Birlenbach

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Birlenbach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Birlenbach
Birlenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Birlenbach hervorgehoben
50.3586805555568.0020055555556175Koordinaten: 50° 22′ N, 8° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-Kreis
Verbandsgemeinde: Diez
Höhe: 175 m ü. NHN
Fläche: 4,04 km²
Einwohner: 1515 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 375 Einwohner je km²
Postleitzahl: 65626
Vorwahl: 06432
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 014
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Louise-Seher-Straße 1
65582 Diez
Webpräsenz: www.birlenbach-fachingen.de
Ortsbürgermeister: Dieter Hörle
Lage der Ortsgemeinde Birlenbach im Rhein-Lahn-Kreis
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Über dieses Bild

Birlenbach ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Diez an.

Geographie[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind Balduinstein, Diez, Altendiez, Schaumburg, Schönborn

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Birlenbach besteht aus den Ortsteilen Birlenbach und Fachingen, die schon seit dem Mittelalter zusammengehören.

Geschichte[Bearbeiten]

Birlenbach
Fachingen

Die erste Erwähnung der Ortschaften Birlenbach und Fachingen war 1255 als Berlenbach und Vachungen.

Bereits aus der Hallstattzeit um 800 bis 500 v. Chr, der späten Eisenzeit, gibt es Gräber in der Nähe von Braunstein- und Eisenerzvorkommen, was einen Erzabbau zu dieser Zeit vermuten lässt.

Ab 1806 war der Ort Teil des Herzogtums Nassau, das 1866 von Preußen annektiert wurde. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Vor 1826 mussten die Kinder von Birlenbach die Schule in Freiendiez besuchen. Eine Schule in Birlenbach wurde am 15. Dezember 1826 eingeweiht, das Schulgebäude wurde 1980 aufgrund des schlechten Bauzustands abgebrochen. An selber Stelle entstand daraufhin das Gemeindezentrum Freiherr-vom-Stein-Haus.

Der verkehrstechnische Anschluss geschah durch die Schiffbarmachung der Lahn bis Gießen und den Bau der Lahntalbahn mit der Fertigstellung 1863.

Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde Eisenerz in dem 1856 aufgelassenen Stollen abgebaut; der Hauptstollen ragte bis 1500 m in den Berg. 1973 wurden die Kalksteinbrüche geschlossen. Die Kalksteinbrüche wurden 1980 unter Naturschutz gestellt.

Religion[Bearbeiten]

Birlenbach ist der römisch-katholischen Pfarrei Herz-Jesu in Diez zugeordnet und gehört mit ihr zum Pastoralen Raum Diez, welcher selbst wiederum dem Bezirk Limburg im Bistum Limburg eingegliedert ist.

Auf evangelischer Seite ist der Ort der Stiftskirchengemeinde Diez im Dekanat Diez der Propstei Süd-Nassau in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zugehörig.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Birlenbach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[2]

Wahl SPD WGR 1 WGR 2 Gesamt
2014 5 11 16 Sitze
2009 5 9 2 16 Sitze
2004 5 9 2 16 Sitze

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Heilwasserquelle Staatlich Fachingen ist mit 26 % Marktanteil (2004) die bedeutendste in Deutschland.

Bildung[Bearbeiten]

In der Gemeinde Birlenbach besteht eine Grundschule, die 1955 gebaut wurde, und ein Kindergarten. Das Einzugsgebiet der Grundschule in Birlenbach sind die Gemeinden Birlenbach, Steinsberg und Wasenbach.

Verkehr[Bearbeiten]

Birlenbach ist durch den im Ortsteil Fachingen liegenden Bahnhof "Fachingen(Lahn)" an die Regionalbahnlinie RB 25 / Lahntalbahn (Limburg(Lahn)- Diez- Nassau- Bad Ems- Niederlahnstein- Koblenz Hbf) angeschlossen, an welchem die Züge nach dem Rheinland- Pfalz Takt täglich ca. einmal pro Stunde je Richtung verkehren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Birlenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen