Jean-Louis Schlesser

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Jean-Louis Schlesser
FranceFrance
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Erster Grand Prix Italien 1988
Letzter Grand Prix Italien 1988
Teams
1988 Williams
Statistik
Rennen Poles Podien Siege
1 0 0 0
Schnellste Runden 0
Führungsrunden 0 über 0 km
WM-Titel -
WM-Punkte 0

Jean-Louis Schlesser (* 12. September 1948 in Nancy) ist ein französischer Allround-Automobilrennfahrer und zweifacher Gewinner der Sportwagen-Weltmeisterschaft (1989 und 1990).

Einer der Schlesser-Buggys beim Start der Rallye Dakar 2005

Er siegte 1999 und 2000 auch bei der als härteste Rallye-Raid-Veranstaltung der Welt geltenden Rallye Dakar. Zur Zeit fährt er in einem Schlesser-Ford-Buggy. Sein aktueller Kopilot ist der Franzose Arnaud Debron (Stand 2007).

Schlesser ist der Neffe des 1968 beim GP von Frankreich tödlich verunglückten Jo Schlesser. Die eigene Grand-Prix-Karriere fiel sehr kurz aus. 1983 gelang es ihm im unterlegenen March nicht, sich für den Großen Preis von Frankreich zu qualifizieren. Lediglich am Großen Preis von Italien 1988 in Monza nahm der Franzose im Williams für den verletzten Nigel Mansell teil und fuhr vom 22. Startplatz bis auf Rang 11 vor. Dabei blieb vor allem seine Kollision mit Ayrton Senna in Erinnerung.

Von 1988 bis 1991 fuhr Schlesser auf Sauber-Mercedes in der Sportwagen-Weltmeisterschaft und wurde 1988 Vize-Weltmeister sowie 1989 und 1990 zusammen mit Mauro Baldi auf den Gruppe-C-Silberpfeilen von Mercedes Sportwagen-Weltmeister. Schlesser startete siebenmal bei den 24 Stunden von Le Mans, dabei zweimal von der Pole-Position.

In den ersten drei Teilen der französischen Filmreihe „Taxi“ wirkte Schlesser als Stuntfahrer mit.

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen