Opel Astra G

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Opel
Opel Astra Fünftürer (1998–2002)

Opel Astra Fünftürer (1998–2002)

Astra G
Produktionszeitraum: 1998–2005
(Polen: 2003–2009)
Klasse: Kompaktklasse
Karosserieversionen: Kombilimousine, Limousine, Kombi, Coupé, Cabriolet, Lieferwagen
Motoren: Ottomotoren:
1,2–2,2 Liter
(48–147 kW)
Dieselmotoren:
1,7–2,2 Liter
(50–92 kW)
Länge: 4111–4288 mm
Breite: 1709 mm
Höhe: 1390–1510 mm
Radstand: 2606–2611 mm
Leergewicht: 1070−1400 kg
Vorgängermodell: Opel Astra F
Nachfolgemodell: Opel Astra H
Sterne im Euro NCAP-Crashtest[1] Crashtest-Stern 4.svg

Der Opel Astra G ist ein Fahrzeug der Kompaktklasse der Adam Opel AG und wurde als Nachfolger des Opel Astra F in Deutschland von Februar 1998 bis Januar 2005 gebaut (Cabrio- und CNG-Version noch bis Juni 2005).

Der Astra folgte in der Modellreihe auf den Opel Kadett E. Seinen Ursprung hat er im Opel Kadett A, der im Jahre 1962 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Name wurde zwar geändert, die Nomenklatur der Buchstabenfolge wurde jedoch bis zum Buchstaben H beibehalten. Danach folgte kein I, sondern das Modell J.

Ebenfalls von 1998 bis 2005 wurden die mit dem Opel Astra G baugleichen Modelle Holden Astra TS (in Australien) und Vauxhall Astra Mk4 (in Großbritannien) hergestellt.

In verschiedenen arabischen Ländern[2] und auf den Philippinen wurde der Astra G mit Schrägheck und Stufenheck (auf den Philippinen nur mit Stufenheck) sowie als Caravan (Kombi) angeboten. Die Caravan-Version für die arabischen Länder verfügte über eine erhöhte Bodenfreiheit.

Für den nordafrikanischen Raum wurde der Opel Astra G zwischen 2002 und 2009 in Ägypten von General Motors Egypt produziert. Er war dort lediglich als Stufenhecklimousine erhältlich.

In mehreren Ländern Mittel- und Osteuropas[3] wurde der Astra G seit Oktober 2003 unter dem Namen Opel Astra Classic II als (günstigere) Alternative zum Astra H angeboten. Der Classic II war mit Schräg- und Stufenheck sowie als Caravan erhältlich und wurde bis August 2009[4] in Gleiwitz/Polen produziert.

In Argentinien, Brasilien und Uruguay vertrieb General Motors eine überarbeitete Version des Astra G mit Schräg- und Stufenheck unter dem Namen Chevrolet Astra.

Von September 2004 an wurde eine teilweise modifizierte Stufenheck-Version zudem für den russischen Markt als GM-AvtoVAZ Chevrolet Viva von der Firma GM-AvtoVAZ in Toljatti, Russland hergestellt. Im März 2008 musste die Produktion jedoch aufgrund zu geringer Verkaufszahlen eingestellt werden.

Die in Kontinentaleuropa gefertigten Opel Astra G (inklusive der in Polen gebauten Classic II-Versionen) erreichten im Juli 2008 eine Stückzahl von 3,95 Millionen.[5] Hinzu kommen die als Lizenzmodelle in Großbritannien und im außereuropäischen Ausland gebauten Fahrzeuge, deren Gesamtzahl nur schwer bezifferbar ist.

Modellvarianten[Bearbeiten]

  • drei- und fünftüriges Schrägheck (CC), Fahrzeugtyp: T98 (März 1998 bis März 2004)
  • viertüriges Stufenheck (Limousine), Fahrzeugtyp: T98/NB (Juli 1998 bis März 2004)
  • fünftüriger Kombi (Caravan), Fahrzeugtyp: T98/Kombi (März 1998 bis Juli 2004)
  • zweitüriges Coupé, Fahrzeugtyp: T98C (März 2000 bis Dezember 2004)
  • zweitüriges Cabriolet, Fahrzeugtyp: T98C (März 2001 bis Dezember 2005)

Die Verbreitung der jeweiligen Modellvarianten des Astra G ist weltweit von Region zu Region unterschiedlich. So war die Stufenheck-Variante in Deutschland und Westeuropa nie sehr beliebt und ist dort entsprechend selten. In Osteuropa sowie in mehreren Ländern außerhalb Europas kommt sie hingegen deutlich häufiger vor.

Ausstattungsvarianten[Bearbeiten]

  • Basis
  • Comfort
  • NJoy
  • Sportive (später dann „Sport”)
  • Eco (1.2)
  • Eco 4 (1.7 DTI, nach Facelift 1.7 CDTI)
  • Selection
  • Elegance
  • Fresh (ab 2002)
  • Sondermodelle:
    • Fashion
    • Edition 100
    • Edition 100 Classic
    • Edition 2000
    • Edition Silver (Nov. 1998 bis Jan. 1999)
    • OPC 1 (auf 3000 Stück limitiert; Sep. 1999 bis Ende 2001)
    • OPC 2 (ab Herbst 2002)
    • Edition Bild (ab 2002 zum 50.Geburtstag der Bildzeitung)
    • FC Bayern München Edition (auf 500 Stück limitiert; ab Feb. 2000)
    • Sportsline (auf Basis von Sportive, von der Firma Irmscher ab Werk getunt)
    • Sondermodelle bei Cabrio/Coupé:
    • Edition 90 Jahre Bertone (ab Ende 2002)
    • Linea Blu (ab Okt. 2001 bis Anfang 2004)
    • Linea Rossa (Okt. 2002 bis Anfang 2004)
    • Daytona (ab Okt. 2003)
    • Silverstone (ab Okt. 2003)

Serienmäßig gab es Servolenkung, 4 Airbags (Export nur 2 Airbags), ABS, EBV, Wegfahrsperre.

Zusatzausstattung bzw. bei bestimmten Versionen Serie waren Klimaanlage, E-Fenster vorn, E-Spiegel, Radio, ZV mit Fernbedienung, Xenon.

Gegen Aufpreis waren diverse Extra wie Klimaautomatik, Navigationssystem oder Xenon-Scheinwerfer erhältlich sowie eine elektronische 4-Gang-Automatik.

Der Astra G war der erste Opel, der mit einer vollverzinkten Karosserie (bis Modelljahr 2001, danach teilverzinkt) und 12 Jahren Durchrostungsgarantie angeboten wurde.

Coupé[Bearbeiten]

Opel Astra Coupé
Heckansicht

Das Astra Coupé wurde ab Frühjahr 2000 in Italien von der Firma Bertone hergestellt, was durch an den Flanken angebrachte Bertone-Logos sowie dem Firmenschriftzug auf den bei den höherwertigen Modellen verbauten Metall-Einstiegsleisten dargestellt wird.

Das Fahrzeug wurde gerne als der inoffizielle Nachfolger des Opel Calibra gesehen, war aber laut Opel der Nachfolger des Kadett C Coupé.

Das Modell wurde anfangs als Astra Coupé bezeichnet. Am Fahrzeugheck war ab Ende 2000 nicht mehr „Astra Coupé“, sondern nur noch „Coupé“ zu lesen.

Das Coupé war mit fünf Motoren erhältlich: vier Benziner mit 1,6 l und 76 kW, 1,8 l mit 85 oder 92 kW, 2,2 l mit 108 kW und dem 2,0 l Turbo in den Leistungsstufen 140, 141 oder 147 kW. Der einzige Diesel besaß einen Hubraum von 2,2 Litern und leistete 92 kW.

Sondermodelle[Bearbeiten]

Es gab folgende Sondermodelle:

  • Linea Blu
    Das Sondermodell Linea Blu wurde von Ende 2002 bis Mitte 2004 gebaut; es unterscheidet sich durch einige optische und technische Merkmale von den Standardmodellen, u. a.:
    • schwarzes Leder, kombiniert mit blauem Alcantara (Sitze, Kopfstützen, Türverkleidung)
    • Klimaanlage
    • Lederlenkrad mit Radio-Fernbedienung
    • 17"-Leichtmetallfelgen mit Niederquerschnittsreifen
    • weiß unterlegte Rundinstrumente
    • Xenon-Licht (beim 2.2 und Turbo)
  • 90 Jahre Bertone
    (2002; anlässlich des Firmenjubiläums der Firma Bertone)
  • Linea Rossa
    (2003 bis Anfang 2004)
  • Daytona
    (Ende 2003 bis Ende 2004)
  • Silverstone
    (Ende 2003 bis Ende 2004)
  • DTM-Edition
    Karosseriepaket DTM: Radsatz in 8x18 Zoll mit Reifen 225/35 ZR 18, Sportauspuff-Anlage, Frontspoiler, Kühlergrill, Heckspoiler, Kotflügelverbreiterungen, Dachspoiler, Alu-Pedale (9103 Euro), Leistungssteigerung 226 PS

Cabriolet[Bearbeiten]

Opel Astra Cabrio
Heckansicht

Das Cabrio wurde ebenso wie das Coupé bei Bertone in Italien entworfen (Zitat: "Erdacht bei Opel, erschaffen bei Bertone") und ab März 2001 hergestellt.

Es handelt sich um ein viersitziges Cabriolet mit Softtop, wobei der Platz im Fond – wie bei derartigen Fahrzeugen üblich – nicht aus vollwertigen Sitzplätzen besteht. Für das Dach ist eine feste Mulde vorgesehen und es beansprucht so unabhängig davon, ob es geöffnet oder geschlossen ist, keinen zusätzlichen Platz. Damit ist der Platz im Kofferraum im Vergleich zum Coupe entsprechend kleiner. Weiterhin ist dort eine Verstaumöglichkeit für das Windschott integriert.

Als Motoren standen vier Benziner (1,6 l mit 74/76 kW, 1,8 l mit 92 kW, 2,2 l mit 108 kW und 2,0 l Turbo mit 141/147 kW) und einen Diesel mit 2,2 l 92 kW zur Verfügung.

Das Cabrio wurde ausschließlich mit elektrischen Verdeck angeboten, als Sonderausstattung mit Fernbedienungsmöglichkeit über die Zentralverriegelung per Schlüssel. Sie war bei den Modellen 2,2 und 2,0 Turbo Serienausstattung. Das Öffnen oder Schließen dauert etwa 25 Sekunden und setzte voraus, dass das Fahrzeug steht und die Handbremse angezogen ist. Darüber hinaus können alle vier Seitenscheiben über einen zentralen Schalter gleichzeitig geöffnet und geschlossen werden.

Neben den gängigen Ausstattungsvarianten wurde das Cabrio als Linea Rossa und 90 Jahre Bertone Editionen sowie in den Ausstattungsvarianten Daytona und Silverstone angeboten:

Das Sondermodell "Linea Rossa" - von Opel mit Haute Couture für elegante Fahrer beworben - wurde u. a. mit einer rot-schwarzen Nappalederausstattung im Innenraum (Sitze, Türverkleidungen), weiß unterlegten Rundinstrumenten mit roten Zeigern, Lederlenkrad mit Fernbedienung für das Audiosystem, Alu-Schaltknauf sowie Türeinstiegsleisten mit Linea Rossa-Schriftzug und Sonderfelgen ausgestattet. Das fernbedienbare Verdeck war ebenso serienmäßig, wie das Windschott. Es wurde in den Außenfarben magmarot, karbonschwarz, starsilber, chiantirot und lichtsilber angeboten, bei bestimmten Farben konnte ein rot eingefärbtes Verdeck geordert werden.

Die 90 Jahre Bertone Edition wurde anlaßgemäß in Vollausstattung u. a. mit beiger Volllederaustattung, schwarz eingefärbter Mittelkonsole, weiß unterlegten Rundinstrumenten, diversen Bertone-Schriftzügen sowie Sonderfelgen und -lackierungen angeboten.

Mit dem Slogan Offen für neue Legenden wurde das Cabrio Daytona präsentiert: Kaschmirbeige-farbene Stoffe, weiß unterlegte Rundinstrumente, Lederlenkrad mit Fernbedienung sowie Leder- und Alu-Applikationen bestimmten den Innenraum.

Mit Hommage an einen Mythos wurde das Cabrio Silverstone vorgestellt: U. a. Stahlgrauer Stoff und Lederapplikationen sowie graue Sicherheitsgurte, Alu-Schaltknauf, Lederlenkrad und weiß unterlegte Instrumententafel waren die Ausstattungsmerkmale.

Technisch unterschieden sich diese Sondermodelle nicht von den Serienmodellen; die Ausstattung war jedoch in der Form nur in diesen Versionen zu erhalten.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Opel Performance Center[Bearbeiten]

OPC[Bearbeiten]

„OPC“ (für Opel Performance Center) löste 1999 das „GSi“-Kürzel (Grand Sport injection) bei Opel vorläufig ab. Der OPC-Astra (OPC 1) war eine auf 3000 Exemplare limitierte sportliche Homologationsauflage des Astra G. Er wurde nur in schwarz, starsilber und ardenblau ausgeliefert.

Er bekam diverse Fahrwerks- und Motorkomponenten aus dem Rennsport. Der OPC 1 erhielt unter anderem eine 16" Bremsanlage mit Bremsenkühlung sowie geänderten Querlenkern vorn und eine direkter abgestimmte Servolenkung. Im Vergleich zum Standardmodell wurde eine andere Hinterachse verbaut, deren Spurwerte gemeinsam mit der Vorderachse auf nur einen Fahrer (links vorne sitzend) abgestimmt wurden. Das Heck des OPC 1 ist Stahlverstärkt um eine höhere Verwindungssteifigkeit zu gewährleisten.

Der 2.0-16V-Motor wurde von der Motorsportabteilung überarbeitet und heraus kamen 18 kW Mehrleistung gegenüber der normalen Version (100 kW auf 118 kW). Komponenten wie Schmiedekolben, scharfe Nockenwellen, Fächerkrümmer, größere Kanäle und geänderte Software sollten neben der Leistungssteigerung auch den sportlichen Gesamteindruck erhöhen. Es wurde außerdem ein Ölkühler eingebaut um die Öltemperatur geringer zu halten und somit die wichtigen Schmiereigenschaften des Öls unter hohen Belastungen des Motors zu erhalten. Ein Kühlmittelthermostat mit 82 °C Öffnungstemperatur wurde ebenfalls verbaut um die Kühlmitteltemperatur um ca. 10 K im Vergleich zum Serienmotor zu senken.

Opel Astra OPC (2002–2004)

Das äußere Erscheinungsbild wurde bei der ersten OPC-Version noch nicht allzu stark verändert. Neben einem mächtigen Leitwerk, welches für einen Auftrieb an der Hinterachse von Null bei einem cw-Wert von gerade einmal 0,30 (wie Porsche 911 GT3) sorgt, wurde eine geänderte Frontlippe, Endschalldämpfer, 17"-BBS-Leichtmetallräder und OPC-Sportspiegel (Fa. Hagus) verbaut. Das Fahrwerk wurde außerdem um 20 mm tiefer gelegt.

Innen kamen Recaro-Sportsitze ohne Seiten-Airbag oder höhenverstellbare Opel-Sportsitze mit Seiten-Airbag und Lordosestütze zum Einsatz. Wichtigstes Merkmal des Innenraums sind die blauen Sicherheitsgurte, die Sitzbezüge in Skyline Blau und die fortlaufende Nummerierung der OPC 1-Modelle in der Mittelkonsole. Die Instrumente im Cockpit wurden wie bei den Varianten des Astra "Sport" weiß hinterlegt.

Es gab für Deutschland zwei Varianten, zum einen die „Touring”-Version mit Diebstahlwarnanlage, elektrischen Fensterhebern, Klimaanlage, verstellbarer Lenksäule, Zentralverriegelung (Funk) und Radio (Grundpreis 46.450 DM/23.749,51 €), und eine „Sport”-Version, welche zwar nicht über die Zusatzausstattung der Touring-Version verfügte, dafür aber 50 kg weniger wog (Grundpreis 42.900 DM/21.934,42 €). Beide Versionen verfügten über das kurzgestufte F23-Sportgetriebe, das auch im Opel Speedster zum Einsatz kam, sowie eine Traktionskontrolle mit Eingriff auf Motor und Bremsen und einen Bordcomputer mit integriertem Check Control System.

Facelift und OPC 2[Bearbeiten]

Ab Herbst 2002 gab es mit dem Facelift des Astra G eine Neuauflage des Astra G OPC, die unlimitiert war.

