Claude Giraud

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Claude Giraud (* 5. Februar 1936 in Chamalières) ist ein französischer Schauspieler.

Claude Giraud absolvierte seine Ausbildung bei Tania Balachova, Jean Debucourt, Fernand Ledoux und Jean-Laurent Cochet. 1962 wurde er mit dem Prix Gérard Philipe ausgezeichnet und begann eine erfolgreiche Theaterkarriere, u. a. von 1972 bis 1982 an der Comédie Française. Nach der Nebenrolle des Toni in Marcel Carnés Die sich selbst betrügen (1958) spielte Claude Giraud 1963 die Hauptrolle als Capitaine Langlois in François Leterriers Ein König allein. Es folgten die Rolle des Ödipus in der Verfilmung von Jean Cocteaus La machine infernale und des Georges in Roger Vadims starbesetzter Schnitzler-Adaptation Der Reigen. Von 1964 bis 1966 spielte Claude Giraud an der Seite von Michèle Mercier Philippe de Plessis-Bellieres in drei Angélique-Filmen (Angélique, Angélique, 2. Teil und Angélique und der König). Zu dieser Zeit entstand auch die 13-teilige Abenteuerserie Das Geheimnis der weißen Masken (Les Compagnons de Jehu) nach dem Roman von Alexandre Dumas d. Ä., in dem er unter der Regie von Michel Drach die Hauptrolle des Morgan spielte.

Bernard Toublanc-Michel besetzte ihn 1968 für die Rolle des d'Aulnay in Adolphe ou l'âge tendre (Tanjas Geliebter). Ein Erfolg wurde die Serie Les rois maudits. In den 1970er Jahren war er in Deutschland u. a. als arabischer Revolutionär Mohamed Larbi Slimane, der entführt und von Louis de Funès befreit wird, in Die Abenteuer des Rabbi Jacob zu sehen. Des Weiteren als mit Claude Jade eine Ehekrise bewältigender Régis in Alle lieben Mami Rose sowie 1979 als Silas Toronthal in der Fernsehserie Mathias Sandorf. Weitere Filme mit Claude Giraud, die in Deutschland liefen, sind Liebe ist ein Kinderspiel von 1994 sowie Ein schwarzer Engel aus dem gleichen Jahr (mit Sylvie Vartan).

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]