Reichssammelschiene

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Originalmasten der Reichssammelschiene am Umspannwerk Ludersheim

Die Reichssammelschiene ist eine zwischen 1939 und 1941 durch die Elektrowerke AG errichtete Drehstrom-Hochspannungsfreileitung für 220 kV Spannung, die von Helmstedt über Magdeburg, Halle und Nürnberg nach Ernsthofen in Niederösterreich führte. Ihr ursprünglicher Zweck war der Austausch elektrischer Energie zwischen dem mitteldeutschen Braunkohlegebiet und den bayerischen und österreichischen Pumpspeicherkraftwerken in den Alpen.

Neben der von 1924 bis 1930 gebauten Nord-Süd-Leitung des RWE war sie somit als eine zweite im Verbundbetrieb geführte Fernleitung konzipiert und zunächst auch als Ergänzung zu ihr gedacht. Die Planung und Trassenführung wurde unter dem NS-Regime allerdings auch nach militärischen Gesichtspunkten ausgearbeitet, so sollten bevorzugt als kriegswichtig erachtete Industrieanlagen mit Strom versorgt werden.

Im Zuge der Teilung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg wurden einzelne Abschnitte, die die Zonengrenze querten, stillgelegt und als Reparationsleistung von der Sowjetunion demontiert, während andere Teilstücke nach wie vor Bestandteil des west- (PreussenElektra) bzw. ostdeutschen (VEB Energieversorgung, VEB Verbundnetz) Übertragungsnetzes waren. Seit der Wende 1989/90 wurden viele dieser Teilstücke aus Altersgründen demontiert oder durch 380-kV-Leitungen ersetzt.

Zwischen Elsenberg nördlich von Nürnberg und dem Umspannwerk Ernsthofen ist die Leitung noch heute in Betrieb und verwendet nach wie vor größtenteils Originalmasten.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Verbundnetze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit den 1910er Jahren entstanden in Deutschland die ersten Verbundnetze, zunächst, um Großkraftwerke einer Region – meist Kohle- oder im süddeutschen Raum Pumpspeicherkraftwerke – mit den großen Städten und Industriezentren zu verbinden. Hervorzuheben sind etwa die Leitung Lauchhammer–Riesa der Aktiengesellschaft Lauchhammer zwischen dem Kraftwerk Lauchhammer und den Stahlwerken in Riesa und Gröditz, 1911 als erste 110-kV-Leitung der Welt in Betrieb genommen, sowie die 1918 fertiggestellte Golpa-Leitung, die das Kraftwerk Zschornewitz mit Berlin verband. Letztgenanntes Kraftwerk wurde ab 1915 vom 1892 gegründeten Braunkohlenwerk Golpa-Jeßnitz AG gebaut, zu dieser Zeit nannte sich das Unternehmen in Elektrowerke A.G. um und verlegte seinen Firmensitz von Halle nach Berlin. Im Ersten Weltkrieg wurde das Unternehmen 1917 aufgrund der Aufgabe, für die Rüstungsindustrie als bedeutsam geltende Anlagen (u.A. Stickstoffwerke Piesteritz) zu versorgen, verstaatlicht und war nun auch unter dem Namen Reichselektrowerke bekannt.

Im März 1923 wurde die Vereinigte Industrieunternehmungen AG (VIAG) als Dachgesellschaft mehrerer Energieerzeugungs- und Industrieunternehmen, an denen das Deutsche Reich Anteile besaß, gegründet. Neben der (Reichs-)Elektrowerke AG und einigen bayerischen Energieversorgern waren mehrere mitteldeutsche und bayerische Aluminium- und Stickstoffhersteller unter dem Dach der VIAG vereinigt.

In den 1920er Jahren erweiterten hauptsächlich die Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk AG (RWE) im gesamten Rheinland und Teilen des Ruhrgebiets sowie die Elektrowerke AG im mitteldeutschen und schlesischen Kohlerevier ihr Versorgungsgebiet durch den Bau neuer Kraftwerke. Das RWE begann sogar mit dem Bau eines Verbundnetzes mit 220 kV Spannung. Die 1927 aus der Fusion mehrerer Unternehmen aus dem Raum Hannover entstandene Preußische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (PreussenElektra) beanspruchte neben großen Teilen Norddeutschlands auch hessisches Gebiet, das vom Kraftwerk Borken des Vorgängerunternehmens Gewerkschaft Großkraftwerk Main-Weser AG bereits über ein Verbundnetz versorgt wurde.