Opel Astra Fünftürer (2002–2004)

Das äußere Design wurde nun komplett von der normalen Version abgehoben, geänderte Front- und Heckschürzen, Seitenschweller, Sportgrill, abgedunkelte Front- und Heckscheinwerfer sind markante Änderungen, wobei Letzteres auch die zivileren Astra-Varianten betraf.

OPC-Fahrzeugdaten[6][Bearbeiten]

Astra G OPC Astra G OPC 2
2.0 16V (X20XER) 2.0 16V Turbomotor (Z20LET)
118 kW (160 PS) bei 6500/min 141 kW (192 PS) bei 5400/min (bis 2002) 147 kW (200 PS) bei 5600/min (ab 2002)
188 Nm bei 4300/min 250 Nm bei 1950–5300/min
0–100 km/h in 8,2 s 0–100 km/h in 7,3 s 0–100 km/h in 7,1 s
Vmax 220 km/h Vmax 240 km/h Vmax 240 km/h

Astra OPC X-treme[Bearbeiten]

Auf Basis des DTM-Rennwagens baute das Opel Performance Center einen Supersportwagen für die Straße. Der Opel Astra OPC X-treme blieb allerdings ein Einzelstück.

Motoren[Bearbeiten]

Benziner[Bearbeiten]

Modell MKZ* Hubraum Leistung Drehmoment
(Nm bei 1/min)
Verbrauch***
(l/100 km)
städtisch / außerstädtisch / insgesamt
CO2-Emission***
(g/km)
Bauzeit Bemerkung Variante
1.2 16V (X12XE) 1199 cm³ 48 kW/65 PS 110 / 4000 8,0-8,1 / 5,0-5,4 / 6,1-6,4 147-154 1998–2000 1,3,4
1.2 16V (Z12XE) 1199 cm³ 55 kW/75 PS 110 / 4000 2000–2003 1,3,4
1.4 16V (X14XE)(Z14XE) 1389 cm³ 66 kW/90 PS 125 / 4000 Werte für X14XE: 9,6-11,2 / 5,7-6,6 / 7,1-8,3 Werte für X14XE: 171-200 1998-2004 nur Exportmodelle 1,3,4
1.4 16V Twinport (Z14XEP) 1364 cm³ 66 kW/90 PS 125 / 4000 2003–2009 nur Astra Classic II (in Polen produziert) 2,3,4
1.6 8V (X16SZR) 1598 cm³ 55 kW/75 PS 128 / 2800 9,7-11,1 / 5,6-6,5 / 7,1-8,2 171-197 1998–2000 1,2,3,4
1.6 8V (Z16SE) 1598 cm³ 62 kW/84 PS 138 / 2600 2000–2004 1,2,3,4
1.6 CNG (Z16YNG) 1598 cm³ 71 kW/97 PS 140 / 4200 2003–2005 letzte noch bis 2005 (Juni) produzierte Version – neben Cabrio 4**
1.6 16V (X16XEL)(Z16XE) 1598 cm³ 74 kW/101 PS 150 / 3600 Werte für X16XEL: 10,1-11,6 / 6,0-6,5 / 7,5-8,4 Werte für X16XEL: 180-202 1998–2004 Cabrio ab 2004 1,2,3,4,6
1.6 16V Twinport (Z16XEP) 1598 cm³ 76 kW/103 PS 147 / 3600 2003–2009 nur Astra Classic II (in Polen produziert) 1,2,3,4
1.8 16V (X18XE1) 1796 cm³ 85 kW/116 PS 170 / 3400 10,8-11,7 / 5,9-6,4 / 7,7-8,4 185-202 1998–2000 1,2,3,4,5
1.8 16V (Z18XE) 1796 cm³ 92 kW/125 PS 170 / 3800 2000–2004 löste im Modelljahr 2001 den X18XE1 ab 1,2,3,4,5,6
2.0 16V (X20XEV) 1998 cm³ 100 kW/136 PS 188 / 3400 11,7-13,5 / 6,3-7,3 / 8,3-9,6 200-231 1998–2000 1,2,3,4
2.0 16V (X20XER) 1998 cm³ 118 kW/160 PS 188 / 4300 1999–2002 nur OPC 1 1
2.0 Turbo (16V) (Z20LET) 1998 cm³ 140 kW/190 PS 250 / 1950–5300 2000–2001 5
2.0 Turbo (16V) (Z20LET) 1998 cm³ 141 kW/192 PS 250 / 1950–5300 2002–2003 OPC, bis 2002 1,4,5,6
2.0 Turbo (16V) (Z20LET) 1998 cm³ 147 kW/200 PS 250 / 1950–5300 2003–2004 OPC, ab 2002 1,4,5,6
2.2 16V (Z22SE) 2198 cm³ 108 kW/147 PS 203 / 4000 2000–2004 1,2,3,4,5,6
2,2l-Motor mit 147 PS

* Motorkennzeichnung Varianten: [1] = Dreitürer, [2] = Viertürer, [3] = Fünftürer, [4] = Caravan, [5] = Coupé, [6] = Cabrio

1998 wurden bestimmte Motoren (X12XE, X16XEL, X20XEV) mit der Schlüsselnummer für D3-schadstoffarm ausgeliefert, die mit einer nachträglichen Bescheinigung des Herstellers bei der Zulassungsstelle auf D4 umgeschlüsselt werden konnten.

** Die von 2003 bis 2005 gebaute Caravan-Version mit dem Motor Z16YNG verfügte über einen Erdgasantrieb [5]

*** Schalt-, Sport- oder Automatikgetriebe; Schräg- und Stufenheck oder Caravan; Werte für die in der Bundesrepublik Deutschland verkauften Modelle [7]

Diesel[Bearbeiten]

Modell MKZ * Hubraum Leistung Drehmoment
bei 1/min
Verbrauch***
(l/100 km)
städtisch / außerstädtisch / insgesamt
CO2-Emission***
(g/km)
Bauzeit Variante
1.7 TD (8V) (X17DTL) 1700 cm³ 50 kW (68 PS) 132 Nm/ 1800–3250 7,7-7,8 / 4,9-5,1 / 5,9-6,1 158-163 1998–1999 Dreitürer, Viertürer, Fünftürer, Caravan
1.7 DTI (16V) (Y17DT) 1686 cm³ 55 kW (75 PS) 165 Nm/ 1800–3000 1999–2003 Dreitürer, Viertürer, Fünftürer, Caravan
1.7 CDTI (16V) (Z17DTL) 1686 cm³ 59 kW (80 PS) 170 Nm/ 1800–2800 2003–2004
2003–2009**
Dreitürer, Viertürer, Fünftürer, Caravan
2.0 DI (16V) (X20DTL), (Y20DTL) 1995 cm³ 60 kW (82 PS) 185 Nm/ 1800–2500 7,7-9,0 / 4,6-5,6 / 5,7-6,9 153-185 1998–2002 Dreitürer, Viertürer, Fünftürer, Caravan
2.0 DTI (16V) (Y20DTH) 1995 cm³ 74 kW (101 PS) 230 Nm/ 1500–2500 7,6 / 4,6 / 5,7 1999–2004 Dreitürer, Viertürer, Fünftürer, Caravan
2.2 DTI (16V) (Y22DTR) 2172 cm³ 92 kW (125 PS) 280 Nm/ 1500–2750 2002–2004 Dreitürer, Viertürer, Fünftürer, Caravan, Coupé, Cabrio

* Motorkennzeichnung

** Astra Classic II (in Polen produziert)

*** Schalt-, Sport- oder Automatikgetriebe; Schräg- und Stufenheck oder Caravan; Werte für die in der Bundesrepublik Deutschland verkauften Modelle [7]

Siehe auch[Bearbeiten]

 Commons: Opel Astra G – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Crash-Test Opel Astra G (ADAC 02/1999; PDF-Datei; 143 kB)
  2. Arabische Länder, in denen der Astra G verkauft wurde: Bahrain, Jordanien (auch als Cabrio), Katar, Kuwait, Libanon (auch als Cabrio), Oman, Saudi-Arabien, Syrien (auch als Cabrio) und Vereinigte Arabische Emirate.
  3. Länder, in denen der Astra G als Astra Classic II angeboten wurde: Bulgarien, Dänemark, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Türkei.
  4. Meldung zum Produktionsende des Astra Classic II in Polen
  5. a b Produktinfo Opel Astra G Quelle: GM Media Online.
  6. Adam Opel GmbH
  7. a b Opel Astra Betriebsanleitung; Adam Opel AG, Rüsselsheim; Stand: Februar 1999; S. 204, 205

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Opel Astra G – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien