Fresendelf

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Fresendelf führt kein Wappen
Fresendelf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Fresendelf hervorgehoben
Koordinaten: 54° 24′ N, 9° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Nordfriesland
Amt: Nordsee-Treene
Höhe: 5 m ü. NHN
Fläche: 2,6 km2
Einwohner: 97 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 37 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25876
Vorwahl: 04884
Kfz-Kennzeichen: NF
Gemeindeschlüssel: 01 0 54 032
Adresse der Amtsverwaltung: Schulweg 19
25866 Mildstedt
Webpräsenz: www.amt-nordsee-treene.de
Bürgermeister: Hans Peter Lorenzen (WG)
Lage der Gemeinde Fresendelf im Kreis Nordfriesland
Karte

Fresendelf ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Fresendelf liegt am westlichen Übergang der Schleswigschen Geest in die Flussniederung der Treene bei Schwabstedt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich, von Westen kommend, bis an das Flussufer heran. südliche Nachbargemeinde ist Süderhöft. Etwa drei Kilometer südlich verläuft die Bundesstraße 202 von Norderstapel nach Friedrichstadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsname bedeutet Friesengraben und wurde im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt.[2]

Am 1. Dezember 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Schwabstedt aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Fresendelf.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2008 hat die Wählergemeinschaft WG alle sieben Sitze in der Gemeindevertretung. Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2013 betrug die Wahlbeteiligung 78,0 Prozent.[4]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Wahlperiode 2013–2018 wurde Hans Peter Lorenzen (WG) erneut zum Bürgermeister gewählt.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort fand im Jahr 2013 Eingang in die Musikwelt durch den gleichnamigen Song der ursprünglich aus Husum stammenden Deutschpunkband Turbostaat.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2015 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wolfgang Laur: Historisches Ortsnamenlexikon von Schleswig-Holstein, 2. Aufl., Neumünster 1992, S. 257.
  3. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 251.
  4. Ergebnis Fresendelf Kommunalwahl 2013