Nachdem zwischen RWE und PreussenElektra Streitigkeiten um die Aufteilung des Rhein-Main-Gebietes, das sowohl von der in Bau befindlichen Nord-Süd-Leitung als auch durch zwei Leitungen von Borken nach Frankfurt am Main versorgt wurde, 1927 im Ersten Elektrofrieden gelöst wurden, schlossen sich im Zweiten Elektrofrieden Elektrowerke und PreussenElektra mit dem Bayernwerk zur Aktiengesellschaft für deutsche Elektrizitätswirtschaft mit Sitz in Berlin zusammen.[1] Als Gegenreaktion entstand unter Führung des RWE zusammen mit einigen meist kleineren Versorgungsunternehmen die Westdeutsche Elektrizitäts AG mit Sitz in Frankfurt am Main.

Erster Entwurf und Aufbau des 220-kV-Netzes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

220-kV-Leitung Lehrte–Braunschweig–Helmstedt

Oskar von Miller, der nach dem Ersten Weltkrieg den Bau des Walchenseekraftwerkes und die Gründung des Bayernwerks vorangetrieben hatte, entwarf 1930 im Auftrag der Reichsregierung ein Gutachten über ein reichsweites Verbundnetz. Dieses sollte über Leitungen mit 220 kV Spannung dem Energieaustausch zwischen den einzelnen regionalen Energieversorgern ermöglichen.[2] Im Wesentlichen war es als Ring konzipiert, mit der seit April 1930 im Vollbetrieb befindlichen Verbindung Brauweiler–Bludenz (Nord-Süd-Leitung) als westliche Teilstrecke. Von Brauweiler war eine Leitung durch das Ruhrgebiet bis in den Raum Hannover zur bestehenden Umspannanlage in Lehrte geplant, von dort eine Leitung durch das Mitteldeutsche Braunkohlerevier nach Bayern und weiter bis in die österreichischen Alpen. Später entwarf Miller im Rahmen dieses Auftrages sogar ein gesamteuropäisches Verbundnetz.[3]

Viele dieser Pläne wurden seitens der wichtigsten Energieversorger in Westdeutschland – RWE, VEW und PreussenElektra – tatsächlich aufgegriffen. Das RWE baute ein weiträumiges 220-kV-Netz zum einen bis Tiengen im Südschwarzwald an der schweizerischen Grenze sowie zum anderen über Wesel und Ibbenbüren bis Paderborn. Die PreussenElektra errichtete als Vorleistung für eine eigene Nord-Süd-Leitung eine 220-kV-Leitung vom nordhessischen Kraftwerk Borken bis nach Lehrte. Diese Leitung sollte in Richtung Norden bis Hamburg und in Richtung Süden bis Frankfurt am Main verlängert werden. Zwischen dem Gersteinwerk in Hamm und Lehrte baute das VEW eine 220-kV-Leitung, die allerdings nicht durchgängig geführt wurde, sondern über das Umspannwerk Lüstringen in Osnabrück verlief.[4]

Eine östliche Nord-Süd-Leitung war weiterhin geplant, allerdings kam es zunächst noch nicht zu ihrer Realisierung. Als das Kraftwerk Harbke der Braunschweigischen Kohlenbergwerke im Zuge einer Leistungssteigerung 1935 durch eine zweikreisige 220-kV-Leitung mit dem Umspannwerk Lehrte verbunden wurde, war im Zuge der Errichtung dieser Leitung bereits eine Weiterführung nach Osten angedacht, um die Kohlekraftwerke der Provinz Sachsen anzubinden.[5][6]

Die Provinz Sachsen mit ihren Braunkohlekraftwerken, die mit ihren 110-kV-Leitungen unter anderem Berlin mit Strom versorgte, gehörte wie der größte Teil Mitteldeutschlands zum im Ersten Elektrofrieden 1927/28 vertraglich abgesteckten Gebiet der reichseigenen Elektrowerke AG (EWAG). Es war demzufolge naheliegend, die Kraftwerke mit dem restlichen deutschen 220-kV-Verbundnetz zu verbinden und zusätzlich eine weitere Verbindung mit den Wasserkraftwerken in den Alpen herzustellen.

Realisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Energiewirtschaftsgesetz 1935[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Machtergreifung Adolf Hitlers wurde ab 1933 systematisch mit der Errichtung einer Diktatur unter alleiniger Führung der NSDAP begonnen. Ein Produkt dieser Gleichschaltung des politischen und wirtschaftlichen Lebens war das Energiewirtschaftsgesetz, das im Dezember 1935 unter Reichswirtschaftsminister Hjalmar Schacht verabschiedet wurde. Mit diesem Gesetz wurde die gesamte Elektrizitätswirtschaft unter Aufsicht des Reichswirtschaftsministeriums gestellt – im Unterschied zu vorher konnten Planung, Betrieb und Finanzierung des Energieversorgungsnetzes nun nach den politischen Vorstellungen des NS-Regimes gestaltet werden. Vorrangig spielten militärische Gesichtspunkte eine Rolle, so wurde eine möglichst autarke Energieerzeugung in Kombination mit der Versorgung von als kriegswichtig erachteten Industrieanlagen, etwa Aluminiumwerken, forciert.[7][8] Die dezentrale Energieversorgung, wie sie bereits bestand, wurde beibehalten und für weiteren Ausbau vorgesehen, da bei einer zentralen Energieversorgung Großkraftwerke militärisch verwundbare Ziele, etwa bei Luftangriffen, darstellen können.[9]

Wiederaufnahme der Planungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basierend auf den Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes 1935 entwarf Walther Funk – ab 1938 als Nachfolger des im November 1937 zurückgetretenen Reichswirtschaftsministers Hjalmar Schacht – schon 1937 einen ersten Plan der später realisierten zweiten Nord-Süd-Leitung. Dabei sollte diese Teil eines überregionalen, auf die Großkonzerne zugeschnittenen Verbundnetzes sein, das unter Führung der reichseigenen VIAG die deutsche Energiewirtschaft bündeln sollte. Zunächst protestieren RWE und PreussenElektra gegen die zur Gleichschaltung gehörenden Pläne, obwohl gerade der RWE-Vorstand schon im Mai 1933 geschlossen in die NSDAP eintrat.

Zu erwähnen ist auch, dass das vorgeschlagene Verbundsystem keine NS-Erfindung war, sondern in nahezu derselben Form zum einen in den 1920er Jahren durch das RWE im Rheinland realisiert wurde, zum anderen die zweite Nord-Süd-Schiene nach Mitteldeutschland auf den schon 1930 von Oskar von Miller entworfenen Plänen basierte.[10] Hierbei waren militärische Aspekte, gerade auch aufgrund des vergangenen Ersten Weltkrieges, nicht ausschlaggebend für die Planung.

Mit dem Anschluss Österreichs im März 1938 fand das Energiewirtschaftsgesetz von 1935 auch dort Anwendung. Stark forciert wurde unter dem NS-Regime nun die Nutzung der Wasserkräfte in den österreichischen Alpen. Wichtigstes Projekt war der Bau einer Reihe von Pumpspeicherkraftwerken in den Hohen Tauern, das Kraftwerk Kaprun, für deren Bau eine Tochtergesellschaft der VIAG, die Alpen-Elektrowerke, gegründet wurde. Zusätzlich entstanden nach dem Anschluss zahlreiche neue Industrieanlagen, etwa das Mattigwerk, ein Aluminiumwerk der Vereinigten Aluminium-Werke in Ranshofen, sowie die Stickstoffwerke Ostmark und Reichswerke Hermann Göring in Linz, letztere zusammengelegt mit dem bereits bestehenden Hüttenwerk Donawitz in Leoben.

Ausschlaggebend für Oberösterreich als Standort von militärisch relevanten Industrieanlagen war zum einen die relative Nähe zum Kohlerevier in Schlesien und zum anderen die Möglichkeit, diese Anlagen mit Energie aus den projektierten Wasserkraftwerken der Alpen-Elektrowerke im Verbund mit weiteren Kraftwerken im nun „Altreich“ genannten Deutschen Reich betreiben zu können. Zudem wäre mit der Donau und den geplanten Reichsautobahnen Nürnberg–Passau–Linz und Salzburg–Wien eine gute Verkehrsanbindung vorhanden.[11]

Der Reichslastverteiler entsteht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung einer reichsweiten Energieversorgung war die Gründung der Reichsstelle für die Elektrizitätswirtschaft, auch als Reichslastverteiler bezeichnet, auf Grundlage der Verordnung zur Sicherstellung der Elektrizitätsversorgung vom 3. September 1939.[12] Die von Reichswirtschaftsminister Walther Funk als Folge des Energiewirtschaftsgesetzes 1935 initiierte Behörde wurde in Brauweiler am Standort des RWE-Hauptumspannwerkes angesiedelt und sollte die Stromverteilung im gesamten Reichsgebiet zentral regeln.[13][14][15] Hauptgrund war die jederzeitige Sicherstellung der Energieversorgung für als kriegswichtig erachtete Betriebe, die entweder bereits bestanden oder, wie in Oberösterreich, erst in der NS-Zeit entstanden.

Knapp ein Jahr zuvor wurde Ende 1938 mit den Bauarbeiten für zwei neue 220-/110-kV-Umspannwerke im mitteldeutschen Braunkohlerevier begonnen. Die Anlagen in Marke und Dieskau sollten vom Kraftwerk Harbke her durch eine 220-kV-Leitung miteinander verbunden werden.

Bau der Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen der Aktiengesellschaft Sächsische Werke (ASW) sowie der EWAG einerseits und dem Bayernwerk andererseits wurde 1939 ein Stromlieferungsvertrag abgeschlossen, der vorsah, ab 1940 über eine 220-kV-Verbindung von Dieskau über Remptendorf nach Ludersheim elektrische Energie aus den mitteldeutschen Braunkohlekraftwerken nach Bayern zu transportieren.[16] Zugleich begann ein Prozess der Anlehnung des Bayernwerks an die VIAG, dieses wurde, anders das 1943 die EWAG, allerdings nicht vollständig übernommen.

Schließlich wurde noch 1939 mit den Bauarbeiten für die Leitung und die restlichen geplanten Umspannwerke begonnen. Es entstanden weitere 220/110-kV-Umspannwerke im thüringischen Remptendorf, im mittelfränkischen Ludersheim, im oberösterreichischen St. Peter (damals als Reichsgau Oberdonau bezeichnet) und im niederösterreichischen Ernsthofen (damals Reichsgau Niederdonau). Der im Oktober 1939 hierzu vorgestellte Plan sah vor, die 220-kV-Leitung als Eigentum der EWAG in einem reicheigenen Höchstspannungs-Verbundnetz zu führen. Im Zuge eines Vierjahresplanes sollte dieses Netz stark ausgebaut werden – unter anderem bis nach Norwegen.[11]

Im Laufe des Jahres 1940 konnten die Umspannwerke Remptendorf und Ludersheim in Betrieb genommen werden, gleichzeitig wurde zwischen Dieskau und Ludersheim die Leitungstrasse gebaut, die im Oktober 1940 erstmals in Betrieb gehen konnte. Zu diesem Zeitpunkt war Bayern am Umspannwerk Ludersheim erstmals an das 220-kV-Netz angeschlossen.[17][18] Bereits im April 1941 konnte erstmals Strom aus mitteldeutschen Braunkohlekraftwerken ins bayerische Netz eingespeist werden. Tatsächlich dauerte es noch bis Dezember 1941, als die Fortsetzung von Ludersheim über St. Peter (fertiggestellt im Januar 1941)[19] bis Ernsthofen (fertiggestellt im November 1941)[20] in Betrieb gehen konnte. Somit waren die Standorte der oberösterreichischen Aluminium-, Eisen- und Stahlwerke an das reichseigene Höchstspannungsnetz angeschlossen.

Bis die gesamte Leitung in Betrieb genommen wurde, dauerte es bis 1943, da erst zu diesem Zeitpunkt der Leitungs- und Stationsbau im Raum Magdeburg abgeschlossen wurde und der Abschnitt Harbke–Magdeburg–Dieskau in Betrieb ging.[21] Zugleich wurde die reichseigene EWAG Eigentum der ebenfalls reichseigenen VIAG. Diese übernahm ebenfalls 40 Prozent der Anteile am Bayernwerk.[16] Weiterhin war sie Eigentümerin mehrerer Kraft-, Aluminium- und Chemiewerksbetreiber. Energieerzeugung, -versorgung und -nutzung waren somit unter einem Dach vereint, was eine absolute Kontrolle über die Elektrizitätswirtschaft ermöglichte. Wohl aus diesen kriegswirtschaftlichen Gründen – die Leitung sollte jene bestehende und geplante Rüstungsbetriebe und Schwerindustrie versorgen – kam es, trotz des ausgebrochenen Zweiten Weltkrieges, dennoch zu keinem Baustopp.

Fortsetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Annexion des Sudetenlandes und Besetzung der übrigen tschechischen Landesteile (Zerschlagung der „Rest-Tschechei“) sowie Polens im Jahr 1939 war vorgesehen, die Industriegebiete Mährens und Oberschlesiens mit in das Netz der Reichssammelschiene einzubeziehen. Auch der Großraum Wien und die Werksanlagen der Donau Chemie AG mit der Raffinerie Moosbierbaum lagen an der Leitungstrasse.[22]

Mitte 1943 war ein Erweiterungsbau des Umspannwerke Ernsthofen, die neuen 220-/110-kV-Umspannwerke Moosbierbaum, Bisamberg, Gänserndorf und Rohrau sowie Teile der Freileitungstrasse im Bau. Auf der Baustelle eingesetzt wurden hauptsächlich Zwangsarbeiter in Form von KZ-Häftlingen und Kriegsgefangenen. Ende 1944 war die Erweiterung des Umspannwerks Ernsthofen in Betrieb, der Leitungsbau war bereits weit fortgeschritten – auf der 221 km langen Strecke von Ernsthofen bis Rohrau war der größte Teil der Masten schon aufgestellt.[22][23]

Nach Kriegsende wurde in den 1950er Jahren die Leitung in der vorbereiteten Trasse von Ernsthofen bis zum tschechischen Umspannwerk Sokolnice fertiggestellt und 1958 in Betrieb genommen.

Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglicher Leitungsverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichssammelschiene (D-A-CH)
Helmstedt
Helmstedt
Magdeburg
Magdeburg
Marke
Marke
Dieskau
Dieskau
Remptendorf
Remptendorf
Ludersheim
Ludersheim
St. Peter
St. Peter
Ernsthofen
Ernsthofen
Umspannwerke der Reichssammelschiene

Die Reichssammelschiene begann am Umspannwerk Helmstedt, das aus den Kraftwerken des Helmstedter Braunkohlerevieres, die ihren Brennstoff aus den unmittelbar benachbarten Tagebauen bezogen, gespeist wurde. Zusätzlich bestand eine 220-kV-Verbindung vom Umspannwerk Lehrte über Braunschweig. In südöstliche, dann östliche Richtung führte die Leitung am Kraftwerk Harbke vorbei, durch die Magdeburger Börde bis zum Umspannwerk Magdeburg im Stadtteil Diesdorf. Nach Verlassen des Umspannwerks Magdeburg führte der nächste Leitungsabschnitt nach Süden, schließlich nach Südosten über die Saale zum Umspannwerk Marke nördlich von Bitterfeld.

Von Marke aus führte die Leitung dann nach Südwesten zum Umspannwerk Dieskau östlich von Halle (Saale). Anschließend umging die Leitung, weiter nach Südwesten verlaufend, die Stadt Halle, querte erneut die Saale, das Unstruttal und verlief über die Finne nach Thüringen, wo die Richtung zunächst nach Süden und schließlich nach Südosten drehte. Zwischen Weimar und Jena erreichte sie den östlichen Thüringer Wald und überquerte mehrere seiner Höhenzüge, ehe das Umspannwerk Remptendorf erreicht wurde.

Hinter Remptendorf führte die Leitung wieder nach Südwesten, querte die Grenze nach Bayern, verließ bei Kronach den Thüringer Wald und durchquerte das Maintal. Zwischen Lichtenfels und Weismain folgte dann der Aufstieg auf die Fränkische Alb, über deren westliches Randgebiet sie verlief. Bei Forchheim drehte sie dann in östliche und bei Schnaittach in südliche Richtung, um Nürnberg weiträumig zu umgehen. Bei Altdorf führte sie in das Umspannwerk Ludersheim.

Südlich von Ludersheim führte die Leitung an Neumarkt vorbei und durchquerte bei Dietfurt das Altmühltal. Nach Verlassen der Fränkischen Alb folgte ein Verlauf nach Osten, an Abensberg vorbei und bei Landshut über die Isar. Anschließend wurde das ländliche Niederbayern der Länge nach durchquert, ehe bei Simbach der Inn und damit die Grenze zu Österreich (bis 1945 zum Reichsgau Oberdonau) überquert wurde. Direkt hinter der Grenze führte die Leitung in das Umspannwerk St. Peter. Danach folgte ein Abschnitt durch das Innviertel, an Ried im Innkreis und am Hausruck vorbei. Östlich von Lambach wurde die Traun überquert, ehe bei Steyr die Enns zu überqueren und ins Umspannwerk Ernsthofen zu führen.

Technische Aspekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Originalmast von 1940 bei Neunkirchen am Brand / Forchheim

Masten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich wurde die Leitung auf Donaumasten verlegt, die über eine zusätzliche Traverse für die Aufnahme von zwei Erdseilen verfügten. Vor dem Umspannwerk Magdeburg befanden sich auch einige Tonnenmasten mit Erdseiltraverse. Auf dem letzten Abschnitt zum Umspannwerk Ernsthofen wurden ab Lambach Donaumasten mit einfacher Erdseilspitze verwendet.

Für die vor dem Zweiten Weltkrieg in Bau befindliche und in Teilen bereits fertiggestellte Fortsetzung von Ernsthofen in Richtung Wien und weiter nach Mähren wurden Tonnenmasten mit einfacher Erdseilspitze eingesetzt. Dieser Masttyp ist bis heute in Österreich am weitesten verbreitet.

Stromkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Leitung war durchgehend mit zwei Stromkreisen für 220 kV Spannung belegt, die mit Einfachseilen ausgeführt waren. Bis 1947 wurde der Abschnitt von St. Peter nach Ernsthofen noch mit 110 kV betrieben und später umgestellt. Die EWAG verwendete für die Kennzeichnung jedes aufgelegten Stromkreises eine dreistellige Ziffer. Folgende Bezeichnungen wurden verwendet:

  • 291/292 (Helmstedt–Magdeburg),
  • 293/294 (Magdeburg–Marke),
  • 295/296 (Marke–Dieskau),
  • 297/298 (Dieskau–Remptendorf),
  • 299/300 (Remptendorf–Ludersheim),
  • 301/302 (Ludersheim–St. Peter) sowie
  • 303/304 (St. Peter–Ernsthofen).[1]

Weitere Entwicklungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trennung der Leitungsverbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Krieg wurde im Jahr 1946 durch die sowjetische Besatzungsmacht der Leitungsabschnitt zwischen Remptendorf und Ludersheim im Rahmen von Reparationen teilweise demontiert. Dieser führte über die Grenze zwischen sowjetischer und amerikanischer Zone, der späteren Innerdeutschen Grenze.[21] Somit war die ehemals durchgehende 220-kV-Leitung hier erstmals unterbrochen worden. Als Ersatz wurde bis 1949 eine auf Donaumasten verlegte 220-kV-Leitung von Ludersheim über Aschaffenburg zur Landesgrenze nach Hessen bei Stockstadt gebaut, die von dort auf Tannenbaummasten zum Umspannwerk Kelsterbach der RWE und damit zur Nord-Süd-Leitung führte. Ab Aschaffenburg gab es zudem eine Leitung zum Kraftwerk Borken, von dort eine 220-kV-Verbindung nach Lehrte. Dadurch konnte der Anschluss an das überregionale 220-kV-Netz wiederhergestellt werden.

Auch der Leitungsabsschnitt von Helmstedt nach Magdeburg, der ebenfalls die Zonengrenze querte, wurde 1954 direkt vor der Grenze unterbrochen. Die Netze zwischen der BRD und der DDR waren somit, mit Ausnahme einiger Nieder- und Mittelspannungsleitungen zwischen Hessen/Niedersachsen und Thüringen, voneinander getrennt.[24]

Nach der Teilung Deutschlands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges lag der Abschnitt Magdeburg–Marke–Dieskau–Remptendorf in der sowjetischen Besatzungszone, aus der die spätere DDR hervorging, der Abschnitt von der Zonengrenze über Ludersheim nach St. Peter in der amerikanischen Besatzungszone, die später Teil der BRD wurde, und der Abschnitt St.Peter–Ernsthofen im wiederhergestellten Österreich. Letzterer wurde bis 1947 noch mit 110 kV betrieben.[25] Ab Mai 1946 war zudem der Abschnitt Remptendorf–Ludersheim bis zu seiner Außerbetriebnahme und Trennung mit 110 kV in Betrieb.

Die VIAG verlor alle ihre Beteiligungen in ihren Besitz in der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands sowie in ganz Österreich. Lediglich der etwa 300 km lange Leitungsabschnitt in Bayern und das Umspannwerk Ludersheim verblieben noch in ihrem Besitz.[10] Im Jahr 1988 wurden beide vom Bayernwerk übernommen.

Am Schnittpunkt der Reichssammelschiene mit der aus dem Bayernwerk-Erstausbau im Jahr 1927 stammenden 110-kV-Leitung BambergKulmbach entstand 1958 bei Scheßlitz das Umspannwerk Würgau, das den neuen nördlichen Endpunkt der Leitung darstellte. Die Anlage wurde gebaut, um beide Leitungen miteinander zu verbinden und auf eine mögliche Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vorbereitet zu sein.[26][27]

In den 1950er Jahren wurde die damalige DDR-Kreisstadt und heutige thüringische Landeshauptstadt Erfurt an das überregionale Verbundnetz des aus den Elektrowerken hervorgegangenen VEB Energiekombinat, das für das Übertragungsnetz in der DDR zuständig war, angeschlossen. Dafür wurde das Umspannwerk Erfurt-Nord errichtet. Der Abschnitt Dieskau–Remptendorf wurde dafür von Norden in dieses Umspannwerk eingeschleift, zeitgleich entstand ein weiteres 220-kV-Umspannwerk in Bad Lauchstädt.[28] Eine Leitung auf Einebenenmasten führte von Vieselbach nach Großschwabhausen. Von Großschwabhausen nach Remptendorf wurde die Originalleitung beibehalten.

Zwischen Matzenhof und Simbach am Inn läuft auf dem gleichen Gestänge die 220-kV-Leitung St. Peter–Pirach mit, daher werden hier keine Originalmasten mehr verwendet.

Nach der Wiedervereinigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen Würgau und Remptendorf verläuft heute eine 380-kV-Leitung in der Trasse

Im Zuge der Wiedererrichtung von Hoch- und Höchstspannungsverbindungen zwischen beiden Teilen des seit 1990 wiedervereinigten Deutschlands wurde auf die Trasse der Reichssammelschiene Bezug genommen. Am 20. Dezember 1991, genau 51 Jahre nach Inbetriebnahme der Reichssammelschiene, ging eine neue Leitung von Grafenrheinfeld her kommend nach Würgau und über das Umspannwerk Redwitz nach Remptendorf in Betrieb, die zunächst mit 220 kV betrieben und später auf 380 kV umgestellt wurde. Sie verläuft zum größten Teil genau in der Trasse der nach Kriegsende demontierten Reichssammelschiene, weshalb die Leitung schon relativ kurz nach der Wiedervereinigung fertiggestellt werden konnte. Lediglich der etwa 20 km lange Teil auf Thüringer Gebiet musste in neuer Trasse gebaut werden. Es handelte sich um die erste nach der Wiedervereinigung eingerichtete Höchstspannungsverbindung zwischen Westdeutschland und dem Gebiet der ehemaligen DDR.[29]

Zwischen Elsenberg und Würgau wurde gleichzeitig die Leitung demontiert und eine zweikreisige 380-kV-Leitung in der Trasse errichtet, die von Raitersaich nach Würgau und weiter nach Redwitz führt.[27] Die Stromkreise der Reichssammelschiene wurden dabei bei Elsenberg auf den jeweils östlichen Stromkreis der neuen Leitung gelegt. Dadurch entstanden die 220-kV-Verbindungen Ludersheim–Kriegenbrunn und Ludersheim–Würgau.

Anfang der 1990er Jahre wurde der Abschnitt zwischen Großschwabhausen und Remptendorf in Thüringen durch die 380-kV-Leitung Vieselbach–Remptendorf ersetzt.

Nachdem das Umspannwerk Kriegenbrunn von 220 auf 380 kV umgestellt wurde und somit der zweite, jetzt von Kriegenbrunn nach Redwitz führende Stromkreis der Leitung mit 380 kV betrieben wird, wurde der Abschnitt Elsenberg–Ludersheim im September 2003 von 220 auf 110 kV degradiert. Es änderten sich erneut die Leitungsbeziehungen. So führt heute je ein 110-kV-Kreis auf dem Gestänge über einen neuen Abzweigmast nach Forchheim sowie nach Thuisbrunn. Das Umspannwerk Würgau wurde mittlerweile ebenfalls komplett von 220 auf 380 kV umgestellt.

Seitdem im Jahr 2007 die 220-kV-Anlage im Umspannwerk Ludersheim stark reduziert wurde, wird der Abschnitt Ludersheim–Sittling, obwohl nach wie vor mit 6 Leitern belegt, nur einkreisig betrieben.

Der Abschnitt vom Umspannwerk Bad Lauchstädt zum Umspannwerk Vieselbach wurde 2008 abgebaut und durch eine größtenteils im gleichen Trassenraum verlaufende 380-kV-Verbindung als erster Teil der Thüringer Strombrücke zwischen den genannten Umspannwerken ersetzt.

Zwischen Magdeburg und Förderstedt wurde der letzte Abschnitt auf Originalmasten nördlich von Bayern von Oktober 2016 bis März 2017 demontiert, da das Umspannwerk Förderstedt auf 380 kV umgestellt und an die 380-kV-Leitung Wolmirstedt–Ragow angeschlossen wurde.[30]

Heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Großteil der Originalmasten auf der einstigen Reichssammelschiene ist heute demontiert, die Leitung ist hier meist durch 380-kV-Leitungen ersetzt. Einzig das Teilstück von Forchheim über Ludersheim bis Ernsthofen existiert noch heute und wird bis zur Staatsgrenze von TenneT betrieben, weiter bis Ernsthofen von APG. Von Forchheim bis Ludersheim ist sie mit 110 kV in Betrieb, von Ludersheim bis Ernsthofen mit 220 kV.

Ludersheim–Altheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen Ludersheim und Altheim ist der Ersatzneubau mit 380 kV in Planung (Bundesbedarfsplangesetz-Vorhaben Nr. 41). Dabei soll auch das Teilstück der 220-kV-Leitung Ludersheim–Aschaffenburg–Borken zwischen Ludersheim und Raitersaich mit einbezogen werden.[31] Der Netzbetreiber Tennet spricht[32] hier von der „Juraleitung“.[33]

Altheim–St. Peter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derzeit ist geplant, den noch bestehenden Abschnitt zwischen den Umspannwerken Altheim (bei Landshut) und St. Peter durch eine grenzüberschreitende vierkreisige 380-kV-Leitung (sog. 380-kV-Deutschlandleitung) zu ersetzen. Vordergründig soll diese den Energieaustausch zwischen den österreichischen alpinen Wasserkraftwerken und den norddeutschen Windparks ermöglichen. Die Ausführung der Planung liegt bei den jeweiligen Übertragungsnetzbetreibern Austrian Power Grid (Österreich) und TenneT (Deutschland). Der Neubau wird nötig, da die derzeitige Leitung an ihrer Kapazitätsgrenze betrieben wird. Geplant ist auch ein Abzweig bei Simbach nach Haiming, dort ist auf dem Gelände der OMV-Raffinerie der Bau eines GuD-Kraftwerkes geplant.[34][35][36]

Da die Masten der Leitung statisch nicht für den Betrieb mit 380 kV ausgelegt sind, wird ein kompletter Leitungsneubau in der Bestandstrasse nötig. Der Mast 256A kurz vor der Innquerung ist darüber hinaus mit einer Höhe von 21,7 m der niedrigste Mast im Hoch- und Höchstspannungsnetz des Betreibers.[37]

St. Peter–Ernsthofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Frühjahr 2018 wird der 111 km lange österreichische Teil der Leitung generalsaniert, wobei die 433 Masten neu errichtet werden, die Spannungshöhe aber gleich bleibt. Begonnen wird mit dem Abschnitt von St. Peter zum Leitungsabzweig des Kraftwerkes Aschach, später folgt der restliche Teil zum Umspannwerk Ernsthofen.[38]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Reichssammelschiene – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Udo Leuschner: Der "Elektrofrieden" ermöglichte den weiteren Ausbau des Verbundsystems. (PDF) Abgerufen am 20. Juli 2019.
  2. Industrieanzeiger: Von der Insellösung zum Stromverbund. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 30. September 2016; abgerufen am 30. September 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.industrieanzeiger.de
  3. Walter Schossig, VDI Bezirksverein Thüringen, Ausgabe Januar bis März 2010, Seite 19f: Aus der Geschichte der Elektrizität. (PDF) Abgerufen am 30. September 2016.
  4. Hans Witte: Die Konzentration in der deutschen Elektrizitätswirtschaft. Dissertation, Springer Verlag Berlin Heidelberg 1932, S. 17
  5. H. Kirchhoff: Unternehmungsform und Verkaufspolitik der Stromversorgung. Verlag von Julius Springer, Berlin 1933, S. 88
  6. Wilhelm Taenzer: Stahlmaste für Starkstrom-Freileitungen: Berechnung und Beispiele. Springer-Verlag Berlin Göttingen Heidelberg 1952, S. 22
  7. T. Horstmann, K. Kleinekorte: Strom für Europa – 75 Jahre RWE-Hauptschaltleitung Brauweiler 1928–2003. Klartext-Verlag, Essen 2003, ISBN 978-3-898-61255-5, S. 57f
  8. Historisches Lexikon Bayerns: Vereinigte Industrie-Unternehmungen AG (VIAG). Abgerufen am 30. September 2016.
  9. Udo Leuschner: Das Energiewirtschaftsgesetz von 1935. Abgerufen am 22. Juli 2019.
  10. a b Antiquariat „Schöne Aktien“: Die VIAG Aktiengesellschaft. Abgerufen am 30. September 2016.
  11. a b Günter Bayerl, Dirk Maier: Die Niederlausitz vom 18. Jahrhundert bis heute: Eine gestörte Kulturlandschaft? Abgerufen am 25. Juli 2017.
  12. Udo-Leuschner.de: Von der dezentralisierten Stromversorgung zum länderübergreifenden Verbundnetz. Abgerufen am 30. September 2016.
  13. Der Spiegel: „Eine Mischung aus Allmacht und Filz“. 24. Februar 1986, abgerufen am 30. September 2016.
  14. Deutsche Digitale Bibliothek / Bundesarchiv: Reichsstelle für Elektrizitätswirtschaft (Reichslastverteiler) (Bestand). Abgerufen am 30. September 2016.
  15. Udo Leuschner: Kurzschluß: wie unsere Stromversorgung teurer und schlechter wurde, Seite 141. Abgerufen am 30. September 2016.
  16. a b Company-Histories.com: Bayernwerk AG. Abgerufen am 20. August 2019.
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