Niedertiefenbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel handelt die rheinland-pfälzische Gemeinde Niedertiefenbach. Niedertiefenbach ist auch ein Ortsteil der hessischen Gemeinde Beselich, siehe Niedertiefenbach (Beselich).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Niedertiefenbach
Niedertiefenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Niedertiefenbach hervorgehoben
50.2557.8958333333333250Koordinaten: 50° 15′ N, 7° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Rhein-Lahn-Kreis
Verbandsgemeinde: Katzenelnbogen
Höhe: 250 m ü. NHN
Fläche: 4,08 km²
Einwohner: 207 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 51 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56368
Vorwahl: 06772
Kfz-Kennzeichen: EMS, DIZ, GOH
Gemeindeschlüssel: 07 1 41 096
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Burgstraße 1
56368 Katzenelnbogen
Webpräsenz: www.vg-katzenelnbogen.de
Ortsbürgermeister: Volkmer Obst
Lage der Ortsgemeinde Niedertiefenbach im Rhein-Lahn-Kreis
Lahnstein Lahnstein Arzbach Bad Ems Becheln Dausenau Fachbach Frücht Kemmenau Miellen Nievern Braubach Dachsenhausen Filsen Kamp-Bornhofen Osterspai Burgschwalbach Flacht Hahnstätten Kaltenholzhausen Lohrheim Mudershausen Netzbach Niederneisen Oberneisen Oberneisen Schiesheim Auel Bornich Dahlheim Dörscheid Dörscheid Kaub Kestert Lierschied Lykershausen Nochern Patersberg Prath Reichenberg (Rheinland-Pfalz) Reitzenhain (Taunus) Sankt Goarshausen Sauerthal Weisel (Rhein-Lahn-Kreis) Weyer (Rhein-Lahn-Kreis) Altendiez Aull Balduinstein Birlenbach Charlottenberg Cramberg Diez Dörnberg (Lahn) Eppenrod Geilnau Gückingen Hambach (bei Diez) Heistenbach Hirschberg (Rhein-Lahn-Kreis) Holzappel Holzheim (Aar) Horhausen (Nassau) Isselbach Langenscheid Laurenburg Scheidt (Rhein-Lahn-Kreis) Steinsberg (Rheinland-Pfalz) Wasenbach Allendorf (Rhein-Lahn-Kreis) Berghausen (Einrich) Berndroth Biebrich (bei Katzenelnbogen) Bremberg (Rhein-Lahn-Kreis) Dörsdorf Ebertshausen Eisighofen Ergeshausen Gutenacker Herold (Rheinland-Pfalz) Katzenelnbogen Klingelbach Kördorf Mittelfischbach Niedertiefenbach Oberfischbach Reckenroth Rettert Roth (Rhein-Lahn-Kreis) Schönborn (Rhein-Lahn-Kreis) Attenhausen Dessighofen Dienethal Dornholzhausen (Rhein-Lahn-Kreis) Geisig Hömberg Lollschied Misselberg Nassau (Lahn) Obernhof Oberwies Pohl (Nassau) Pohl (Nassau) Schweighausen Seelbach (Nassau) Singhofen Sulzbach (Rhein-Lahn-Kreis) Weinähr Winden (Nassau) Zimmerschied Zimmerschied Berg (Taunus) Bettendorf (Taunus) Bogel Buch (Taunus) Diethardt Ehr Endlichhofen Eschbach (bei Nastätten) Gemmerich Hainau Himmighofen Holzhausen an der Haide Hunzel Kasdorf Kehlbach (Rheinland-Pfalz) Lautert Lipporn Marienfels Miehlen Nastätten Nastätten Niederbachheim Niederwallmenach Oberbachheim Obertiefenbach (Taunus) Oberwallmenach Oelsberg Rettershain Ruppertshofen (Rhein-Lahn-Kreis) Strüth Strüth Weidenbach (Taunus) Welterod Winterwerb Hessen Landkreis Mainz-Bingen Rhein-Hunsrück-Kreis Landkreis Mayen-Koblenz Westerwaldkreis Koblenz Landkreis Mayen-KoblenzKarte
Über dieses Bild

Niedertiefenbach ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen an.

Geographie[Bearbeiten]

Niedertiefenbach liegt in der Landschaft des Einrich im Taunus. Zu Niedertiefenbach gehört der Ortsteil Hof Bleidenbach. Die Gemeindefläche erstreckt sich über 4,08 km², davon sind ca. 40 % Wald.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1247, als Graf Heinrich der Reiche von Nassau die Pfarrkirche in Niedertiefenbach der Abtei Arnstein übergab.

Niedertiefenbach gehörte zur Niedergrafschaft Katzenelnbogen (Amt Reichenberg), die von 1648 bis 1806 landesherrlich den Landgrafen von Hessen-Kassels zugeordnet war. Von 1806 bis 1813 stand die Region und damit auch Niedertiefenbach unter französischer Verwaltung (pays réservé). Im Jahr 1816 kam der Ort in den Besitz des Herzogtums Nassau, das 1866 infolge des sogenannten Deutschen Krieges vom Königreich Preußen annektiert wurde.

Seit 1946 ist Niedertiefenbach Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. 1972 kam es im Zuge der rheinland-pfälzischen „Funktional- und Gebietsreform“ zur Bildung der Verbandsgemeinde Katzenelnbogen, der die Ortsgemeinde Niedertiefenbach seitdem angehört.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Niedertiefenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 238
1835 282
1871 297
1905 257
1939 218
1950 239
Jahr Einwohner
1961 217
1970 212
1987 206
1997 221
2005 234
2013 207

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Niedertiefenbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Niedertiefenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011). (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen