Oster-Ohrstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Oster-Ohrstedt führt kein Wappen
Oster-Ohrstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Oster-Ohrstedt hervorgehoben
Koordinaten: 54° 31′ N, 9° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Nordfriesland
Amt: Viöl
Höhe: 18 m ü. NHN
Fläche: 11,29 km2
Einwohner: 612 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km2
Postleitzahl: 25885
Vorwahl: 04847
Kfz-Kennzeichen: NF
Gemeindeschlüssel: 01 0 54 101
Adresse der Amtsverwaltung: Westerende 41
25884 Viöl
Webpräsenz: www.oster-ohrstedt.de
Bürgermeister: Michael Bartels
Lage der Gemeinde Oster-Ohrstedt im Kreis Nordfriesland
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Luftbild (2013)

Oster-Ohrstedt (dänisch: Øster Ørsted, nordfriesisch: Aaster Uurst, niederdeutsch: Ooster-Ohrsteed) ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Backensholz (dän. Baggeskov[2] oder auch Bagskov[3]) liegt im Gemeindegebiet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oster-Ohrstedt liegt etwa 14 km östlich von Husum am Rand des Bredstedt-Husumer Geestrückens und ca. 18 km westlich von Schleswig. Durch die Gemeinde verläuft die Bundesstraße 201 von Husum nach Schleswig.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1438 erstmals erwähnt. Der Ort liegt historisch in der Südergoesharde.

Bis zum Deutsch-Dänischen Krieg 1864 gehörte der Ort zum Kirchspiel Schwesing (Svesing Sogn) innerhalb des zu Dänemark gehörenden Herzogtum Schleswig. Nach der Annexion Schleswigs und Holsteins durch Preußen wurde aus dem Gebiet des Kirchspiels Schwesing eine Kirchspielslandgemeinde gebildet. Sie umfasste neben Oster-Ohrstedt die fünf Dorfschaften Ahrenviöl, Hochviöl, Immenstedt, Schwesing und Wester-Ohrstedt.

Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Schwesing aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch Oster Ohrstedt.[4][5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2013 kamen die Wählergemeinschaften WGA auf vier und die WGB auf fünf Sitze.[6]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Wahlperiode 2013–2018 wurde Michael Bartels zum Bürgermeister gewählt. Er folgte damit auf Hans-Otto Schimmer, der das Amt zehn Jahre innehatte.[7]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben der Landwirtschaft ist die Wohnnutzung für die Gemeinde prägend. Zudem gibt es in der Gemeinde einen Solarpark, zwei Biogasanlagen und einen Windpark.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Oster-Ohrstedt befindet sich ein Standort der Grund- und Gemeinschaftsschule Viöl-Ohrstedt-Haselund. Zur Schule gehört auch ein Sportzentrum, das der Sportverein Ohrstedt nutzt. Sportarten, die angeboten werden, sind zum Beispiel Faustball, Handball, Tischtennis, Step Aerobic, Jazz Dance, Gymnastik. Im Sommer ist ein Freibad geöffnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oster-Ohrstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2016 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Jens P. Trap: Statistisk-topographisk beskrivelse af Hertugdømmet Slesvig, Kopenhagen 1864, Seite 239
  3. Johannes Kok: Det danske folkesprog i Sønderjylland, Band 2, København 1867, S. 72
  4. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Die Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 1867 – 1970. Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, Kiel 1972, S. 251.
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis Schleswig-Holstein: Anmerkungen zur Gemeinde Oster Ohrstedt (Fußnote). (Digitalisat ).
  6. Amt Viöl aktuell, Ausgabe 05/2013
  7. Ein Bürgermeister für Oster-Ohrstedt Husumer Nachrichten vom 29. Juni 2013