Nahverkehr in Bremen

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Der öffentliche Nahverkehr in Bremen wird im Linienverkehr mit Eisenbahnen, Straßenbahnen, Regional- und Stadtbussen verschiedener Verkehrsunternehmen durchgeführt. Im Stadtgebiet und dem Umland gilt der einheitliche Tarif des Verkehrsverbundes Bremen-Niedersachsen.

Straßenbahnzug an der Bremer Domsheide

Stadtverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Bereich der Stadt Bremen betreibt die Bremer Straßenbahn AG, kurz BSAG, die Straßenbahn- und Buslinien. Sie beförderte 2012 rund 103,1 Mio. Fahrgäste, also täglich rund 282.000.[1]

Planungen von 1967/70 für U- bzw. S-Bahnlinien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bremen nimmt unter großen westdeutschen Städten mit Straßenbahnbetrieb eine Sonderstellung ein, weil es hier keine U-Bahn gibt.

U-Straßenbahn bzw. U-Bahn

1952 tauchten erstmals U-Straßenbahnplanungen auf. Mehrere Gutachten befürworteten die Verlegung der Straßenbahnlinien 2 und 3 in der Innenstadt zwischen Ostertor und dem Doventor in eine Tunnellage. 1958 forderte erstmals ein Gutachten von Professor Walther Lambert von der TH Stuttgart drei Tunnelteilstücke für die Straßenbahnlinien in der Innenstadt. 1959 lag zudem ein kleines Gutachten für eine U-Straßenbahnlinie vor.[2]

Das erste Gutachten, von Professor W. Grabe, das den Bau von vier Voll-U-Bahnlinien forderte, wurde 1967 veröffentlicht. Damaligen Prognosen zufolge war davon auszugehen, dass die Stadt Bremen 2000 an die 800.000 Einwohner haben werde, eine Prognose die jedoch nicht realistisch war. Höltge (1992) vermerkt: „Professor Grabe rechnete mit einer Ausbauzeit von 50 Jahren und 1,2 Milliarden DM Kosten“.

S-Bahn

1970 wurde Grabes U-Bahn-Gutachten durch ein von Professor Rolf Kracke von der TH Hannover erstelltes S-Bahn-Projekt komplettiert. Für die Baustufen I bis III kalkulierten dieses Gutachter Investitionskosten in Höhe von 1,586 Milliarden. DM.[3]

Die Konzepte für U- und S-Bahn wurden nicht umgesetzt. Kritiker bemängeln deshalb eine zu geringe durchschnittliche Reisegeschwindigkeit der öffentlichen Verkehrsmittel, die sich auf den Strecken in der Innenstadt und den innenstadtnahen Abschnitten die Straßen mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen müssen. Andere Nutzer bewerten es hingegen als positiv, dass die Haltestellen auch in der Innenstadt an der Oberfläche liegen, dadurch leicht und schnell erreichbar sind und von Besuchern der Stadt gut wahrgenommen werden können.

Die Jungsozialisten Bremen beschlossen 1969 und 1972 ein Verkehrskonzept Bremen. Sie kritisierten die zu hohe Einwohnerzielzahl von 800.000. Sie forderten die S-Bahnlinien S1 bis S3 auf den vorhandenen Eisenbahnen und fünf oberirdischen Stadtbahntrassen auf weitgehend eigenem Gleiskörper.

Realisierungen

Die Straßenbahn (Stadtbahn) wird heute (2014) auf fünf oberirdischen Trassen auf zumeist eigenen Gleiskörpern und mit acht Linien geführt.

Mit der Einführung der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen kann die Linie RS1 mit 17 Haltepunkten im Stadtgebiet und 15-Minuten-Takt im Berufsverkehr durchaus auch innerstädtische Transportleistungen erbringen.

Tagesverkehr: Straßenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Straßenbahn Bremen
Bremer Straßenbahnnetz des Jahres 2014

Das Straßenbahn bildet das Kernstück des öffentlichen städtischen Verkehrs in Bremen. Sein Schwerpunkt befindet sich mit drei Knotenpunkten in der unmittelbar am rechten Ufer der Weser gelegenen Bremer Altstadt. Von dort aus erstrecken sich acht Linien sternförmig auf elf Linienäste, die das langgezogene Stadtgebiet am rechten Weserufer sowie die dichterbesiedelten Stadtteile am linken Weserufer, nicht jedoch den Stadtbezirk Bremen-Nord erschließen. Seit den späten 1990er Jahren werden Schritte zur Anbindung weiter außerhalb des inneren Stadtgebietes gelegener Siedlungen und Vorstädte unternommen, 2014 wurde mit Lilienthal der erste Vorort im niedersächsischen Umland erschlossen.

Infrastruktur und Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niederflurstraßenbahn des Typs GT8N der BSAG

Die Bremer Straßenbahn fährt fast durchgehend zweigleisig auf Normalspurgleisen (lediglich auf einem kurzen Abschnitt im niedersächsischen Lilienthal gibt es nur ein Gleis), die teilweise im Straßenraum, überwiegend aber auf besonderem Bahnkörper verlegt sind. Auf den Außenästen der Strecken nach Arsten, Huchting und Osterholz gibt es außerdem Abschnitte auf unabhängigem Bahnkörper, teilweise als Hochbahn.
Das Liniennetz der Bremer Straßenbahn AG umfasst 620 Km, davon 505,4 Km als Busnetz und 114,6 Km als Bahnnetz.[1]

Die verwendeten Bahnen sind Einrichtungsfahrzeuge, die Wendeschleifen benötigen. Anfang der 1990er Jahre war die BSAG der erste Betrieb in Deutschland, der mit Serien von Niederflurfahrzeugen die barrierefreie Zugänglichkeit seiner Verkehrsmittel verbesserte. Im Jahre 2005 waren noch rund dreißig der älteren Hochflurzüge aus je einem Trieb- und Beiwagen im Einsatz, die jedoch seit Ende desselben Jahres nach und nach durch neue Niederflurfahrzeuge ersetzt werden. Um den Betrieb zu beschleunigen, wurden von 1999 bis 2003 für 7,5 Millionen Euro 117 Lichtsignalanlagen im Stadtgebiet[4] mit Vorrangschaltungen für Straßenbahnen und Busse ausgestattet. Der Betrieb wird auf Fahrzeuge mit 2,65 Meter Wagenkastenbreite umgestellt. Nachdem 2005 begonnen wurde, zunächst auf den Linien 1 und 6 den Gleismittenabstand zu erweitern, sind seit Herbst 2013 alle Linien (bis auf die Linien 2 und 10) mit den breiteren Fahrzeugen befahrbar.

Besonders wichtig sind die drei Knotenpunkte Hauptbahnhof, Domsheide und Am Brill. Am Hauptbahnhof wurde 1999 eine sechsgleisige Umsteigestation für Straßenbahnen und Stadtbusse eröffnet, über die sechs der acht Bahnlinien verkehren. Nur die Linien 2 und 3 fahren stattdessen über Am Brill durch die Fußgängerzone in der Obernstraße, der Haupteinkaufsstraße Bremens, und über die Domsheide. Mit der Bürgermeister-Smidt-Brücke im Anschluss an die Brillkreuzung, und der Wilhelm-Kaisen-Brücke nahe der Domsheide stehen räumlich getrennte Weserquerungen zur Verfügung.

Im Innenstadtbereich weist das Gleisnetz eine Reihe zusätzlicher Weichen, Gleisdreiecke und Fahrmöglichkeiten auf, so dass bei Bauarbeiten oder Streckensperrungen die meisten Straßenbahnlinien kleinräumig umgeleitet werden können. Historische Sonderzüge benutzen diese zusätzlichen Gleise für touristische Rundfahrten durch die Innenstadt.

Linienübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Strecke Haltestellen Hauptverkehrszeit (Mo-Fr) Nebenverkehrszeit (Mo-Fr)/

Samstag (10-19 Uhr)

Sonn- und

Feiertag

Fahrzeuge
1 HuchtingHauptbahnhof – Bf Mahndorf 44 7,5 Min. – 10 Min. 10.Min 20.Min GT8N/ GT8N-1
1S Nur in diese Richtung:
Tenever – Kirchbachstraße → weiter als Linie 1E
13 20 Min.
(6:14 – 8:14)
-- 20.Min GT8N/ GT8N-1
2 Gröpelingen – Domsheide - Sebaldsbrück 33 10 Min. 10.Min 20.Min GT8N
3 Gröpelingen – Überseestadt – Domsheide – Weserwehr 29 10 Min. 10.Min 20.Min GT8N
4 Lilienthal – Hauptbahnhof – Domsheide – Arsten
Borgfeld – Hauptbahnhof – Domsheide – Arsten
49
39
15 Min.
5 Min.
20.Min

