Eschbach (bei Nastätten)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Eschbach
Eschbach (bei Nastätten)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Eschbach hervorgehoben
50.2139194444447.7267527777778360Koordinaten: 50° 13′ N, 7° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-Kreis
Verbandsgemeinde: Nastätten
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 2,58 km²
Einwohner: 164 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56357
Vorwahl: 06771
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 040
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 1
56355 Nastätten
Webpräsenz: www.vgnastaetten.de
Ortsbürgermeister: Carsten Göller (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Eschbach im Rhein-Lahn-Kreis
Lahnstein Lahnstein Arzbach Bad Ems Becheln Dausenau Fachbach Frücht Kemmenau Miellen Nievern Braubach Dachsenhausen Filsen Kamp-Bornhofen Osterspai Burgschwalbach Flacht Hahnstätten Kaltenholzhausen Lohrheim Mudershausen Netzbach Niederneisen Oberneisen Oberneisen Schiesheim Auel Bornich Dahlheim Dörscheid Dörscheid Kaub Kestert Lierschied Lykershausen Nochern Patersberg Prath Reichenberg (Rheinland-Pfalz) Reitzenhain (Taunus) Sankt Goarshausen Sauerthal Weisel (Rhein-Lahn-Kreis) Weyer (Rhein-Lahn-Kreis) Altendiez Aull Balduinstein Birlenbach Charlottenberg Cramberg Diez Dörnberg (Lahn) Eppenrod Geilnau Gückingen Hambach (bei Diez) Heistenbach Hirschberg (Rhein-Lahn-Kreis) Holzappel Holzheim (Aar) Horhausen (Nassau) Isselbach Langenscheid Laurenburg Scheidt (Rhein-Lahn-Kreis) Steinsberg (Rheinland-Pfalz) Wasenbach Allendorf (Rhein-Lahn-Kreis) Berghausen (Einrich) Berndroth Biebrich (bei Katzenelnbogen) Bremberg (Rhein-Lahn-Kreis) Dörsdorf Ebertshausen Eisighofen Ergeshausen Gutenacker Herold (Rheinland-Pfalz) Katzenelnbogen Klingelbach Kördorf Mittelfischbach Niedertiefenbach Oberfischbach Reckenroth Rettert Roth (Rhein-Lahn-Kreis) Schönborn (Rhein-Lahn-Kreis) Attenhausen Dessighofen Dienethal Dornholzhausen (Rhein-Lahn-Kreis) Geisig Hömberg Lollschied Misselberg Nassau (Lahn) Obernhof Oberwies Pohl (Nassau) Pohl (Nassau) Schweighausen Seelbach (Nassau) Singhofen Sulzbach (Rhein-Lahn-Kreis) Weinähr Winden (Nassau) Zimmerschied Zimmerschied Berg (Taunus) Bettendorf (Taunus) Bogel Buch (Taunus) Diethardt Ehr Endlichhofen Eschbach (bei Nastätten) Gemmerich Hainau Himmighofen Holzhausen an der Haide Hunzel Kasdorf Kehlbach (Rheinland-Pfalz) Lautert Lipporn Marienfels Miehlen Nastätten Nastätten Niederbachheim Niederwallmenach Oberbachheim Obertiefenbach (Taunus) Oberwallmenach Oelsberg Rettershain Ruppertshofen (Rhein-Lahn-Kreis) Strüth Strüth Weidenbach (Taunus) Welterod Winterwerb Hessen Landkreis Mainz-Bingen Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Mayen-Koblenz Westerwaldkreis Koblenz Landkreis Mayen-KoblenzKarte
Über dieses Bild

Eschbach ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Nastätten an.

Geographie[Bearbeiten]

Ortsansicht

Eschbach liegt am westlichen Rande des sogenannten Blauen Ländchens im Rhein-Lahn-Kreis etwa 8 km westlich von Nastätten und 6 km östlich des Rheins zwischen den beiden Landesstraßen L 333 und L 334.

Geschichte[Bearbeiten]

Eschbach lag seit dem 14. Jahrhundert im „Vierherrischen“, wurde nach dem zweiten Nastätter Rezeß 1755 dem Amt Reichenberg zugeschlagen, und blieb mit diesem bis 1806 hessisch. Vorübergehend von französischen Truppen besetzt („pays reserve“), kam der Ort 1816 zum Herzogtum Nassau. Seit 1866 Teil der preußischen Provinz Hessen-Nassau, kam der Ort 1946 zum damals neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz. Seit 1972 gehört Eschbach der Verbandsgemeinde Nastätten an.

Seit 1563 gehörte Eschbach kirchlich als Filiale zur evangelischen Pfarrei Weyer. Seit 2003 gehört Eschbach zur Kirchengemeinde Gemmerich.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Eschbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 140
1835 170
1871 196
1905 166
1939 184
Jahr Einwohner
1950 191
1961 219
1970 207
1987 234
2005 189

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Eschbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau ein eingebogener gefüllter goldener Göpel; vorn ein Bündel von drei goldenen Getreideähren; hinten schräggekreuzte goldene Schlägel und Eisen; im roten Schildfuß ein goldener querrechteckiger Pavillon mit Walmdach (Portikus) gestützt auf vier Rundpfeilern auf einem Sockel.“

Das Wappen wurde am 30. Juli 2003 von der Kreisverwaltung in Bad Ems genehmigt. Der Göpel symbolisiert die in Eschbach zusammenfließenden Bäche Reichelsteiner-und Schafbach. Die Getreideähren stehen für die Landwirtschaft und den fruchtbaren Boden, Schlägel und Eisen sind Symbole des früheren Bergbaus. Der Portikus steht für das Anwesen eines römischen Legionärs, welches um 1900 durch den bekannten Historiker Robert Bodewig in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung erwähnt wurde. Die Farben stehen für die früheren Landesherrschaften, die Grafen von Nassau und Katzenelnbogen.[4]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist heute kaum noch von der Landwirtschaft geprägt. Es sind lediglich noch ein Vollerwerbsbetrieb und ein Nebenerwerbsbetrieb in der Gemeinde aktiv. Die meisten Flächen werden von Landwirten außerhalb der Gemeinde bewirtschaftet. Zudem gibt es drei Handwerksbetriebe sowie ein Hotel in der Gemeinde. Die meisten Eschbacher Bürger üben ihre Erwerbstätigkeit in Industrie- und Dienstleistungsbetrieben im Raum Nastätten, Koblenz sowie im Rhein-Main-Gebiet aus.[5]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eschbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011). (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Eschbach - Geschichte eines Dorfes, Hrsg. Gemeinde Eschbach, Redaktion Rolf Mollenhauer, Dieter Breiden und Klaus Redert, Eschbach, Mai 2004
  5. Email des Ortsbürgermeisters vom 17. Januar 2015