aston Martin DBR1 7:33:38,200 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1958 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Brown Aston Martin Ltd. Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss
AustralienAustralien Jack Brabham
Aston Martin DBR1/300 7:23:33,000 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1959 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich David Brown Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jack Fairman
Aston Martin DBR1/300 7:33:18,000 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1960 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Camoradi USA Racing Team Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Stirling Moss
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Gurney
Maserati Tipo 61 7:31:40,500 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1961 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Camoradi USA Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lloyd Casner
AustralienAustralien Masten Gregory
Maserati Tipo 61 7:51:39,200 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1962 ItalienItalien SEFAC Ferrari Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Hill
BelgienBelgien Olivier Gendebien
Ferrari Dino 246SP 7:33:27,700 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1963 ItalienItalien SpA Ferrari SEFAC Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees
BelgienBelgien Willy Mairesse
Ferrari 250P 7:32:18,000 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1964 ItalienItalien SpA Ferrari SEFAC ItalienItalien Nino Vaccarella
ItalienItalien Ludovico Scarfiotti
Ferrari 275P 7:08:27,000 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1965 ItalienItalien SpA Ferrari SEFAC Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Surtees
ItalienItalien Ludovico Scarfiotti
Ferrari 330P2 6:53:05,400 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1966 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chaparral Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Hill
SchwedenSchweden Joakim Bonnier
Chaparral 2D 6:58:47,600 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1967 DeutschlandDeutschland Porsche System Engineering Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joe Buzzetta
DeutschlandDeutschland Udo Schütz
Porsche 910 6:54:12,900 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1968 DeutschlandDeutschland Porsche SchweizSchweiz Joseph Siffert
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vic Elford
Porsche 908 6:34:06,300 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1969 DeutschlandDeutschland Porsche System Engineering SchweizSchweiz Joseph Siffert
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Redman
Porsche 908/02 6:11:02,300 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1970 OsterreichÖsterreich Porsche Konstruktionen Salzburg DeutschlandDeutschland Kurt Ahrens
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vic Elford
Porsche 908/03 6:05:21,200 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1971 DeutschlandDeutschland International Martini Racing Team FrankreichFrankreich Gérard Larrousse
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vic Elford
Porsche 908/03 5:51:49,300 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1972 ItalienItalien SpA Ferrari SEFAC SchwedenSchweden Ronnie Peterson
AustralienAustralien Tim Schenken
Ferrari 312PB 6:01:40,200 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1973 ItalienItalien SpA Ferrari SEFAC BelgienBelgien Jacky Ickx
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Brian Redman
Ferrari 312PB 5:36:53,400 Sportwagen-Weltmeisterschaft
Deutsche Rennsport-Meisterschaft
1974 FrankreichFrankreich Equipe Gitanes FrankreichFrankreich Jean-Pierre Jarier
FrankreichFrankreich Jean-Pierre Beltoise
Matra-Simca MS670C 4:07:24,100 Sportwagen-Weltmeisterschaft
Deutsche Rennsport-Meisterschaft
1975 DeutschlandDeutschland Willi Kauhsen Racing Team ItalienItalien Arturo Merzario
FrankreichFrankreich Jacques Laffite
Alfa Romeo T33/TT/12 5:41:14,100 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1976 DeutschlandDeutschland Team BMW Schnitzer DeutschlandDeutschland Albrecht Krebs
OsterreichÖsterreich Dieter Quester
BMW 3.0 CSL 6:38:20,600 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1977 DeutschlandDeutschland Gelo Racing Team DeutschlandDeutschland Rolf Stommelen
AustralienAustralien Tim Schenken
NiederlandeNiederlande Toine Hezemans
Porsche 935 5:58:30,500 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1978 DeutschlandDeutschland Weisberg Gelo Team DeutschlandDeutschland Hans Heyer
DeutschlandDeutschland Klaus Ludwig
NiederlandeNiederlande Toine Hezemans
Porsche 935/77A 5:55:46,600 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1979 DeutschlandDeutschland Gelo Racing Team LiechtensteinLiechtenstein Manfred Schurti
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich John Fitzpatrick
FrankreichFrankreich Bob Wollek
Porsche 935/77A 5:57:35,100 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1980 DeutschlandDeutschland Liqui Moly Equipe DeutschlandDeutschland Rolf Stommelen
DeutschlandDeutschland Jürgen Barth
Porsche 908/03 5:52:15,100 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1981 DeutschlandDeutschland GS Tuning DeutschlandDeutschland Hans-Joachim Stuck
BrasilienBrasilien Nelson Piquet
BMW M1 Sauber 2:16:50,860 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1982 ItalienItalien Martini Racing ItalienItalien Michele Alboreto
ItalienItalien Teo Fabi
ItalienItalien Riccardo Patrese
Lancia LC1 5:54:10,830 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1983 DeutschlandDeutschland Porsche Racing International BelgienBelgien Jacky Ickx
DeutschlandDeutschland Jochen Mass
Porsche 956 5:26:34,630 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1984 DeutschlandDeutschland Rothmans Porsche DeutschlandDeutschland Stefan Bellof
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Bell
Porsche 956 6:00:43,590 Sportwagen-Weltmeisterschaft
Deutsche Rennsport-Meisterschaft
1986 SchweizSchweiz Sauber Motorsport FrankreichFrankreich Henri Pescarolo
NeuseelandNeuseeland Mike Thackwell
Sauber C8 3:42:30,020 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1987 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Silk Cut Jaguar BrasilienBrasilien Raul Boesel
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Eddie Cheever
Jaguar XJR-8 5:55:53,120 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1988 SchweizSchweiz Team Sauber Mercedes FrankreichFrankreich Jean-Louis Schlesser
DeutschlandDeutschland Jochen Mass
Sauber C9 5:53:00,600 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1989 SchweizSchweiz Team Sauber Mercedes FrankreichFrankreich Jean-Louis Schlesser
DeutschlandDeutschland Jochen Mass
Sauber C9 2:47:14,599 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1990 SchweizSchweiz Team Sauber Mercedes FrankreichFrankreich Jean-Louis Schlesser
ItalienItalien Mauro Baldi
Mercedes-Benz C11 2:39:15,913 Sportwagen-Weltmeisterschaft
1991 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Silk Cut Jaguar Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Derek Warwick
AustralienAustralien David Brabham
Jaguar XJR-14 2:23:41,028 Sportwagen-Weltmeisterschaft
2000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Panoz Motorsport DanemarkDänemark Jan Magnussen
AustralienAustralien David Brabham
Panoz LMP-1 Roadster 5:45:55,173 American Le Mans Series
2004 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Audi Sport UK Veloqx Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Allan McNish
DeutschlandDeutschland Pierre Kaffer
Audi R8 6:00:32,645 European Le Mans Series
2005 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Zytek Motorsport Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Tom Chilton
JapanJapan Hayanari Shimoda
Zytek 04S 6:01:06,739 European Le Mans Series
2006 FrankreichFrankreich Pescarolo Sport FrankreichFrankreich Jean-Christophe Boullion
FrankreichFrankreich Emmanuel Collard
FrankreichFrankreich Éric Hélary
Pescarolo C60 6:01:26,300 Le Mans Series
2007 FrankreichFrankreich Team Peugeot Total FrankreichFrankreich Stéphane Sarrazin
PortugalPortugal Pedro Lamy
Peugeot 908 HDi FAP 6:01:13,628 Le Mans Series
2008 FrankreichFrankreich Team Peugeot Total FrankreichFrankreich Stéphane Sarrazin
PortugalPortugal Pedro Lamy
Peugeot 908 HDi FAP 5:44:58,174 Le Mans Series
2009 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Aston Martin Racing TschechienTschechien Jan Charouz
TschechienTschechien Tomáš Enge
DeutschlandDeutschland Stefan Mücke
Lola-Aston Martin LMP1 5:57:26,595 Le Mans Series

Quellen[Bearbeiten]

  • Thora Hornung: 50 Jahre Nürburgring – Kurvenlabyrinth für Könner. Görres-Verlag, Koblenz 1977.
  • Jörg-Thomas Födisch: Nürburgring – Die Chronik der legendären Rennstrecke. Verlagsunion Erich Pabel – Arthur Moewig, Rastatt 1991, ISBN 3-8118-3065-1.
  • Programmhefte zum 1000-km-Rennen des ADAC.
  • auto, motor und sport“, verschiedene Ausgaben.
  • Jörg-Thomas Födisch, Michael Behrndt, Matthias Behrndt: ADAC 1000 km Rennen – Nürburgring Langstrecken-WM seit 1953. Heel Verlag, 2008, ISBN 978-3-89880-903-0.

Referenzen[Bearbeiten]

  1. ADAC 1000 km classic, Homepage des DAMC 05, abgerufen am 26. April 2010.
  2. ADAC 1000 km classic, Homepage der FHR, abgerufen am 26. April 2010.
  3. Offizielles Ergebnis ADAC 1000km Rennen classic, PDF-Datei, abgerufen 14. September 2010.
  4. News, abgerufen 24. September 2012.
  5. zum Tod von Herbert Müller

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: 1000 km Nürburgring – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien