Opel Calibra

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Opel
Opel Calibra (1994–1997)

Opel Calibra (1994–1997)

Calibra
Produktionszeitraum: 11/1989–06/1997
Klasse: Mittelklasse
Karosserieversionen: Kombicoupé
Motoren: Ottomotoren:
2,0–2,5 Liter
(85–150 kW)
Länge: 4492 mm
Breite: 1688 mm
Höhe: 1320 mm
Radstand: 2600 mm
Leergewicht: 1120–1405 kg
Vorgängermodell: Opel Manta
Nachfolgemodell: keines

Der Opel Calibra ist ein Sportcoupé des Herstellers Opel, das von Herbst 1989 bis Mitte 1997 produziert wurde. Es basierte auf dem im Herbst 1988 erschienenen Opel Vectra A.

In Australien wurde das Fahrzeug als Holden Calibra, im Vereinigten Königreich als Vauxhall Calibra und in Südafrika als Chevrolet Calibra angeboten.

Entstehung[Bearbeiten]

Um Ende der 1980er-Jahre gegen die drohende Coupé-Übermacht aus Japan zu bestehen, stellte die Adam Opel AG unter dem Namen Opel Calibra auf der IAA 1989 ein Sportcoupé „in 2+2-Auslegung“ (zwei Sitzplätze vorn und zwei Notplätze hinten) vor. Ab dem 9. Juni 1990 stand das Modell bei den Händlern. Das Kunstwort „Calibra“ ist eine Schöpfung des Markennamen-Entwicklers Manfred Gotta.

Design[Bearbeiten]

Heckansicht

Im Gegensatz zum Manta, der einen längs eingebauten Motor und Hinterradantrieb hat, ist der Calibra frontangetrieben, der Motor ist quer eingebaut. Die Konstruktion basiert auf dem Opel Vectra. Während im Vectra (mit Ausnahme des Vectra 4×4, 2000 und Turbo) eine einfache Verbundlenker-Hinterachse zum Einsatz kam, gab es im Calibra eine Schräglenkerhinterachse mit Miniblockfedern, Stabilisator und Teleskopstoßdämpfern.

Herausragend war damals der durch das Design von Erhard Schnell erreichte niedrige cW-Wert von 0,26, der den Calibra zum „Aerodynamik-Weltmeister“ unter den Serienfahrzeugen machte. Die Heckklappe des Calibra ähnelt der des Manta CC. Der Calibra wies einige stilistische Besonderheiten auf, so z. B. die nur sieben Zentimeter hohen vorderen Leuchteinheiten. Ermöglicht wurden sie durch den Einsatz von Ellipsoid-Scheinwerfern, bei denen das Licht durch eine Linse austritt (ähnlich einem Dia-Projektor). Servolenkung, Airbags (ab 1993), Sportsitze, getönte Scheiben und Leichtmetallfelgen gehörten zur Serienausstattung. Der Grundpreis betrug anfangs 36.900,00 DM.

Modellpflege[Bearbeiten]

Im Sommer 1994 erhielt der Calibra ein leichtes Facelift.

Das vordere Opel-Emblem befand sich nun nicht mehr auf der Motorhaube, sondern im Kühlergrill, der eine leicht geänderte Form bekam. Die Schriftzüge wurden geändert, der Innenraum erfuhr eine leichte Überarbeitung mit neuen Polsterstoffen, neuen Armaturenskalen (weiße Tachoscheiben und Zusatzinstrumente), sowie helle A-, B- und C-Säulen-Verkleidungen. Auch die Felgen bekamen ein neues Design.

Im November 1994 kostete der Calibra 2,0i 40.835 DM, der Calibra 16V 43.495 DM, der Calibra V6 51.070 DM und der Calibra Turbo 54.345 DM. Der Allradantrieb stand nur noch für den Calibra Turbo zur Verfügung.

Im Juni 1997 endete die Produktion des Calibra. Einen Nachfolger mit eigenständiger Karosserie gibt es bis heute nicht.

Farben[Bearbeiten]

Der Opel Calibra war in folgenden Farben erhältlich, hier in Code-Nr. und Bezeichnung:

  • 119 Mistralgrau-Metallic
  • 138 Starsilber
  • 140 Rauchgrau
  • 146 Astrosilbermetallic
  • 147 Starsilber
  • 200 Schwarz
  • 265 Tech Violett
  • 266 Novaschwarz
  • 270 Spektralblau-Metallic
  • 277 Karibikblau-Metallic
  • 279 Heliotrop-Perleffekt
  • 283 Nautilusblau-Metallic
  • 284 Schwarz
  • 286 Keramikblau-Metallic
  • 288 Magnetblau-Metallic
  • 290 Nordkap-Anthrazit
  • 308 Signalgrün
  • 357 Neptuntürkis
  • 359 Rio Verde grün
  • 362 Opal
  • 363 Graphite
  • 366 Bermudagrün
  • 474 Casablancaweiss
  • 483 Solargelb
  • 547 Magmarot
  • 568 Rioja
  • 571 Amarena
  • 604 Asphaltweiß
  • 648 Inkagelb
  • Azzuro Nautico

Motorisierung[Bearbeiten]

Erhältlich war der Calibra zunächst mit zwei verschiedenen 2-Liter-Motoren. Basismotorisierung war der 85 kW/115 PS (C20NE) starke Zweiliter aus dem Vectra, der auch in Verbindung mit einem Automatikgetriebe lieferbar war. Serienmäßig war ein Fünfganggetriebe. Zweiter Motor im Angebot war der von Fritz Indra entwickelte 2,0 l 16 V, der 110 kW/150 PS (C20XE) leistet. Dieser Motor war der erste Großserienmotor von Opel mit zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC) und vier Ventilen pro Zylinder, wenn man von früheren Wettbewerbsmotoren und den 2,4-Liter-16-V-Motoren im Opel Manta 400 und Opel Ascona 400 absieht. Der Motor galt zum Zeitpunkt seiner Einführung mit 37 % als der Ottomotor mit dem höchsten Wirkungsgrad. Dies wurde durch die damals neue Kopierfrästechnik der Brennräume erreicht, die eine hohe Oberflächengenauigkeit ermöglicht. Der 16-Ventiler kam auch im Opel Kadett E GSi 16V, Opel Astra F GSi 16V und Opel Vectra 2000 16V zum Einsatz. Mit 110 kW bei 6000/min und dem maximalen Drehmoment von 196 Nm bei 4800/min (bis 1994) brachte der 16-V-Motor den Calibra nach 8,5 s auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit lag laut Fahrzeugbrief bei 223 km/h, die des 2.0i-Modells bei 205 km/h. Der mittlere Verbrauch betrug – auch dank des günstigen Cw-Wertes – 9,2 l/100 km. Beide Motoren sind mit einem Dreiwegekatalysator und dem Motormanagement Bosch-Motronic ausgerüstet.

Allrad[Bearbeiten]

Im Herbst 1990 kam auch der vierradgetriebene Calibra 4×4 auf den Markt. Er war nach dem Anfang 1989 erschienenen Vectra 4×4 der zweite Opel-PKW mit Allradantrieb. Es handelt sich um ein automatisch zuschaltendes System, wodurch bei normaler Belastung auf trockener Straße der Großteil der Antriebskraft auf die Vorderräder verteilt wird. Bei auftretendem Schlupf an der Vorderachse wird mit einer Visco-Kupplung über ein Zwischengetriebe Drehmoment zur Hinterachse geleitet. Beim Bremsen schaltet eine Lamellenkupplung den Allradantrieb ab, um Bremsstabilität und die Funktionstüchtigkeit des Antiblockiersystems sicherzustellen.

Der Allradantrieb war zunächst in Verbindung mit beiden Motoren (C20NE und C20XE) lieferbar, allerdings nicht mit Automatikgetriebe. Der Calibra 2,0i 4×4 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und eine Beschleunigung von 0 − 100 km/h in 11 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit des 16V liegt bei 215 km/h. Der Basispreis betrug 44.215,00 DM. Außerdem gab es bei der Allradversion ein 4×4-Emblem statt des Opel-Emblems im Lenkrad. Der Allradantrieb erhöhte den Verbrauch um ca. einen Liter auf 100 km.

Calibra Turbo 4×4[Bearbeiten]

Opel Calibra 4×4 Turbo im Rallye-Einsatz

Im März 1992 kam der Calibra Turbo 4×4 als neues Spitzenmodell zu den Händlern. In ihm kam der 2,0-Liter-16V-Motor (C20LET) zum Einsatz, der mit einem KKK-Turbolader (K16) und einem Ladeluftkühler nun 150 kW (204 PS) leistet. Der Turbolader war eine Neuentwicklung; er war nicht angeflanscht, sondern in den Abgaskrümmer integriert. Der Turbomotor war serienmäßig mit einem Sechsganggetriebe und Allradantrieb kombiniert, ein Automatikgetriebe gab es für den Turbo nicht. Das maximale Drehmoment liegt bei 280 Nm, das bereits bei 2400/min anliegt. Der Calibra Turbo war der schnellste seiner Art: Angegeben waren eine Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,8 Sekunden. Er kostete 1992 49.880,00 DM.

Äußerlich unterschied er sich von den anderen Calibras nur durch 16-Zoll-Leichtmetallfelgen (Fünflochfelgen) in speziellem Turbo-Design und entsprechende Schriftzüge. Der Calibra 16V 4×4 wurde damit vom Calibra Turbo abgelöst und infolgedessen nicht mehr gebaut.

Der Calibra V6 und die Motoren-Renaissance[Bearbeiten]

Ab Modelljahr 1993 wurde für den Calibra auch ein 24V-Sechszylinder-Motor angeboten: Der 2,5-Liter-V6 (C25XE, später X25XE), der auch im Vectra und Omega B lieferbar war, leistet 125 kW und bietet ein maximales Drehmoment von 227 Nm bei 4200/min. Damit erreicht der Calibra maximal 237 km/h und beschleunigt in 7,8 Sekunden auf 100 km/h. Den V6 gab es auch mit Automatikgetriebe, aber nicht mit Allradantrieb.

Der 2,0-16V-Motor (C20XE) wurde ab August 1993 durch einen neu entwickelten und der strengen Abgasnorm EURO2 angepassten 2,0-16V-Motor (X20XEV) ersetzt, welcher nun 100 kW leistete. Der Motor erfüllt bereits die strengere D3-Norm. Einstiegsmotor war nach wie vor der 2,0i mit 85 kW und EURO1-Norm (Schadstoffarm-E2 nicht mit EURO2 zu verwechseln), für den eine nachträgliche Umrüstung auf EURO2 möglich ist.

Sicherheit und Umwelt[Bearbeiten]

Ab 1993 wurde der Calibra serienmäßig mit Fahrerairbag und ab August auch mit Beifahrer-Full-Size-Airbag gebaut. Neben Verbesserungen im kleinen, die laufend in das Programm einflossen, wurden im August 1993 noch einige wichtige Sicherheitspunkte verbessert. So bekamen die Türen eine doppelte Stahlrohrverstärkung, es wurden stärkere Seitenschweller und Fenstersäulen verbaut, das Gurtsystem erhielt einen Gurtschloss-Straffer, aber auch Dinge, die vor allem die Umwelt betreffen, wurden verbessert. Für die Lackierung wurde eine Wasserlack-Technologie entwickelt, in der deutlich weniger Schadstoffe enthalten sind, und die neu entwickelte Klimaanlage wurde nun mit FCKW-freiem Kältemittel befüllt.

Sondereditionen[Bearbeiten]

Opel Calibra Keke Rosberg Edition
Opel Calibra 2.0 16V Last Edition

Das Modelljahr 1996 brachte ein neues Außenfarbenprogramm, das Motorenangebot blieb dagegen unverändert. Als neues Einstiegsmodell ergänzte der Calibra Young die Modellpalette. Er war zunächst nur mit dem 2,0i-Motor und in vier verschiedenen Lackierungen zu haben und entsprach ansonsten der Calibra-Grundausstattung. Er stand im Januar 1996 für 40.725 DM bei den Händlern. Weitere Sondermodelle waren der Calibra Classic mit Klimaanlage, Lederausstattung, Bose-Soundsystem I und Schiebedach (60.325 DM als Turbo) sowie der Calibra DTM Edition (59.775 DM als Turbo). Dieses Modell war besonders sportlich ausgelegt mit breiteren Leichtmetallfelgen im DTM-Look, tiefergelegtem Fahrwerk und DTM-Schriftzügen. Beide Sondermodelle konnten mit allen verfügbaren Motoren bestellt werden.

Im April 1996 erschien das Sondermodell Calibra Cliff Motorsport Edition, mit welchem Opel seine Erfolge mit dem 470 PS starken Calibra bei der DTM (Deutsche Tourenwagen Meisterschaft) 1994 und 1995 sowie bei der ITC (International Touring Car Championship) 1996 feierte. Er verfügte über eine geänderte Frontschürze von Irmscher mit zusätzlichen Lufteinlässen, eine leicht veränderte Heckschürze und lackierte Seitenleisten. Hinzu kamen Klimaanlage und ein Irmscher-Paket mit BBS-Leichtmetallfelgen in 16 Zoll und einem 30 mm tieferem Sportfahrwerk. Gut erkennbar war dieses Modell an den Cliff-Emblemen, mit denen auch die DTM- und ITC-Calibras versehen waren. Mit Ende des Modelljahres 1996 endete die Produktion des Calibra-Turbo und damit auch des Allradantriebes im Calibra, da eine Anpassung des Motors an neue Abgasvorschriften zu aufwendig gewesen wäre. Der 2,0i-Motor mit 85 kW (115 PS) entfiel ebenfalls.

Ab August 1996 war der Calibra nur noch in den Ausstattungen Young, Cliff Motorsport Edition und Classic bestellbar, wobei ab Januar 1997 nur noch der Calibra Young geordert werden konnte.

Die letzten limitierten Exemplare mit dem Namen Calibra Last Edition konnten ab März 1997 zu den neuen Besitzern rollen. Zur Verfügung standen der 2,0-16V- sowie der überarbeitete 2,5-l-V6-Motor (X25XE mit besserer Abgasnorm), die in beiden Modellen bestellt werden konnten. Die Ausstattung Last Edition entsprach der reichhaltigen Kombination der Varianten Cliff Motorsport Edition und Classic. Die Preise lagen zwischen 41.415 DM (Calibra Young 2,0 16V) und 55.800 DM (Calibra Last Edition 2,5 V6).

Jahr Modell Motoren Farben Ausstattung
1993 Color Selection C20NE, C20XE karibikblau el.FH, el. SD, ZV, Radio SC 303
1993 Color Selection C20NE, C20XE nautilusblau el.FH, el. SD, ZV, Radio SC 303
1993 Color Selection C20NE, C20XE riojarot el.FH, el. SD, ZV, Radio SC 303
1994 Color Selection C20NE solargelb el.FH, el. SD, ZV, Radio SC 303, Leder (opt.), Pentaline Alufelgen (opt.)
1994 Color Selection C20NE, C20LET, X20XEV techviolett el.FH, el. SD, ZV, Radio SC 303, verstellbarer Beifahrersitz, Klima (C20LET), Radio SC 804 (C20LET)
1995 Keke Rosberg Edition C20NE, X20XEV, C25XE, C20LET casablancaweiß (in der Schweiz auch in E200 Schwarz) Irmscher-Tieferlegungsfedern, BBS-RX-Felgen, Lederlenkrad mit hellgrauen Griffsegmenten, Keke Rosberg Edition Plakette, DTM Embleme, DTM Fußmatten, el.FH, el. SD, ZV, höhenverstellbarer Beifahrersitz, hellgraue Instrumentenscheiben, Klima (C25XE, C20LET), BC (C25XE, C20LET), Radio SC 303 (C20NE, X20XEV), Radio SC 804 (C25XE, C20LET)
1995 Color Selection C20NE, X20XEV, C25XE, C20LET bermudagrün Lederlenkrad, el.FH, el. SD, ZV, Radio SC 303, Klima (C20LET), Lederausstattung (C25XE), Radio SC 804 (C25XE, C20LET)
1995 Classic C20NE, X20XEV, C25XE, C20LET dschungelgrün, magmarot, amarena, novaschwarz Lederlenkrad, el.FH, el. SD (C25XE), ZV, Bose Soundsystem I, Radio Blaupunkt Kiel RD 104, Klima, Metallic-Lack, Lederausstattung, BC (C25XE, C20LET), Radio SC 804 (C25XE, C20LET)
1995 Color Selection C20NE, X20XEV, C25XE, C20LET magneticblau Lederlenkrad, el.FH, el. SD, ZV, Radio SC 303, Klima (C20LET), Lederausstattung (C25XE), Radio SC 804 (C25XE, C20LET)
1995 DTM Edition C20NE, X20XEV, C25XE, C20LET, X25XE casablancaweiß, solargelb, novaschwarz Irmscher-Tieferlegungsfedern, BBS-RX-Felgen, Lederlenkrad mit hellgrauen Griffsegmenten, DTM Edition Plakette, DTM Embleme, DTM Fußmatten, el.FH, el. SD oder Klima, ZV, hellgraue Instrumentenscheiben, Klima (C25XE, C20LET), BC (C25XE, C20LET), Radio SC 303 (C20NE, X20XEV), Radio SC 804/CD300 (C25XE, C20LET)
1995 Classic II C20NE, X20XEV, C25XE, C20LET rioverdegrün, magmarot, novaschwarz Lederlenkrad, el.FH, el. SD (C25XE), ZV, Bose Soundsystem II, Radio Blaupunkt Paris RCM 104, Klima, Lederausstattung, BC (C25XE)
1996 Young C20NE, X20XEV, X25XE alle Radio SC 303, Metallic-Lack
1996 Cliff Motorsport Edition C20NE, X20XEV, C25XE, X25XE, C20LET ozeanblau, polargrün, barracuda, schwarz Irmscher-Tieferlegungsfedern, BBS-Felgen, Irmscher Stoßstange vorn, Irmscher Prallschutzleisten in Wagenfarbe, Cliff Fußmatten, Cliff Edition Plakette, Cliff Embleme, el. FH, ZV, Klimaanlage, Dual Info Display (DID), Check Control, Lederlenkradkranz, Radio SC 303
1997 Last Edition X20XEV, X25XE alle Irmscher-Sportfahrwerk, BBS-Felgen, Irmscher Stoßstange vorn, Seitenleisten in Wagenfarbe, Motorsport Fußmatten, Emblem, Check Control, Lederausstattung, Lederlenkrad, el. FH, ZV, Klima, BC, Radio SC 303

Statistik[Bearbeiten]

Produktion[Bearbeiten]

Die Produktion des Opel Calibra fand sowohl in Rüsselsheim als auch ab 1991 bei Valmet Automotive im finnischen Uusikaupunki statt. Die bei Valmet gebauten Calibra haben eine „9“ nach dem Modelljahr-Buchstaben in der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) statt einer „1“ für Rüsselsheim. Insgesamt wurden 238.647 Calibra gebaut,[1] davon 93.978 bei Valmet.[2]

Bestand in Deutschland[Bearbeiten]

Aufgeführt ist der Bestand an Opel Calibra mit Erstzulassung ab 1990 und auswertbarer Fahrzeug-Identifizierungsnummer in Deutschland zum 1. Januar jedes Jahres seit 2003 laut Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes. Bis 2007 beinhaltete der Bestand neben der Anzahl der angemeldeten Fahrzeuge auch die Anzahl der vorübergehenden Stilllegungen. Seit 2008 enthält der Bestand lediglich den „fließenden Verkehr“ einschließlich der Saisonkennzeichen. Der Bestand zum 1. Januar 2007 wurde rückwirkend auf die neue Erfassungsmethode umgerechnet.

