Oberotterbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Oberotterbach
Oberotterbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Oberotterbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 4′ N, 7° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Bad Bergzabern
Höhe: 192 m ü. NHN
Fläche: 15,37 km2
Einwohner: 1115 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner je km2
Postleitzahl: 76889
Vorwahl: 06342
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 059
Adresse der Verbandsverwaltung: Königstraße 61
76887 Bad Bergzabern
Webpräsenz: www.oberotterbach.de
Ortsbürgermeister: Heinz Oerther
Lage der Ortsgemeinde Oberotterbach im Landkreis Südliche Weinstraße
Kirrweiler (Pfalz)Kirrweiler (Pfalz)Kirrweiler (Pfalz)MaikammerSankt Martin (Pfalz)Herxheim bei Landau/PfalzHerxheimweyherRohrbach (Pfalz)InsheimBornheim (Pfalz)Essingen (Pfalz)Hochstadt (Pfalz)Offenbach an der QueichBilligheim-IngenheimBirkweilerBirkweilerBöchingenBöchingenBöchingenEschbach (Pfalz)FrankweilerFrankweilerGöcklingenHeuchelheim-KlingenIlbesheim bei Landau in der PfalzIlbesheim bei Landau in der PfalzImpflingenKnöringenLeinsweilerRanschbachSiebeldingenSiebeldingenWalsheimWalsheimWalsheimBad BergzabernBarbelrothBirkenhördtBöllenbornDierbachDörrenbachGleiszellen-GleishorbachHergersweilerKapellen-DrusweilerKapsweyerKlingenmünsterNiederhorbachNiederotterbachOberhausen (bei Bad Bergzabern)OberotterbachOberschlettenbachPleisweiler-OberhofenSchweigen-RechtenbachSchweighofenSteinfeld (Pfalz)VorderweidenthalAlbersweilerAlbersweilerAnnweiler am TrifelsAnnweiler am TrifelsDernbach (Pfalz)EußerthalGossersweiler-SteinMünchweiler am KlingbachRamberg (Pfalz)RinnthalSilz (Pfalz)VölkersweilerWaldhambach (Pfalz)WaldrohrbachWernersbergAltdorf (Pfalz)Altdorf (Pfalz)Altdorf (Pfalz)Böbingen (Pfalz)Böbingen (Pfalz)Böbingen (Pfalz)BurrweilerBurrweilerEdenkobenEdenkobenEdesheimEdesheimEdesheimEdesheimFlemlingenFlemlingenFlemlingenFreimersheim (Pfalz)GleisweilerGleisweilerGommersheimGommersheimGommersheimGroßfischlingenHainfeld (Pfalz)Hainfeld (Pfalz)Hainfeld (Pfalz)KleinfischlingenRhodt unter RietburgRhodt unter RietburgRoschbachRoschbachVenningenVenningenVenningenWeyher in der PfalzWeyher in der PfalzLandau in der PfalzLandau in der PfalzLandau in der PfalzLandkreis GermersheimRhein-Pfalz-KreisLandkreis Bad DürkheimNeustadt an der WeinstraßeLandkreis Bad DürkheimLandkreis KaiserslauternLandkreis SüdwestpfalzFrankreichKarte
Über dieses Bild
Blick auf Oberotterbach

Oberotterbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern an. Oberotterbach ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Rhein in der Region Weinstraße. Der Westen der Gemarkung ragt in den Wasgau hinein, wie der Südteil des Pfälzerwaldes und der sich anschließende Nordteil der Vogesen auch genannt wird. Zudem ist dieser Bereich Bestandteil des Oberen Mundatwaldes. Zu Oberotterbach gehören zusätzlich die Wohnplätze Brendelsmühle und Heidenbrunnenhof.[3] Nachbargemeinden sind – im Uhrzeigersinn – Dörrenbach, Kapellen-Drusweiler, Dierbach, Niederotterbach, Kapsweyer, Schweighofen, Schweigen-Rechtenbach, Bobenthal und Böllenborn

Erhebungen und Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordwestlich des Siedlungsgebiet erstreckt sich der 420 Meter messende Hohenberg. Weiter westlich erheben sich der Farrenbergs (489,3 m), der Schloßberg (503 Meter) und die Hohe Derst (561 Meter). In West-Ost-Richtung fließt der Otterbach. Er entspringt mitten im Wasgau im Rothenbrunnen und bildet teilweise die Gemarkungsgrenze zu Schweigen-Rechtenbach, ehe er durch die Oberotterbacher Ortsmitte fließt. Der Dierbach, ein linker Nebenfluss des Otterbachs, entspringt unmittelbar an der Gemarkungsgrenze zu Dörrenbach und setzt diese für die Dauer mehrerer Kilometer in Richtung Osten fort. Der Reisbach bildet im äußersten Westen teilweise die Grenze zu Böllenborn und Bobenthal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

992 wurde der Ort in einer Schenkungsurkunde von Kaiser Otto III. an das Kloster Selz im Elsass erstmals erwähnt.

Ab Ende des 18. Jahrhunderts war die Gemeinde Teil der Französischen Republik, anschließend bis 1815 Teil des Napoleonischen Kaiserreichs, und in den Kanton Bergzabern im Departement des Niederrheins eingegliedert. 1815 wurde sie Österreich zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte sie wie die gesamte Pfalz in das Königreich Bayern. Vom 1818 bis 1862 gehörte Ober-Otterbach – die die damalige Schreibweise – dem Landkommissariat Bergzabern an; aus diesem ging das Bezirksamt Bergzabern hervor.

1939 wurde die Gemeinde in den Landkreis Bergzabern eingegliedert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde innerhalb der französischen Besatzungszone Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wechselte der Ort am 7. Juni 1969 in den neu geschaffenen Landkreis Landau-Bad Bergzabern, der 1978 in Landkreis Südliche Weinstraße umbenannt wurde. 1972 wurde Oberotterbach der ebenfalls neu gebildeten Verbandsgemeinde Bad Bergzabern zugeordnet.

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Oberotterbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 1.703
1835 1.756
1871 1.302
1905 1.111
1939 1.077
1950 751
Jahr Einwohner
1961 905
1970 930
1987 1.017
1997 1.255
2005 1.275
2017 1.115

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende des Jahres 2013 waren 49,5 Prozent der Einwohner evangelisch und 25,7 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Oberotterbach besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[5]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 3 4 9 16 Sitze
2009 3 5 8 16 Sitze
2004 3 6 7 16 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Oberotterbach
Blasonierung: „Geteilt und oben gespalten, belegt mit einem silbernen Herzschild, darin ein rotbewehrter und -bezungter goldbekrönter blauer Löwe, oben rechts in Schwarz ein rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe, oben links von Silber und Blau gerautet, unten in Grün ein silberner Schrägwellenbalken, beseitet von je einer silbernen Kugel.“[6]
Wappenbegründung: Es wurde 1938 vom bayerischen Reichsstatthalter genehmigt und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1558.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Protestantische Pfarrkirche

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberotterbach ist hauptsächlich von Fußball geprägt. Der Sportverein Oberotterbach 1950 e.V. stellt eine Herrenmannschaft, Altherrenmannschaft, A-Jugend-, D-Jugend-, sowie eine F-Jugendmannschaft. Weitere sportliche Aktivitäten in Oberotterbach sind Tischtennis, Tennis, Aerobic, Turnen und Modellsport.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberotterbach ist ein Winzerort und als solcher Teil des Weinanbaugebiets Pfalz.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberotterbach ist über die Buslinie 543 (Bad Bergzabern-Wissembourg) an das Nahverkehrsnetz angebunden. Nächstgelegene Bahnhöfe sind Bad Bergzabern an der Bahnstrecke Winden–Bad Bergzabern und Wissembourg an der Bahnstrecke Neustadt–Wissembourg.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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  • Heimat von Manuel Peter (Wissenschaftler)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oberotterbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2017 - Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018, S. 101 (PDF; 2,2 MB).
  4. KommWis, Stand: 31. Dezember 2013
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.