Rodenäs

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Rodenäs führt kein Wappen
Rodenäs
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rodenäs hervorgehoben
54.8886111111118.69972222222222Koordinaten: 54° 53′ N, 8° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Nordfriesland
Amt: Südtondern
Höhe: 2 m ü. NHN
Fläche: 19,84 km²
Einwohner: 419 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25924
Vorwahlen: 04668 auch 04664Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: NF
Gemeindeschlüssel: 01 0 54 110
Adresse der Amtsverwaltung: Marktstraße 12
25899 Niebüll
Webpräsenz: www.amt-suedtondern.de
Bürgermeister: Jörg Nissen (AWR)
Lage der Gemeinde Rodenäs im Kreis Nordfriesland
Karte

Rodenäs (dänisch: Rødenæs, friesisch: Runees oder Rornees, südjütisch: Rånæjs) ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Oldorf, Neudorf und das Naturschutzgebiet Rickelsbüller Koog liegen im Gemeindegebiet.

Geografie[Bearbeiten]

Rodenäs ist eine Streusiedlung an der deutsch-dänischen Grenze und die nördlichste Gemeinde auf dem deutschen Festland.

Bei einer Untersuchung in den 1970er Jahren hat die Universität Kopenhagen herausgefunden, dass 28 % der Bewohner hochdeutsch, plattdeutsch, friesisch, standarddänisch und südjütisch sprechen und somit fünfsprachig sind.

Geschichte[Bearbeiten]

Emporenkanzel von 1580/90

1436 wurde der Goldener Ring genannte erste Deich um die Wiedingharde errichtet.

Der Westteil der auf einer Warft im Ortsteil Oldorf stehenden spätromanischen Kirche wurde aus Resten der Rickelsbüller Kirche errichtet, die 1615 mitsamt ihrem Dorf untergegangen war.

Der Rickelsbüller Koog ist nach diesem Dorf benannt.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2013 kam die Allgemeine Wählerschaft (AWR) auf 51,3 Prozent und fünf Sitze, die Wählergemeinschaft I (WG I) erhielt 25,0 Prozent der abgegebenen Stimmen und zwei Sitze, wie auch der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) mit 23,7 Prozent.[2]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit September 2012 ist Jörg Nissen (AWR) Bürgermeister. Für die Wahlperiode 2013 - 2018 wurde er in der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung am 13. Juni 2013 wiedergewählt.

Wappen[Bearbeiten]

Das auf der privaten Website (s. u.) wiedergegebene "Wappen" ist weder in der Kommunalen Wappenrolle Schleswig-Holstein eingetragen noch wird es in der Hauptsatzung der Gemeinde beschrieben. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass die Gemeinde ein Annahmeverfahren eingeleitet hat. -->

Kulturdenkmale[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben dem Tourismus und Landwirtschaft setzt Rodenäs in den letzten Jahren vermehrt auf Solarenergie.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rodenäs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2012 (XLS-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Web-Redaktion: Ergebnisse der Gemeindewahl 2013 im Amt Südtondern. In: www.amt-suedtondern.de. Amt Südtondern, abgerufen am 22. Juni 2013.