10.Min

20.Min GT8N/ GT8N-1
4S Lilienthal – Borgfeld – Kirchbachstraße → weiter als Linie 4
ankommend als Linie 4 → Kirchbachstraße – Borgfeld – Lilienthal
16
16
15 Min. (5:36 – 9:00 & 14:21-18:17)
15 Min. (6:15 – 9:00 & 14:30-19:00)
-- -- GT8N/ GT8N-1
6 Universität – Hauptbahnhof – Domsheide – Flughafen 25 6 Min. 10.Min 20.Min GT8N/ GT8N-1
8 Huchting – Domsheide – Hauptbahnhof – Kulenkampffallee 21 20 Min. 20.

Min.

20.Min GT8N/ GT8N-1
8E Huchting - Westerstraße- Domsheide 12 19–21 Min.(6-9 Uhr) -- -- GT8N/

GT8N-1

10 Gröpelingen – Walle – Hauptbahnhof - Sebaldsbrück 32 10 Min. 10 Min. 20.Min GT8N

Die beiden Linien mit nachgestelltem „S“ sind Schnellstraßenbahnen, die eine Reihe von Haltestellen ohne Halt passieren, wodurch sie um wenige Minuten kürzere Reisezeiten ermöglichen. Eine weitere Linie „3S“ wurde am 2. Oktober 2014 nach knapp 18 Jahren eingestellt.[5]

Fahrplanangebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Straßenbahnlinien verkehren tagsüber montags bis samstags mindestens im 10-Minuten-Takt, abends und sonntags alle 20 Minuten, ab ca. 22:30 Uhr noch alle 30 Minuten. Ausnahmen:

  • Die Linie 1 verkehrt während Hauptverkehrszeit am Nachmittag zwischen 14:30 und 18:30 Uhr alle 7,5 Minuten.
  • Die Linien 4/4S ergänzen sich auf dem Streckenabschnitt Borgfeld↔Arsten morgens zu einem 5-Minuten-Takt. Nachmittags wird der 5-Minuten-Takt durch zusätzliche Fahrten der Linie 4 aus und nach Borgfeld erreicht.
  • Die Linie 6 verkehrt zwischen 6 und 10 Uhr sowie zwischen 14:30 und 19 Uhr alle 6 Minuten.
  • Die Linie 8 verkehrt durchgehend nur alle 20 Minuten. Ab ca. 20:30 Uhr verkehrt sie nur noch auf dem nördlichen Abschnitt zur Kulenkampffallee.

Ausbaupläne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Streckennetz der Straßenbahn soll weiter ausgebaut werden. Ziel der nachfolgend aufgeführten Ausbauplanungen ist es, die Anbindung außen liegender Siedlungen an die Innenstadt Bremens zu verbessern, wobei mit der Verlängerung der Linie 4 nach Lilienthal-Falkenberg erstmals auch die Grenze nach Niedersachsen überquert wurde.

Linie Geplante Baumaßnahmen Ausführung
1 Südliches Ende Verlängerung von Huchting, Roland-Center über die Trasse der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn und die Heinrich-Plett-Allee nach Mittelshuchting, Brüsseler Straße 6 neue Haltestellen Baubeginn 2017, Inbetriebnahme 2019[6]
Östlicher Ast Verbindung von Julius-Brecht-Allee zur Bennigsenstraße (Linie 2) 2 neue Haltestellen Geplanter Baubeginn 2016[7]
8 Südliches Ende Verlängerung von Huchting, Roland-Center über die Trasse der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn durch Stuhr nach Weyhe-Leeste, Hagener Straße 14 neue Haltestellen Geplanter Baubeginn 2016/17[8]

Als neue oder wiedereröffnete Linien in Bremen wären nach Ansicht der BSAG langfristig Verbindungen nach Findorff, Rablinghausen und in die Neue Vahr vorstellbar, außerdem die Verlängerung der Linien 3 und 10 zum Bahnhof Oslebshausen, die Verlängerung der Linie 2 über Sebaldsbrück hinaus zum Weserpark sowie eine Verlängerung der Linie 8 bis zur Universität.

Tagesverkehr: Omnibus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bus der BSAG

Die Stadtbuslinien bedienen die nicht vom Schienenverkehr erschlossenen Gebiete und verbinden die Straßenbahnlinien miteinander. Teilweise ersetzen sie in früheren Jahrzehnten eingestellte Straßenbahnstrecken.

Fahrzeuge und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Busflotte besteht vollständig aus Niederflurfahrzeugen, von denen im Juli 2009 161 als Gelenk-, 61 als 12-m-Busse und 2 als 8,6-m-Busse im Bestand der BSAG waren. An einzelnen Knotenpunkten wurden auch für den Busverkehr Vorrangschaltungen bei den Lichtsignalanlagen eingerichtet.

Linienübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Folgenden sind alle Stadtbuslinien, sortiert nach Art der Linienführung und bedienten Ortsteilen, aufgeführt. Vollständige und aktuelle Linienverzeichnisse sind bei den Verkehrsbetrieben [9] erhältlich.

Linie Endpunkte Verlauf [10]
Durchmesserlinien
24 Rablinghausen ↔ Neue Vahr-Nord Rablinghausen – Westerstraße – Wilhelm-Kaisen-Brücke – Domsheide – Hauptbahnhof – Kurfürstenallee – Gustav-Radbruch-Straße
25 Weidedamm ↔ Osterholz Weidedamm – Utbremer Ring – Am Brill – Domsheide – Hauptbahnhof – Julius-Brecht-Allee – Hermann-Koenen-Straße – Schweizer Eck
26 Walle ↔ Huckelriede Emder Straße – Waldau-Theater – Utbremer Ring – Hauptbahnhof – Am Brill – Westerstraße – Pappelstraße – Huckelriede
27 Findorff ↔ Huckelriede Weidedamm III – Utbremer Ring – Hauptbahnhof – Am Brill – Westerstraße – Pappelstraße – Huckelriede
Halbmesserlinien
20 Hohweg ↔ Bf Walle ↔ Überseestadt ↔ Hauptbahnhof Hohweg – Bf Walle – Waldau-Theater – Hochschule für Künste – Europahafen – Am Wall – Hauptbahnhof
63 Hauptbahnhof ↔ Güterverkehrszentrum (GVZ) Hauptbahnhof – Langemarckstraße – Reedeich-Nord – Georg-Henschel-Straße – Franz-Stickan-Straße – GVZ-Zentralbereich – Georg-Henschel-Straße – Reedeich-Nord – Langemarckstraße – Hauptbahnhof
Tangentiallinien
21 Sebaldsbrück ↔ Universität (Mercedes-Benz –) Sebaldsbrück – Bf Sebaldsbrück – Polizeipräsidium – Horner Kirche – Universität
22 Kattenturm ↔ Universität-Lehe Kattenturm-Mitte – Karl-Carstens-Brücke – Bei den Drei Pfählen – Kirchbachstraße – Kulenkampffallee – Universität – Spittaler Straße
28 Walle ↔ Universität Emder Straße – Waldau-Theater – Hansestraße – Utbremer Ring – Stadtwaldsee – Universität – Klagenfurter Straße
29 Kattenturm ↔ Neue Vahr-Nord Kattenturm-Mitte – (Hemelinger Hafendamm) – Glockenstraße/ Bf Hemelingen – Sebaldsbrück – Mercedes-Benz – Im Holter Feld – Berliner Freiheit – Gustav-Radbruch-Straße
33 Horn ↔ Sebaldsbrück Horner Kirche – Horner Mühle – Apfelallee – Im Holze – Bf Oberneuland – Osterholzer Landstraße – Osterholzer Heerstraße – Sebaldsbrück
34 Horner Kirche – Horner Mühle – Apfelallee – Modersohnweg – Bf Oberneuland – Osterholzer Landstraße – Osterholzer Heerstraße – Sebaldsbrück
Ortsteillinien Bremen-Ost
37 Sebaldsbrück ↔ Bf Mahndorf Sebaldsbrück – Osterholzer Heerstraße – Schweizer Eck – Am Großen Kuhkamp – Bf Mahndorf
38 Bf Mahndorf ↔ Weserpark-Süd Bf Mahndorf – Malthusstraße – Panrepel – Weserpark-Süd
39 Bf Mahndorf ↔ Weserpark-Süd Bf Mahndorf – Malthusstraße – Weserpark-Süd
40 Bf Mahndorf ↔ Weserwehr Bf Mahndorf – Arberger Heerstraße – Glockenstraße/ Bf Hemelingen – Marschstraße – Föhrenstraße – Weserwehr
41 Bf Mahndorf ↔ Weserwehr Bf Mahndorf – Hermann-Osterloh-Straße – Marschstraße – Glockenstraße/ Bf Hemelingen – Föhrenstraße – Weserwehr
41S Marschstraße ↔ Weserwehr als 41 kommend: Marschstraße – Autobahnzubringer Hemelingen – Weserwehr
42 Gewerbepark Hansalinie ↔ Weserwehr La-Rochelle-Straße – Hemelinger Hafendamm – Marschstraße – Glockenstraße/ Bf Hemelingen – Föhrenstraße – Weserwehr
44 Bf Mahndorf ↔ Sebaldsbrück Bf Mahndorf – Hermann-Osterloh-Straße – Marschstraße – Sebaldsbrück
Ortsteillinien Links der Weser
51 Huckelriede ↔ Kattenturm Huckelriede – Habenhauser Landstraße – Arster Kirche – Kattenturm-Mitte – Klinikum Links der Weser/Haupteingang
52 Huchting ↔ Kattenturm Roland-Center – Grolland – Flughafen – Kattenturm-Mitte (teilweise weiter als Linie 29)
53 Huckelriede ↔ Brinkum-Nord Huckelriede – Kattenesch – Kattenturm-Mitte – Brinkum-Nord Ochtum Park/IKEA
57 Ringverkehr Huchting Ringlinie Uhrzeigersinn: Roland-Center – Am Sodenmatt – Brüsseler Straße – Roland-Center
58 Ringlinie Gegenuhrzeiger: Roland-Center – Brüsseler Straße – Am Sodenmatt – Roland-Center
Anschlusslinien ab Gröpelingen[11]
81 Gröpelingen ↔ Industriehäfen Gröpelingen – Bf Oslebshausen – Mittelsbürener Landstraße – Stahlwerk Tor 2 – Hüttenstraße-Süd – Stahlwerk Tor 1 – Mittelsbürener Landstraße – Bf Oslebshausen – Gröpelingen
90 Gröpelingen ↔ Neuenkirchen Gröpelingen – Ritterhuder Heerstraße – Bf Burg – Stader Landstraße – Burgdamm – Bf Lesum – Am Bf St. Magnus – Bf Schönebeck – Bf Vegesack – Gustav-Heinemann-Bürgerhaus – Bf Aumund – Bf Blumenthal – Bf Farge – Neuenkirchen
91 Gröpelingen ↔ Rönnebeck Gröpelingen – Beim Industriehafen – Bf Burg – Stader Landstraße – Hindenburgstraße – Lesum Park – Am Bf St. Magnus – Bf Schönebeck – Bf Vegesack – Gustav-Heinemann-Bürgerhaus – Fährgrund – Bf Blumenthal – Lüssum – Buschdeel
92 Gröpelingen ↔ Farge Gröpelingen – Beim Industriehafen – Bf Burg – Stader Landstraße – Rotdornallee – Bf Lesum – Am Bf St. Magnus – Bf Schönebeck – Bf Vegesack – Gustav-Heinemann-Bürgerhaus – Fährgrund – Bf Blumenthal – Buschdeel – Bf Farge
93 Gröpelingen ↔ Marßel Gröpelingen – Ritterhuder Heerstraße – Bf Burg – Stader Landstraße – Burgdammer Ring – Helsingborger Platz
94 Gröpelingen ↔ Schwanewede Gröpelingen – Ritterhuder Heerstraße – Bf Burg – Stader Landstraße – Knoops Park – Grohn – Bf Vegesack – Gustav-Heinemann-Bürgerhaus – Fährgrund – Bf Blumenthal – Bockhorn – Schwanewede
Ortsteillinien Bremen-Nord[11]
87 Beckedorf ↔ Blumenkamp Beckedorf – Bf Aumund – Gustav-Heinemann-Bürgerhaus – Gerhard-Rohlfs-Straße – Bf Vegesack – Grohn – Bf Schönebeck – Blumenkamp
95 Marßel ↔ Bf Burg ↔ Bockhorn Helsingborger Platz – Bf Burg – Lesum/Kirche – Knoops Park – Bf Vegesack – Bf Aumund – Bf Blumenthal – Bockhorn
96 Bf Blumenthal ↔ Rönnebeck Bhf. Blumenthal – Eggestedter Straße – Cranzer Straße – Buschdeel
97 Bf Blumenthal ↔ Rönnebeck Bf Blumenthal – Eggestedter Straße – Heidlerchenstraße – Buschdeel
98 Bf Vegesack ↔ Hammersbeck ↔ Bf Vegesack Bf Vegesack – Gerhard-Rohlfs-Straße – Ascherfeld (– Bhf. Aumund) – Ziegeleiweg – Dobbheide (– Bhf. Aumund) – Ascherfeld – Gerhard-Rohlfs-Straße – Bhf. Vegesack
99 Bf Vegesack ↔ Hammersbeck ↔ Bf Vegesack Bhf Vegesack – Gerhard-Rohlfs-Straße – Gustav-Heinemann-Bürgerhaus – Bf Aumund – Ziegeleiweg – Dobbheide – Bf Aumund – Gustav-Heinemann-Bürgerhaus – Gerhard-Rohlfs-Straße – Bf Vegesack
Weitere Linien
31 Oberneuland ↔ Horn-Lehe ↔ Universität ↔ Leher Feld ↔ Borgfeld-Ost Nedderland – Horner Kirche – Universität – Kopernikusstraße – Fultonstraße – Lehester Deich – Borgfeld-Ost
55 Huchting ↔ Brinkum Roland-Center – Moordeich – Stuhr – Brinkum/ZOB
82 Ringverkehr Gröpelingen Gröpelingen – Schwarzer Weg – Klitzenburg – Halmerweg – Bromberger Straße – Seewenjestraße – In den Barken – Gröpelinger Heerstraße – Gröpelingen

Nachtverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Nachtverkehrsnetz ist auf einen Rundumanschluss am Hauptbahnhof ausgerichtet und bedient von dort aus nur die wichtigsten Verkehrsachsen. Die Nachtlinien N1, N4 und N10 verkehren als Straßenbahnen, die übrigen Nachtlinien als Omnibus. Wochentags gibt es zwei Fahrten um Mitternacht und um 0:30 Uhr, sowie eine morgens um 4:30 Uhr. Die Nachtlinien N1[12], N7[13] und N10[14] fahren darüber hinaus noch einmal um 1:30 , die Linien N1[12] und N10[14] noch einmal um 3:45 Uhr. In den Wochenendnächten fahren die Nachtbahnen und -busse außerdem stündlich zur Minute 30 ab, bis das Tagesnetz wieder beginnt.

Seit dem 1. Januar 2007 muss für die Benutzung der Nachtlinien (bis 4:00 Uhr) ein Zuschlag in Höhe von einem Euro pro Person/Nacht gezahlt werden. Inhaber eines MIAplus Tickets, eines JobTickets, eines Jugendfreizeittickets, einer BahnCard 100 oder eines Kombi- bzw. NachtTickets sind von diesem Zuschlag befreit[15]. Seit dem 1. April 2007 müssen, nach starken Protesten, auch die Inhaber eines VBN-SemesterTickets keinen Nachtzuschlag mehr zahlen.

Linie Endpunkte Verlauf [16]
Straßenbahn N1 Huchting ↔ Bf Mahndorf Roland-Center – Am Brill – Hauptbahnhof – Schwachhausen – Neue Vahr – Osterholz – Weserpark – Bf Mahndorf
Nachtbus N3 Rablinghausen ↔ Bf Mahndorf Rablinghausen – Domsheide – Hauptbahnhof – Universität – Osterholz – Kuhkamp – Bf Mahndorf
Straßenbahn N4 Arsten ↔ Falkenberg Arsten – Kattenturm – Huckelriede – Domsheide – Hauptbahnhof – Schwachhausen – Horn – Borgfeld – Falkenberg
Nachtbus N5 Domsheide ↔ Bf Mahndorf Domsheide – Hauptbahnhof – Sebaldsbrück – Hemelingen -Arbergen – Bf Mahndorf
Nachtbus N6 Huchting Anschluss an N1: Roland-Center – Sodenmatt – Mittelshuchting – Roland-Center
Nachtbus N7

Nachttaxi N7

Hauptbahnhof ↔ Schwanewede-Neuenkirchen

Rönnebeck ↔ Schwanewede-Neuenkirchen

Hauptbahnhof – Findorff – Gröpelingen – Marßeler Feld – Bf Vegesack – Bf Blumenthal – Rönnebeck (– Bf Farge – Neuenkirchen)

So–Do Rönnebeck/Ermlandstr. – Neuenkirchen Nachttaxi

Nachtbus N9 Neue Vahr-Nord ↔ Huckelriede Neue Vahr-Nord – Hauptbahnhof – Am Brill – Huckelriede – Kattenturm – Arsten – Habenhausen – Huckelriede
Straßenbahn N10 Gröpelingen ↔ Sebaldsbrück Gröpelingen – Walle – Hauptbahnhof – Steintor – Hulsberg – Hastedt – Sebaldsbrück
Nachttaxi N94 Bf Blumenthal ↔ Schwanewede Anschluss an N7: Bf Blumenthal – Schwanewede

Regionalverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenpersonennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schienenpersonennahverkehr erfüllt primär die Funktion des Regionalverkehrs. Fünf Regionalexpresse (RE), vier Regionalbahnen (RB) und vier Linien der Regio-S-Bahn Bremen/Niedersachsen (RS) binden die Stadtgemeinde Bremen an ihr Umland an. Die Linie RS 1 hat darüber hinaus noch eine wichtige Bedeutung für den Stadtverkehr in Bremen-Nord. Eine Besonderheit stellt die Intercity-Linie Leipzig–Emden(–Norddeich Mole) dar, die im Streckenabschnitt Bremen–Emden(–Norddeich Mole) für Nahverkehrskunden freigegeben ist.

Regional-Express[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Linienverlauf Fahrzeuge im Regelbetrieb Verkehrsunternehmen
RE 1 HannoverNienburgVerdenBremenOldenburgLeerEmden – Norddeich Mole 146.1 + 7 Doppelstockwagen DB Regio Nord
RE 4 Bremen – Rotenburg – Tostedt – Buchholz – Hamburg 146.1 + 7 Doppelstockwagen metronom
RE 8 Bremerhaven-LeheBremerhaven – Osterholz-Scharmbeck – Bremen – Verden – Nienburg – Hannover 146.1 + 6–7 Doppelstockwagen DB Regio Nord
RE 9 Bremerhaven-Lehe – Bremerhaven – Osterholz-Scharmbeck – Bremen – DiepholzOsnabrück 146.1 + 5 Doppelstockwagen DB Regio Nord
RE 19 Bremen – Delmenhorst – Hude – Oldenburg – Sande – Wilhelmshaven 1–2 × 648 NordWestBahn
IC 56 LeipzigMagdeburg – Hannover – Nienburg – Verden – Bremen – Oldenburg – Leer – Emden 146.1 + IC-Doppelstock DB Fernverkehr

Regionalbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie Linienverlauf Fahrzeuge im Regelbetrieb Verkehrsunternehmen
RB 33 Buxtehude – Bremervörde – Bremerhaven – Dorum – Cuxhaven 1–2 × 648 EVB
RB 37 Bremen – Langwedel – Soltau – Munster – Uelzen 1 × 648 erixx
RB 41 Bremen – Rotenburg – Tostedt – Buchholz – Hamburg 146.2 + 5–6 Doppelstockwagen metronom
RB 58 Bremen – Delmenhorst – Wildeshausen – Vechta – Bramsche – Osnabrück 1–2 × 648 NordWestBahn

S-Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Netzplan der Regio-S-Bahn
Linie Linienverlauf Fahrzeuge im
Regelbetrieb
Verkehrsunternehmen
RS 1 Verden – Achim – Bremen – Bremen-Burg – Bremen-Vegesack – Bremen-Farge 440 NordWestBahn
RS 2 Bremerhaven-Lehe – Bremerhaven – Osterholz-Scharmbeck – Bremen – Twistringen 440 NordWestBahn
RS 3 Bremen – Delmenhorst – Hude – Oldenburg – Bad Zwischenahn 440 NordWestBahn
RS 4 Bremen – Delmenhorst – Hude – Nordenham 440 NordWestBahn

Regionalbus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außer den verbliebenen Eisenbahnverbindungen verkehren Regionalbusse aus dem Umland nach Bremen. Die meisten dieser Linien beginnen bzw. enden am Zentralen Omnibusbahnhof auf dem Bahnhofsplatz.

Tagesverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linien, die Bremen mit dem Landkreis Diepholz verbinden

Linie 101 Bremen Hbf – Bremen-Neustadt – BrinkumSeckenhausenBassum
Linie 102 Bremen Hbf – Bremen-Neustadt – Brinkum – MelchiorshausenSyke
Linie 113 Bremen-Huchting – Varrel – Groß-Mackenstedt – Heiligenrode
Linie 120 Bremen Hbf – Bremen-Neustadt – Brinkum – LeesteKirchweyhe
Linie 121 Bremen Hbf – Bremen-Neustadt – DreyeKirchweyhe
Linie 150 Bremen Hbf – Bremen-Neustadt – Brinkum – Syke – Bruchhausen-VilsenHoya

Linien, die Bremen mit der Stadt Delmenhorst oder dem Landkreis Oldenburg verbinden

Linie 201 Bremen-Huchting – Bremen-Mittelshuchting – Heidkrug – Delmenhorst Bf/ZOB – Delmenhorst-Deichhorst
Linie 204 Bremen-Huchting – Varrel – Delmenhorst Bf/ZOB – Delmenhorst-Annenheide
Linie 214 Bremen-Huchting – Varrel – Heidkrug – Delmenhorst Bf/ZOB
Linie 226 Bremen Hbf – Bremen-Neustadt – BrinkumHeiligenrode – Kirchseelte – HarpstedtWildeshausen
Linie 227 Bremen-Huchting – Groß Mackenstedt – Heiligenrode – Kirchseelte – Harpstedt – Wildeshausen
Linie 237 Bremen, Mercedes-Benz – Delmenhorst – SchierbrokHude
Linie 238 Bremen, Mercedes-Benz – Delmenhorst Bf/ZOB – Ganderkesee

Linien, die Bremen mit den Landkreisen Osterholz, Cuxhaven oder Rotenburg verbinden

Linie 630 Bremen Hbf – Bremen-Borgfeld – LilienthalGrasbergTarmstedtZevenHeeslingen
Linie 644 Eggestedt – Bremen-VegesackSchwanewede – Uthlede
Linie 660 Bremen Hbf – Bremen-BurgGarlstedtHagen
Linie 670 Bremen Hbf – Bremen-Borgfeld – Lilienthal – Worpswede
Linie 677 Bremen-Vegesack – Schwanewede – Uthlede
Linie 680 Bremen-Gröpelingen – Bremen-Burg – Ritterhude – Osterholz-Scharmbeck – HambergenVollersode

Linien, die Bremen mit dem Landkreis Verden verbinden

Linie 730 Bremen Hbf – OytenOttersbergOtterstedt
Linie 739 Bremen Hbf – AchimPosthausen
Linie 740 Bremen Hbf – Achim – LangwedelVerden
Linie 750 Bremen Hbf – Bremen-Neustadt – DreyeThedinghausenMorsum

Nachtverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linie N12 Bremen Hbf – Bremen-Neustadt – Brinkum – Leeste – Kirchweyhe
Linie N23 Bremen Hbf – Delmenhorst Bf/ZOB – Wildeshausen, Fun Factory Sondertarif[17]
Linie N61 Bremen Hbf – Bremen-Vegesack – Bremen-Blumenthal – Schwanewede – Hagen
Linie N62 Bremen Hbf – Bremen-Burg – Ihlpohl – Ritterhude – Osterholz-Scharmbeck
Linie N63 Falkenberg – Tarmstedt – Zeven
Linie N67 Falkenberg – Worpswede
Linie N73 Bremen Hbf – Oyten
Linie N74 Bremen Hbf – Achim – Achim-Baden

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Swantje Friedrich: Moderne Mobilität. In: Weser-Kurier vom 21. Oktober 2013, S. 3.
  2. Stadt Bremen: U-Straßenbahn Bremen: Tunnel 1 mit Lage DomsheideHauptbahnhof, Kosten 58,3 Mio. DM.
  3. Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -Betrieb, Prof. Dr. Ing. R. Kracke: S-Bahnverkehr Bremen, Text- und Anlageband. Hannover 1970
  4. Geschäftsbericht der BSAG für das Jahr 2003
  5. BahnBremen.de: Die Linie 3S ist eingestellt!
  6. [1]
  7. [2]
  8. [3] (PDF; 5,6 MB)
  9. Aktuelle und vollständige Linienübersicht der BSAG
  10. Auszugsweise Buslinienübersicht: Stand November 2012
  11. a b http://www.bsag.de/pdf/Web_BSAG_Bremen-Nord_Final.pdf
  12. a b Linienhinweise N1
  13. Linienhinweise N7
  14. a b Linienhinweise N10
  15. VBN bei Nacht | Fahrplan | VBN. In: www.vbn.de. Abgerufen am 30. Dezember 2016.
  16. Nachtlinien im Stadtverkehr: Stand April 2013
  17. http://www.weser-ems-bus.de/weseremsbus/view/mdb/kursbuch/mdb_87932_6023_beide_allg_12_09_01.pdf Fahrplan N23 (Stand: 11. Dezember 2011) mit Hinweis auf Sondertarif