BHP Billiton
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| BHP Billiton | |
|---|---|
| Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
| Gegründet | 2001 |
| Unternehmenssitz | Melbourne, Australien und London, Großbritannien |
| Schlüsselpersonen | Charles Goodyear, CEO |
| Mitarbeiter | 36.000 |
| Umsatz | 29,587 Mrd US$ (Ende des Geschäftsjahres Juni 2005) |
| Branche | Rohstoffe |
| Geschäftsfelder | |
| Webseite | http://www.bhpbilliton.com/ |
BHP Billiton ist ein australisch-britischer Rohstoffkonzern und gehört mit Vale und Rio Tinto Group zu den drei weltgrößten Abbauunternehmen.
Die ursprüngliche Firma Billiton wurde bei der Gründung 1860 benannt nach der Niederländisch-Indischen Insel Billiton (heute: Belitung in Indonesien).
BHP Billiton, notiert an den Börsen in New York, London, Sydney und Johannesburg, entstand durch die Fusion des britischen Billiton und des australischen BHP (Broken Hill Proprietary Company) im Jahr 2001. Das australische Unternehmen hält 60 Prozent der Anteile und die beteiligte britische Holdinggesellschaft 40 Prozent. Die Dual-listed Company ist als BHP Billiton Limited in das Handelsregister in Melbourne und als BHP Billiton Plc in das Handelsregister in London eingetragen. Melbourne ist Hauptsitz der BHP Billiton Limited und globaler Hauptsitz der BHP Billiton Group, London ist Sitz der BHP Billiton Plc.[1]
Im Juni 2005 übernahm BHP Billiton das australische Rohstoffunternehmen WMC Resources für 7,3 Mrd. US$.
BHP Billiton ist in 25 Ländern aktiv. Darunter sind Australien, Kanada, Kolumbien, Chile und Suriname. In das irakische Ölfeld Halfaja westlich von Nadschaf hat BHP Billiton bereits 2 Milliarden US-Dollar investiert und gehört damit noch vor den Konkurrenten ENI, Shell und Repsol zu den größten Investoren in dem von Bürgerkrieg und Aufständen gegen die amerikanischen Besatzungstruppen zerrissenen Land. Auf der Homepage des Unternehmens findet dieser Umstand allerdings keine Erwähnung.
Im 1. November 2007 unterbreitete die Firma der Rio Tinto Group ein Angebot, welches vorsah eine Aktie von Rio Tinto gegen drei von BHP Billiton zu tauschen.[2] Rio Tinto wies das Angebot zunächst zurück. Anfang Februar 2008 erhöhte BHP das Angebot auf 3,4 eigene Aktien für eine Aktie von Rio Tinto. Die Gesamtsumme des Angebots beläuft sich damit auf 147,4 Mrd. Dollar (100,6 Mrd Euro).[3] An dem britisch-australischen Unternehmen sind auch der chinesische Konzern Chinalco und das US-Unternehmen Alcoa interessiert. Im Falle einer erfolgreichen Übernahme würde ein Gigant mit geschätzten 350 Milliarden US-Dollar Marktwert entstehen. Die Transaktion wäre die zweitgrößte in der Geschichte nach der Mannesmann-Übernahme durch Vodafone im Jahr 2000.[4] Am 25. November 2008 kündigte der Konzern allerdings an, dass das Geschäft aufgrund der fallenden Rohstoffpreise geplatzt sei.[5]
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ BHP Billiton: Our Structure
- ↑ BHP Billiton: News Release (12.11.2007)
- ↑ Welt Online: BHP bietet 100 Milliarden für Rio Tinto
- ↑ BBC News: BHP makes bid move for Rio Tinto (08.11.2007)
- ↑ Spiegel Online: Bergbaugigant lässt Mega-Übernahme platzen (08.11.2007)

