Hypo Real Estate
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| Hypo Real Estate Holding AG | |
|---|---|
| Unternehmensform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE0008027707 |
| Gründung | 2003 |
| Unternehmenssitz | München, Deutschland |
| Unternehmensleitung |
Georg Funke (Vorstandsvorsitzender) |
| Mitarbeiter | 1.229 (2006)[1] |
| Umsatz | 571 Mio. EUR (2006)[1] |
| Branche | Immobilien |
| Produkte | |
| Website | www.hyporealestate.com |
Die Hypo Real Estate Holding mit Sitz in München ist ein Aktiengesellschaft im Bereich der gewerblichen Immobilienfinanzierungen sowie in der Staats- und Infrastrukturfinanzierung. Hypo Real Estate Group ist der Name, unter dem der Konzern in der Öffentlichkeit auftritt.
Die Hypo Real Estate Holding ist seit Oktober 2003 börsennotiert und wurde rund zwei Jahre nach ihrer Gründung mit Wirkung zum 19. Dezember 2005 als Ersatz für die HypoVereinsbank in den DAX an der Frankfurter Wertpapierbörse aufgenommen. Sie leitet als Führungsholding die drei Banken Hypo Real Estate Bank International, Hypo Public Finance Bank und Hypo Real Estate Bank. Die Institute sind rechtlich getrennt, verfolgen aber innerhalb des Konzerns aufeinander abgestimmte Ziele.
[Bearbeiten] Konzern
Die Hypo Real Estate Group ist aus der Abspaltung des gewerblichen Immobilienfinanzierungsgeschäfts der HVB Group entstanden. Dies erfolgte rechtstechnisch durch eine so genannte Abspaltung zur Neugründung nach dem Umwandlungsgesetz, nachdem der Aufsichtsrat der HVB AG am 26. März 2003 und die Hauptversammlung am 14. Mai 2003 zugestimmt hatten. Die Abspaltung von der HVB AG wurde mit Eintragung in das Handelsregister am 29. September 2003 rechtswirksam.
Mit einem Immobilienfinanzierungsvolumen von etwa 124 Milliarden Euro ist die Hypo Real Estate Group einer der größten Finanzierer von gewerblichen Immobilienkunden in Deutschland und als solcher eines der größten Immobilienfinanzierungsinstitute in Europa.
Von der Subprime-Krise war die HRE mehrfach betroffen. Zunächst fiel der Aktienwert im Zuge der allgemeinen Risikoaversion gegenüber allen im Immobilienbereich tätigen Instituten (und der angekündigten Übernahme der Depfa Bank) verglichen zum Jahreshoch 2007 um fast 40 Prozent, um am 15. Januar 2008 weitere 31 Prozent zu fallen. Hier hatte Vorstandschef Georg Funke entgegen vorhergehenden Aussagen gemeldet, 390 Millionen Euro auf so genannte CDOs abschreiben zu müssen. Um eine Kapitalerhöhung zu vermeiden wurde ebenfalls bekannt gegeben, die Dividende für das Jahr 2007 um zwei Drittel zu kürzen.
[Bearbeiten] Fußnoten
[Bearbeiten] Weblinks
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