Einschließlich vorübergehender Stilllegungen/Außerbetriebsetzungen
Stichtag 1.1.2003[3] 1.1.2004[4] 1.1.2005[5] 1.1.2006[6] 1.1.2007[7]
Anzahl 73.810 67.370 59.148 51.153 43.909
Veränderung - 8,7 % - 12,2 % - 13,5 % - 14,2 %
Ohne vorübergehende Stilllegungen/Außerbetriebsetzungen
Stichtag 1.1.2007[8] 1.1.2008[8] 1.1.2009[9] 1.1.2010[10] 1.1.2011[11] 1.1.2012[12] 1.1.2013[13] 1.1.2014[14]
Anzahl 31.315 27.187 23.434 19.250 16.464 13.839 11.641 9.965
Veränderung - 13,2 % - 13,8 % - 17,9 % - 14,5 % - 15,9 % - 15,9 % - 14,4 %

Nach dem Abschlussbericht des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle wurden 1.988 Opel Calibra zugunsten der Umweltprämie zwischen dem 27. Januar 2009 und dem 31. Juli 2010 verschrottet.[15]

Abmessungen[Bearbeiten]

  • Länge: 4492 mm
  • Breite: 1688 mm
  • Höhe: 1320 mm
  • Radstand: 2600 mm
  • Spur v/h: 1426/1446 mm
  • Reifen: 175/70 R 14 bzw. 195/60 R 15 und 195/60 R 14 85 V, 205/55 R 15 bis 205/50 R 16 87 W

Literatur[Bearbeiten]

  • Typenkompass Opel, Band 2, S. 68 ff.
  • Eberhard Kittler: Deutsche Autos seit 1990. Band 6: Mercedes, Ford, Opel und Porsche. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2001, ISBN 3-613-02052-1.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Opel Calibra – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Opel Monza GSE glänzt bei der IAA-Sonderschau Die Stars von 1983. Adam Opel AG, 3. September 2013, abgerufen am 20. November 2013.
  2. Cars manufactured. Valmet Automotive Inc., abgerufen am 20. November 2013.
  3. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2003 nach Segmenten und Typgruppen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 3. August 2014 (PDF; 109 kB).
  4. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2004 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 3. August 2014 (PDF; 121 kB).
  5. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2005 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 3. August 2014 (PDF; 131 kB).
  6. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2006 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 3. August 2014 (PDF; 143 kB).
  7. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2007 gegenüber 1. Januar 2006 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 3. August 2014 (PDF; 140 kB).
  8. a b Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2008 gegenüber 1. Januar 2007 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 3. August 2014 (PDF; 181 kB).
  9. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2009 gegenüber 1. Januar 2008 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 3. August 2014 (PDF; 177 kB).
  10. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2010 gegenüber 1. Januar 2009 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 3. August 2014 (PDF; 352 kB).
  11. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2011 gegenüber 1. Januar 2010 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 3. August 2014 (PDF; 298 kB).
  12. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2012 gegenüber 1. Januar 2011 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 3. August 2014 (PDF; 603 kB).
  13. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2013 gegenüber 1. Januar 2012 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 3. August 2014 (PDF; 182 kB).
  14. Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2014 gegenüber 1. Januar 2013 nach Segmenten und Modellreihen (Zulassungen ab 1990). Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 3. August 2014 (PDF).
  15. Abschlussbericht – Umweltprämie. Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und Kraftfahrt-Bundesamt, 1. November 2010, abgerufen am 20. November 2013 (PDF; 1,6 MB).