Leinsweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Leinsweiler
Leinsweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Leinsweiler hervorgehoben
Koordinaten: 49° 11′ N, 8° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Landau-Land
Höhe: 263 m ü. NHN
Fläche: 5,8 km2
Einwohner: 418 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 72 Einwohner je km2
Postleitzahl: 76829
Vorwahl: 06345
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 051
Adresse der Verbandsverwaltung: An 44 Nr. 31
76829 Landau in der Pfalz
Webpräsenz: www.leinsweiler.de
Ortsbürgermeister: Thomas Stübinger
Lage der Ortsgemeinde Leinsweiler im Landkreis Südliche Weinstraße
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Über dieses Bild

Leinsweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Landau-Land an. Leinsweiler ist ein Weinort und ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]

Blick auf Leinsweiler und darüber der Slevogthof

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leinsweiler liegt ca. 9 km westlich von Landau in der Pfalz direkt an der Deutschen Weinstraße.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Leinsweiler entstand, als ein fränkischer König den Ort einer Freifrau namens Landswinda zum Lehen gab, die am fränkischen Hof wegen ihrer Schönheit besungen wurde. Leinsweiler wird als Lantsindewilare im Codex Edelini erwähnt, als es 985 bei dem Salischen Kirchenraub dem Kloster Weißenburg enteignet wurde.

1988 wurde Leinsweiler im Wettbewerb der deutschen Weinstraße als „Das schöne Winzerdorf“ prämiert.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Leinsweiler besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Leinsweiler
Blasonierung: „In Blau ein halber rotbewehrter und -bezungter silberner Löwe, eventuell auch ein Greif.“

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 23. August 2003 bestand eine kommunale Partnerschaft mit der ungarischen Gemeinde Gerjen. Diese wurde auf Wunsch des Gemeinderates im Jahre 2011 beendet, da sowohl die große Entfernung als auch die sprachlichen Verständigungsprobleme auf die Dauer eine Zusammenarbeit fast unmöglich machten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf Weinberge und Pfälzerwald bei Leinsweiler

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswert ist das Rathaus von Leinsweiler aus dem Jahr 1619 mit seiner Arkadenhalle und dem Dorfbrunnen von 1581. Daneben besitzt der Ort eine spätgotische Martinskirche aus dem 13. Jahrhundert sowie eine Reihe gut erhaltener Fachwerkhäuser.

Auf der Gemarkung von Leinsweiler befinden sich die Ruinen der Burgen Anebos, Münz und Neukastel, die zum Trifels-Ensemble gehören. Bekanntestes Ziel auf Leinsweiler Gemarkung ist jedoch der sogenannte Slevogthof, in dem der bekannte Künstler Max Slevogt (1868–1932) ab 1914 mit Unterbrechungen bis zu seinem Tode lebte und arbeitete.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommersitz Slevogthof Neukastel von der Gemeinde Leinsweiler aus (2002)

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max Slevogt (1868–1932), deutscher Maler, Grafiker, Illustrator und Bühnenbildner des Impressionismus hatte seinen Sommersitz auf dem Slevogthof.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die in der Gemeinde gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ortsgemeinde Leinsweiler (Hrsg.): Leinsweiler … wo die Pfalz am schönsten ist. Ein Heimatbuch – von den Historischen Anfängen bis ins 21. Jahrhundert. 2006 (Ortschronik).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leinsweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen