Kapellen-Drusweiler

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Kapellen-Drusweiler
Kapellen-Drusweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kapellen-Drusweiler hervorgehoben
Koordinaten: 49° 6′ N, 8° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Bad Bergzabern
Höhe: 159 m ü. NHN
Fläche: 5,77 km2
Einwohner: 937 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 162 Einwohner je km2
Postleitzahl: 76889
Vorwahl: 06343
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 045
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Königstraße 61
76887 Bad Bergzabern
Webpräsenz: www.kapellen-drusweiler.de
Ortsbürgermeister: Karl Hoffmann (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Kapellen-Drusweiler im Landkreis Südliche Weinstraße
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Über dieses Bild
Evangelische Kirche

Kapellen-Drusweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Weinort ist ein Straßendorf und liegt zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Rhein.

Zu Kapellen-Drusweiler gehören auch die Wohnplätze Deutschhof, Eichenhöfe und Kaplaneihof.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drusweiler wurde im Jahr 1179 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1200 errichtete das Kloster Klingenmünster gegenüber der Kirche von Drusweiler eine Kapelle. Um sie herum entwickelte sich die eigenständige Siedlung Kapellen. Der Herzog von Pfalz-Zweibrücken vereinigte 1410 die beiden Gemeinden.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende des Jahres 2013 waren 50,1 Prozent der Einwohner evangelisch und 25,5 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[3]

Auf dem Deutschhof gibt es seit der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Mennonitengemeinde[4], seit 1842 einen Kirchenbau.[5] Im Jahr 2013 zählte die Gemeinde 74 Mitglieder; in dieser Zahl sind Kinder nicht enthalten, da Mennoniten nur Menschen taufen, nachdem sie im mündigen Alter ein eigenes Glaubensbekenntnis abgelegt haben. Die Gemeinde gehört dem Verband deutscher Mennonitengemeinden und über diesen der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland an.[6]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Kapellen-Drusweiler besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[7]

Wahl SPD CDU FDP FWG Gesamt
2014 3 5 1 3 12 Sitze
2009 3 4 2 3 12 Sitze
2004 3 4 2 3 12 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Kapellen-Drusweiler
Blasonierung: „Von Schwarz und Gold gespalten, rechts eine goldene Pflugschar, links ein schwarzes Sesel.“[8]
Wappenbegründung: Es wurde 1981 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1744.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kapellen-Drusweiler verfügt über einen Halt an der Bahnstrecke Winden–Bad Bergzabern.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kapellen-Drusweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[veraltet], S. 101 (PDF; 1,9 MB).
  3. KommWis, Stand: 31. Dezember 2013
  4. Kapellen-Drusweiler: Die Höfe. Deutschhof, Kaplaneihof und Eichenhof, Stand 14. Juni 2014.
  5. Artikel Deutschhof (Rheinland-Pfalz). Stand 27. Juli 2014, bei GAMEO.
  6. Mennonitisches Jahrbuch. 113 (2014), S. 170.
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  8. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.