Frücht

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Frücht
Frücht
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Frücht hervorgehoben
50.3136111111117.6775260Koordinaten: 50° 19′ N, 7° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-Kreis
Verbandsgemeinde: Bad Ems
Höhe: 260 m ü. NHN
Fläche: 5,53 km²
Einwohner: 600 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56132
Vorwahl: 02603
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 044
Adresse der Verbandsverwaltung: Bleichstraße 1
56130 Bad Ems
Webpräsenz: www.fruecht.info
Ortsbürgermeister: Dieter Hahn (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Frücht im Rhein-Lahn-Kreis
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Über dieses Bild

Frücht ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Ems an.

Geographie[Bearbeiten]

Frücht liegt im Taunus, etwa sieben Kilometer von Bad Ems entfernt.

Geschichte[Bearbeiten]

Frücht wurde 1159 erstmals als Wruhte erwähnt. Bis 1613 gehörte Frücht zur Grafschaft Nassau und wurde dann an Johann Gottfried vom Stein verkauft. Frücht gehörte zusammen mit Schweighausen zur reichsunmittelbaren Herrschaft vom Stein, deren letzter Besitzer Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein war. Dessen Herrschaftsgebiet wurde 1804/06 dem Herzogtum Nassau angeschlossen, dem es bis 1866 angehörte. 1868 kam Frücht zur preußischen Provinz Hessen-Nassau und war nach dem Zweiten Weltkrieg Teil der französischen Besatzungszone. 1946 wurde der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Frücht besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im Gemeinderat:[2]

Wahl SPD FWG Gesamt
2009 5 7 12 Sitze
2004 5 7 12 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Familiengruft der Reichsfreiherren vom und zum Stein

Neben der evangelischen Kirche am nördlichen Ortsausgang liegt die Familiengruft der Reichsfreiherren vom und zum Stein. Auch ihr bekanntestes Mitglied, der preußische Reformminister Heinrich Friedrich Karl vom Stein liegt dort begraben. Die Gruft wurde um 1817 nach Plänen des Architekten Johann Claudius von Lassaulx entworfen. Die Marmorreliefs fertigte der Kölner Bildhauer Peter Joseph Imhoff nach Plänen von Wallraf und Fuchs an.[3][4]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Frücht

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frücht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
  3. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Rhein-Lahn-Kreis (PDF; 1,3 MB). Koblenz 2010.
  4. Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler – Rheinland-Pfalz Saarland, Deutscher Kunstverlag München 1984, ISBN 3-422-00382-7