Vinci (Unternehmen)

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Vinci (Unternehmen)
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Rechtsform Aktiengesellschaft
ISIN FR0000125486
Gründung 1899
Sitz Rueil-Malmaison, Frankreich
Leitung Xavier Huillard, Vorsitzender des Verwaltungsrates und Generaldirektor
Mitarbeiter 192.701 (2012)[1]
Umsatz 38,634 Mrd. Euro (2012) [1]
Branche Bau
Produkte Hoch- und Tiefbau, KonzessionenVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.vinci.com

Vinci, S.A. (Eigenschreibweise generell VINCI) ist ein börsennotierter französischer Baukonzern und Weltmarktführer für Bau, Konzessionen und bauverwandte Dienstleistungen. Im europäischen Bauranking steht der Konzern auf dem ersten Platz.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Firma wurde 1899 von den Bauingenieuren Alexandre Giros und Louis Loucheur unter dem Namen Société générale d’entreprises (SGE), etwa „Allgemeine Unternehmensgesellschaft“, gegründet. 2000 firmierte das Unternehmen zu Vinci um. Vinci ist mit seinen vier Sparten der weltgrößte Konzern für Bau- und baunahe Dienstleistungen. 2010 erwirtschaftete Vinci mit seinen rund 180.000 Mitarbeitern 33 Mrd. € Umsatz.

Vinci ist an der Börse Euronext notiert und ist Bestandteil der Börsenindices CAC40 und EURO STOXX 50.

Bereiche[Bearbeiten]

Vinci gliedert sich in die beiden Bereiche Konzessionen und Bau/Baudienstleistungen. [3]

Vinci Autoroutes[Bearbeiten]

Vinci Autoroutes ist eine Autobahngesellschaft, die mit 4.385 km über die Hälfte der Autobahnen in Frankreich bewirtschaftet. Dazu zählen die Tochtergesellschaften ASF, Cofiroute, Escota und Arcour.

Vinci Concessions[Bearbeiten]

Vinci Concessions entwickelt und betreibt Verkehrsinfrastrukturen und öffentliche Einrichtungen in fast zwanzig Ländern.

  • Vinci Park betreibt über 2.500 Parkhäuser mit über 1.451.000 Stellplätzen in 12 Ländern.
  • Vinci Airports betreibt 9 Flughäfen in Frankreich, 3 Flughäfen in Kambodscha und ab 2013 sieben Flughäfen in Portugal. Für 95 Prozent des Kapitals von ANA Aeroportos de Portugal, der staatlichen portugiesischen Flughafengesellschaft, zahlt Vinci 3,08 Milliarden Euro.[4]
  • Vinci Concessions betreibt Autobahnen, Straßen und Tunnel in 9 Ländern, darunter Bereiche der A4 bei Eisenach, A5 und A9. Darüber hinaus Eisenbahnen, öffentliche Einrichtungen, Brücken und Tunnel.

Vinci Energies[Bearbeiten]

Vinci Energies ist die Energiesparte des Vinci Konzerns, die 2010 aus Vinci Energies und Cegelec und Vinci Facilities geschaffen wurde. Vinci Energies erwirtschaftet mit 60.000 Beschäftigten einen Umsatz von 8.666 Mio. Euro.

Eurovia[Bearbeiten]

Eurovia bietet Verkehrsinfrastrukturen (Autobahnen, Straßen, Schienenwege, etc.) und Kommunalbau. Eurovia erwirtschaftete mit fast 40.000 Beschäftigten einen Umsatz von 8.722 Mio. Euro.

Vinci Construction[Bearbeiten]

Vinci Construction ist ein Baukonzern mit ca. 67.000 Beschäftigten und einem Umsatz von 14.107 Mio. Euro.

Töchter[Bearbeiten]

  • Vinci Concessions
  • Vinci Energies
    • AXIANS
    • Nickel
    • G+H
    • Cegelec Deutschland GmbH
    • Actemium
    • Kappelhoff Industrietechnik
    • Calanbau
    • IBS - Industrie-, Brandschutz und Sicherheit GmbH
    • ETAVIS
    • BEA-TDL[5]
    • Vinci Energies Deutschland (VED)
    • GA Holding
  • Vinci Construction
  • Vinci Park
  • Eurovia
  • SKE Gruppe
  • Cegelec
  • H&F Industry Data GmbH

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Geschäftsbericht 2012. Vinci S.A., abgerufen am 22. August 2013 (PDF 11,5 MB, englisch).
  2. European Powers of Construction, Seite 4 (PDF, englisch)
  3. Vinci Kurzprofil 2012 (PDF; 3,5 MB)
  4. tagesschau.de, abgerufen am 28. Dezember 2012.
  5. www.bea-tdl.de (Unternehmensgeschichte)